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| Geschrieben von John Clayton - 18.04.2026, 10:14 |
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Hi Backel, entschuldige die späte Antwort. Ich war im Urlaub und dann war das Wetter so schön, dass der Garten um Aufmerksamkeit geschrien hat. Aber jetzt hab ich endlich Zeit, mir deine Vorstellung in Ruhe anzusehen. Deiner Idee ist nicht viel entgegenzusetzen Ein paar Fragen ergeben sich aus dem logischen Ablauf, die du dir bei der Ausarbeitung am besten gleich mitstellst bzw sie als Anregung gerne benutzen kannst:- Wieso lässt ein Mann, der im aufkommenden Ölgeschäft reich werden könnte, alles liegen und stehen für die Pferdezucht seines Vaters? Also ist er schon reich geworden und hat Leute, die seine Geschäfte weiterführen, oder hat er das Alter, in dem er davon träumt auf dem Land etwas Ruhe und Glück zu finden? - Der Übergang zum Waisenkind und Adoptivkind ist noch recht vage und ruckelig - weil, wieso sollte ein ganzer Ort Interesse an einer Farm haben, die nur so viel abwarf, dass sie von der Hand in den Mund leben konnten und wieso vertraute der Junge umgehend einem Fremden, der im Prinzip ja gar nichts mit ihm, der Bevölkerung vor Ort oder seiner Familie zu tun hatte. Es hätte sich auch jeder andere "wohltätige" Mensch seiner annehmen können, um sich die Farm unter den Nagel zu reißen. Als 15-jähriger hätte er genug Anschluss, je nachdem was du spielen möchtest oder mit ihm vorhast zu erleben. Es gibt ein paar Jungs und Mädchen in seinem Alter, die bespielt werden, ein paar die einen Ticken älter sind und eventuell auch dafür sorgen könnten, dass er mehr Abenteuer erlebt, als ihm lieb ist. Nach unten hin gibt es ein paar jüngere, gespielte Kinder, die sicher auch Anschluss bieten könnten. Die Schule wird bespielt, wenn es da Idee für eine Szene geben sollte. Und unsere Stadt ist überhaupt sehr gut aufgestellt, dass es an Anschluss jeder Art bestimmt nicht mangeln wird. Familiär wird es dann eher schwer, falls du auf den Adoptivvater hoffst, denn so jemanden haben wir im Ort nicht. Den müsstest du dann mitspielen oder dir per Gesuch suchen. Ich hab hin und her überlegt, ob jemand von meinen Charas in Frage käme, aber die haben tatsächlich im Moment alle sehr viel zu tun oder sogar schon mit Adoptivkinder und unehelichen Söhnen zu kämpfen. Auf jeden Fall würden wir uns sehr freuen, wenn deine Idee sich weiter ausbauen lässt und du in Camden ein Zuhause für deinen Charakter finden würdest. LG Mel |
| Geschrieben von Backel - 12.04.2026, 01:35 |
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Hey ihr, Wie neulich einmal angeteasert komme ich heute mit einer Idee zu einem Jugendlichen um die Ecke. Sie ist noch nicht komplett fertig und wird hier und da noch angepasst werden. Also gerne bei weiteren Ideen oder Anschlussmöglichkeiten melden. <b>Archibald Eugene Werriott, 15/6 Jahre, neu im Ort, FC Finn Little</b> Familie Werriott, wer kennt sie hier nicht? Zwar gehören sie nicht der Gründungsfamilien an, sind jedoch fast seit Beginn hier. Ein vertriebener Pferdezüchter war damals mit seiner Frau und den drei Kindern, zusammen mit den letzten Pferden, die sie noch besaßen, um 1850 hier angekommen. Die große Nachfrage an Pferden durch die Farmen ließ sein Geschäft schnell boomen. Die Kinder des Mannes heirateten bald und zogen in die Welt, um sich selbst etwas aufzubauen. Vor kurzem hatte Mr. Werriott einen Unfall, weswegen er sich bei seinen