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CAMDEN VILLAGE FESTWIESE & PAVILLON Auf der recht ausladenden Festwiese am See steht ein großer, weißer Pavillon, der bei Festen gerne für die Musikkapelle oder Chorauftritte benutzt wird. Bei kleineren Veranstaltungen ist er auch schon mal Schauplatz von Hochzeiten oder Tanzveranstaltungen. Die Festwiese selbst wird sowohl für das sonntägliche Picknick als auch für alle Feste genutzt, die mit Buden und Ständen einhergehen. SCHEUNE UND WEIDE Die 1878 neu errichtete Scheune liegt direkt am See und daneben steht eine alte Weide, die mit ihren Ästen weit in den See hineinragt. Im Sommer springen die Kinder von dort aus gerne ins Wasser. Der einst größere, klassische Heuschuppen wurde ca. 1864 von den Gründern der Stadt als Gemeinschaftsgebäude errichtet. In ihm wurden bisher für Notfälle Saatgut, Stroh/Heu, Ernteüberschüsse und Gerätschaften der Stadt gelagert. Je nach Veranstaltung und Wetterlage, war der Schuppen auch schon Ort zahlreicher schöner Feste. Am 4. Juli 1878 brannte der Schuppen in der Nacht, kurz vor dem großen Feuerwerk ab. Schuld hatte ein im Schuppen gezündeter Feuerwerkskörper, der auf dem oberen Bereich zum Liegen kam und das trockene Heu entzündete. Die Übeltäter waren die stark von Punch angeheiterte Sophie Garner und Cassidy Clayton. Letztere nahm jedoch die Schuld alleine auf sich, aus Angst, Sophie müsste die Stadt verlassen. Über den Sommer 1878 wurde der Schuppen wieder aufgebaut. Aktuell wird dort der Gottesdienst abgehalten, weil ein Feuer im April 1879 die Kirche zerstörte. INDIAN TRAIL Der Indian Trail biegt kurz vor Ortseingang ab und führt einmal um den Forest Lake herum. MAIN STREET Die Main Street ist die Hauptstraße von Camden Village an der sich hauptsächlich die Geschäfte des Ortes aneinanderreihen. Die Geschäftsleute bewohnen fast alle die oberen Etagen ihrer Geschäfte. Die Straße steigt leicht gegen Westen an und ist eine typische Bergstraße - unbefestigt, nicht unbedingt kerzengerade und ein wenig hügelig. SHERIFF'S OFFICE Die Station ist recht einfach gehalten: Eine Eingangstür von der Straßenseite aus, zwei Fenster zur Straße hinaus, zwei Schreibtische, ein Waffen/Aktenschrank, ein Ofen zum Heizen und Kaffeekochen, zwei Zellen. Wer die Station betritt, sieht direkt gegenüber den Durchgang zu den beiden Zellen. Links sitzt der Sheriff mit dem Rücken zur Wand, für einen Deputy gibt es einen zweiten Schreibtisch auf der anderen Seite. Hinter dem Sheriff an der Wand sind Fuß- und Handfesseln, sowie ein Gewehrregal, mit einer Schrotflinte und einem Gewehr angebracht. Im Waffenschrank befindet sich die gesamte Ausrüstung, falls ein Einsatz mehr Männer aus der Stadt benötigt. Der Ofen steht in der linken Ecke, und bietet mit seiner kleinen Platte oben auf, Platz um eine kleine Mahlzeit drauf zu erwärmen oder Kaffee zu kochen. Hinter der Station ist die Unterbringung der Pferde möglich sowie ein Toilettenhäuschen. RANCH MARKET Das rot getünchte Holzhaus liegt an der Mainstreet und bietet Farmern und Ranchern alles, was sie für ihr Tageswerk benötigen. Werkzeug, Saatgut, kleinere Geräte, Bestellungen von größeren Geräten und Tieren. Das Geschäft war bislang unter dem Namen "Cooper's Farm & Ranch Merchandise" bekannt. Hinter dem Haus mit den weißen Fenstern und Türen befindet sich das von einem weißen Zaun begrenzte Grundstück, mit eigenem Garten, einer Scheune, Toilettenhäuschen und Brunnen, sowie eine kleine Anlage zum Anbau der Setzlinge, die verkauft werden. Es gibt den großen Verkaufsraum mit Regalen, Fässern und sonstigem Zubehör, das zu groß für die Regale ist. L-förmiger Ladentisch, mit Sitzmöglichkeiten für die Kunden. Ein Kanonenofen, als einzige Wärmequelle im Winter, Zugang zu einem Anbau/Lager für Saatgut, Zugang zum Garten und zum Treppenaufgang in die Privatbereiche. Abgetrenntes Büro. Der Zugang zur Wohnung ist nur über den Laden möglich. Großer, heller Wohnraum mit Kamin, Sitzgruppe, Teppich und Vitrinen. Koch- und Essbereich, zwei Kinderzimmer, ein Elternschlafzimmer und eine kleine Abstellkammer. Der Garten ist aufgeteilt in einen Privatgarten und in einen geschäftlichen Bereich. Im ersten Bereich werden Obst und Gemüse für den Eigenbedarf angebaut. Dazu kommen ein kleiner Kräutergarten sowie ein kleiner Ziergarten. Hier gibt es auch einen kleinen Brunnen, aus dem frisches Wasser zum Kochen, Waschen und Putzen geholt wird. An Badetagen liefert er auch das Wasser für den Badezuber, der in der Scheune untergebracht ist. Heißes Wasser kann neben der Scheune über einer offenen Feuerstelle erhitzt werden. Die Scheune wird außerdem regelmäßig als zusätzlicher Lager- und Stauraum für das Geschäft benutzt. Ein Stück abseits steht das Häuschen mit dem Herz in der Tür. MURPHY'S PAWN & LOAN und MURPHY'S PUB Das Pfandhaus ist zweistöckig. Oben wird das Pfand der Kunden sicher aufbewahrt, egal, um was es sich dabei handelt. Im unteren Bereich befindet sich die Ladenfläche. Dort werden die Geschäfte erbittert ausgehandelt. Nicht nur Gegenstände können zum Pfand abgegeben werden, sondern auch gegen Schuldscheine Geld geliehen werden. Nick und seine Gang haben allerdings keine "netten" Methoden, um die Schulden einzutreiben. Der Pub "MURPHY'S PUB" liegt im Hinterzimmer der Pfandleihe. Zutritt hat hier nur, wer von Nick persönlich dazu eingeladen wurde. Der Eingang ist nicht öffentlich zugänglich. OLD CAMDEN SALOON Der Saloon ist eines der größten Gebäude im Ort. Er besitzt ein Erdgeschoss mit dem Schankraum und ein Obergeschoss mit den