HEY, TOURIST!
Willkommen in Eerie!
Das Städtchen mag verschlafen wirken und die Gegend malerisch erscheinen. Doch zwischen sanften Hügeln, düsteren Wäldern und der schroffen Küste von Maine tobt eine uralte Familienfehde. Die Leute hier sind rau, der Nebel ist dicht und merkwürdige Dinge können geschehen.
Wir sind ein Hard-boiled RL & New England Gothic Board und spielen im Jahr 1984 nach Szenentrennung und ohne Trigger- und Contentwarnungen.
Wir bieten dir L3V3S3, einen Main-Plot, Profil-Steckbriefe und eine Whitelist.

INFO
Frühling 1984
Das spurlose Verschwinden von Emmet Price hat das Gleichgewicht im gesamten County empfindlich ins Wanken gebracht.
Plötzlich gehen Leute aufeinander los, die seit zwanzig Jahren kein Wort mehr miteinander gewechselt haben. Außerdem scheinen sich weitere Auswärtige für die Sache zu interessieren und stellen eine Menge Fragen.
Aktuell bespielen wir die Monate Mai bis Juli 1984. Das Wetter ist unbeständig, mal heiter und dann wieder regnerisch. Gelegentlich kommt über das Meer ein kleiner Sturm. Erste warme Sonnenstrahlen sind noch selten.
TEAM
Finn
FINN
Mel
MEL
NEWS
15.10.26 TYPE OR TREAT
Wir starten ab heute in unseren 2. Schreibmarathon: HALLOWEEN


14.10.26 WHITELIST
Die Whitelist wurde gelöscht. Unsere Abgänge: Friedhof der Kuscheltiere


27.09.26 DAS SZENENRADAR-PLUGIN
Ab heute führen wir das Szenenradar-Plugin ein. Alles dazu hier:News


13.09.26 EERIE MISSIONS
Ab heute führen wir die Eerie Missions ein. Unser selbstgeschriebenes Plugin, um das Machtverhältnis in Eerie auszuloten. News


31.08.26 TIMELINE
Ab heute könnt ihr für eure Charaktere eine Timeline führen News


03.07.26 HAPPY 4th OF JULY
Passend zum morgigen Feiertag in den USA, feiert Eerie entsprechend mit. Und zwar mit dem Independence Slay. Alles zum Postmarathon und dem neuen Spielmonat findet ihr in den News


15.06.26 - gelöschte WHITELIST
Die Whitelist wurde gelöscht. Abgänge sind einzusehen unter Friedhof der Kuscheltiere


01.04.26 - Wir feiern Geburtstag
Ein Jahr Lobster! Wir sind stolz auf euch und uns! Zu den News


01.02.25 - Die ERÖFFNUNG!
Endlich ist es soweit, nach über einem Jahr entwerfen, Seiten befüllen, Ideen verwerfen und fluchen, eröffnet Eerie heute seine Pforten. Wir erwarten mit Spannung unsere ersten Mitspieler und Charakteren, die sich an der Gestaltung unserer Geschichte beteiligen werden. Eine kleine Begrüßung findet ihr hier - News! Viel Spaß allen, die sich mutig an Eerie heranwagen!

