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		<title><![CDATA[Camden Village - CAMDEN VILLAGE READER]]></title>
		<link>https://www.buffymagazin.de/Forum/</link>
		<description><![CDATA[Camden Village - https://www.buffymagazin.de/Forum]]></description>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:19:40 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[[CAMDEN VILLAGE READER] - AUSGABE #11]]></title>
			<link>https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=2598</link>
			<pubDate>Sun, 23 Jan 2022 14:16:18 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/member.php?action=profile&uid=3">John Clayton</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Zeitung.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
AUSGABE # 11 - <a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/reader11.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.buffymagazin.de/Forum/reader11.php</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Zeitung.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
AUSGABE # 11 - <a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/reader11.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.buffymagazin.de/Forum/reader11.php</a></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[CAMDEN VILLAGE READER] - AUSGABE #10]]></title>
			<link>https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=1826</link>
			<pubDate>Tue, 02 Jan 2018 01:30:01 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/member.php?action=profile&uid=3">John Clayton</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=1826</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Zeitung.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
AUSGABE # 10 - <a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/reader10.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.buffymagazin.de/Forum/reader10.php</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;" class="mycode_align"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Zeitung.png]" class="mycode_img" /><br />
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AUSGABE # 10 - <a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/reader10.php" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.buffymagazin.de/Forum/reader10.php</a></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[CAMDEN VILLAGE READER] - AUSGABE #9]]></title>
			<link>https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=1305</link>
			<pubDate>Sun, 01 Nov 2015 23:47:24 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/member.php?action=profile&uid=3">John Clayton</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<html>
<head>
</head>
<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
<tr>
<td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
<h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
<table width="100%" border="0">
<tr>
<td>VOL. XI., NO. 9,609</td>
<td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Samstag, April 05, 1879</font></div></td>
<td><div align="right">PRICE 8 CENT</div></td>
</tr>
</table>
<hr>
<h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">FEISPRUCH?<br />
</font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ÜBERRASCHENDE WENDE IM PROZESS GEGEN INDIANER </font></h4><br />
<p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, April - Wie wir bereits Anfang der Woche berichteten, fand am 1. April 1879 im Rathaus ein Prozess gegen Indianern aus dem Reservat statt. Inzwischen ist bekannt, dass ihnen in mehreren Fällen Leichenschändung, Diebstahl und Mord angelastet wird. Der Assistant Attorney Mathew Codswallop versuchte vor der Jury die Schwere der Taten zu beweisen, erlitt dabei aber Schiffbruch, als einer seiner Zeugen, Büffeljäger Andy Fleischer bei seiner Aussage zusammenbrach und eine gänzlich andere Geschichte berichtete, als sein Kollege zuvor. Noch vor rund einer Woche gab Mr. Fleischer der Zeitung gegenüber an, dass er einer der Überlebenden des Überfalls sei und ursprünglich aus Deutschland stamme. Laut seinen damaligen Angaben habe er mit Freunden völlig überraschend dem Überfall der Rothäute gegenübergestanden. Ohne Grund hätte man sie angegriffen, ausgeraubt und die ermordeten Kollegen verstümmelt. Diese Aussage wurde von seinem Kollege bestätigt. Mr. Fleischer jedoch zog diese Aussage zurück und brachte unter Tränen hervor, dass sie die beschuldigten Indianerfrauen bedrängt hätten. Scheinbar hatten die dazugehörigen Indianermänner versucht ihre Frauen zu retten und zu befreien. Die nachfolgenden Aussagen einiger Bürger brachte dagegen wenig Licht in die Vorfälle und die Jury zog sich frühzeitig zu ihrer Beratung zurück. Eine der Beschuldigten, eine schwangere Indianerin, brach währenddessen zusammen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Eine Stellungnahme des Arztes steht aus, aber den Gerüchten nach erlitt die junge Frau eine Fehlgeburt.<br />
Bei der Verkündung des Urteils durch Obmann Rev. Terry Stevenson zeigte sich der Gerichtssaal aufgebracht , denn die Jury war sich über Schuld und Unschuld uneins. Die Indianer wurden daraufhin vom Richter vorläufig wieder der Verantwortung von Major Samuel Shepard unterstellt. Es war kein klares Urteil erfolgt, demnach bleiben die Indianer weiterhin ihrer Taten beschuldigt und verdächtig. Wann ein zweites, neues Verfahren eingeleitet wird, ist zunächst noch unbekannt. Gerüchten nach sollen sie unter Umständen einem eigenen, indianischen Gericht vorgeführt werden. - jp</font></p>
<hr>
</td>
</tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
<tr>
<td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
<font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">UNRUHE?</font></h2><br />
<hr>
<h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">BÜRGER SICHTLICH VERÄRGERT ÜBER JURY</font><br />
</h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Der Ausgang des Prozesses spaltet die Bevölkerung von Camden Village. Während die Einen nachvollziehen können, dass die Jury über die Wende im Prozess unsicher geworden war und nicht klar entscheiden hatte können, ist sich die andere Seite im Klaren darüber, dass Mord Mord bliebe, egal aus welchen Gründen verübt. Ihrer Meinung nach hätte die Jury ein klares Urteil fällen müssen. Rache sei ein klares Motiv, auch wenn es sich um eine Art Notwehr, wie die andere Seite argumentiert, gehandelt haben könnte. Auch die Redaktion ist sich einig darüber, dass die Zeiten "Auge um Auge" zum Glück hinter uns liegen und die Rothäute nach unserer Ansicht eindeutig überzogen reagiert haben. Sheriff John Clayton zeigte sich allerdings auf unsere Nachfrage besorgt, vermutet er doch, dass die Bürger in solch einer aufgeheizten Atomsphäre schnell auch mal die Fäuste sprechen lassen könnten. Noch sei aber keine handfeste Auseinandersetzung vorgekommen. - ah</font></p>
<hr noshade>
<p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1"> BEKANNTMACHUNG<br />
</font></strong><font size="-1">NEUERÖFFNUNG:<br />
Mr. Wu Fengs Kolonialwaren-Laden hat seit Anfang April geöffnet!</font></font><br />
</p>
<hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">EINBRUCHSERIE</font></h2><br />
<hr>
<h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
KEIN ENDE IN SICHT?</font></h4><br />
<p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Die Einbruchserie nimmt scheinbar kein Ende. Obwohl immer wieder über mehrere Wochen Ruhe einkehrte, tauchen erneut vereinzelt Fälle auf, bei denen mit massiver Gewalt ein oder mehrere Täter sich Zugang zu Geschäftsläden verschafft haben. Sowohl die McKays konnten am 1. April einen Einbruchversuch feststellen, wie auch Mrs. Cunningham im Ranch Market. Der Sheriff geht nicht davon aus, dass es sich um verschiedene Täter handelt. Er und seine Deputies arbeiten mit Hochdruck an der Aufklärung beider Fälle. </font></p>
<hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WEGGELAUFEN</font></h2><br />
<hr> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ALLES ANDERE ALS EIN STREICH</font></h4><br />
<p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Sheriff Clayton brach am vergangenen Mittwochnachmittag auf, um in Begleitung von Deputy Martin Tanner, Reverend Terry Stevenson, Mr. McKay mit Matthew McKay und Graham Barclay, nach einer Handvoll ausgerissener Jungen zu suchen. Sowohl der Pfarrsohn, als auch der jüngste McKay befanden sich darunter. Ebenfalls vermisst wurde der Waisenknabe, um den sich die Claytons seit Januar kümmern. Wie uns der Sheriff mitteilte, war die Suche nach den Knaben nicht unbedingt einfach und auch nicht gerade ungefährlich. Schlechtes Wetter erschwerte dazu eine Rettungsaktion. Wie uns berichtet wurde, fürchteten die Jungen nach einem unschönen Streich in der Schule väterliche Konsequenzen und zogen es vor mit Hilfe von "Diebesgut" aus dem Laden der McKays das Weite zu suchen. Inzwischen befinden sich Benjamin McKay und Jeremiah Stevenson wohlbehalten zu Hause. Den Waisenknaben konnte die Suchtruppe nicht finden. Angeblich war er auch nicht mit den beiden anderen zusammen aufgebrochen. </font></p>
<hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEWS AUF EINEM BLICK</font></h2><br />
<hr>
<font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Dr. James Walcott hat die Klinik nach Dr. Garrets Ableben wiedereröffnet.<br><br />
Inzwischen hat das County die Belohung auf Travis Waltons Kopf auf &#36;129 erhöht.<br><br />
Ware jeder Art, die nicht mehr benötigt wird, ist kostenlos bei Graham Barclay abzugeben.<br><br />
Gegenwärtig verzeichnet die Bevölkerung von Camden Village einen großen Schwund an Eigentum, der sich an leicht zugänglichen Stellen auf Privatbesitz befindet. Wäschestücke, alte Schubkarren, Schaufeln, Eimer, gelegentlich ein Hase oder Huhn, Eier, Gemüse, alte Dosen... Sheriff Clayton wird zur gegebenen Zeit die Sache untersuchen.<br><br />
Am Abend des 5. Aprils wird Miss Florence Whitby einen Vortrag über die unterdrückten Rechte der Frauen halten. Interessierte Teilnehmern sollten gegen 19.00 Uhr im Gästehaus/Restaurant Platz nehmen. Wer allerdings im Rahmen einer Demonstration gegen diesen Vortrag seine Meinung kundtun möchte, kann sich gegen 19.00 Uhr vor dem Haus von Mrs. Linda Camden einfinden.<br><br> Mrs. Erin Stevenson verweist an dieser Stelle auf das kommende Wochenende vom 12.04.1879. Noch vor Karfreitag erhalten die Schüler ihre Zeugnisse und am Ostermontag findet der jährliche Buchstabierwettbewerb statt.<br><br />
<br />
Graham Barclay ist seit dem 1. April kein Deputy mehr.<br />
</font> <br />
</td>
<td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> FRÜHLINGSBALL</font></h2><br />
<hr>
<table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
<tr>
<td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>FRÜHLINGSFEST - ALLE JAHRE WIEDER</strong></font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Am Samstag, den 05. April 1879 findet das jährliche Frühlingsfest in Camden Village statt. Damit folgt die Bevölkerung einem alten Brauch, der aus der Gründerzeit unter Richard Camden seinen Anfang genommen hatte. Wie jedes Jahr auch, stellt der Frühlingsball am Abend den Höhepunkt da. Ab 17.00 Uhr spielt die Musik in der Scheune am See auf. Das Fest, um den Frühling und das warme Wetter zu begrüßen, nimmt wie üblich seinen gewohnten Lauf: Der ganze Ort bietet über den gesamten Samstag hinweg Unterhaltungsprogramm an. Der Frühlingsmarkt mit seinen zahlreichen Ständen bietet nicht nur die übliche Ware, sondern auch Spiel und Spaß. Mr. Dean Foster und Mr. Jethro Hayway veranstalten in einer angemieteten Scheune des Stadtmietstalls einen Boxwettkampf, an dem jeder männliche Bürger des Ortes teilnehmen kann. Wetten sind willkommen. Für die Wahl der Ballkönigin wird in der "Schneiderei Freeman" die letzten Handgriffe vorgenommen und "McKays Beverage" veranstaltet im eigenen Garten einen Wohltätigkeitsbasar. Mrs. McKay leitet wie jedes Jahr den Kuchenwettbewerb. Es wird gebeten bis 14.00 Uhr die dafür vorgesehenen Kuchen am Marktstand abzugeben, damit die Jury bis 15.00 Uhr ihre Entscheidung getroffen haben kann. Im Hotel findet für einen guten Zweck Pfannkuchenwettessen statt. Bei der Scheune am See gibt es diverse Wettspiele unter Leitung von Mr. Mat Hanson, sowie für die Kinder einige Stände und ein Karussell. Weitere Programmpunkte sind vor Ort den Örtlichkeiten zu entnehmen. </font></p>
</td>
</tr>
</table>
<hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ZUSTROM UND ABWANDERUNG</font></h2><br />
<hr>
<table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
<tr>
<td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left">EIN KOMMEN UND GEHEN </font></h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Der Winter ist vorbei, die Reisewege wieder frei. Entsprechend gab es zahlreiche Abwanderungen, aber auch neue Einwohner. Die Artistin <strong>Emma Kaczynski</strong> , die mit ihrem Zirkus vor Camden Village überwintert hatte, ist weitergezogen samt ihren Artisten. Auch <b>Chris Boone</b> verließ die Stadt so schnell wie er sie betreten hatte, während <b>Ava Erikson</b> vorläufig weggezogen ist. <b>Julia Duncan</b> hielt es ebenfalls nicht lange im Ort aus, und die Schmiede steht wieder frei, nachdem <b>Selina Tucker</b> ihre Zelte abgeschlagen hat. Die Huren <b>Sandra Mills, Edith und Meredith Nolan</b> haben eingesehen, dass Camden Village ein ehrbarer Ort ist. Weitergezogen sind ebenfalls <b>Holly Lawson, Elisabeth Bellingham, Jillian Smith, Gabriel Marlowe, Raphael Dela Vega</b> und <b> Kate Jefferson</b><br />
Der Todesfall <strong>Dr. Aaron Garret</strong> überschattet dagegen das Frühlingsfest.<br />
<br />
Natürlich heißen wir auch neue Bürger willkommen. <strong>Douglas Buckley</strong> wird seine Farm sicherlich mit seiner Familie betreiben und unserem Ort mehr Nahrungsmittel bescheren. <strong>Dr. James Walcott </strong> zog mit den Töchtern <b>Dorothy</b> und <b>Sarah</b> als Nachfolger von Dr. Leigh nach Camden Village. Die Familie <b>Cole</B> mit der Mutter <b>Linda</b> und den Söhnen <b>Ira</b> und <b>Joshua</b> zog vom Anwesen der Simones mit zwei kleinen Töchtern in den Ort. Seit dem hat die Kriminalität leider zugenommen. Jethro Hayway fand seine <b>Witashnah</b> und <b>Ayita</b> in Begleitung von <b>Chance Marek</b> wurden in der Nähe des Ortes gesichtet. <b>Brooks Penros</b> bereichert die Geschäftswelt mit seinem Bestattungsunternehmen. <b>George Finley</b>, ein U.S. Marshal, kam überraschend nach Camden Village und scheint unseren Sheriff in einem Fall zu unterstützen. Der Brite <b>Winston Fortescue</b> gibt unseren Einwohnern das Greenhorn, während <b>Charlotte Sullivan</b> sich noch sehr bedeckt hält. Die hübsche, junge <b>Florence Whitby</b> ist im Hotel abgestiegen und scheint unseren Frauen Flausen in den Kopf zu setzen. Die ehemalige Lehrerin <b>Dolores White</b> trat kürzlich ihren Dienst wieder an, um Mrs. Stevenson zu unterstützen. Gleich zwei Chinesin haben sich Camden Village als neue Heimat ausgesucht - <b>He Xiaoli</b> und <b>Wu Feng</B>. Des Bürgermeister Enkel, <b>Phil Camden</b>, kehrte aus der Großstadt heim und das Bordell erfreut sich an der schnippischen <b> Katharina Dimitrova </b>. Auch <b>Anni Stewart</b> beglückt die Herren im selben Etablissement. Die McKays erhielten Besuch von ihrer Nicht <b>Rose McKay (Benjamin Ferrin)</b>. Maureen Callahan erfreut sich sichtlich wenig am Auftauchen ihres Ehemannes <b>Nate Callahan</b>. </font></p>
</td>
</tr>
</table>
<hr>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">GROSSER KAMPF</font></h2><br />
<hr>
<h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
REIGONALER CHAMPION IN DER STADT <br />
</font></h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Im Rahmen des diesjährigen Frühlingsfestes wird von Mr. Dean Foster und seinem Partner Mr. Jethro Hayway ein Boxkampf veranstaltet. Jeder mutige, männliche Bürger kann hier seine Kräfte messen, auf Mitstreiter wetten und sich vom Angebot der Herren Foster & Hayway verwöhnen lassen. Als besondere Krönung dieser Veranstaltung wurde der regionale Champion Burt Finlay, auch bekannt als "Pounder" Finlay, nach Camden Village gebracht. Der Wettstreit beginnt um 12.00 Uhr Mittag, der Kampfring befindet sich beim Mietstall - jp</font></p>
<hr>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WETTERPROGNOSE</font></h2><br />
<hr> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
FRÜHLING GREIFBAR NAHE</font></h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Der Anfang ist gemacht. Mildes Wetter bestimmt den April, unterbrochen von einzelnen Regenphasen. Am Wochenende soll es zum ersten Mal über 15 Grad geben. Allerdings ist nach wie vor auch im April noch mit kalten Nächten mit Tiefwerten von -3 Grad zu rechnen. </font></p>
</td>
</tr>
</table>
</body>
</html>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<html>
<head>
</head>
<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
<tr>
<td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
<h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
<table width="100%" border="0">
<tr>
<td>VOL. XI., NO. 9,609</td>
<td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Samstag, April 05, 1879</font></div></td>
<td><div align="right">PRICE 8 CENT</div></td>
</tr>
</table>
<hr>
<h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">FEISPRUCH?<br />
</font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ÜBERRASCHENDE WENDE IM PROZESS GEGEN INDIANER </font></h4><br />
<p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, April - Wie wir bereits Anfang der Woche berichteten, fand am 1. April 1879 im Rathaus ein Prozess gegen Indianern aus dem Reservat statt. Inzwischen ist bekannt, dass ihnen in mehreren Fällen Leichenschändung, Diebstahl und Mord angelastet wird. Der Assistant Attorney Mathew Codswallop versuchte vor der Jury die Schwere der Taten zu beweisen, erlitt dabei aber Schiffbruch, als einer seiner Zeugen, Büffeljäger Andy Fleischer bei seiner Aussage zusammenbrach und eine gänzlich andere Geschichte berichtete, als sein Kollege zuvor. Noch vor rund einer Woche gab Mr. Fleischer der Zeitung gegenüber an, dass er einer der Überlebenden des Überfalls sei und ursprünglich aus Deutschland stamme. Laut seinen damaligen Angaben habe er mit Freunden völlig überraschend dem Überfall der Rothäute gegenübergestanden. Ohne Grund hätte man sie angegriffen, ausgeraubt und die ermordeten Kollegen verstümmelt. Diese Aussage wurde von seinem Kollege bestätigt. Mr. Fleischer jedoch zog diese Aussage zurück und brachte unter Tränen hervor, dass sie die beschuldigten Indianerfrauen bedrängt hätten. Scheinbar hatten die dazugehörigen Indianermänner versucht ihre Frauen zu retten und zu befreien. Die nachfolgenden Aussagen einiger Bürger brachte dagegen wenig Licht in die Vorfälle und die Jury zog sich frühzeitig zu ihrer Beratung zurück. Eine der Beschuldigten, eine schwangere Indianerin, brach währenddessen zusammen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Eine Stellungnahme des Arztes steht aus, aber den Gerüchten nach erlitt die junge Frau eine Fehlgeburt.<br />
Bei der Verkündung des Urteils durch Obmann Rev. Terry Stevenson zeigte sich der Gerichtssaal aufgebracht , denn die Jury war sich über Schuld und Unschuld uneins. Die Indianer wurden daraufhin vom Richter vorläufig wieder der Verantwortung von Major Samuel Shepard unterstellt. Es war kein klares Urteil erfolgt, demnach bleiben die Indianer weiterhin ihrer Taten beschuldigt und verdächtig. Wann ein zweites, neues Verfahren eingeleitet wird, ist zunächst noch unbekannt. Gerüchten nach sollen sie unter Umständen einem eigenen, indianischen Gericht vorgeführt werden. - jp</font></p>
<hr>
</td>
</tr>
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<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
<tr>
<td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
<font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">UNRUHE?</font></h2><br />
<hr>
<h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">BÜRGER SICHTLICH VERÄRGERT ÜBER JURY</font><br />
</h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Der Ausgang des Prozesses spaltet die Bevölkerung von Camden Village. Während die Einen nachvollziehen können, dass die Jury über die Wende im Prozess unsicher geworden war und nicht klar entscheiden hatte können, ist sich die andere Seite im Klaren darüber, dass Mord Mord bliebe, egal aus welchen Gründen verübt. Ihrer Meinung nach hätte die Jury ein klares Urteil fällen müssen. Rache sei ein klares Motiv, auch wenn es sich um eine Art Notwehr, wie die andere Seite argumentiert, gehandelt haben könnte. Auch die Redaktion ist sich einig darüber, dass die Zeiten "Auge um Auge" zum Glück hinter uns liegen und die Rothäute nach unserer Ansicht eindeutig überzogen reagiert haben. Sheriff John Clayton zeigte sich allerdings auf unsere Nachfrage besorgt, vermutet er doch, dass die Bürger in solch einer aufgeheizten Atomsphäre schnell auch mal die Fäuste sprechen lassen könnten. Noch sei aber keine handfeste Auseinandersetzung vorgekommen. - ah</font></p>
<hr noshade>
<p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1"> BEKANNTMACHUNG<br />
</font></strong><font size="-1">NEUERÖFFNUNG:<br />
Mr. Wu Fengs Kolonialwaren-Laden hat seit Anfang April geöffnet!</font></font><br />
</p>
<hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">EINBRUCHSERIE</font></h2><br />
<hr>
<h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
KEIN ENDE IN SICHT?</font></h4><br />
<p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Die Einbruchserie nimmt scheinbar kein Ende. Obwohl immer wieder über mehrere Wochen Ruhe einkehrte, tauchen erneut vereinzelt Fälle auf, bei denen mit massiver Gewalt ein oder mehrere Täter sich Zugang zu Geschäftsläden verschafft haben. Sowohl die McKays konnten am 1. April einen Einbruchversuch feststellen, wie auch Mrs. Cunningham im Ranch Market. Der Sheriff geht nicht davon aus, dass es sich um verschiedene Täter handelt. Er und seine Deputies arbeiten mit Hochdruck an der Aufklärung beider Fälle. </font></p>
<hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WEGGELAUFEN</font></h2><br />
<hr> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ALLES ANDERE ALS EIN STREICH</font></h4><br />
<p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Sheriff Clayton brach am vergangenen Mittwochnachmittag auf, um in Begleitung von Deputy Martin Tanner, Reverend Terry Stevenson, Mr. McKay mit Matthew McKay und Graham Barclay, nach einer Handvoll ausgerissener Jungen zu suchen. Sowohl der Pfarrsohn, als auch der jüngste McKay befanden sich darunter. Ebenfalls vermisst wurde der Waisenknabe, um den sich die Claytons seit Januar kümmern. Wie uns der Sheriff mitteilte, war die Suche nach den Knaben nicht unbedingt einfach und auch nicht gerade ungefährlich. Schlechtes Wetter erschwerte dazu eine Rettungsaktion. Wie uns berichtet wurde, fürchteten die Jungen nach einem unschönen Streich in der Schule väterliche Konsequenzen und zogen es vor mit Hilfe von "Diebesgut" aus dem Laden der McKays das Weite zu suchen. Inzwischen befinden sich Benjamin McKay und Jeremiah Stevenson wohlbehalten zu Hause. Den Waisenknaben konnte die Suchtruppe nicht finden. Angeblich war er auch nicht mit den beiden anderen zusammen aufgebrochen. </font></p>
<hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEWS AUF EINEM BLICK</font></h2><br />
<hr>
<font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Dr. James Walcott hat die Klinik nach Dr. Garrets Ableben wiedereröffnet.<br><br />
Inzwischen hat das County die Belohung auf Travis Waltons Kopf auf &#36;129 erhöht.<br><br />
Ware jeder Art, die nicht mehr benötigt wird, ist kostenlos bei Graham Barclay abzugeben.<br><br />
Gegenwärtig verzeichnet die Bevölkerung von Camden Village einen großen Schwund an Eigentum, der sich an leicht zugänglichen Stellen auf Privatbesitz befindet. Wäschestücke, alte Schubkarren, Schaufeln, Eimer, gelegentlich ein Hase oder Huhn, Eier, Gemüse, alte Dosen... Sheriff Clayton wird zur gegebenen Zeit die Sache untersuchen.<br><br />
Am Abend des 5. Aprils wird Miss Florence Whitby einen Vortrag über die unterdrückten Rechte der Frauen halten. Interessierte Teilnehmern sollten gegen 19.00 Uhr im Gästehaus/Restaurant Platz nehmen. Wer allerdings im Rahmen einer Demonstration gegen diesen Vortrag seine Meinung kundtun möchte, kann sich gegen 19.00 Uhr vor dem Haus von Mrs. Linda Camden einfinden.<br><br> Mrs. Erin Stevenson verweist an dieser Stelle auf das kommende Wochenende vom 12.04.1879. Noch vor Karfreitag erhalten die Schüler ihre Zeugnisse und am Ostermontag findet der jährliche Buchstabierwettbewerb statt.<br><br />
<br />
Graham Barclay ist seit dem 1. April kein Deputy mehr.<br />
</font> <br />
</td>
<td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> FRÜHLINGSBALL</font></h2><br />
<hr>
<table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
<tr>
<td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>FRÜHLINGSFEST - ALLE JAHRE WIEDER</strong></font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Am Samstag, den 05. April 1879 findet das jährliche Frühlingsfest in Camden Village statt. Damit folgt die Bevölkerung einem alten Brauch, der aus der Gründerzeit unter Richard Camden seinen Anfang genommen hatte. Wie jedes Jahr auch, stellt der Frühlingsball am Abend den Höhepunkt da. Ab 17.00 Uhr spielt die Musik in der Scheune am See auf. Das Fest, um den Frühling und das warme Wetter zu begrüßen, nimmt wie üblich seinen gewohnten Lauf: Der ganze Ort bietet über den gesamten Samstag hinweg Unterhaltungsprogramm an. Der Frühlingsmarkt mit seinen zahlreichen Ständen bietet nicht nur die übliche Ware, sondern auch Spiel und Spaß. Mr. Dean Foster und Mr. Jethro Hayway veranstalten in einer angemieteten Scheune des Stadtmietstalls einen Boxwettkampf, an dem jeder männliche Bürger des Ortes teilnehmen kann. Wetten sind willkommen. Für die Wahl der Ballkönigin wird in der "Schneiderei Freeman" die letzten Handgriffe vorgenommen und "McKays Beverage" veranstaltet im eigenen Garten einen Wohltätigkeitsbasar. Mrs. McKay leitet wie jedes Jahr den Kuchenwettbewerb. Es wird gebeten bis 14.00 Uhr die dafür vorgesehenen Kuchen am Marktstand abzugeben, damit die Jury bis 15.00 Uhr ihre Entscheidung getroffen haben kann. Im Hotel findet für einen guten Zweck Pfannkuchenwettessen statt. Bei der Scheune am See gibt es diverse Wettspiele unter Leitung von Mr. Mat Hanson, sowie für die Kinder einige Stände und ein Karussell. Weitere Programmpunkte sind vor Ort den Örtlichkeiten zu entnehmen. </font></p>
</td>
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<hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ZUSTROM UND ABWANDERUNG</font></h2><br />
<hr>
<table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
<tr>
<td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left">EIN KOMMEN UND GEHEN </font></h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Der Winter ist vorbei, die Reisewege wieder frei. Entsprechend gab es zahlreiche Abwanderungen, aber auch neue Einwohner. Die Artistin <strong>Emma Kaczynski</strong> , die mit ihrem Zirkus vor Camden Village überwintert hatte, ist weitergezogen samt ihren Artisten. Auch <b>Chris Boone</b> verließ die Stadt so schnell wie er sie betreten hatte, während <b>Ava Erikson</b> vorläufig weggezogen ist. <b>Julia Duncan</b> hielt es ebenfalls nicht lange im Ort aus, und die Schmiede steht wieder frei, nachdem <b>Selina Tucker</b> ihre Zelte abgeschlagen hat. Die Huren <b>Sandra Mills, Edith und Meredith Nolan</b> haben eingesehen, dass Camden Village ein ehrbarer Ort ist. Weitergezogen sind ebenfalls <b>Holly Lawson, Elisabeth Bellingham, Jillian Smith, Gabriel Marlowe, Raphael Dela Vega</b> und <b> Kate Jefferson</b><br />
Der Todesfall <strong>Dr. Aaron Garret</strong> überschattet dagegen das Frühlingsfest.<br />
<br />
Natürlich heißen wir auch neue Bürger willkommen. <strong>Douglas Buckley</strong> wird seine Farm sicherlich mit seiner Familie betreiben und unserem Ort mehr Nahrungsmittel bescheren. <strong>Dr. James Walcott </strong> zog mit den Töchtern <b>Dorothy</b> und <b>Sarah</b> als Nachfolger von Dr. Leigh nach Camden Village. Die Familie <b>Cole</B> mit der Mutter <b>Linda</b> und den Söhnen <b>Ira</b> und <b>Joshua</b> zog vom Anwesen der Simones mit zwei kleinen Töchtern in den Ort. Seit dem hat die Kriminalität leider zugenommen. Jethro Hayway fand seine <b>Witashnah</b> und <b>Ayita</b> in Begleitung von <b>Chance Marek</b> wurden in der Nähe des Ortes gesichtet. <b>Brooks Penros</b> bereichert die Geschäftswelt mit seinem Bestattungsunternehmen. <b>George Finley</b>, ein U.S. Marshal, kam überraschend nach Camden Village und scheint unseren Sheriff in einem Fall zu unterstützen. Der Brite <b>Winston Fortescue</b> gibt unseren Einwohnern das Greenhorn, während <b>Charlotte Sullivan</b> sich noch sehr bedeckt hält. Die hübsche, junge <b>Florence Whitby</b> ist im Hotel abgestiegen und scheint unseren Frauen Flausen in den Kopf zu setzen. Die ehemalige Lehrerin <b>Dolores White</b> trat kürzlich ihren Dienst wieder an, um Mrs. Stevenson zu unterstützen. Gleich zwei Chinesin haben sich Camden Village als neue Heimat ausgesucht - <b>He Xiaoli</b> und <b>Wu Feng</B>. Des Bürgermeister Enkel, <b>Phil Camden</b>, kehrte aus der Großstadt heim und das Bordell erfreut sich an der schnippischen <b> Katharina Dimitrova </b>. Auch <b>Anni Stewart</b> beglückt die Herren im selben Etablissement. Die McKays erhielten Besuch von ihrer Nicht <b>Rose McKay (Benjamin Ferrin)</b>. Maureen Callahan erfreut sich sichtlich wenig am Auftauchen ihres Ehemannes <b>Nate Callahan</b>. </font></p>
</td>
</tr>
</table>
<hr>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">GROSSER KAMPF</font></h2><br />
<hr>
<h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
REIGONALER CHAMPION IN DER STADT <br />
</font></h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Im Rahmen des diesjährigen Frühlingsfestes wird von Mr. Dean Foster und seinem Partner Mr. Jethro Hayway ein Boxkampf veranstaltet. Jeder mutige, männliche Bürger kann hier seine Kräfte messen, auf Mitstreiter wetten und sich vom Angebot der Herren Foster & Hayway verwöhnen lassen. Als besondere Krönung dieser Veranstaltung wurde der regionale Champion Burt Finlay, auch bekannt als "Pounder" Finlay, nach Camden Village gebracht. Der Wettstreit beginnt um 12.00 Uhr Mittag, der Kampfring befindet sich beim Mietstall - jp</font></p>
<hr>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WETTERPROGNOSE</font></h2><br />
<hr> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
FRÜHLING GREIFBAR NAHE</font></h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Der Anfang ist gemacht. Mildes Wetter bestimmt den April, unterbrochen von einzelnen Regenphasen. Am Wochenende soll es zum ersten Mal über 15 Grad geben. Allerdings ist nach wie vor auch im April noch mit kalten Nächten mit Tiefwerten von -3 Grad zu rechnen. </font></p>
</td>
</tr>
</table>
</body>
</html>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[CAMDEN VILLAGE READER] - AUSGABE #8]]></title>
			<link>https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=823</link>
			<pubDate>Sat, 08 Feb 2014 16:45:23 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/member.php?action=profile&uid=3">John Clayton</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=823</guid>
			<description><![CDATA[<html>
<head>
</head>
<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. XI., NO. 8,608</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Dienstag, April 01, 1879</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 8 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">HÄNGT SIE!<br />
        </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">BEGINNENDE GERICHTSVERHANDLUNG GEGEN MÖRDERISCHE INDIANER </font></h4><br />
      <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV,  April - Bereits Ende Januar gelang der Armee unter der Führung von Major Samuel Shepard (45) ein einmaliger Schlag gegen aufständische Indianer. Nicht nur, dass er mit seinen Soldaten die seit Monaten flüchtigen Rothäute einfing, nein, ihm gelang auch die Festsetzung von vier Indianern die laut Zeugenaussage bestialisch Freunde der Überlebenden niedergemetzelt haben sollen. Die vier Eingeborenen sitzen seit Ende Januar in einer Zelle von Sheriff Clayton, der sie mit seinen Deputies Barclay, McKay und Waltham vor Übergriffen aus der Bevölkerung schützt und bewacht. Dies ist auch nötig, nachdem ein Mob unter Anführung eines recht betrunkenen Caleb O'Neills, vor zwei Wochen vor dem Sheriffsgebäude verlangt hatte, man möge die Rothäute ihnen aushändigen, um sie aufzuknöpfen. Das sei die einzige Sprache in der man mit den Eingeborenen reden könnte. Clayton nahm O'Neill fest und ließ ihn in einer Zelle ausnüchtern, ehe er ihn mit einer Verwarnung davon kommen ließ. <br />
Laut unserer Quelle soll es sich bei den Gefangenen sogar um wichtige Personen der Indianer handeln. Dennoch bestehen Zweifel an ihrer Unschuld und man nimmt die Anschuldigungen sehr ernst. Deswegen fanden in den letzten Wochen Vorbereitungen für eine Gerichtsverhandlung statt. Sowohl der Verteidiger, Nathanniel Brown, als auch der Assistant Attorney Mathew Codswallop haben sich mit den Zeugen beschäftigt und eine strenge Auswahl der Geschworenen getroffen. Mit Hilfe von Bürgermeister Camden und Sheriff Clayton wurde aus dem Versammlungssaal im Rathaus ein Gerichtssaal, der ab 9.00 Uhr seine Arbeit aufnehmen wird. Wir konnten erst vor ein paar Tagen Andy Fleischer zu den Vorfällen interviewen. Mr. Fleischer ist einer der Überlebenden des Überfalls und stammte ursprünglich aus Deutschland. Laut seinen Angaben habe er mit Freunden völlig überraschend dem Überfall der Rothäute gegenübergestanden. Sie wären zwischen sie gefahren und hätten so gräulich gemordet, wie es immer wieder in Büchern und Zeitungen berichtet wird. Leider wich er genaueren Fragen über die Umstände aus, die zu dem Überfall geführt haben. Er wird diese aber mit Sicherheit dem Richter und den Anwälten beantworten müssen. <br />
Die Verhandlung ist öffentlich. Es wird noch am selben Tag mit einem Urteil gerechnet. Im schlimmsten Fall wird die Stadt nach sehr langer Zeit eine Hinrichtung erleben.<br />
- jp</font></p>
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WAREN WÖLFE SCHULD?</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">POSTKUTSCHENUNFALL GEKLÄRT </font><br />
      </h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Ein Unfall mit der Postkutsche ereignete sich am Sonntag, den 26.01.1879 zwischen St. Johns und Camden Village. Nach der ersten Aussage von Reisenden, die mit den Postkutschenpferden weitergereist waren, hätten Wölfe die Pferde scheu gemacht. Diese Aussage wurde am Abend desselben Tages vom Kutscher und seinem Begleiter bestätigt.<br />
Die Kutsche war eine der ersten, die sich nach dem schrecklichen Schneegestöber des vergangenen Winters auf die Route gewagt hatte. Die Reisenden hatten Camden Village als Ziel und wurden von dem Wolfsrudel völlig überrascht. Die scheuen Pferde rissen aus und warfen die Kutsche um. Neben zwei Verletzten ging der Unfall jedoch glimpflich aus. Durch die dankende Hilfe von Mr. Martin Tanner und dem jungen Collin O'Neill konnte die Kutsche geborgen und die Reisenden samt Kutscher sicher zurück in die Stadt gebracht werden. - ah</font></p>
 <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1"> BEKANNTMACHUNG<br />
</font></strong><font size="-1">IHRE VERMÄHLUNG GEBEN BEKANNT:<br />
Erin und Terry Stevenson<br />
Die am 23. März Vermählten bedanken sich bei allen Gästen und Helfern für ein gelungenes Fest!</font></font><br />
      </p>
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">GEJAGTER MÖRDER</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        EIN SERIENTÄTER IN CAMDEN VILLAGE?</font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Wie uns erst kürzlich bekannt gegeben worden ist, sind Sheriff Clayton und seine Männer einem Mörder auf der Spur, der seit dem Auftauchen der inzwischen gestellten und zersprengten Walton Gang sein Unwesen treibt. Er soll hauptsächlich verantwortlich für die Entführung von Jesse Harding sein. Die Zusammenhänge wollte uns Sheriff Clayton nicht erklären, die seien streng vertraulich, wie er mitteilte. Ebenfalls soll dieser Mörder, der Clayton als Horatio Jones bekannt ist, für den Pferdediebstahl auf der Shepard Ranch verantwortlich sein. Major Shepard hat auf die Ergreifung des Mannes ein Kopfgeld ausgesetzt. In wie weit Sheriff Clayton mit seinen Ermittlungen dem Mann näher gekommen ist, wollte er nicht verraten, noch Details bekannt geben. Er bittet jedoch die Bevölkerung darum äußerst vorsichtig auf Fremde zu reagieren, die ihnen außerhalb der Stadt begegnen könnten.  </font></p>
      <hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">BRAND IN DER STADT </font></h2><br />
      <hr> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">SCHEUNE VON STADTRAT BRANNTE FAST NIEDER</font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Gestern Nacht wäre es fast zu einem Drama in der Lake Street gekommen. Gegen 20.00 Uhr stellte Francis McKay, Stadtrat und Besitzer des General Stores, bei seiner Heimkehr Rauch fest, der aus seiner Brennerei aufstieg. Als er den Vorfall näher untersuchen wollte, ertappte er einige Jugendliche aus der Stadt dabei, wie sie sich an seinem Whiskey vergriffen und dabei ein Feuer ausgelöst hatten. Schnelles und umsichtiges Handeln konnte verhindern, dass sich das Feuer ausbreiten konnte und die Brennerei nicht in die Luft hatte fliegen können. Mr. McKay wollte uns keine Namen der Übeltäter mitteilen. Er versicherte jedoch, dass ihm die Schuldigen bekannt wären und er eigenhändig dafür sorgen wollte, dass die Eltern der Betroffenen davon erfahren würden. </font></p>
<hr noshade>
 <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEWS AUF EINEM BLICK</font></h2><br />
      <hr>
      <font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Pianospieler Jesse Harding ging mit der ehemaligen Hure Megan Foster den Bund der Ehe ein. Wir gratulieren.<br />
Ebenfalls in kleinem Kreis haben sich Sheriff John Clayton und Emily Hunter Mitte Februar das Ja-Wort gegeben. Auch diesen frisch Vermählten gratulieren wir.<br />
Das Queen of Hearts sucht noch immer Landesweit nach weiteren reizvollen Damen. Bezahlung nach Absprache.<br />
Das County hat seine Belohnung von &#36;50 auf &#36;100 auf den Kopf von Travis Walton erhöht.<br />
Anfang März fuhren endlich wieder Züge und Postkutschen, so dass die Belieferung der Stadt wieder seit einem Monat gewährt ist. <br />
Auf die Snowflake Ranch zog die Familie Alcott ein, die nach Männern sucht, die bereit wären für eine Frau zu arbeiten.<br />
Dr. Aaron Garret ist als neuer Nachfolger von Dr. Leigh und Dr. Smith in die Stadt gekommen und hat die Klinik übernommen.<br />
Vorbereitungen zum Frühlingsball haben begonnen.</font> <br />
     </td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> VERROHTE JUGEND</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>STADT SORGT SICH UM MORAL UND ANSTAND</strong></font></p>
 <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">In der Stadt mag es niemand überraschen, dass erneut die Tochter von Sheriff Clayton betrunken aufgegriffen wurde. In der Nach von Montag auf den Dienstag wurde Cassidy Clayton in einem für sie durchaus peinlichen Zustand vom eigenen Vater entdeckt und in eine Zelle zum Ausnüchtern gebracht. Sie soll angeblich in Begleitung eines jungen Mannes gewesen sein. Auch stellt sich automatisch die Frage, ob die junge Clayton nicht sogar eine der Mittäterinnen im Whiskeykeller der McKays gewesen sein könnte. Doch diese Gerüchte wurden uns gegenüber nicht bestätigt. Nach solch einem erneuten Vorkommnis ist es nur verständlich, dass die Sittenwächter der Stadt laut nach mehr Disziplin in den Familien, aber auch in Kirche und Schule rufen. Erst Ende Januar wurden die O'Neill-Jungen bei einem versuchten Einbruch gestellt und noch am selben Abend erwischte die Haushälterin des Sheriffs einen kleinen Landstreicher dabei, wie er in der Wohnung des Sheriffs auf Raubzug ging. Immer wieder beklagen die Stadtbewohner, dass sie Kinder aus dem Zeltlager beim Diebstahl erwischen und sei es nur ein Wäschestück von der Wäscheleine. Auch im Saloon scheinen immer öfters Jungendliche als Gäste ein und aus zu gehen. Erst neulich habe man ein paar Kinder vom Hof gejagt, die versucht hatten durch die Fenster zu linsen. Die ehrenwerte Mrs. Harris sagte uns gegenüber, dass sie Leuten wie Mr. Foster und Mr. Hayway die Schuld an dem Zerfall geben würde, da sie in der Stadt geduldet werden und den Kindern ein schlechtes Beispiel abgeben würden. Auch Mrs. Porter verteufelte den Saloon und das Bordell, nannte aber auch eine ganze Reihe von Stadtbewohnern, die mit ihrem Lebenswandel ein ebenso schlechtes Beispiel abgeben würden. In ihren Augen sollte ein jeder sein Leben Gottgefällig ausrichten und sich ein Beispiel an den gut erzogenen Kindern der McKay nehmen. Die wüssten noch, wie man Kinder erzieht. Dem stimmte Mrs. Harris bei und bat uns darauf hinzuweisen, dass am kommenden Dienstagabend eine Versammlung stattfinden würde, in der man sich beraten wollte, was gegen den moralischen Zerfall getan werden kann (Dienstag, 01.04., 19.00 Uhr, Kirche). Da auch in der Schule das eine oder andere vorgefallen sei, man erinnere sich an die Renovierung, nachdem der Pfarrsohn mit Tinte die Wände beschmiert hatte und dem zerstörten Büffet am Empfang des Reverends, stellt sich der Redaktion jedoch die Frage, was man tatsächlich noch tun kann, wenn schon Pfarrerskinder und Lehrerkinder sichtlich missraten sind.  </font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ZUSTROM UND ABWANDERUNG</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left">EIN STETIGER WANDEL UNSERER STADT</font></h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Die  Wintermonate brachten trotz beschwerlichem Reisewetter neue Einwohner und Reisende  in unsere Stadt. Leider gab es auch einige, die es aus der Stadt getrieben hat. <strong>Jonathan Leery</strong> verließ nach seiner Anreise noch am selben Tag Camden Village. Der junge Rancher <strong>Daniel Anderson </strong>verschwand nach einer Auseinandersetzung mit Warren Simones, wie auch <strong>Mia Lorenz</strong>, die nach ihrer Rettung durch einen Indianer wieder die Stadt verließ. <strong>Amos Garvey</strong> reiste ab, sobald er sich von seinen Erfrierungen wieder erholt hatte und <strong>Tamina</strong> verdrehte Mr. Firth zwar den Kopf, reiste aber bald wieder ab. <strong>Familie Goren</strong> gab die Farm auf und reiste zurück in den Süden, wo <strong>Claire und Jeffrey</strong> Verwandte haben. Die Kinder <strong>William und Kate</strong> mussten ihre Freunde zurücklassen. Ebenso zog es <strong>Irene McCrae, Oliver Sundance, Annie Calhoun, Lawrence Keisten, Joseph Crowe und Benjamin Woodman</strong> weiter. <strong>Nevada Rose, Thomas Stone und Justin Craven</strong> gaben ihr Leben im Westen auf, gefolgt von <strong>Thomas Whedon</strong> und <strong>Jill Fuller</strong>. Unsere Ärztin <strong> Dr. Leigh</strong> zog es zurück in die Großstadt, gefolgt von ihrem sehr kurz anwesenden Nachfolger <strong>Dr. Adrian Smith</strong> und die gesamte Familie Cooper einschließlich <strong>Oliver Cooper</strong> zogen zu Verwandten nach Texas. <br />