Fremdenzimmern. Ein Spieltisch sorgt in einer überschaubaren Ecke im EG für die nötige Unterhaltung. Ebenso ein Klavierspieler und leichtbekleidete Damen. Offiziell gehen die Männer in das Bordell des Ortes, aber in einem Hinterzimmer ist es auch im Saloon möglich, sich die Freuden mit einem der Mädchen zu erkaufen. Das OG wird über eine Treppe erreicht, die auf eine Galerie hinaufführt. Über die Galerie kann das Geschehen im Saloon beobachtet werden. Die Gästezimmer liegen nebeneinander. Hier ist auch das Gemeinschaftsbadezimmer. Es gibt einen Zugang auf den Balkon hinaus. Geschichte des Gebäudes Der Saloon wurde 1850 von Harry Webber gebaut und 1851 eröffnet. Davor hatte der Saloon aus einem großen Zelt bestanden. Das erste Gebäude war ein einfacher Holzverschlag, der besseren Schutz im Winter bot. Der Saloon wurde zweimal bei Indianerüberfällen niedergebrannt. 1862 baute Harry gemeinsam mit Sohn David den Saloon ein letztes Mal auf und weihte das Gebäude in seiner heutigen Form ein. Als Harry 1863 überraschend verstarb, übernahm sein Sohn David die Führung. Im Sommer 1878 erhielt David Besuch von einem alten Freund, der aufgrund von Schulden hoffte David für nicht legale Geschäfte zu gewinnen. Als die beiden darüber in Streit gerieten, erschlug der Freund David in der Küche. Seitdem ist der Täter auf der Flucht. David wurde beerdigt und der Saloon ging laut Testament an die führende Saloon-Dame Sarah Mitchell, die daraufhin ihre Arbeit als Freudenmädchen aufgab. Im Herbst 1878 musste sie aus familiären Gründen nach St. Johns reisen und hat den Saloon an Jesse Harding und Walter Vedler verkauft. Im Winter 1878 musste Jesse Harding den Ort verlassen und übergab seine Anteile am Saloon seiner Frau Megan Harding. Diese wiederum überließ im Frühjahr 1879 ihre Anteile Beau Wesley, der den Saloon nun alleine betreibt. Speisekarte Im Saloon gibt es Frühstück, Lunch und Dinner. Die Preise bewegen sich zwischen $0.10 und $2.00. Von Frühstücksschinken, Kartoffelsuppe, Bohneneintopf, Sandwich und Chili Con Carne bis hin zu gebackenen Kartoffeln befinden sich eher schnelle, einfache Gerichte auf der Speisekarte. Typische Getränke reichen von Bier über Whiskey, Rum, Gin hin zu Wein und Champagner. Wer einmal auf Alkohol verzichten möchte, bekommt Kaffee, heiße Schokolade, Tee und Eistee. Limonaden wie auch die beliebte Milch-Limonade kann ebenfalls bestellt werden. Übernachtungen Einfache Zimmer zu sehr niedrigen Preisen. Wer es nobler haben möchte, muss sich im Hotel einmieten. GENERAL STORE Das gesamte untere Stockwerk dient als Geschäftsraum. Die darüberliegende Wohnung und das ausgebaute Zimmer im Dachgeschoss bieten der Familie ausreichend Wohnraum. Das herrschaftliche Haus und Grundstück der McKays ist großzügig geschnitten und in einem sehr gepflegten Zustand. Ebenerdig wird das Gebäude der McKays vom hölzernen Bürgersteig aus betreten und wer durch die Doppeltür schreitet steht im Hausflur der McKays. Eine Treppe führt von dort hinauf in den Wohnbereich. Eine weitere Doppeltür führt direkt in den Laden hinein. Der L-förmige Geschäftsraum ist mit Regalen bestückt, die alles Mögliche anbieten, was die Menschen in Camden Village benötigen. Francis hatte ursprünglich seinen Laden zum Verkauf von Getränken eröffnet. Vor allem seine eigene Hausmarke "McKay's Frontier Gold" wird hier angeboten. Doch als im Winter 1878 eine Chinesin den ursprünglichen General Store übernommen hatte, strömten zahlreiche Stadtbewohner in seinen Laden und verlangten von Francis ein größeres Sortiment. Seitdem hat er sein Angebot um Lebensmittel wie auch gängige Haushaltsware erweitert. Inzwischen hat die Chinesin aufgegeben. Öffnungszeiten bitte dem Journal/Job-Börse/Commerce entnehmen. Die Wohnstube der McKays ist der größte Raum in der Wohnung. Sie liegt dem Eingangsflur direkt gegenüber, aber auch über die Küche kann man das Zimmer betreten. Mit den meisten Fenstern, die zur Straße hinaus gehen ist der Raum auch der hellste im Haus. Eine kleine Nische hinter der Küche beherbergt den großen Esstisch der Familie mit zahlreichen Stühlen für die Großfamilie und ihre vielen Gäste. Ein großer Kerzenkronleuchter hängt darüber und spendet am Abend ausreichend Licht. Neben dem Esstisch nimmt ein schwarzer Flügel den meisten Platz im Raum ein. Früher spielte Isabell darauf, aber seit sie ausgezogen ist steht der Flügel verwaist in der Ecke. Eine große Sitzecke am Kamin rundet neben Bücherregalen, Familienbilder, Gemälde, Teppichläufer und Vitrinen das Bild einer wohlhabenden Einrichtung ab. Grundstück: Das Haus der McKays liegt direkt an der Straße. Um in den Hof der McKays zu gelangen muss man in den Forest Trail einbiegen. Dort gibt es eine Hofzufahrt. Hier werden die Waren ins Lager angeliefert und die Familienkutsche eingespannt. Hier ist auch der Schuppen, der Francis McKay als Brennerei dient. Dahinter erstreckt sich das kleine Anwesen der Familie. Eingezäunter Garten, Gemüsebeete, Obstbäume, Gebüsch in dessen Schutz sich das Toilettenhäuschen befindet, Wiese, Hühnerstall, Tierstall für zwei Schweine, Pferde und eine Kuh. Ein Werkschuppen liegt zwischen Tierstall und Toilettenhäuschen, in dem Francis sowohl Haushaltsgeräte repariert, als auch väterliche Disziplin an den Söhnen durchführt. DIE KLINIK Über den hölzernen Bürgersteig gelangt man direkt über eine etwas breitere Eingangstür in die Klinik, die in einem der ersten Steinhäuser von Camden Village untergebracht ist. Die Eingangstür ist extra breit gehalten, damit bei Bedarf ein Krankentransport problemlos vonstatten gehen kann. Man betritt über die Tür direkt den Warteraum, der gleichzeitig auch das Arbeitszimmer für den Arzt ist. Links an der Wand steht eine Bank, auf der bequem zwei Leute Platz finden. Im hinteren Bereich stehen der Medizinerschrank mit einer schmalen Ablage sowie ein Regal mit diversen Büchern und Zeitschriften. Mit der hinteren Mauer abschließend ist ein Kamin, der nicht nur zum Heizen sondern auch als Kochstelle für z.B. Wasser dient. Gegenüber dem Kamin, an der rechten Wand, steht der Schreibtisch. Für den Fall eines Gespräches stehen vor diesem noch zwei Stühle. Vorne rechts ist die Tür zum Behandlungszimmer, welches etwas kleiner als der Warteraum ist. Als Sichtschutz dient eine bewegliche Trennwand, welche vor der Behandlungsliege steht. Für wartende Begleitpersonen gibt es hier auch noch einmal zwei Stühle. Am Ende des Zimmers befindet sich die Hintertür zum Hof und eine Treppe führt nach oben in die zweite Etage, in der sich zwei Zimmer mit Betten für Patienten, die unter Beobachtung stehen müssen, befinden. Geschichte 1850 - Errichtet als Wohngebäude mit Bäckerladen von Friedrich Berger 1863 - Feuerschaden durch Indianerangriffe 1865 - Familie Berger kam bei einem erneuten Angriff ums Leben 1868 - Kauf durch Doktor Blake Lyall, Umbauten 1869 - Eröffnung der Klinik 1875 - Schließung der Klinik, Dr. Lyall kehrte in seine Heimat in Colorado zurück 1877 - Mietung durch Dr. Alaina Noreen Munro 1878 - erneuter Wechsel, Munro zog weiter, da sie als Ärztin nicht Fuß fassen konnte, Sommer 1878 Ankunft Dr. Caitlin Leigh Von 1848 bis 1868 reisten die Bürger entweder nach St. Johns zum Arzt oder ließen ihn bei dringenden Fällen kommen. Die Ankunft des Mitte 40 Jahre alten Dr. Lyalls brachte ein wenig Komfort in die Stadt. Seine umgebaute Klinik wurde rege genutzt. Seine Heimreise kam überraschend, angeblich war die Mutter verstorben. Das Auftauchen von Dr. Munro verunsicherte die Bürger, die meisten reisten weiterhin nach St. Johns zu einem männlichen Arzt. Da sie ihre Existenz bedroht sah, reiste Dr. Munro ein Jahr später wieder ab und überließ die Klinik Dr. Caitlin Leigh, die seit Sommer 1878 in Camden Village praktiziert. QUEEN OF HEARTS Der über den Winter 1878/79 umgebaute Spielsaloon "King-Saloon" wurde unter Jethro Hayway und Dean Foster zum Bordell. Das neu eröffnete "Queen of Hearts" lockt seine Kunden mit den Reizen seiner Mädchen, seinem noblen Stil und äußerst teuren Getränken. Das Bordell erstreckt sich über das Erd- und Obergeschoss. Neben den Zimmern, in denen sich die Mädchen mit ihren Kunden zurückziehen können, besitzt das Haus auch zwei Spieltische, eine Küche, 4 normale Tische und eine große Theke. Lust und Begierde stehen hier im Vordergrund. Fast alle Wünsche können erfüllt werden. Die Farben des ehemaligen Saloons sind überwiegend in Bordeauxrot gehalten, abgelöst von gelben und goldenen Elementen. Alles wirkt gehobener und eine Spur exklusiver. Das Essen im Queen of Hearts spielt allerdings keine allzu große Rolle, man serviert eher gewöhnliche Küche, dafür eine Vielzahl an Getränken und Liebesspiel. CITYHALL Eines der ersten Gebäude der Stadt war das Rathaus. Groß und imposant beherrscht es die Main Street. Es gibt für den Bürgermeister ein Amtszimmer mit Vorraum, einen Versammlungsraum für wichtige Anliegen, die die gesamte Gemeinde betreffen oder für Gerichtsverhandlungen und ein Sitzungssaal für den Stadtrat. Öffnungszeiten, offene Stellen und Mitglieder des Stadtrates sind bitte unter Journal/Job-Börse/Authority einzusehen WYOMING TERRITORIAL BANK Die Bank wurde im Sommer 1878 fertiggestellt und wurde daraufhin für wenige Wochen von Liam McTender geführt. Zuvor mussten die Bewohner von Camden Village die Bank in St. Johns für ihre Geschäfte benutzen. Die Bank stand erneut vom Herbst 1878 an leer, bis Mr. Garcia sie übernahm. Auch er blieb nur kurzfristig. 1879 übernahm Troy McGraw die Bankleitung, der wieder nach Denver zurückkehrte, als seine Liaison mit einer verheirateten Dame aufflog. Der Bankraum ist mit zwei gesicherten Schaltern ausgestattet. Zugang nur über ein Eisentor (abgesperrt), Tresorraum und Büro. Öffnungszeiten bitte unter Journal/Job-Börse/Commerce einsehen. TWIN FALLS HOTEL Das Hotel liegt an der Main Street zentral und ist gut erreichbar. Es besitzt zwei Stockwerke, eine kleine Rezeption, ein Restaurant und eine sehr kleine Bar in einem Nebenraum. Hinter dem Gebäude befindet sich ein Schuppen für Gerätschaften, ein Speiseschuppen für Vorräte und ein Toilettenhäuschen. Öffnungszeiten bitte unter Journal/Job-Börse/Services einsehen. Geschichte des Gebäudes Das Hotel wurde einige Jahre nach Gründung des Ortes von einem Mr. Mosley gebaut, eröffnet und bis zu seinem Wegzug betrieben. Zunächst mit seiner Frau, später auch mit seiner erwachsenen Tochter. Im Sommer 1878 wurde seine Tochter von einem Unbekannten an der Rezeption erschossen und ausgeraubt. Vom Täter fehlt bis heute jede Spur. Mosley verkaufte das Hotel an Kate Farley. Bis zum Sommer 1879 führte Miss Farley das Hotel und musste es schließlich wegen Überschuldung an den Briten Winston Fortescue verkaufen. Angebot und Preise Die Übernachtungen sind gehoben und die Preise liegen für ein Zimmer pro Nacht zwischen $0.75 und $0.90. Wer eine Woche bleiben möchte, zahlt im Voraus. Das Restaurant erfreut sich großer Beliebtheit auch unter den Bewohnern von Camden Village. Blick auf die Speisekarte In einem kleinen Nebenraum befindet sich die Hotelbar. MADAM MOREAU'S POTIONS & ELIXIRS Zweistöckiges Gebäude, unten Ladenraum, Büro und Lager, darüber Wohnung mit Schlafzimmer, Küche und Wohnsalon. Ein hölzernes Schild über der Eingangstüre verheißt dem Besucher „MADAM MOREAU'S POTIONS & ELIXIRS “. Tritt man ein ertönt ein leises Windspiel aus Bambus und kündigt den neuen Kunden an. Der kleine Verkaufsraum bietet Platz für eine Verkaufstheke, hinter der in einem hohen Regal alle möglichen Salben, Cremen und Tinkturen in Fläschchen und Dosen ausgestellt stehen. Ein paar Regale an den Wänden bieten dem Kunden Tees, Kräutersammlungen und weitere, ungefährlichere Mixturen zum Kauf an. Möchte man besondere "Ware" kaufen, wie Rauschmittel und Gift oder besondere Medizin muss diese an der Ladentheke verlangt werden. Kianga hält das "Gefährliche" unter Verschluss. Ihre Dienste als Voodoo-Priesterin sind nur durch Mundpropaganda bekannt und wird im Geheimen von ihr nach Vereinbarung über Wirkung, Preis und Ort des Zaubers ausgeführt. Das kleine Lager hinter dem Verkaufsraum wird als Herstellungsraum für die Medizin verwendet und das Büro dient wieder mit einem Schreibtisch, Stuhl und Schränken als Büro. Die komfortable Wohnung befindet sich über dem Geschäft, ist voll möbliert und hat ein Wohnzimmer, Esszimmer, große Küche, ein Schlafzimmer und eine kleinere Schlafkammer, sowie ein Badezimmer mit gusseiserner Wanne. Die Grundausstattung ist fast luxuriös zu nennen und zeugt von dem Geld der Vorbesitzerin. Kleiner Garten mit Toilettenhäuschen (Toilettenwagen), angelegtem Garten, kleine Veranda, Holzzaun. Geschichte des Gebäudes Gegründet 1851 von Joseph Conelly und bei den Einwohnern Camden Village noch heute als "Conelly's" bekannt. 1872 verstarben die Conellys und ihr Sohn William übernahm den Laden zusammen mit seiner Frau Ida. Als William bei einem Überfall auf dem Land ums Leben kam, führte Ida den Laden kompetent weiter. Erst die Krankheit ihres kleinen Sohnes Jeremiahs im Sommer 1878 zwang sie zur Aufgabe, um an die Küste zu ziehen. Das milde Klima sollte dem Jungen guttun. Der Laden blieb kurz in den Händen ihrer Aushilfskraft Pete, ehe sie ihn an eine Asiatin verpachtete. Diese hatte wenig Glück mit dem Laden und gab schnell wieder auf. Zu groß war die Anfeindung ihr gegenüber. Januar 1879 wurde der Laden nach einem Überfall geschlossen und das Gebäude stand zum Kauf. Ein Chinese namens Wu Feng erstand ihn und wollte eine Opiumhöhle daraus machen. Es kam nie zur Eröffnung. Er verkaufte den Laden weiter an Kianga Moreau, die ihn nun als "Apotheke" benutzt. CAMDEN WEEKLY - ZEITUNG Die Zeitung hat eine Auflage von 150 Exemplaren und erscheint wöchentlich am Samstag. Geschäftliche Anzeigen finden neben den Kolumnen und einigen externen Nachrichten aus den großen Pressestellen ebenfalls in der Wochenzeitung ihren Platz. Der Preis richtet sich nach Aufwand und Größe der Anzeige und natürlich wie lange diese in der Zeitung erscheinen soll. Es ist außerdem möglich Akzidenzen in der Druckerei in Auftrag zu geben, sei es Visitenkarten, Plakate, Aufgebote oder Flugblätter. Auch hier richtet sich der Preis nach Aufwand, Größe und Auflagenstärke der Drucksache. Ausstattung Nachdem die Zeitung im letzten Jahr die letzte Ausgabe druckte, eröffnete die Redaktion ihre Türen erneut im Herbst 1878 unter Andrew Crane, samt Felix Colby als Angestellter. Von der Mainstreet aus erhält man über eine Veranda Zugang zu den Räumlichkeiten des Zeitungsgebäudes. Der Empfangsbereich ist recht großzügig gehalten. Linker Hand vom Eingang befinden sich die Arbeitsplätze der Redakteure und an der Wand stehen ein Schrank sowie rechts und links davon Regale. Ein Paravent trennt den vorderen Teil des Raumes zum hinteren ab, sodass einem nicht sogleich der dahinter befindliche große Arbeits- und Druckbereich ins Auge fällt. Gedruckt wird noch per Hand mittels zweier Stanhope-Tiegeldruckpressen, wobei die größere für den Zeitungsdruck und die kleinere für die Gelegenheitsdrucke verwendet wird. Außerdem werden hier die Kolumnen mit Bleibuchstaben gesetzt und Stahlstiche für Illustrationen angefertigt. Ein Ofen mit kleiner Kochstelle sorgt für Wärme im Raum und bietet die Möglichkeit zum Zubereiten des von Andrew heißgeliebten Kaffees oder auch einer kleinen Mahlzeit. Schräg gegenüber vom Eingang befindet sich Andrews Büro, das neben seinem Schreibtisch auch eine gemütliche Sitzecke beinhaltet, welche Andrew gerne während der Gespräche mit seinen Gästen nutzt. Seine vollgestellten Bücherregale zeugen indes von seiner Vorliebe fürs Lesen. Rechter Hand vom Eingang befindet sich eine kleine Abstellkammer sowie der Treppenaufgang zu Andrews Wohnung, den in der Regel nur er selber verwendet. Seine Mitarbeiter dürfen ihn nur in Ausnahmefällen nutzen. Im kleinen Anbau befindet sich ein Bad, da es in Andrews Wohnung keines gibt. Es wird von der Redaktion aus betreten. Ebenso gelangt man in diesem Bereich des Raumes auf den Hinterhof. Dort kann man nicht nur vom kleinen Brunnen frisches Wasser holen, sondern sich auch im Toilettenhäuschen erleichtern. Über eine Treppe, welche links am Gebäude nach oben führt, gelangt man in Andrews Wohnung. Betritt man diese, wird man sogleich vom gemütlichen Wohnbereich empfangen, der neben einer einladenden Sitzgarnitur ebenso einen großen Kamin hervorbringt. Neben dem Kamin befindet sich die Tür zum Schlafzimmer, welches mit einem großen Bett, zwei Nachtschränken, einem Kleiderschrank und einem kleinen Ofen ausgestattet ist. Geht man am Wohnbereich vorbei, weiter hinein in die Wohnung, kommt man in den Essbereich und der dazugehörigen Küche. Natürlich darf auch