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Mitgliederliste |
Man of Steel
"Ich wurde 1857 auf der Farm meiner Eltern, nord-westliche von Camden Village geboren. Im Alter von 16 Jahren ging ich in die Lehre bei Charles Huxley, welcher mir das Handwerk des Schmiedens beibrachte, dem ich heute noch nachgehe. Mit Hux hat sich währenddessen eine gute Freundschaft entwickelt, die selbst meine chaotische Art nicht entzweien kann. Auch dann nicht, wenn er mich einmal mehr durch sein Haus scheucht, damit ich meine Unordnung wieder ins Reine bringe.
Ich halte mich selbst für einen freundichen Kerl. Ich stehe loyal zu Hux sowie all meinen anderen Freunden und auch meiner Familie. Den Damen gegenüber verhalte ich mich charmant und beschützend. Aber ich kann leider auch anders, denn werde ich provoziert, kann das auch mal in 'ner Schlägerei enden. Doch das kommt glücklicherweise eher selten vor.
Für meine Zukunft wünsche ich mir eine liebevollen Frau an meiner Seite, die ich verwöhnen und mit der ich eine große Familie gründen kann. Bisher hat sich in diese Richtung noch nichts ergeben, aber gut Ding will Weile haben."
Ich halte mich selbst für einen freundichen Kerl. Ich stehe loyal zu Hux sowie all meinen anderen Freunden und auch meiner Familie. Den Damen gegenüber verhalte ich mich charmant und beschützend. Aber ich kann leider auch anders, denn werde ich provoziert, kann das auch mal in 'ner Schlägerei enden. Doch das kommt glücklicherweise eher selten vor.
Für meine Zukunft wünsche ich mir eine liebevollen Frau an meiner Seite, die ich verwöhnen und mit der ich eine große Familie gründen kann. Bisher hat sich in diese Richtung noch nichts ergeben, aber gut Ding will Weile haben."
Eingezogen am: 29.07.2025, 19:50
Letzter Besuch: 18.02.2026, 19:10
Beiträge: 19
Little white dove
Chenoa wurde als Tochter einer gut situierten Siedlerfamilie in Camden Village geboren und heißt offiziell Runa Miller. Schon als Kind hinterfragend und wissbegierig, war sie jedoch gleichzeitig ein verwöhntes und arrogantes Mädchen - bis sie mit 12 Jahren beim Spielen am Fluss von Cheyenne-Indianern entführt wurde. Von da an machte sie eine maßgebliche Veränderung in ihrem Wesen und ihren Ansichten durch und lebte fortan beim Stamm Hotohketana'ôtse. Im Verlauf wurde sie ein vollwertiges Mitglied und aufgrund ihrer hellen Haare als "Chenoa", die "weiße Taube", bekannt. Nachdem ihr Stamm in die Reservate gezwungen oder aber abgeschlachtet wurde, kam sie zwar zurück in ihre Familie, merkte jedoch, dass dies nicht mehr ihr Zuhause und ihre Lebensart war. Sie brach mit ihrer Familie und wurde Arbeiterin auf der Simones Farm, wo sie nach schlimmen Erlebnissen auf die Enapay-Ranch flüchtete.
Eingezogen am: 18.10.2025, 09:10
Letzter Besuch: Vor 2 Stunden
Beiträge: 28
Hyd yn oed y llwch yn yr haul yn disglei
Als Tochter walisischer Auswanderer ist Arwyn Talaith Ó Coileáin mit einem gut betuchten Elternhaus nach Beaver Creek gekommen, das sich jedoch auch erst einmal alles selbst aufbauen mussten. Die 28 Jahre alte Rothaarige war schon immer äußerst bodenständig und extrem loyal ihrer Familie gegenüber, konnte Arwyn ihren Traum vom Beruf als Komponistin zwar nur träumen, als Musiklehrerin ist sie jedoch auch sehr gefragt gewesen. In eine gewalttätige Ehe mit einem spielsüchtigen Trinker geschlittert, vergiftet sie ihn erfolgreich mit Arsen um sich und ihren Sohn zu schützen. Mit einer brüchigen Existenz zumindest kurzzeitig Ruhe in ihrem Leben, sah sie sich vor kurzem jedoch gezwungen ins Hotel nach Camden Village zu flüchten, da sich ihr Bruder und Erbe der Gruffydds in windige Schutzgeldgeschäfte hineinmanövriert hat, was den Tod ihrer kleinsten Schwester zur Folge hatte (zumindest munkelt man es). Nun arbeitet Arwyn als Rezeptionistin und ist froh, ihren Sohn stets an ihrer Seite zu wissen. Ab und zu sorgt sie auch als Pianistin bei Abenden im Hotel für angenehme Hintergrundmusik und hofft, irgendwann wieder nach Hause zurückkehren zu können. Oder zumindest nicht das nächste Opfer der irischen Gang zu werden.
Eingezogen am: 15.12.2025, 11:18
Letzter Besuch: Vor 6 Stunden
Beiträge: 6
it's just me and that whiskey bottle
Ich heiße Levin Wilder, dreiunddreißig Jahre alt, und mein Leben bestand immer aus Arbeit. Ich bin auf der Ranch meines Vaters in Kansas aufgewachsen, geformt von praktischer Arbeit, Vieh und endlosen Stunden im Sattel.
Ich war verheiratet, hatte ein Zuhause, eine Frau, ein Kind. Dann kam der Überfall. Viehdiebe, die wir herausgefordert hatten, überfielen die Ranch, brannten sie nieder, töteten alles, was mir lieb war. Ich überlebte nur durch Zufall, bewusstlos geschlagen, von ihnen übersehen. Seitdem trägt mich die Trauer wie einen Schatten, still, schwer, unaufhörlich.
Ich ritt nach Camden Village, nicht gezielt, ich wollte nur weit weg von Kansas, weit weg von allem, was mich zerbrochen hat. Die Prärie war endlos, die Wälder dunkel und still, die Flüsse tief und unberechenbar. Wind und Staub legen sich auf Haut, Kleidung und Seele, als wollten sie mich festhalten, mich prüfen.
Manchmal ist es, als würde die Einsamkeit selbst mich beobachten, flüstern, mich fragen, ob ich weitergehen kann. Ich höre das Schweigen um mich, lauter als jedes Wort, und spüre, wie meine Gedanken wie wilde Tiere durch den Kopf rasen – Schuld, Verlust, Wut, Leere. Ich ritt weiter, weil Stillstand schlimmer wäre, weil Überleben nicht nur ein Instinkt ist, sondern ein Kampf gegen die Schatten, die mich verfolgen.
Ich gehe nicht, um zu vergessen. Ich gehe, um zu leben. Und vielleicht, nur vielleicht, wartet in Camden Village ein Ort, an dem ich wieder atmen, arbeiten, und langsam, vorsichtig, wieder leben kann – ein Ort, an dem die Schatten der Vergangenheit nicht alles bestimmen.
Ich war verheiratet, hatte ein Zuhause, eine Frau, ein Kind. Dann kam der Überfall. Viehdiebe, die wir herausgefordert hatten, überfielen die Ranch, brannten sie nieder, töteten alles, was mir lieb war. Ich überlebte nur durch Zufall, bewusstlos geschlagen, von ihnen übersehen. Seitdem trägt mich die Trauer wie einen Schatten, still, schwer, unaufhörlich.
Ich ritt nach Camden Village, nicht gezielt, ich wollte nur weit weg von Kansas, weit weg von allem, was mich zerbrochen hat. Die Prärie war endlos, die Wälder dunkel und still, die Flüsse tief und unberechenbar. Wind und Staub legen sich auf Haut, Kleidung und Seele, als wollten sie mich festhalten, mich prüfen.
Manchmal ist es, als würde die Einsamkeit selbst mich beobachten, flüstern, mich fragen, ob ich weitergehen kann. Ich höre das Schweigen um mich, lauter als jedes Wort, und spüre, wie meine Gedanken wie wilde Tiere durch den Kopf rasen – Schuld, Verlust, Wut, Leere. Ich ritt weiter, weil Stillstand schlimmer wäre, weil Überleben nicht nur ein Instinkt ist, sondern ein Kampf gegen die Schatten, die mich verfolgen.
Ich gehe nicht, um zu vergessen. Ich gehe, um zu leben. Und vielleicht, nur vielleicht, wartet in Camden Village ein Ort, an dem ich wieder atmen, arbeiten, und langsam, vorsichtig, wieder leben kann – ein Ort, an dem die Schatten der Vergangenheit nicht alles bestimmen.
Eingezogen am: 23.01.2026, 17:31
Letzter Besuch: 23.02.2026, 07:57
Beiträge: 2