Dafür heißt es neue Bürger zu begrüßen. <strong>Helen Alcott</strong> und ihr Sohn <strong>Calvin Alcott</strong> zogen mit Großmutter Laura auf die Snowflake Ranch. Die eher etwas mysteriöse <strong> Oanez Kerfadec</strong> regt die Gemüter unserer Bürger, während der junge <strong>Arthur Waltham</strong> das Team um Sheriff Clayton verstärkt. Auch <strong>Martin Tanner</strong> soll bereits um eine Anstellung bei Clayton gebeten haben. Die noch unbekannte <strong>Catherine Cunningham</strong> lebt seit kurzem in der Stadt. Der neue Arzt <strong>Dr. Aaron Garret</strong> hat die Klinik übernommen. <strong>Marie Simones</strong> hat ein neues Gesicht bekommen und der deutsche Einwanderer <strong>Theodor Kugler</strong> versucht Fuß zu fassen. Die Artistin <strong>Emma Kaczynski</strong> hat mit ihrem Zirkus vor Camden Village überwintert und <strong>Timothy Drake</strong> wurde von Clayton und Emily Hunter aufgegriffen. Die Huren <strong>Alice Bennett</strong> und <strong>Zhang Huan</strong> arbeiten im Queen of Hearts. <strong>Caleb O'Neill</strong> mit seinen Kindern Collin, Sionn, Finegan und Eileen arbeitet seit Januar auf der Snowflake Ranch. Bei der Verhandlung wird <strong>Mathew Codswallop</strong> für frischen Wind sorgen, während <strong>Anna Burnett</strong> noch ahnungslos über ihren Bruder in der Umgebung weilt. </font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">UNLIEBSAME MITBEWOHNER</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        ZIEGEUNER IN DER STADT <br />
        </font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Noch immer campieren die deutschen Einwanderer vor der Stadt und es drängt sich langsam unseren Bürgern der Verdacht auf, dass die Einwanderer hier bleiben werden. Einige haben bereits aus ihrer Not Kapital geschlagen und Restaurantzelte mit einheimischer Kost eröffnet, während einige ihre Kinder in die Schule schicken und ihre Arbeitskraft den umliegenden Ranchen und Farmen angeboten haben. Hat man sich aber an diesen Gedanken erst einmal gewöhnt, kommt es jedoch gleich umso schlimmer, denn Zigeuner haben jetzt auch noch Quartier vor der Stadt bezogen. Angeblich ein Zirkus, der vom Winter überrascht nicht weiterziehen konnte. Wie wir alle noch wissen, ist den Bürgern der Stadt dank des letzten Zirkus Artisten nicht gerade in bester Erinnerung geblieben. Es wird bereits nach dem Sheriff verlangt, der sich das Völkchen einmal näher betrachten soll, bevor wieder Brieftaschen die Besitzer wechseln und nachts in die Häuser eingebrochen wird. Auch denkt man unweigerlich an den armen Negerjungen, der vom Direktor in Ketten gelegt wie ein Hund gehalten wurde, um in einem Tigerkostüm aufzutreten. Niemand hat die Schießerei vergessen, bei der der Sheriff den Zirkusdirektor erschossen hatte. Es bleibt zu hoffen, dass unsere Bürger nur mit den üblichen Vorurteilen behaftet sind und sich ihre Befürchtungen nicht bewahrheiten werden.  - jp</font></p>
     <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WETTERPROGNOSE</font></h2><br />
      <hr> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
ES WIRD FRÜHLING</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Nach einer langen Winterperiode mit Blizzard, Schneestürmen und einer schmerzhaften Abgeschiedenheit, kehrt endlich der Frühling in den hohen Norden von Wyoming ein. Bereits Anfang März gab es unzählige schöne Tage an denen es nur noch nachts empfindlich kalt gewesen ist. Nach dem Tauwetter Mitte März erfreut sich die Umgebung von Camden Village endlich einer langsam wärmer werdender Sonne, längerer Tage und warmen Regens, der für fruchtbaren Boden sorgen wird. Nach -18 Grad erscheinen die Höchsttemperaturen von 12 Grad eine wahre Erlösung. Jedoch ist selbst im April noch mit gelegentlichem Frost und Schneefall zu rechnen. Auch die Nächte bleiben mit Tiefwerten von -3 Grad unfreundlich kalt. </font></p>
      </td>
  </tr>
</table>
</body>
</html>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<html>
<head>
</head>
<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. XI., NO. 8,608</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Dienstag, April 01, 1879</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 8 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">HÄNGT SIE!<br />
        </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">BEGINNENDE GERICHTSVERHANDLUNG GEGEN MÖRDERISCHE INDIANER </font></h4><br />
      <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV,  April - Bereits Ende Januar gelang der Armee unter der Führung von Major Samuel Shepard (45) ein einmaliger Schlag gegen aufständische Indianer. Nicht nur, dass er mit seinen Soldaten die seit Monaten flüchtigen Rothäute einfing, nein, ihm gelang auch die Festsetzung von vier Indianern die laut Zeugenaussage bestialisch Freunde der Überlebenden niedergemetzelt haben sollen. Die vier Eingeborenen sitzen seit Ende Januar in einer Zelle von Sheriff Clayton, der sie mit seinen Deputies Barclay, McKay und Waltham vor Übergriffen aus der Bevölkerung schützt und bewacht. Dies ist auch nötig, nachdem ein Mob unter Anführung eines recht betrunkenen Caleb O'Neills, vor zwei Wochen vor dem Sheriffsgebäude verlangt hatte, man möge die Rothäute ihnen aushändigen, um sie aufzuknöpfen. Das sei die einzige Sprache in der man mit den Eingeborenen reden könnte. Clayton nahm O'Neill fest und ließ ihn in einer Zelle ausnüchtern, ehe er ihn mit einer Verwarnung davon kommen ließ. <br />
Laut unserer Quelle soll es sich bei den Gefangenen sogar um wichtige Personen der Indianer handeln. Dennoch bestehen Zweifel an ihrer Unschuld und man nimmt die Anschuldigungen sehr ernst. Deswegen fanden in den letzten Wochen Vorbereitungen für eine Gerichtsverhandlung statt. Sowohl der Verteidiger, Nathanniel Brown, als auch der Assistant Attorney Mathew Codswallop haben sich mit den Zeugen beschäftigt und eine strenge Auswahl der Geschworenen getroffen. Mit Hilfe von Bürgermeister Camden und Sheriff Clayton wurde aus dem Versammlungssaal im Rathaus ein Gerichtssaal, der ab 9.00 Uhr seine Arbeit aufnehmen wird. Wir konnten erst vor ein paar Tagen Andy Fleischer zu den Vorfällen interviewen. Mr. Fleischer ist einer der Überlebenden des Überfalls und stammte ursprünglich aus Deutschland. Laut seinen Angaben habe er mit Freunden völlig überraschend dem Überfall der Rothäute gegenübergestanden. Sie wären zwischen sie gefahren und hätten so gräulich gemordet, wie es immer wieder in Büchern und Zeitungen berichtet wird. Leider wich er genaueren Fragen über die Umstände aus, die zu dem Überfall geführt haben. Er wird diese aber mit Sicherheit dem Richter und den Anwälten beantworten müssen. <br />
Die Verhandlung ist öffentlich. Es wird noch am selben Tag mit einem Urteil gerechnet. Im schlimmsten Fall wird die Stadt nach sehr langer Zeit eine Hinrichtung erleben.<br />
- jp</font></p>
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WAREN WÖLFE SCHULD?</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">POSTKUTSCHENUNFALL GEKLÄRT </font><br />
      </h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Ein Unfall mit der Postkutsche ereignete sich am Sonntag, den 26.01.1879 zwischen St. Johns und Camden Village. Nach der ersten Aussage von Reisenden, die mit den Postkutschenpferden weitergereist waren, hätten Wölfe die Pferde scheu gemacht. Diese Aussage wurde am Abend desselben Tages vom Kutscher und seinem Begleiter bestätigt.<br />
Die Kutsche war eine der ersten, die sich nach dem schrecklichen Schneegestöber des vergangenen Winters auf die Route gewagt hatte. Die Reisenden hatten Camden Village als Ziel und wurden von dem Wolfsrudel völlig überrascht. Die scheuen Pferde rissen aus und warfen die Kutsche um. Neben zwei Verletzten ging der Unfall jedoch glimpflich aus. Durch die dankende Hilfe von Mr. Martin Tanner und dem jungen Collin O'Neill konnte die Kutsche geborgen und die Reisenden samt Kutscher sicher zurück in die Stadt gebracht werden. - ah</font></p>
 <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1"> BEKANNTMACHUNG<br />
</font></strong><font size="-1">IHRE VERMÄHLUNG GEBEN BEKANNT:<br />
Erin und Terry Stevenson<br />
Die am 23. März Vermählten bedanken sich bei allen Gästen und Helfern für ein gelungenes Fest!</font></font><br />
      </p>
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">GEJAGTER MÖRDER</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        EIN SERIENTÄTER IN CAMDEN VILLAGE?</font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Wie uns erst kürzlich bekannt gegeben worden ist, sind Sheriff Clayton und seine Männer einem Mörder auf der Spur, der seit dem Auftauchen der inzwischen gestellten und zersprengten Walton Gang sein Unwesen treibt. Er soll hauptsächlich verantwortlich für die Entführung von Jesse Harding sein. Die Zusammenhänge wollte uns Sheriff Clayton nicht erklären, die seien streng vertraulich, wie er mitteilte. Ebenfalls soll dieser Mörder, der Clayton als Horatio Jones bekannt ist, für den Pferdediebstahl auf der Shepard Ranch verantwortlich sein. Major Shepard hat auf die Ergreifung des Mannes ein Kopfgeld ausgesetzt. In wie weit Sheriff Clayton mit seinen Ermittlungen dem Mann näher gekommen ist, wollte er nicht verraten, noch Details bekannt geben. Er bittet jedoch die Bevölkerung darum äußerst vorsichtig auf Fremde zu reagieren, die ihnen außerhalb der Stadt begegnen könnten.  </font></p>
      <hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">BRAND IN DER STADT </font></h2><br />
      <hr> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">SCHEUNE VON STADTRAT BRANNTE FAST NIEDER</font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Gestern Nacht wäre es fast zu einem Drama in der Lake Street gekommen. Gegen 20.00 Uhr stellte Francis McKay, Stadtrat und Besitzer des General Stores, bei seiner Heimkehr Rauch fest, der aus seiner Brennerei aufstieg. Als er den Vorfall näher untersuchen wollte, ertappte er einige Jugendliche aus der Stadt dabei, wie sie sich an seinem Whiskey vergriffen und dabei ein Feuer ausgelöst hatten. Schnelles und umsichtiges Handeln konnte verhindern, dass sich das Feuer ausbreiten konnte und die Brennerei nicht in die Luft hatte fliegen können. Mr. McKay wollte uns keine Namen der Übeltäter mitteilen. Er versicherte jedoch, dass ihm die Schuldigen bekannt wären und er eigenhändig dafür sorgen wollte, dass die Eltern der Betroffenen davon erfahren würden. </font></p>
<hr noshade>
 <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEWS AUF EINEM BLICK</font></h2><br />
      <hr>
      <font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Pianospieler Jesse Harding ging mit der ehemaligen Hure Megan Foster den Bund der Ehe ein. Wir gratulieren.<br />
Ebenfalls in kleinem Kreis haben sich Sheriff John Clayton und Emily Hunter Mitte Februar das Ja-Wort gegeben. Auch diesen frisch Vermählten gratulieren wir.<br />
Das Queen of Hearts sucht noch immer Landesweit nach weiteren reizvollen Damen. Bezahlung nach Absprache.<br />
Das County hat seine Belohnung von &#36;50 auf &#36;100 auf den Kopf von Travis Walton erhöht.<br />