Kindern meldete, um sich Hilfe zu suchen, abgesehen davon, dass er seine Ranch in sicheren Händen wissen wollte, bevor er sich zur Ruhe setzt. Geantwortet hat nur einer seiner Söhne. Dieser hatte inzwischen selbst Erfolg (evtl. im Ölgewerbe/Bergbau), lies aber alles zurück, um mit seinem Sohn Archie wieder nach Camden Village zu ziehen. Archie kommt nun also komplett neu hier an, kennt niemanden, außer seinen Vater. Und selbst den kennt er erst seit etwa 4-6 Jahren. Denn sein Vater ist nur sein Adoptivvater. Archies eigene Familie hatte eine Farm in einem anderen Staat, eine typische Situation mit von der Hand in den Mund. Man kam meistens gerade so über die Runden. War der Vater doch nach dem Bürgerkrieg chronisch krank, bis er der Krankheit erlag und nur noch Archie und seine Mutter übrig waren. Archie konnte daher nur sporadisch zur Schule und wurde mehr auf der Farm gebraucht. Dann wurde seine Mutter krank. Archie war da noch nicht ganz zehn. Er wusste, dass sie den Arzt brauchte. Im Ort war er jedoch nicht, sondern bei einem Rinderbaron im Nachbarort, um die Verlobung seiner Tochter zu feiern. Also musste Archie mit ihrem Pferd bis dahin reiten. Es war recht spät, als er dort ankam, dreckig und barfuß. Der Arzt schenkte ihm kaum Beachtung, fragte nur, ob er auch zahlen konnte. Als er nein sagte, war dessen Antwort, dass es dann auch bis zum Morgen warten konnte. Tatsächlich kam auch der Arzt am Morgen. Da war es jedoch schon zu spät. Plötzlich war auch der Ort mehr interessiert an ihm. Fast jeder wollte etwas von seinem Erbe haben und glaubte, dass sie ihn übers Ohr legen konnten. Archie nennt es inzwischen Schicksal und eine Fügung von Gott, denn sein heutiger Adoptivvater war selbst auch gerade für seine Geschäfte im Ort. Der bekam es mit und fand es mehr als nur falsch, was die Gemeinde dort abzog. Er kaufte das Pferd für einen fairen Preis und verhandelte im Namen des Jungen, um möglichst viel herauszuschlagen, nachdem er Archie einen Platz bei sich angeboten hatte. So kam es, dass Archie ein Werriott wurde. Er konnte regelmäßiger zur Schule gehen, lernte richtig reiten, auf einem richtigen Reitpferd. An einiges musste er sich erstmal gewöhnen, was eben damit kam, dass man mehr Geld hatte und nicht durch eine schlechte Ernte von dem kompletten Bankrott entfernt war. Der Umzug jetzt macht ihm auch nicht wirklich etwas aus. Die Idee, wieder etwas ländlicher zu wohnen, gefällt ihm sogar. Er fürchtet nur, dass die Leute hier ähnlich voreingenommen sein könnten, wie damals. Jedoch war es nicht seine Idee, dass er nur als Sohn und nicht als Adoptivsohn vorgestellt wurde. Denn seinen Vater stört es rein gar nicht, dass sie nicht blutsverwandt sind, und versucht ebenfalls von Anfang an, das Geschwafel kleinzuhalten, bevor jemand Archie's Platz in der Familie hinterfragt. Ihm soll es recht sein. Er traut Menschen einfach nicht mehr so sehr. Sein Vater ist die Ausnahme, aber den kennt er inzwischen auch sehr gut und mag es schon selbst nicht, ihn Adoptivvater zu nennen. Mal sehen, ob er den Menschen hier auch so sehr vertrauen kann. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ So, das wäre es in knapp zu meiner angeteaserten Idee. Könnt ihr mit ihm etwas anfangen? Oder hättet ihr Ideen/Änderungsvorschläge, damit er besser hier reinpasst? lg |
Ein paar Fragen ergeben sich aus dem logischen Ablauf, die du dir bei der Ausarbeitung am besten gleich mitstellst bzw sie als Anregung gerne benutzen kannst: