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Leben im Wilden Westen
Das Leben im hinteren Teil Amerikas war nicht bequem und viele Menschen hatten einen harten Kampf ums Überleben auszutragen. Doch regierte auch dort das Geld, wie überall. Wer es sich leisten konnte, lebte im Gegensatz zum Rest der Siedler und Stadtbevölkerung im Luxus, während viele verarmte Farmer oft nicht mehr hatten als eine baufällige Hütte mit einem einzigen Raum, der Küche, Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer darstellte. Luxus bedeutete qualitativ bessere Möbel, größere Wohnungen, eigene Badezimmer, Schulgeld für die Kinder... Siedlungen entstanden damals schnell und wurden einfach aus Papphäuser, Erdhügel oder Planwagen errichtet. Meist sorgte der erste Regen schon dafür, dass die Hütten aufweichten, weggespült wurden oder bei Indianerangriffen nicht lange stand hielten. Die Siedler wurden gezwungen bessere Wohnhäuser zu bauen. Doch waren anfangs Holzhütten z.B. nur in Gegenden möglich, wo auch Waldbestand in unmittelbarer Nähe lag. Erst durch den Goldrausch, der einen großen Zuwanderungsstrom für den Westen bedeutete, wurde vieles anders und besser. Die Infrastruktur wuchs, Nachschub an Ware war besser organisiert, die Städte wuchsen. Mit dem schnellen Geld durch Goldfunde wurde so manches Nest zur Kleinstadt, die aber schnell nach dem das Gold versiegte zur Geisterstadt wurde. Wie die westlichen Städte ungefähr einmal ausgesehen haben, könnt ihr euch auf dieser Seite ein bisschen verinnerlichen: Ghost Town Gallery |