Anfang März fuhren endlich wieder Züge und Postkutschen, so dass die Belieferung der Stadt wieder seit einem Monat gewährt ist. <br />
Auf die Snowflake Ranch zog die Familie Alcott ein, die nach Männern sucht, die bereit wären für eine Frau zu arbeiten.<br />
Dr. Aaron Garret ist als neuer Nachfolger von Dr. Leigh und Dr. Smith in die Stadt gekommen und hat die Klinik übernommen.<br />
Vorbereitungen zum Frühlingsball haben begonnen.</font> <br />
     </td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> VERROHTE JUGEND</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>STADT SORGT SICH UM MORAL UND ANSTAND</strong></font></p>
 <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">In der Stadt mag es niemand überraschen, dass erneut die Tochter von Sheriff Clayton betrunken aufgegriffen wurde. In der Nach von Montag auf den Dienstag wurde Cassidy Clayton in einem für sie durchaus peinlichen Zustand vom eigenen Vater entdeckt und in eine Zelle zum Ausnüchtern gebracht. Sie soll angeblich in Begleitung eines jungen Mannes gewesen sein. Auch stellt sich automatisch die Frage, ob die junge Clayton nicht sogar eine der Mittäterinnen im Whiskeykeller der McKays gewesen sein könnte. Doch diese Gerüchte wurden uns gegenüber nicht bestätigt. Nach solch einem erneuten Vorkommnis ist es nur verständlich, dass die Sittenwächter der Stadt laut nach mehr Disziplin in den Familien, aber auch in Kirche und Schule rufen. Erst Ende Januar wurden die O'Neill-Jungen bei einem versuchten Einbruch gestellt und noch am selben Abend erwischte die Haushälterin des Sheriffs einen kleinen Landstreicher dabei, wie er in der Wohnung des Sheriffs auf Raubzug ging. Immer wieder beklagen die Stadtbewohner, dass sie Kinder aus dem Zeltlager beim Diebstahl erwischen und sei es nur ein Wäschestück von der Wäscheleine. Auch im Saloon scheinen immer öfters Jungendliche als Gäste ein und aus zu gehen. Erst neulich habe man ein paar Kinder vom Hof gejagt, die versucht hatten durch die Fenster zu linsen. Die ehrenwerte Mrs. Harris sagte uns gegenüber, dass sie Leuten wie Mr. Foster und Mr. Hayway die Schuld an dem Zerfall geben würde, da sie in der Stadt geduldet werden und den Kindern ein schlechtes Beispiel abgeben würden. Auch Mrs. Porter verteufelte den Saloon und das Bordell, nannte aber auch eine ganze Reihe von Stadtbewohnern, die mit ihrem Lebenswandel ein ebenso schlechtes Beispiel abgeben würden. In ihren Augen sollte ein jeder sein Leben Gottgefällig ausrichten und sich ein Beispiel an den gut erzogenen Kindern der McKay nehmen. Die wüssten noch, wie man Kinder erzieht. Dem stimmte Mrs. Harris bei und bat uns darauf hinzuweisen, dass am kommenden Dienstagabend eine Versammlung stattfinden würde, in der man sich beraten wollte, was gegen den moralischen Zerfall getan werden kann (Dienstag, 01.04., 19.00 Uhr, Kirche). Da auch in der Schule das eine oder andere vorgefallen sei, man erinnere sich an die Renovierung, nachdem der Pfarrsohn mit Tinte die Wände beschmiert hatte und dem zerstörten Büffet am Empfang des Reverends, stellt sich der Redaktion jedoch die Frage, was man tatsächlich noch tun kann, wenn schon Pfarrerskinder und Lehrerkinder sichtlich missraten sind.  </font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ZUSTROM UND ABWANDERUNG</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left">EIN STETIGER WANDEL UNSERER STADT</font></h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Die  Wintermonate brachten trotz beschwerlichem Reisewetter neue Einwohner und Reisende  in unsere Stadt. Leider gab es auch einige, die es aus der Stadt getrieben hat. <strong>Jonathan Leery</strong> verließ nach seiner Anreise noch am selben Tag Camden Village. Der junge Rancher <strong>Daniel Anderson </strong>verschwand nach einer Auseinandersetzung mit Warren Simones, wie auch <strong>Mia Lorenz</strong>, die nach ihrer Rettung durch einen Indianer wieder die Stadt verließ. <strong>Amos Garvey</strong> reiste ab, sobald er sich von seinen Erfrierungen wieder erholt hatte und <strong>Tamina</strong> verdrehte Mr. Firth zwar den Kopf, reiste aber bald wieder ab. <strong>Familie Goren</strong> gab die Farm auf und reiste zurück in den Süden, wo <strong>Claire und Jeffrey</strong> Verwandte haben. Die Kinder <strong>William und Kate</strong> mussten ihre Freunde zurücklassen. Ebenso zog es <strong>Irene McCrae, Oliver Sundance, Annie Calhoun, Lawrence Keisten, Joseph Crowe und Benjamin Woodman</strong> weiter. <strong>Nevada Rose, Thomas Stone und Justin Craven</strong> gaben ihr Leben im Westen auf, gefolgt von <strong>Thomas Whedon</strong> und <strong>Jill Fuller</strong>. Unsere Ärztin <strong> Dr. Leigh</strong> zog es zurück in die Großstadt, gefolgt von ihrem sehr kurz anwesenden Nachfolger <strong>Dr. Adrian Smith</strong> und die gesamte Familie Cooper einschließlich <strong>Oliver Cooper</strong> zogen zu Verwandten nach Texas. <br />
Dafür heißt es neue Bürger zu begrüßen. <strong>Helen Alcott</strong> und ihr Sohn <strong>Calvin Alcott</strong> zogen mit Großmutter Laura auf die Snowflake Ranch. Die eher etwas mysteriöse <strong> Oanez Kerfadec</strong> regt die Gemüter unserer Bürger, während der junge <strong>Arthur Waltham</strong> das Team um Sheriff Clayton verstärkt. Auch <strong>Martin Tanner</strong> soll bereits um eine Anstellung bei Clayton gebeten haben. Die noch unbekannte <strong>Catherine Cunningham</strong> lebt seit kurzem in der Stadt. Der neue Arzt <strong>Dr. Aaron Garret</strong> hat die Klinik übernommen. <strong>Marie Simones</strong> hat ein neues Gesicht bekommen und der deutsche Einwanderer <strong>Theodor Kugler</strong> versucht Fuß zu fassen. Die Artistin <strong>Emma Kaczynski</strong> hat mit ihrem Zirkus vor Camden Village überwintert und <strong>Timothy Drake</strong> wurde von Clayton und Emily Hunter aufgegriffen. Die Huren <strong>Alice Bennett</strong> und <strong>Zhang Huan</strong> arbeiten im Queen of Hearts. <strong>Caleb O'Neill</strong> mit seinen Kindern Collin, Sionn, Finegan und Eileen arbeitet seit Januar auf der Snowflake Ranch. Bei der Verhandlung wird <strong>Mathew Codswallop</strong> für frischen Wind sorgen, während <strong>Anna Burnett</strong> noch ahnungslos über ihren Bruder in der Umgebung weilt. </font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">UNLIEBSAME MITBEWOHNER</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        ZIEGEUNER IN DER STADT <br />
        </font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Noch immer campieren die deutschen Einwanderer vor der Stadt und es drängt sich langsam unseren Bürgern der Verdacht auf, dass die Einwanderer hier bleiben werden. Einige haben bereits aus ihrer Not Kapital geschlagen und Restaurantzelte mit einheimischer Kost eröffnet, während einige ihre Kinder in die Schule schicken und ihre Arbeitskraft den umliegenden Ranchen und Farmen angeboten haben. Hat man sich aber an diesen Gedanken erst einmal gewöhnt, kommt es jedoch gleich umso schlimmer, denn Zigeuner haben jetzt auch noch Quartier vor der Stadt bezogen. Angeblich ein Zirkus, der vom Winter überrascht nicht weiterziehen konnte. Wie wir alle noch wissen, ist den Bürgern der Stadt dank des letzten Zirkus Artisten nicht gerade in bester Erinnerung geblieben. Es wird bereits nach dem Sheriff verlangt, der sich das Völkchen einmal näher betrachten soll, bevor wieder Brieftaschen die Besitzer wechseln und nachts in die Häuser eingebrochen wird. Auch denkt man unweigerlich an den armen Negerjungen, der vom Direktor in Ketten gelegt wie ein Hund gehalten wurde, um in einem Tigerkostüm aufzutreten. Niemand hat die Schießerei vergessen, bei der der Sheriff den Zirkusdirektor erschossen hatte. Es bleibt zu hoffen, dass unsere Bürger nur mit den üblichen Vorurteilen behaftet sind und sich ihre Befürchtungen nicht bewahrheiten werden.  - jp</font></p>
     <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WETTERPROGNOSE</font></h2><br />
      <hr> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
ES WIRD FRÜHLING</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Nach einer langen Winterperiode mit Blizzard, Schneestürmen und einer schmerzhaften Abgeschiedenheit, kehrt endlich der Frühling in den hohen Norden von Wyoming ein. Bereits Anfang März gab es unzählige schöne Tage an denen es nur noch nachts empfindlich kalt gewesen ist. Nach dem Tauwetter Mitte März erfreut sich die Umgebung von Camden Village endlich einer langsam wärmer werdender Sonne, längerer Tage und warmen Regens, der für fruchtbaren Boden sorgen wird. Nach -18 Grad erscheinen die Höchsttemperaturen von 12 Grad eine wahre Erlösung. Jedoch ist selbst im April noch mit gelegentlichem Frost und Schneefall zu rechnen. Auch die Nächte bleiben mit Tiefwerten von -3 Grad unfreundlich kalt. </font></p>
      </td>
  </tr>
</table>
</body>
</html>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[CAMDEN VILLAGE READER] - AUSGABE #7]]></title>
			<link>https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=43</link>
			<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 01:00:13 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/member.php?action=profile&uid=1">Sheriff</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=43</guid>
			<description><![CDATA[<html>
<head>
</head>
<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. XI., NO. 3,601</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Samstag/Sonntag, Januar 26, 1879</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 5 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">FL&Uuml;CHTIGE UNTERWEGS<br />
        </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">DIE ARMY UND DAS SHERIFF B&Uuml;RO WARNEN VOR M&Ouml;GLICHEN &Uuml;BERGRIFFEN</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV,  Januar - Am vergangenen Montag kam es in der Umgebung von Camden Village zu zahlreichen Zwischenf&auml;llen. Wie das Sheriff B&uuml;ro bekannt gab, fand am fr&uuml;hen Morgen des 20. Januars ein &Uuml;bergriff auf den General Store statt. Die junge Chinesin wurde zun&auml;chst von Travis Walton, einen gesuchten Bandit, eingesch&uuml;chtert und dann bedroht. Dabei wurde auch der Pflegesohn des Sheriffs, Eli Spencer, mit der Waffe bedroht und leicht verletzt. Noch w&auml;hrend der Junge zu fl&uuml;chten versuchte, ging ein Indianer der Walton-Gang auf den Jungen los, der sich gerade noch in die Klinik retten konnte. Walton hat nach eigenen Angaben von Sheriff Clayton anschlie&szlig;end dessen Haush&auml;lterin, Miss Emily Hunter, entf&uuml;hrt und auf die entlegene Devil's Hole Farm verschleppt. Bei einem stillen und heimlichen Befreiungsversuch konnte Sheriff Clayton mit dem ehemaligen Deputy Dean Foster und Deputy Graham Barclay die Bande &uuml;berw&auml;ltigen und bis auf drei oder vier Fl&uuml;chtige ins Jenseits  bef&ouml;rdern. Die Leichen wurde inzwischen zur Ermittlung der Identit&auml;ten von der US-Beh&ouml;rde abgeholt. Sheriff Clayton r&auml;umte ein, dass sich mindestens drei Outlaws noch auf der Flucht befinden. Ein vierter Bandit sei erst gar nicht auf der Farm gewesen, sondern war an einer Entf&uuml;hrung des Pianospielers Jesse Harding beteiligt.<br />