Andrews heißgeliebter Sekretär sowie Regale, welche mit weiteren Büchern gefüllt sind, nicht fehlen. Dahinter befindet sich der Zugang zum Erdgeschoss, den Andrew meist nutzt, um in die Redaktion zu gelangen. Hinter dem Essbereich führt eine Tür hinaus auf den Balkon, von dem aus man das Treiben auf der Mainstreet beobachten kann. MIETSTALL Der von Warren Simones betriebene Mietstall stellt für Postkutschen Pferde zur Verfügung, wie auch Reittiere, die gemietet werden können. Zusätzlich können sich Gäste der Stadt oder auch ihre Bewohner Pferdeboxen anmieten, um ihre Pferde unterzustellen. Verpflegung, Reinigung der Box und Koppelnutzung sind in den Preisen inbegriffen. Es gibt einen Hauptstall, Nebenstall, Koppel und Heuwiese. Insgesamt gibt es 18 Einzelboxen Im Versorgungshaus befindet sich Stroh, Heu, Hafer, Eimer, Mistgabeln, Seile, Sättel, Decken, Satteltaschen, Zaumzeug, Pflegeutensilien für die Pferde, Schubkarren. POST STATION Die Post Station vereinigt alles, was mit der Post zu tun hat - hier ist der Halt der Postkutsche, Pferde können ausgetauscht werden, Reisende sich die Füße vertreten oder im Hotel das Restaurant besuchen. Die Post wird hier ausgeliefert und kann von den Bewohnern abgeholt werden. Per Telegramm kann von hier aus schneller eine Nachricht verschickt werden. Winston Fortescue ließ im Frühjahr den ersten Telefonsprechapparat installieren. Öffnungszeiten bitte unter Journal/Job-Börse/Services einsehen. HAUS BARCLAY junior Einfaches Haus, das sich die Zwillinge Bonnie und Graham seit kurzer Zeit als Eigenheim leisten. Ein einstöckiges Gebäude, mit 2 Schlafräumen und einer Küche. Hinter dem Gebäude liegt ein Garten. HAUS FOSTER Das protzige Stadthaus an der Main Street wird zur Zeit renoviert und den Wünschen von Dean und Kate angepasst. Baulärm ist zu vernehmen und zerrt an den Nerven seiner Bewohner. Es hat 3 Stockwerke und bietet im EG eine Küche, ein Kaminzimmer, einen guten Salon, der auch als Esszimmer dient. Im 1. OG befindet sich eine kleine Bibliothek, ein Arbeitszimmer und der Wohnbereich des Paares. Im 2. OG sind zwei Schlafzimmer untergebracht. LAKE STREET Die Lake Street zweigt am Ortseingang mit einer großen Kreuzung von der Mainstreet ab. Hier liegen weitere Geschäfte und Betriebe, vor allem jene, die Platz brauchen und Lärm oder Hitze erzeugen und aus Sicherheitsgründen am Ortsrand liegen müssen. Mietshäuser mit Wohnungen und kleinere Eigenheime mischen sich hier am Ortsrand unter die Geschäfte. Die Lake Street ist durch die Lage am See eine attraktive Wohnstraße, mit hölzernem Gehsteig und den neu installierten Gaslaternen. Ein paar Seitengassen führen zwischen den Häusern hindurch auf die Rückseite von Gartenzäunen, Hofeinfahrten und dem Wald VICARAGE - DAS PFARRHAUS Das Haus wurde 1868 erbaut und dient dem Zweck es kostenlos dem örtlichen Reverend als Unterkunft zu überlassen. Da es einem verheirateten Reverend mit Kindern zu klein war, wurde es 1870 durch einen Anbau um zwei weitere Zimmer und ein Dachzimmer ergänzt. Ebenfalls befindet sich hier das Büro des örtlichen Reverends. Das Grundhaus ist recht klein und bietet vorne Platz für zwei Räume - zur Linken einen kleinen Wohn- und Essbereich, zur rechten die kleine Küche, die beide über einen schmalen Flur erreicht werden. Eine schmale Treppe führt im Flur nach oben in den ausgebauten Dachboden, wo Raum für ein Kinderzimmer geschaffen worden ist. Im niedrigen, einstöckigen Anbau dahinter wurden ein Arbeitszimmer und ein Elternschlafzimmer untergebracht. Ein großzügiger Garten umgibt das Haus in dessen hinterstem Winkel ein Toilettenhäuschen zwischen Obstbäumen steht, sowie ein Schuppen mit Unterstellplatz für zwei Pferde. Das Haus befindet sich in einem guten Zustand, wurde allerdings seit dem Bau nur einmal kurz vom Vorgänger von Reverend Hawkins bewohnt. Es ist vollständig möbliert und wurde von der Gemeinde trotz Mangel an einen Bewohner regelmäßig gesäubert und gepflegt. Lediglich der Garten ist leicht verwildert und Schuppen und Toilettenhäuschen gehören renoviert. Die Küche ist einfach gehalten, so wie auch die restliche Einrichtung. Ein Klavier gehört zur Einrichtung dazu. UHRMACHER MILLER Die Familie Miller gehört zu den Gründerfamilien der Stadt. Neben dem eigenen Laden, in dem Uhren und Schmuck verkauft wird, besitzt Mr. Miller eine Werkstatt um Uhren zu reparieren. STELLMACHER Werkstatt und Wohnung des Stellmachers. DIE TÖPFEREI Hier wohnt im Obergeschoss die Familie Archer, deren älteste Tochter Abigail die Töpferei führt. Die kleine Wohnung, besitzt eine geräumige Wohnküche, ein Schlafzimmer und einen Salon. Im DG befindet sich ein größerer Raum, der als Schlafzimmer der Mädchen dient. Die Küche hat einen kleinen Kaminofen bei der Essecke, einen Herd zum Kochen, Tisch und Stühle. Der Salon hat eine Sitzecke beim offenen Kamin, ein paar Schränke und Vitrinen. Das Schlafzimmer ist schlicht so wie der Raum im DG. Im Hof steht der Brennerofen. Im EG befindet sich der Verkaufsraum, wie Werkraum und Lagerraum DIE SCHMIEDE Schon von Weitem kündigt sich die Schmiede durch ihr charakteristisches Klangbild an – das schwere Schlagen von Eisen auf Eisen, das metallische Echo, das vom Stein getragen wird. Als eines der wenigen Gebäude in Camden Village vollständig aus Stein errichtet, ist sie nicht nur unübersehbar, sondern auch unverkennbar. Drei robuste Mauern rahmen einen weitgehend offenen Hof ein, dessen Boden aus grob behauenen Steinplatten besteht – vom Ruß geschwärzt, vom stetigen Tritt unzähliger Stiefel geglättet. Im Zentrum des weitläufigen Innenraums ragt die Esse empor, dominiert vom großen Schmelzofen, dessen Hitze selbst an kühlen Tagen den Raum durchdringt. Mehrere mächtige Blasebälge können über ein ausgeklügeltes System aus Eisenketten und Flaschenzügen bedient werden, um die Temperatur fein zu regulieren – ein Zusammenspiel aus Technik, Kraft und Erfahrung. In respektvollem Abstand dazu stehen zwei große und ein kleinerer Amboss, deren Flächen vom stetigen Gebrauch blankpoliert und von zahllosen Hieben gezeichnet sind. Daneben befinden sich eine Eisenwanne mit Öl, in der das Metall abschrecken kann, sowie eine breite Werkbank, auf der das Werkzeug ordentlich aufgereiht liegt – Zangen, Hämmer, Feilen, Meißel – jedes Teil griffbereit, jedes an seinem Platz. In einer Ecke türmen sich Gussformen, ordentlich gestapelt, als warten sie bereits auf den nächsten Einsatz. Gleich daneben steht ein großes Fass mit feinem Sand, flankiert von drei schweren Eimern, ebenfalls mit Sand gefüllt – ein unentbehrliches Löschmaterial, denn bei einem Schmiedefeuer kann Wasser gefährlichen heißen Dampf und spritzende Glut verursachen. Mehrere grobe Steinbehälter stehen bereit, um kleinere Mengen Metall zu schmelzen, während sich auf der entgegengesetzten Seite der Schmiede, so weit entfernt von der Esse wie möglich, das Lager befindet. Hier werden das Brennmaterial, das Rohmetall und die fertigen Werkstücke aufbewahrt – sorgfältig sortiert und aufgereiht, bereit zur Abholung. Dazwischen steht der mit Fußpedalen betriebene Schleifstein, dessen grobe Scheibe im Takt des Arbeitens singt, wenn sie sich mit kreischendem Klang in das abgekühlte Metall frisst. An einer weiteren Wand befindet sich eine kleine Blechpresse, vorrangig zur Herstellung von Messingblechen eingesetzt – ihr massiver Körper aus Gusseisen wirkt beinahe unbeweglich, doch unter dem richtigen Druck formt sie das Metall mit müheloser Präzision. Über dem steinernen Türbogen schließlich hängt ein Werk von besonderer Bedeutung: Ein fein gearbeiteter Kavalleriesäbel samt Scheide und Wimpel, perfekt ausbalanciert, in klarer Linie geschmiedet und mit liebevoller Sorgfalt poliert. Als Meisterstück gefertigt, erinnert es beständig an das, was aus bloßem Eisen entstehen kann – wenn man es versteht, das Feuer zu lenken. Vor der Schmiede Vor der Schmiede öffnet sich ein breiter, mit festgestampftem Kies und lehmiger Erde befestigter Platz, der den Lärm und die Hitze des Feuers auf Abstand hält und zugleich als Wende- und Wartefläche dient. Hufspuren zeichnen ein wirres Muster in den Boden, da und dort vermischt mit Wasserlachen, Ruß und Spänen. Am Rand dieses Platzes steht eine massive Anbindestange aus Eichenholz, wettergegerbt und vom Scheuern zahlloser Pferdepolster glattpoliert. Daneben plätschert beständig eine steinerne Tränke, deren Becken durch ein einfaches Rohr mit Wasser versorgt wird. Das kühle Nass spiegelt das Licht der Schmiedeglut in kleinen flackernden Wellen, während darüber eine Handvoll metallener Tränkebecher an Haken baumelt – bereit für Mensch und Tier gleichermaßen. Ein alter, knorriger Baum spendet spärlichen Schatten auf den vorderen Teil des Platzes. Dort sammelt sich nicht selten das Dorfleben: Fuhrwerke halten, Hufe klapperen, und das Klirren von Eisen auf Stein verbindet sich mit dem gedämpften Murmeln wartender Stimmen. Alles scheint in Bewegung, und doch wirkt der Platz wie ein natürliches Zentrum – als gehörte das Warten, das Schauen und das Trinken genauso zur Arbeit wie das Hämmern selbst. Hinter der massiven Rückwand der Schmiede wird es merklich ruhiger. Der Boden ist hier uneben und moosdurchsetzt, von schmalen Trampelpfaden durchzogen, die zwischen den Steinen verlaufen und sich bis zum Nachbargrundstück ziehen. Ein schlichter Brunnen mit rundem Mauerkranz bildet das Zentrum dieses abgeschiedenen Bereichs. Das Seil am Holzbalken ist glatt vor Abnutzung, der Eimer aus verzinktem Blech schimmert matt im Licht. Von der Schmiede aus ist es nur ein kurzer Weg, doch der Kontrast zur Hitze der Esse ist deutlich spürbar – hier riecht es nach feuchter Erde, altem Holz und gelegentlich auch nach Seife. Etwas abseits, halb von einer Hainbuchenhecke verdeckt, befindet sich ein kleines Toilettenhäuschen aus witterungsgegerbtem Holz. Es steht schräg hinter dem angrenzenden Wohnhaus und ist schlicht, aber instand gehalten. Eine schmale Stufe führt zum Eingang, daneben stapeln sich fein gespaltene Holzscheite in einer offenen Kiste – wohl zur Geruchsbindung oder für kühle Tage. Brunnen und Häuschen gehören zum Anwesen gleich nebenan, doch das Grundstück geht beinahe übergangslos in das Areal der Schmiede über. Nur ein schmaler, kniehoher Zaun aus Holz markiert die Grenze – als wolle er eher symbolisch trennen, was längst in alltäglichem Gebrauch miteinander verwachsen ist. HAUS HUXLEY Das Wohnhaus des Schmieds mit direkter Lage zur Schmiede. HAUS BLAKE Einfaches Wohnhaus für Rancher Blake, wenn er im Ort ist. FOREST TRAIL Der Forest Trail biegt von der Main Street Richtung Wald und Mill River ab. Die kleine Straße führt zur Kirche, die sich im Moment im Wiederaufbau befindet. Nach der Kirche verengt sich der Trail Richtung Wald. An dieser schmalen Verlängerung liegt das Schulgebäude und noch etwas weiter außerhalb der Friedhof der Gemeinde. KIRCHE ev. Die Holzkirche aus der Gründerzeit brannte im April 1879 nieder. Offiziell fiel bei einem Gerangel eine Kerze um. In Wahrheit kam es in der Kirche zu einer Prügelei zwischen Rev. Stevenson und dem Ex-Mann von Stevensons Ehefrau. Dabei warf der Ex eine Kerze absichtlich um und lief dann davon. Die Kirche befindet sich aktuell im Aufbau. Gottesdienst wird zur Zeit in der Scheune am See abgehalten. Anfang November soll die neue Kirche eingeweiht werden. DIE SCHULE Die Schule ist ein einfaches Holzhaus, weiß getüncht, mit kleiner Veranda vor dem Haupteingang mit einer Schulglocke. Vor dem Klassenraum befindet sich die Garderobe. Ein Vorraum mit Haken für die Jacken, Mützen und Hauben. An der gegenüberliegenden Wand vom Eingang in den Klassenraum steht eine Bank, die sozusagen als Strafbank gedacht ist. Der eigentliche Klassenraum wird durch vier große Fenster erhellt. An der gegenüberliegenden Wand der Tür befindet sich die Tafel und davor steht das Pult der Lehrerin. Auf der rechten Seite, an der Tafelwand, steht ein kleiner Waschtisch. Links von der Tafel führt eine Tür nach draußen, zur Rückseite des Schulgebäudes, wo sich ein Toilettenhäuschen befindet. Außerdem steht dort auch ein Brunnen. Vor dem Pult der Lehrerin sind gleichmäßig 30 Tische mit Bänken aufgestellt, an die sich die Kinder setzen - getrennt nach Geschlecht. Links die Jungs, rechts die Mädchen. Der Platz rund um die Schule bietet genügend Freiraum für die Kinder, sodass sie vergnügt herumtollen können. Außerdem befinden sich dort auch mehrere Schaukeln sowie eine Wippe, die den Kindern während ihrer Pause Freude bereiten sollen. Zusätzlich wurden mehrere Bänke aufgestellt, sodass die Kinder sich nach Belieben hinsetzen können. Eine Liste von bespielten Schülern und NPCs findet ihr im Journal/NPCs FRIEDHOF Wie üblich befindet sich der Friedhof der Gemeinde etwas außerhalb des Ortes, um innerorts Platz für die wachsende Stadt zu lassen und auch um das Trinkwasser vor einer Verseuchung zu schützen. MOUNTAIN VIEW STREET Die Mountain View Street ist eine bergige Seitenstraße, die parallel zum Forest Trail von der Main Street abbiegt und in den Horse Trail übergeht. Am Ende der Mountain View Street liegt das Café und die Bäckerei. Einfache Wohnhäuser kennzeichnen hier das Stadtbild. YELLOWSTONE COFFEE HOUSE Der Café-Raum besteht aus einem großen Raum mit Theke, Tischen, kleinen Gaslampen, Bildern an tapezierten Wänden und einer separaten Küche. Draußen gibt es eine kleine Terrasse mit einigen Tischen. RAILROAD BAKERY Über eine Türe mit einem Buntglasfenster im oberen Bereich, betritt man den Verkaufsraum. Sauber aufgeschichtet liegen die Brote, Gebäcke und Kuchen in den Körben der Verkaufsregale. Alles ist leicht einsehbar und doch abgetrennt durch den Tresen. Dort steht oft eine niedere Schale mit klein geschnittenen, süßen Leckereien, die für die Kundschaft als lockende Versuchung gelten. Somit kann man sich auch geschmacklich einen Überblick über das reichhaltige Sortiment machen. Die geräumige Backstube befindet sich hinter den Regalen und wird sowohl durch den Tresen als auch durch eine halbhohe Schwingtüre, vor allzu neugierigen Blicken abgeschirmt. Dominiert wird diese vom wuchtigen Backofen und dem großen Arbeitstisch. Viele Arbeitsgeräte hängen an Haken an den Wänden oder liegen ordentlich sortiert in Schubladen, an der Unterseite des Tisches. Über eine Treppe an der hinteren Außenseite des Gebäudes, gelangt man in den ersten Stock des Hauses. Dort erstreckt sich die kleine Wohnung des Bäckers. Diese besteht aus einem Wohn-Essbereich und einem separaten Schlafzimmer. Die Möbel sind bereits etwas in die Jahre gekommen und waren schon immer Teil der Einrichtung, sind aber noch in gutem Zustand und erfüllen ihren Zweck. Aufgrund der kleiner gehaltenen Fenster, herrscht hier oben stets ein gewisses Zwielicht, was jedoch nicht bedrückend wirkt. Zudem ist das Obergeschoss auch stets vom Duft der täglich frisch hergestellten Backwaren erfüllt. HAUS BARCLAY SENIOR Graham und Bonnie haben tatsächlich Eltern, die in dem etwas heruntergekommenen Teil von Camden Village leben. Hier wuchsen die Zwillinge auf und von hier entflohen sie der Enge, der Strenge und der Gewalt. Michael wohnt mit seiner Frau weiterhin in dem zugigen, stark einsturzgefährdeten Haus. HAUS HAYWAY Ein einfaches Haus, das in der Not gekauft wurde, als noch nicht abzusehen war, dass Hayway mit Frau und Kind im Ort bleiben und arbeiten würde. Jetzt, wo er genug Geld verdient, fängt er mit Reparaturen und Renovierung an. Das Haus hat eine mittelgroße Küche, ein Elternschlafzimmer und eine kleine Kammer für den Jungen. Der Garten ist noch stark verwildert und der Gartenzaun zerstört. GUNNERS LANE Die Straße zweigt am Ortsende nach rechts Richtung Wald ab und führt in einem Halbkreis direkt zum Forest Trail. Hier liegen einige Gebäude, die außerhalb des Ortes liegen müssen, weil sie Platz benötigen, Lärm verursachen oder sogar Gestank, wie die Metzgerei. Zwischen Wohnhäusern liegt hier auch der Waffenladen von Camden Village METZGEREI HARRIS Der Betrieb und das Wohnhaus der Familie Harris liegen außerhalb des Ortes an der Gunners Lane. Das Haupthaus ist groß und stattlich und besitzt zwei Stockwerke. Familie Harris besitzt hinter dem Haus genug Land, um Schweine für die Schlachtung zu halten - mit Gatter und Scheune. Es gibt weiterhin ein kleines Gesindehaus und einen Werkzeugschuppen samt Toilettenhäuschen. Hinter dem Haus wird auch Gemüse angebaut und Obstbäume gepflegt. Das Grundstück ist eingezäunt. Das Haus ist groß und geräumig und wirkt sehr gepflegt. Es stammte aus der Gründerzeit des Ortes. Der Laden mit den Schlachträumen befindet sich im EG. Den Laden betritt man von der Straße aus direkt, während man den Wohnbereich durch eine Seitentür