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Themenübersicht (Neueste zuerst)
Geschrieben von Stella Vermont - Gestern, 20:38
THE BOY I COULDN'T KEEP
Manchmal trifft man eine Entscheidung, von der man überzeugt ist, dass sie das Richtige für einen geliebten Menschen ist. Eine Entscheidung, die einem selbst das Herz bricht, die man aber trotzdem trifft, weil man glaubt, keine andere Wahl zu haben. Und manchmal stellt sich erst viele Jahre später heraus, dass all die Opfer, all der Schmerz und all die verlorene Zeit vielleicht nicht das bewirkt haben, was man sich damals so verzweifelt erhofft hatte.
Fünfzehn Jahre ist es her, dass eine junge Frau ihren neugeborenen Sohn zum letzten Mal in den Armen hielt. Und während sie seit Jahren nach ihm sucht, ahnt sie nicht, wie wenig das Leben, das er führen muss, mit jenem gemeinsam hat, das sie ihm einst ermöglichen wollte.
Es sucht die Mutter
  • Stella Vermont
  • 46 Jahre
  • Leibliche Mutter
  • Kinderärztin
  • Avatar: Gillian Anderson
Stella Vermont ist eine Frau, die in ihrem Leben gelernt hat, Verantwortung zu übernehmen, schwierige Entscheidungen zu treffen und auch dann weiterzumachen, wenn ihr eigentlich längst die Kraft dazu fehlt. Als Kinderärztin kümmert sie sich tagtäglich um das Wohlergehen fremder Kinder. Doch ausgerechnet das eigene Kind ist ihr seit fünfzehn Jahren fremd. 1969 brachte sie einen Jungen zur Welt, den sie Henry nannte. Sein Vater war Jon Tremblay, ein Mann und ihr ehemaliger FBI-Partner, mit dem Stella eine tiefe, aber komplizierte Vergangenheit verbindet. Die Bedrohungen, denen sie damals durch ihre Arbeit als FBI-Agentin ausgesetzt war, ließen sie schließlich eine Entscheidung treffen, die sie bis heute verfolgt: Sie gab ihren Sohn zur Adoption frei, weil sie glaubte, ihm damit ein sicheres, behütetes Leben schenken zu können. Vergessen hat sie ihn niemals. Weder seinen Namen noch die wenigen kostbaren Stunden, die sie mit ihm verbringen durfte. Die Hoffnung, ihn eines Tages wiederzufinden, ist über all die Jahre geblieben und hat sie schließlich auch nach Eerie geführt. Seitdem sucht sie nach Spuren ihres verlorenen Sohnes, ohne zu wissen, dass dieser unter einem anderen Namen nicht unweit von ihr längst sein eigenes Leben führt. Und vielleicht ist ihre größte Angst gar nicht, ihn niemals wiederzufinden. Sondern eines Tages vor ihm zu stehen und erkennen zu müssen, dass er sie nicht in seinem Leben haben möchte.
Gesucht wird der Sohn
  • Liam O´Donnell?
  • 15 Jahre
  • Leiblicher Sohn
  • Schüler
  • Avatar: Miles Robbins?
Henry, so hieß der Junge, als er 1969 das Licht der Welt erblickte. Doch unter diesem Namen kennt ihn heute niemand mehr. Er ist Liam O´Donnell, fünfzehn Jahre alt und aufgewachsen in einer Familie, die ihm zwar ein Zuhause gegeben, sich für sein Innenleben aber nur wenig interessiert hat. Dabei wäre Liam eigentlich ein Junge, der viel mehr Zuwendung gebraucht hätte. Er ist empfindsam, sensibel und weit davon entfernt, jener abgebrühte Draufgänger zu sein, für den man ihn angesichts seiner zunehmenden Schwierigkeiten mit dem Gesetz vielleicht halten könnte. Vielmehr fehlt ihm die Orientierung, die andere Jugendliche in seinem Alter womöglich ganz selbstverständlich bei ihren Eltern finden. Er sucht nach einem Platz, an dem er dazugehört, nach Menschen, die ihn ernst nehmen, und vielleicht auch einfach nur nach dem Gefühl, gebraucht zu werden. Vielleicht weiß er sogar, dass er adoptiert ist? Gerade diese Sehnsucht macht ihn beeinflussbar. Liam lässt sich leicht verunsichern, unter Druck setzen und von Menschen manipulieren, die sehr genau wissen, wie sie seine Unsicherheit für sich ausnutzen können. So ist er mittlerweile bereits in Drogendelikte verwickelt, obwohl er weder besonders geschickt darin ist noch das notwendige Durchsetzungsvermögen besitzt.
