Clara und Sarah mit vielen Dingen auf dem Arm, dann am Küchenfenster
"Tja, aber wir können es nicht ändern, dass sie alle doof sind," seufzte Clara und ließ die Schultern ein kleines Stückchen hängen. "Manche Jungs sind einfach schlimmer, als die anderen. Vor allem die, die ständig zornig werden oder alles kaputt machten. So wie Andrew manchmal… Der wirft dann seine Bauklötze durch die Küche," sie verdrehte vielsagend die Augen. Sie war schon gestraft - mit 3 Brüdern! Wenn die alle auf einmal ihre Launen gleichzeitig auslebten, war das fast nicht auszuhalten.
Aber manchmal – manchmal waren sie doch nützlich. Dann, wenn Clara den Verschluss der Zitronenflasche partout nicht aufbekam oder wenn die viel böseren Jungs aus der Schule sie ärgerten. Oder wenn sie ihr neue Dinge beibrachten, wie zum Beispiel alles über Dampfmaschinen.
Allerdings wohl nicht wirklich "alles", denn Sarah hatte noch Fragen, die Clara selbst nicht beantworten konnte. "Na ja, sie heißen ja Dampfmaschinen, weil sie mit Dampf betrieben werden", begann Clara vorsichtig, während sie versuchte, die Erklärungen von Eli zusammenzukratzen. "Aber wie das genau funktioniert, weiß ich auch nicht. Wir können Eli fragen. Der kennt sich damit super aus." Da! Jungs konnten doch zu etwas nützlich sein.
"Ich glaube, gerade weil der Dampf so heiß ist…", Clara wedelte mit den Händen, um sich die aufsteigenden Nebelschwaden vorzustellen. "…kann man damit so schwere Maschinen bewegen. Die haben so Arme und so, die sich bewegen." Sie kicherte ein wenig bei dem Gedanken, dass heißer Nebel tatsächlich so viel Kraft haben könnte. "Aber viel besser ist es, über heißen Nebel zu reden, als über Heiraten und… ewww, igitt. Küssen!" Clara verzog das Gesicht, als müsste sie gleich Rosenkohl essen, und schüttelte empört den Kopf.
Da war die Aussicht auf die Kekse doch gleich viel verlockender. Und Sarah schien das genauso zu sehen. Plötzlich waren Jungs, Küssen und Dampfmaschinen zur Nebensache geworden – alles, was zählte, war der süße, verführerische Duft, der aus der Küche wehte.
"Dann komm!", sagte Clara entschlossen. "Wir können doch nicht warten, bis die Kekse kalt sind oder so ein blöder Josh sie uns wegfuttert." Mit einem kleinen, entschlossenen Nicken nahm sie Sarahs Hand, und zusammen schlichen sie vorsichtig zur Küchentür. Clara lugte hindurch, die Augen groß und glänzend vor Aufregung. Die Kekse rochen herrlich, aber sie traute trotzdem dem Frieden wegen der Cole-Brüder noch nicht. Aber in der Küche war wirklich nur Mrs. Cole – keine gefährlichen Jungs in Sicht.
"Mrs. Cole?", piepste sie leise, die Stimme zitterte ein wenig vor Aufregung. "Dürfen wir… also, wenn es recht ist… die Kekse haben?"
"Tja, aber wir können es nicht ändern, dass sie alle doof sind," seufzte Clara und ließ die Schultern ein kleines Stückchen hängen. "Manche Jungs sind einfach schlimmer, als die anderen. Vor allem die, die ständig zornig werden oder alles kaputt machten. So wie Andrew manchmal… Der wirft dann seine Bauklötze durch die Küche," sie verdrehte vielsagend die Augen. Sie war schon gestraft - mit 3 Brüdern! Wenn die alle auf einmal ihre Launen gleichzeitig auslebten, war das fast nicht auszuhalten.
Aber manchmal – manchmal waren sie doch nützlich. Dann, wenn Clara den Verschluss der Zitronenflasche partout nicht aufbekam oder wenn die viel böseren Jungs aus der Schule sie ärgerten. Oder wenn sie ihr neue Dinge beibrachten, wie zum Beispiel alles über Dampfmaschinen.
Allerdings wohl nicht wirklich "alles", denn Sarah hatte noch Fragen, die Clara selbst nicht beantworten konnte. "Na ja, sie heißen ja Dampfmaschinen, weil sie mit Dampf betrieben werden", begann Clara vorsichtig, während sie versuchte, die Erklärungen von Eli zusammenzukratzen. "Aber wie das genau funktioniert, weiß ich auch nicht. Wir können Eli fragen. Der kennt sich damit super aus." Da! Jungs konnten doch zu etwas nützlich sein.
"Ich glaube, gerade weil der Dampf so heiß ist…", Clara wedelte mit den Händen, um sich die aufsteigenden Nebelschwaden vorzustellen. "…kann man damit so schwere Maschinen bewegen. Die haben so Arme und so, die sich bewegen." Sie kicherte ein wenig bei dem Gedanken, dass heißer Nebel tatsächlich so viel Kraft haben könnte. "Aber viel besser ist es, über heißen Nebel zu reden, als über Heiraten und… ewww, igitt. Küssen!" Clara verzog das Gesicht, als müsste sie gleich Rosenkohl essen, und schüttelte empört den Kopf.
Da war die Aussicht auf die Kekse doch gleich viel verlockender. Und Sarah schien das genauso zu sehen. Plötzlich waren Jungs, Küssen und Dampfmaschinen zur Nebensache geworden – alles, was zählte, war der süße, verführerische Duft, der aus der Küche wehte.
"Dann komm!", sagte Clara entschlossen. "Wir können doch nicht warten, bis die Kekse kalt sind oder so ein blöder Josh sie uns wegfuttert." Mit einem kleinen, entschlossenen Nicken nahm sie Sarahs Hand, und zusammen schlichen sie vorsichtig zur Küchentür. Clara lugte hindurch, die Augen groß und glänzend vor Aufregung. Die Kekse rochen herrlich, aber sie traute trotzdem dem Frieden wegen der Cole-Brüder noch nicht. Aber in der Küche war wirklich nur Mrs. Cole – keine gefährlichen Jungs in Sicht.
"Mrs. Cole?", piepste sie leise, die Stimme zitterte ein wenig vor Aufregung. "Dürfen wir… also, wenn es recht ist… die Kekse haben?"