über den Garten erreicht. GUNNER'S POINT Beim Eintreten sieht der Kunde bereits, dass der ehemalige Besitzer Vale Bozeman viel Geld und Mühe in den Laden investiert hatte. Es funkelt und blitzt, poliertes Metall, funkelndes Messing und Spiegel sorgen für Atmosphäre, wie sie in Saloons zu finden ist. Die Schäden vom Überfall auf den Laden sind behoben und überall wo man hinblickt entdeckt man wieder Waffen. Wandhalterungen mit sauberen, schon fast antik zu nennenden Langwaffen, Pioniersgewehre und Prachtsäbel der Kavallerie zieren den Laden. Der Tresen, in der Mitte der langen Raumseite gegenüber der Eingangstür, hat eine Oberfläche, deren eine Hälfte gläsern ist. Die andere besteht aus poliertem edlen dunklen Holz wie auch der Rest des Tresens; nämlich Walnuss. Außer einem großen Stück Rindsleder zum Ablegen von Waffen befindet sich hier nichts. Unter der Glasfläche kann man 5 Revolver vom Typ "Girard LeMat" erkennen, die jeweils mit aufgestellten Kärtchen versehen sind. Diese beschreiben die Besonderheiten der auch Kartätschenrevolver genannten Revolver, deren 9-schüssige Trommel sich um einen Schrotlauf dreht. Der Spannhebel kann von der Trommel auf den Schrotlauf umgestellt werden. Dieser Waffentyp wurde im Bürgerkrieg an Heeres- und Marineoffiziere der Südstaaten ausgegeben und steht hier im Laden nicht zum Verkauf. Die Waffe wurde beim Überfall zurückgelassen. Ein weiteres Schild macht darauf aufmerksam, dass Revolver dieser Art hier angekauft werden. Außerdem wird gebeten, die Glasscheibe nicht zu berühren. An der dem Kunden zugewandten Seite des Tresens befindet sich ein Messing- Handlauf, wie man ihn aus dem ein oder anderen Saloon kennt, und die Kunden hier dazu verleiten soll, sich nicht auf den Tresen zu stützen. An der rechten Ecke des Tresens steht ein Spucknapf. An der Wand hinter dem Tresen steht ein Hochschrank und Regale voller Blei, Polituren, Pulverhörner, Röhrenmagazine, Verdämmungspflaster, Holster, Gurte, Lederbeutel verschiedener Größen, Ladestöcke, Zündpillen und Wickelpapiere. Die Gerüche von Waffenöl, Leder und Schwarzpulver vermischen sich im Raum zu intensiver Dichte. In ordentlichen Steh- Regalen befinden sich die modernen Gewehre, die mit einer Kette durch die Abzugsbügel gesichert sind. Schrotgewehre, Jagdwaffen und Repetierer sind getrennt. Ein aufgerichteter, ausgestopfter und mottenzerfressener Schwarzbär scheint einen Indianerspeer zu halten. Neben ihm steht ein Board mit den Gewehren der Firma Sharps. An der Wand ihm gegenüber ist unweit des Tresens ein Regal mit Revolvern. Durch eine lange Stange sind sie mit ihren Abzugsbügeln hintereinander aufgereiht. Diese wiederum ist mit stabilen Schlössern am Regal befestigt. Vor einem Kanonenofen stehen drei Stühle an einem einfachen Küchentisch aus neuer Fichte. Der Tisch will nicht recht zum übrigen Mobiliar passen, bietet aber die Möglichkeit, sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee zu unterhalten oder mit einer Waffe vertraut zu machen. Selbst eine kleine Pokerrunde ließe sich hier veranstalten. Für besondere Gäste fände sich sicher auch eine Flasche Jack Daniels und ein paar Gläser unter dem Tresen. HAUS Lloyd klein, einfach - hier wohnt Gwenhwyfar Lloyd und ihr Vater HORSE TRAIL Der Horse Trail zweigt am Ortsausgang nach rechts ab und geht in einer Schleife weiter, bis er in die Mountain View übergeht. Der Horse Trail ist eine einfache Wohngegend. HAUS REID Einfaches Wohnhaus, bewohnt von Deputy Reid. SATTLEREI Werkstatt und Wohnung für einen Sattlerei-Meister. RICHARD-CAMDEN-STREET Die Richard-Camden-Street bietet gehobenes Wohngebiet mit großen Einfamilienhäusern. Neben dem Bürgermeister wohnen hier der Sheriff und der Arzt der Gemeinde. Die Straße verläuft parallel zur Main Street. WÄSCHEREI Die Wäscherei gehört zum Hotel Twin Falls, wird aber von Miss Florence Whitby geführt. Hauptsächlich wird hier die Wäsche aus dem Hotel gewaschen, aber auch andere Aufträge von Privatleuten sind möglich. HAUS CLAYTON Großzügig gebautes Wohnhaus der Gründerzeit. Kommt man durch die Haustür, liegt vor einem, nach englischem Vorbild, ein kleiner Flur. Links geht eine Tür in das Esszimmer ab, das eine Verbindungstür zur Küche besitzt. Dem Esszimmer gegenüber liegt das Wohnzimmer, mit einem Blick in den Garten. Der Küche gegenüber gibt es ein freies Zimmer und eine kleine Kammer. Im oberen Stockwerk befinden sich vier weitere Zimmer und eine kleine Kammer. HAUS WALCOTT Das weiße, zweistöckige Haus ist umgeben von einem klassischen weißen Lattenzaun, der ein großzügig angelegtes Grundstück einfasst. Die Haustür, überdacht von Wind und Regen geschützt, ist über drei schmale Stufen zu erreichen, die auf eine kleine Veranda vor dem Haus führen. Kommt man durch die Haustür, liegt vor einem, nach englischem Vorbild, ein kleiner Flur. Links führt eine Tür in ein Arbeitszimmer. Daneben liegt das Esszimmer, das eine Verbindungstür zur Küche besitzt, die in einem Anbau hinter dem Haus untergebracht wurde. Von dort führt ebenfalls eine Verbindungstür in ein relativ großes Zimmer, das für Angestellte Betten, einen Schrank und einen Tisch bereithält. Dem Esszimmer gegenüber liegt das Wohnzimmer und ein frei stehender Raum, der als Lagerraum genutzt wird. Im oberen Stockwerk stehen vier Zimmer als Schlafzimmer bereit. HAUS CAMDEN Bürgermeister Richard Camden wohnt in seinem selbst erbauten Haus aus der Gründerzeit mit seiner Ehefrau Linda. HAUS GILMORE Großes, zweigeschossiges Haus mit Garten. |







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