Vor allem die Machenschaften der Hockstetters und ihrem Dunstkreis könnten dabei eine entscheidende Rolle spielen. Für Menschen, die ihn nach Belieben herumschubsen und für ihre Zwecke einsetzen können, wäre Liam schließlich ein ausgesprochen leichtes Ziel. Ob er erkennt, wie sehr er ausgenutzt wird, und ob er überhaupt den Mut aufbringen könnte, sich dagegen zu wehren, bleibt abzuwarten.
Dabei ist Liam keineswegs dumm oder von Grund auf kriminell. Er ist ein Jugendlicher, der Fehler macht, falschen Menschen vertraut und die Konsequenzen seiner Entscheidungen möglicherweise viel zu spät begreift. Hinter all dem steckt jedoch noch immer ein feinfühliger Junge, der sich nach einem Halt sehnt, den ihm bisher niemand wirklich geben konnte. Wie er mit seinen Gefühlen umgeht, welche Interessen er besitzt, wovon er träumt und wie sich seine Persönlichkeit im Einzelnen entwickelt, bleibt selbstverständlich dir überlassen.
Beziehung & Zukunft
Was geschieht, wenn zwei Menschen aufeinandertreffen, die durch das Blut miteinander verbunden, einander aber vollkommen fremd sind? Für Stella wäre es vermutlich einer der bewegendsten Augenblicke ihres Lebens, endlich ihrem Sohn gegenüberzustehen. Doch für Liam könnte dieselbe Begegnung etwas ganz anderes bedeuten. Vielleicht Neugier. Vielleicht Misstrauen. Vielleicht auch eine Wut, die sich über Jahre hinweg angesammelt hat, ohne dass er ihr bisher einen Namen geben konnte.
Denn was soll ein Fünfzehnjähriger von einer Frau halten, die ihn einst fortgegeben hat und nun plötzlich wieder Teil seines Lebens werden möchte? Was nützen ihm Erklärungen über Gefahren, Opfer und vermeintlich notwendige Entscheidungen, wenn er selbst alles andere als behütet aufgewachsen ist?
Stella wollte ihm eine bessere Zukunft ermöglichen. Doch Liam könnte ihr gerade deshalb vorwerfen, dass sie ihn Menschen überlassen hat, bei denen er niemals die Geborgenheit fand, die er so dringend gebraucht hätte. Vielleicht wird er ihr auch Fragen stellen, auf die es keine Antwort gibt, die seinen Schmerz wirklich lindern könnte.
Und Stella? Sie wird lernen müssen, dass Liebe allein nicht genügt, um fünfzehn verlorene Jahre ungeschehen zu machen. Dass sie keinen Anspruch auf das Vertrauen ihres Sohnes hat, nur weil sie ihn zur Welt gebracht hat. Und dass der Junge, den sie einst in ihren Armen hielt, inzwischen ein Jugendlicher mit eigenen Wünschen, Verletzungen und Fehlern geworden ist.
Doch die Vergangenheit könnte längst nicht das Einzige sein, was zwischen ihnen steht. Denn Liams Verstrickungen in die Drogengeschäfte der Hockstetters bergen Gefahren, deren tatsächliches Ausmaß er womöglich selbst noch gar nicht überblickt. Vielleicht wird er eines Tages zum Bauernopfer jener Menschen, denen er bisher vertraut hat. Zu einem leicht austauschbaren Handlanger, dem man die Verantwortung für Verbrechen zuschiebt, die andere begangen haben. Oder er wird unfreiwillig Zeuge eines Verbrechens, über das er besser niemals etwas erfahren hätte. Plötzlich könnte sein Schweigen für andere ebenso gefährlich werden wie das, was er möglicherweise zu erzählen hätte.
Und was geschieht, wenn Stella beginnt, sich in das Leben ihres Sohnes einzumischen? Wenn sie versucht, ihn aus diesem Umfeld herauszuholen, Fragen stellt oder ihm einen Ausweg bieten möchte? Vielleicht erkennen die Hockstetters bald, dass Liam nicht mehr ganz so leicht zu kontrollieren ist, solange seine leibliche Mutter Einfluss auf ihn gewinnt. Womöglich wird Stella dadurch selbst zur Zielscheibe. Schließlich könnte sich ihre Sorge um ihren Sohn ebenso gut gegen sie verwenden lassen. Vielleicht versuchen die Hockstetters sogar, sie über Liam zu erpressen, um sich ihre möglichen Kontakte zur Polizei oder andere Vorteile zunutze zu machen? Und ausgerechnet der Junge, den sie vor fünfzehn Jahren vor einer tödlichen Bedrohung bewahren wollte, könnte nun erneut in Gefahr geraten.
Für Liam wiederum könnte das eine kaum erträgliche Situation werden. Einerseits fällt es ihm schwer, Stella zu vertrauen, andererseits müsste er womöglich erkennen, dass sie durch seine Verstrickungen selbst in Schwierigkeiten gerät. Vielleicht versucht er, sie von sich fernzuhalten, um sie zu schützen. Vielleicht verschweigt er ihr aus Angst entscheidende Dinge oder lässt sich erneut unter Druck setzen, weil er nicht weiß, wie er sich anders helfen soll. Und möglicherweise muss er irgendwann selbst entscheiden, wem seine Loyalität tatsächlich gilt. Vielleicht wird Liam seine Mutter zurückweisen und ihr Dinge an den Kopf werfen, die sie zutiefst verletzen. Und vielleicht wird er gerade dann am dringendsten jemanden brauchen, der sich davon nicht abschrecken lässt.
Ob aus diesen beiden Fremden eines Tages tatsächlich Mutter und Sohn werden können, ist vollkommen offen. Eine schnelle Versöhnung soll es jedenfalls nicht geben. Vielmehr wünsche ich mir eine langsame, emotionale und durchaus konfliktreiche Annäherung, bei der Rückschläge genauso dazugehören dürfen wie vorsichtige Momente des Vertrauens. Und vielleicht wird sich erst angesichts einer gemeinsamen Gefahr zeigen, ob es ihnen gelingt, die verlorenen Jahre zumindest ein Stück weit hinter sich zu lassen.
Dies und Das
Ich würde mir wünschen, dass sein Alter und sein Vorname beibehalten werden. Evtl. ist er aber sogar ein richtiger Hockstetter (mit entsprechendem Nachnamen) geworden? Die Avatarperson ist lediglich ein Vorschlag. Mit Liam suche ich einen Charakter, der viel mehr sein soll als nur der verlorene Sohn von Stella. Er soll seine eigene Geschichte mitbringen, eigene Freundschaften und Konflikte entwickeln und selbstverständlich auch unabhängig von seiner biologischen Mutter bespielt werden können.
Durch seine Verbindung zu den Hockstetters und die möglichen Verstrickungen in die Geschäfte bestehen bereits einige spannende Anknüpfungspunkte für weitere Plays. Die Einzelheiten seiner bisherigen kriminellen Aktivitäten und seine persönliche Entwicklung können wir gerne gemeinsam ausgestalten.
Wichtig wäre mir vor allem, dass seine sensible, verletzliche Seite erhalten bleibt. Liam soll weder ein gewissenloser Kleinkrimineller noch ein völlig hilfloses Opfer sein. Gerade die Widersprüche zwischen seinem Bedürfnis nach Zugehörigkeit, seiner Manipulierbarkeit und seinen eigenen Entscheidungen machen ihn für mich interessant.
Für die Beziehung zu Stella wünsche ich mir viel Raum, Geduld und glaubwürdige Entwicklungen. Es darf Streit geben, Enttäuschungen, schmerzhafte Wahrheiten und Momente, in denen beide nicht wissen, wie sie aufeinander zugehen sollen. Ein festgelegtes Happy End gibt es ebenso wenig wie einen vorgeschriebenen Weg dorthin.
Ich biete Zuverlässigkeit und habe auch kein Problem damit, wenn das Real Life vorgeht. Im Durchschnitt poste ich ca. alle 14 Tage, manchmal auch mehr, wenn ich Zeit habe. Meine Zeichenzahl liegt etwa zwischen 3.000 und 7.000 Zeichen, ich muss gestehen, dass ich keine superduper Langposterin bin. Für mich kommt es auf den Inhalt und die Qualität, nicht auf die Länge an. Wenn du dich von dem Gesuch angesprochen fühlst, schreibe mir gern!