Miss Hunter befindet sich, Gott sei es gedankt, wohlbeh&uuml;tet wieder in Camden Village. Travis Walton ist allerdings unter den Fl&uuml;chtigen. Nach einem &Uuml;bergriff auf die Haush&auml;lterin von Major Shepard in derselben Nacht, warnt das Sheriff Office davor allzu vertrauensselig auf Fremde zu reagieren.<br />
Der Entf&uuml;hrer von Jesse Harding befindet sich ebenfalls noch auf freiem Fu&szlig;. Der Mann hat in der Nacht vom Sonntag auf den Montag Harding aufgelauert und ihn aus der Stadt verschleppt. An etwas Ernstes wollten bis auf einige enge Freunde des Mannes niemand so recht glauben. Man vermutete Harding wie so oft betrunken in einer Scheune. Erst sp&auml;ter am Abend konnten Hardings Bruder und Freunde mit Hilfe von Deputy Barclay den stark unterk&uuml;hlten, vor Ersch&ouml;pfung fast schon toten Mann aus der Geiselhaft befreien und in die Stadt bringen. Deputy Barclay wurde dabei angeschossen, konnte aber dem Fl&uuml;chtigen wohl selbst eine Kugel verpassen. Eine Spur zu dem Entf&uuml;hrer fehlt bislang.<br />
Eine weitere Warnung ereilte die Bev&ouml;lkerung von Camden Village im Laufe der Woche: Indianer h&auml;tten angeblich auf Wei&szlig;e geschossen und auch einige get&ouml;tet. Es handelte sich dabei um B&uuml;ffelj&auml;ger, die in der Gegend Jagd auf die Tiere machten. Es gab &Uuml;berlebende, die von einem Hinterhalt sprachen. Andere im Ort munkeln von einem Indianeraufstand, andere wiederum bef&uuml;rchten dahinter die fl&uuml;chtigen Cheyennen, die immer noch nicht von der Army aufgesp&uuml;rt und in ihre Reservate &uuml;berstellt wurden. Einzelheiten &uuml;ber den Vorfall wurden jedoch bis lang noch nicht bekannt gegeben. Major Shepard hielt sich mit weiteren Angaben zu dem Vorfall bedeckt, bat aber die Bev&ouml;lkerung um und in Camden Village um Mithilfe. Man m&ouml;ge bitte beim Sichten eines Indianers auf Selbstjustiz verzichten und stattdessen Meldung erstatten. - dp</font></p>
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">FRISCHER KIRCHENWIND</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">EIN NEUER REVEREND F&Uuml;R CAMDEN VILLAGE</font><br />
      </h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Erst k&uuml;rzlich gab Reverend Hawkins seinen R&uuml;cktritt bekannt. Das Alter wie er angab, triebe ihn zur&uuml;ck in die w&auml;rmere Heimat. Recht rasch fand sich ein Nachfolger in den um Jahre j&uuml;ngeren Reverend Terry Stevenson, der mit seinem Sohn Jeremiah das Pfarrhaus in der Lake Street bezog und am Sonntag, den 26. Januar, seine erste Predigt vor seiner neuen Gemeinde halten wird.<br />
Der neue Reverend zog aus City of Kansas in den Norden und wie die Redaktion erfuhr, aus traurigen Umst&auml;nden. Er verlor seine Frau im vergangenen Jahr und musste sie im Dezember zu Grabe tragen.<br />
Nach dem Gottesdienst l&auml;dt Reverend Stevenson die Gemeinde zu einem Umtrunk ins G&auml;stehaus ein, um seinen Einstand zu feiern. - jp</font></p>
 <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1">       ANZEIGE<br />
</font>NEUER&Ouml;FFNUNG!<font size="-1"><font size="-2"><br />
        </font></font></strong><font size="-1">Das QUEEN OF HEARTS hat ABSOFORT F&Uuml;R GEWISSE SINNESSPIELE SEINE T&Uuml;REN GE&Ouml;FFNET!</font></font><br />
      </p>
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUE ZEITUNG</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        CAMDEN GLOBE MIT SPANNUNG ERWARTET</font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Mit Spannung wird die erste Ausgabe des Camden Globe erwartet. Nachdem die Zeitungsredaktion vor Monaten schlie&szlig;en musste, kehrte am vergangenen Montag wieder Leben in die alte Redaktion zur&uuml;ck. Eric Malone, ein Mann aus City of Kansas, scheint das Geb&auml;ude erworben zu haben und plant eine Neuauflage unter dem Titel &quot;Camden Globe&quot;. Wie bekannt wurde, arbeitete Mister Malone einige Jahre als Sheriff in City of Kansas und verdiente sich davor kurz als Deputy und bei einer Zeitung sein Geld. Sein Vater war schon Drucksetzer in New York und scheint dem Sohn ein gutes Grundger&uuml;st mitgegeben zu haben. Mister Malone reiste ohne weibliche Begleitung in  Gesellschaft seiner Nichte Sarah an. </font></p>
      <hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">GENERAL STORE </font></h2><br />
      <hr> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">McKAYS BAUEN AUS</font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Nach der unerwarteten Schlie&szlig;ung des General Stores in der Main Street, hat McKAY'S BEVERAGES sein Angebot unbegrenzt erweitert. Neben dem selbst gebrauten Whiskey und den &uuml;blichen Getr&auml;nken erh&auml;lt man bei den McKays nun ein breites Angebot an g&auml;ngigen Lebensmitteln, frischen wie Konserven. Auch Standardware findet man im neuen Sortiment  - von Laternen, Kerzen, Lampen, Lampen&ouml;l, Gas und Z&uuml;ndh&ouml;lzer bis hin zur wei&szlig;en Ware und Schulbedarf. Alles dar&uuml;ber hinaus versicherte uns Mrs. Molly McKay ist &uuml;ber Katalog jederzeit bestellbar.</font></p>
<hr noshade>
 <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEWS AUF EINEM BLICK</font></h2><br />
      <hr>
      <font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Miss Erin Spencer wird ab Dienstag, den 21.01.1879 wieder den Unterricht &uuml;bernehmen. Bis auf Weiteres nat&uuml;rlich auf Probe.<br />
Das Queen of Hearts sucht Landesweit nach weiteren reizvollen Damen. Bezahlung nach Absprache.<br />
Das County setzt eine weitere Belohnung von &#36;50 auf den Kopf von Walton Travis aus.<br />
Lebensmittelknappheit schreitet voran. Durch den k&uuml;rzlich starken Blizzard verursachte Stra&szlig;enchaos ist teilweise beseitigt. Jedoch fahren nach wie vor keine Z&uuml;ge. Somit ist auch der Nachschub aus St. Johns nicht gew&auml;hrleistet.</font> <br />
     </td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> BEV&Ouml;LKERUNG VERST&Ouml;RT</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>GESCHOCKTE UND SPRACHLOSE BEV&Ouml;LKERUNG WEGEN BORDELLSER&Ouml;FFNUNG</strong></font></p>
 <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Am Samstag zeigte sich ein Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung schockiert als der nie er&ouml;ffnete KING SALOON unter neuer F&uuml;hrung  seine T&uuml;ren &ouml;ffnete. Doch aus dem einstig geplanten Spielpalast  war in wenigen Tagen ein s&uuml;ndhafter Ort geworden. Das &quot;Queen of Hearts&quot; entpuppte sich am Samstag als Bordell. B&uuml;rgermeister Camden streitet ab, davon etwas gewusst zu haben. Die Inhaber Jethro Hayway und der ehemalige Deputy Dean Foster h&auml;tten ihm versichert, einen zweiten Saloon in der Stadt zu er&ouml;ffnen. Mehr h&auml;tte  man ihm verschwiegen. Camden zeigte sich betr&uuml;bt dar&uuml;ber, dass man ihn scheinbar &uuml;bers Ohr gehauen hatte. <br />
Einige ehrenwerte Stadtmitglieder wie unser ehemaliger Sheriff Francis McKay wollen mit allen Mitteln verhindern, dass diese &quot;Einrichtung&quot; das Gesindel der ganzen Umgebung anlockt. - dp    </font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ZUSTROM UND ABWANDERUNG</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left">EIN STETIGER WANDEL UNSERER STADT</font></h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Die  Wintermonate brachten trotz eines Blizzards neue Einwohner und Reisende  in unsere Stadt. <strong>Jonathan Leery</strong> bezog ein G&auml;stezimmer in Twin Falls, ebenso die geheimnisvolle <strong>Stevie Hall. </strong>Ihr neues Haus bezogen Zeitungsherausgeber<strong> Eric Malone</strong> und seine kleine Nichte <strong>Sarah</strong>. <strong>Randall Bowman</strong> kam in die Stadt um nach seinen Sohn zu suchen. <strong>Ruth Cornwall </strong>erhielt ein neues Gesicht und<strong> Erin Spencer</strong> mit Tochter Clara kehrten in die Stadt zur&uuml;ck. <strong>Dakota Moon </strong>steht in den Startl&ouml;chern und <strong>Gabriel Lannister </strong>ist noch auf der Suche nach einer Bleibe. Die stadtbekannte Familie McKay bekam mit <strong>Matthew, Molly, Francis, Martha und Benjamin</strong> Leben eingehaucht. Der junge Rancher <strong>Daniel Anderson </strong>hat sich ungewollt mit Warren Simones angelegt und <strong>Ben Dowry </strong> rechnet sich neue Chancen aus, dass sich die alte Jugendliebe <strong>Abigail Archer</strong> endlich ihr Herz erobern l&auml;sst. Trotz kalten F&uuml;ssen ist auch <strong>Mia Lorenz</strong> noch auf Arbeitssuche. Der halb erfrorene <strong>Amos Garvey</strong> sorgt f&uuml;r R&auml;tsel, w&auml;hrend im S&auml;gewerk dank <strong>Mat Hanson</strong> wieder die S&auml;gebl&auml;tter arbeiten. <br />
Abschied nehmen galt es daf&uuml;r von <strong>Josh Kingston</strong> und <strong>Mary Bishop</strong>, die unbekannt verzogen. Geld- und Arbeitgeber <strong>Jose Garcia </strong>verschwand spurlos  samt seinen Vorarbeiter Paul McRoy. Erneut ohne Gesicht bleibt<strong> Grace Freeman. </strong>Cowboy Joe Costigan ritt aus der Stadt und nahm J.J. James mit, die Geschwister Georgina &amp; Jackson Haggard verlie&szlig;en ihre Farm und verzogen. <br />
Nicht ganz einig ist man &uuml;ber den Verbleib von <strong>Luke Parker</strong>, <strong>Ethan Wilburn</strong>, <strong>Hiram Adkins</strong>, <strong>Billy Carter</strong>, <strong>Jacob Murray</strong>,<strong> Owini</strong> und <strong>Nee-nah</strong>.</font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">MISSTRAUEN  W&Auml;CHST </font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        UNRUHIGE BEV&Ouml;LKERUNG <br />
        </font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Am vergangenen Montag fand Farmer Jeffrey Goren mit seiner Frau Claire einen halb erfrorenen Mann au&szlig;erhalb der Stadt. Der in der Klinik von Dr. Leigh behandelte Mann scheint unter Schock zu stehen, denn er machte bisher weder dem Sheriff gegen&uuml;ber Angaben &uuml;ber seine Herkunft, noch konnte er Dr. Leigh gegen&uuml;ber n&auml;here Angaben &uuml;ber sein Alter und seinen Namen machen. Es w&auml;re angesichts der erlebten Strapazen nicht ungew&ouml;hnlich, versicherte Dr. Leigh der Redaktion. Da der Mann weder Papiere noch Geld bei sich hatte, bot sich Dr. Leigh an, den Mann kostenlos gegen Mithilfe in der Klinik, erst einmal wieder zu Kr&auml;ften kommen zu lassen. Angeblich sollte es dabei zu ein paar bedenkliche Zwischenf&auml;lle gekommen sein, die es n&ouml;tig machten den Unbekannten andersweitig unterzubringen. Dr. Leigh wollte dar&uuml;ber keine weiteren Angaben machen, aber Cassidy Clayton, die Tochter des Sheriffs, gab in einem vertraulichen Gespr&auml;ch mit uns zu, dass der Mann seltsame Fragen gestellt h&auml;tte, unter anderem &uuml;ber ihren Vater, aber auch &uuml;ber Dr. Leighs Vergangenheit. Der Mann bestritt dies am Mittwochabend, w&auml;hrend er bei der ehrenwerten Familie McKay einzog. Kirchenrat McKay bot sich sofort an den geschw&auml;chten Mann in seinem Heim willkommen zu hei&szlig;en und sich gegen&uuml;ber den Ger&uuml;chten zu verschlie&szlig;en. Der Fremde beteuerte er habe nur versucht mit Dr. Leigh in ein Gespr&auml;ch zu kommen. Doch schon am n&auml;chsten Tag zog der Unbekannte wieder bei den McKays aus. Man habe sich im Einvernehmen voneinander getrennt. Der Fremde fand umgehend Arbeit und eine Bleibe im S&auml;gewerk. Allerdings triebe er sich h&auml;ufiger im Ort herum, erz&auml;hlten einig aufgebrachte B&uuml;rger und bel&auml;stige einige Einwohner mit gar zu neugierigen Fragen, aus denen bislang noch niemand schlau geworden ist. Es wird jedoch zu recht vermutet, dass er auf der Suche nach etwas bestimmten ist und mit seinen Fragen so manch einen B&uuml;rger an die eigene 'Leiche im Keller' erinnert. Manch eine misstrauische Seele geht sogar so weit zu behaupten der Unbekannte verschweige absichtlich seinen Namen und spiele allen nur den unschuldigen Mann vor. Erst am Samstag versuchten einige Rowdies aus dem Saloon den Unbekannten zu provozieren. Erstaunlich gewandt habe er dabei zwei seiner Angreifer zu Boden gestreckt und einen dritten in die Flucht geschlagen. Inzwischen, so der Fremde, k&ouml;nne er sich leicht daran erinnern, dass er aus dem Osten komme. Mehr ist bislang nicht bekannt. - jp</font></p>
     <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WETTERPROGNOSE</font></h2><br />
      <hr> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        KEIN AUFATMEN IN SICHT</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Der Fr&uuml;hling wird dieses Jahr sicherlich lange auf sich warten lassen. Denn die seit November &uuml;ber Wyoming niedergebrachten Schneemassen werden so schnell nicht tauen und schmelzen. Voraussichtlich werden am Wochenende erneute Schneef&auml;lle, wenn nicht sogar Schneest&uuml;rme, erwartet. Eine entsprechende Warnung gab es zwar nicht, noch ist der Notstand  auszurufen, aber die Bev&ouml;lkerung wird gebeten sich entsprechend darauf vorzubereiten, dass auch in den kommenden zwei Wochen nur schwer Lebensmittel per Zug durchkommen werden und die Grundversorgung der B&uuml;rger in Gefahr geraten k&ouml;nnte.</font></p>
      </td>
  </tr>
</table>
</body>
</html>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<html>
<head>
</head>
<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. XI., NO. 3,601</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Samstag/Sonntag, Januar 26, 1879</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 5 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">FL&Uuml;CHTIGE UNTERWEGS<br />
        </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">DIE ARMY UND DAS SHERIFF B&Uuml;RO WARNEN VOR M&Ouml;GLICHEN &Uuml;BERGRIFFEN</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV,  Januar - Am vergangenen Montag kam es in der Umgebung von Camden Village zu zahlreichen Zwischenf&auml;llen. Wie das Sheriff B&uuml;ro bekannt gab, fand am fr&uuml;hen Morgen des 20. Januars ein &Uuml;bergriff auf den General Store statt. Die junge Chinesin wurde zun&auml;chst von Travis Walton, einen gesuchten Bandit, eingesch&uuml;chtert und dann bedroht. Dabei wurde auch der Pflegesohn des Sheriffs, Eli Spencer, mit der Waffe bedroht und leicht verletzt. Noch w&auml;hrend der Junge zu fl&uuml;chten versuchte, ging ein Indianer der Walton-Gang auf den Jungen los, der sich gerade noch in die Klinik retten konnte. Walton hat nach eigenen Angaben von Sheriff Clayton anschlie&szlig;end dessen Haush&auml;lterin, Miss Emily Hunter, entf&uuml;hrt und auf die entlegene Devil's Hole Farm verschleppt. Bei einem stillen und heimlichen Befreiungsversuch konnte Sheriff Clayton mit dem ehemaligen Deputy Dean Foster und Deputy Graham Barclay die Bande &uuml;berw&auml;ltigen und bis auf drei oder vier Fl&uuml;chtige ins Jenseits  bef&ouml;rdern. Die Leichen wurde inzwischen zur Ermittlung der Identit&auml;ten von der US-Beh&ouml;rde abgeholt. Sheriff Clayton r&auml;umte ein, dass sich mindestens drei Outlaws noch auf der Flucht befinden. Ein vierter Bandit sei erst gar nicht auf der Farm gewesen, sondern war an einer Entf&uuml;hrung des Pianospielers Jesse Harding beteiligt.<br />
Miss Hunter befindet sich, Gott sei es gedankt, wohlbeh&uuml;tet wieder in Camden Village. Travis Walton ist allerdings unter den Fl&uuml;chtigen. Nach einem &Uuml;bergriff auf die Haush&auml;lterin von Major Shepard in derselben Nacht, warnt das Sheriff Office davor allzu vertrauensselig auf Fremde zu reagieren.<br />
Der Entf&uuml;hrer von Jesse Harding befindet sich ebenfalls noch auf freiem Fu&szlig;. Der Mann hat in der Nacht vom Sonntag auf den Montag Harding aufgelauert und ihn aus der Stadt verschleppt. An etwas Ernstes wollten bis auf einige enge Freunde des Mannes niemand so recht glauben. Man vermutete Harding wie so oft betrunken in einer Scheune. Erst sp&auml;ter am Abend konnten Hardings Bruder und Freunde mit Hilfe von Deputy Barclay den stark unterk&uuml;hlten, vor Ersch&ouml;pfung fast schon toten Mann aus der Geiselhaft befreien und in die Stadt bringen. Deputy Barclay wurde dabei angeschossen, konnte aber dem Fl&uuml;chtigen wohl selbst eine Kugel verpassen. Eine Spur zu dem Entf&uuml;hrer fehlt bislang.<br />
Eine weitere Warnung ereilte die Bev&ouml;lkerung von Camden Village im Laufe der Woche: Indianer h&auml;tten angeblich auf Wei&szlig;e geschossen und auch einige get&ouml;tet. Es handelte sich dabei um B&uuml;ffelj&auml;ger, die in der Gegend Jagd auf die Tiere machten. Es gab &Uuml;berlebende, die von einem Hinterhalt sprachen. Andere im Ort munkeln von einem Indianeraufstand, andere wiederum bef&uuml;rchten dahinter die fl&uuml;chtigen Cheyennen, die immer noch nicht von der Army aufgesp&uuml;rt und in ihre Reservate &uuml;berstellt wurden. Einzelheiten &uuml;ber den Vorfall wurden jedoch bis lang noch nicht bekannt gegeben. Major Shepard hielt sich mit weiteren Angaben zu dem Vorfall bedeckt, bat aber die Bev&ouml;lkerung um und in Camden Village um Mithilfe. Man m&ouml;ge bitte beim Sichten eines Indianers auf Selbstjustiz verzichten und stattdessen Meldung erstatten. - dp</font></p>
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">FRISCHER KIRCHENWIND</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">EIN NEUER REVEREND F&Uuml;R CAMDEN VILLAGE</font><br />
      </h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Erst k&uuml;rzlich gab Reverend Hawkins seinen R&uuml;cktritt bekannt. Das Alter wie er angab, triebe ihn zur&uuml;ck in die w&auml;rmere Heimat. Recht rasch fand sich ein Nachfolger in den um Jahre j&uuml;ngeren Reverend Terry Stevenson, der mit seinem Sohn Jeremiah das Pfarrhaus in der Lake Street bezog und am Sonntag, den 26. Januar, seine erste Predigt vor seiner neuen Gemeinde halten wird.<br />
Der neue Reverend zog aus City of Kansas in den Norden und wie die Redaktion erfuhr, aus traurigen Umst&auml;nden. Er verlor seine Frau im vergangenen Jahr und musste sie im Dezember zu Grabe tragen.<br />
Nach dem Gottesdienst l&auml;dt Reverend Stevenson die Gemeinde zu einem Umtrunk ins G&auml;stehaus ein, um seinen Einstand zu feiern. - jp</font></p>
 <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1">       ANZEIGE<br />
</font>NEUER&Ouml;FFNUNG!<font size="-1"><font size="-2"><br />
        </font></font></strong><font size="-1">Das QUEEN OF HEARTS hat ABSOFORT F&Uuml;R GEWISSE SINNESSPIELE SEINE T&Uuml;REN GE&Ouml;FFNET!</font></font><br />
      </p>
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUE ZEITUNG</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        CAMDEN GLOBE MIT SPANNUNG ERWARTET</font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Mit Spannung wird die erste Ausgabe des Camden Globe erwartet. Nachdem die Zeitungsredaktion vor Monaten schlie&szlig;en musste, kehrte am vergangenen Montag wieder Leben in die alte Redaktion zur&uuml;ck. Eric Malone, ein Mann aus City of Kansas, scheint das Geb&auml;ude erworben zu haben und plant eine Neuauflage unter dem Titel &quot;Camden Globe&quot;. Wie bekannt wurde, arbeitete Mister Malone einige Jahre als Sheriff in City of Kansas und verdiente sich davor kurz als Deputy und bei einer Zeitung sein Geld. Sein Vater war schon Drucksetzer in New York und scheint dem Sohn ein gutes Grundger&uuml;st mitgegeben zu haben. Mister Malone reiste ohne weibliche Begleitung in  Gesellschaft seiner Nichte Sarah an. </font></p>
      <hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">GENERAL STORE </font></h2><br />
      <hr> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">McKAYS BAUEN AUS</font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Nach der unerwarteten Schlie&szlig;ung des General Stores in der Main Street, hat McKAY'S BEVERAGES sein Angebot unbegrenzt erweitert. Neben dem selbst gebrauten Whiskey und den &uuml;blichen Getr&auml;nken erh&auml;lt man bei den McKays nun ein breites Angebot an g&auml;ngigen Lebensmitteln, frischen wie Konserven. Auch Standardware findet man im neuen Sortiment  - von Laternen, Kerzen, Lampen, Lampen&ouml;l, Gas und Z&uuml;ndh&ouml;lzer bis hin zur wei&szlig;en Ware und Schulbedarf. Alles dar&uuml;ber hinaus versicherte uns Mrs. Molly McKay ist &uuml;ber Katalog jederzeit bestellbar.</font></p>
<hr noshade>
 <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEWS AUF EINEM BLICK</font></h2><br />
      <hr>
      <font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Miss Erin Spencer wird ab Dienstag, den 21.01.1879 wieder den Unterricht &uuml;bernehmen. Bis auf Weiteres nat&uuml;rlich auf Probe.<br />
Das Queen of Hearts sucht Landesweit nach weiteren reizvollen Damen. Bezahlung nach Absprache.<br />
Das County setzt eine weitere Belohnung von &#36;50 auf den Kopf von Walton Travis aus.<br />
Lebensmittelknappheit schreitet voran. Durch den k&uuml;rzlich starken Blizzard verursachte Stra&szlig;enchaos ist teilweise beseitigt. Jedoch fahren nach wie vor keine Z&uuml;ge. Somit ist auch der Nachschub aus St. Johns nicht gew&auml;hrleistet.</font> <br />
     </td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> BEV&Ouml;LKERUNG VERST&Ouml;RT</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>GESCHOCKTE UND SPRACHLOSE BEV&Ouml;LKERUNG WEGEN BORDELLSER&Ouml;FFNUNG</strong></font></p>
 <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Am Samstag zeigte sich ein Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung schockiert als der nie er&ouml;ffnete KING SALOON unter neuer F&uuml;hrung  seine T&uuml;ren &ouml;ffnete. Doch aus dem einstig geplanten Spielpalast  war in wenigen Tagen ein s&uuml;ndhafter Ort geworden. Das &quot;Queen of Hearts&quot; entpuppte sich am Samstag als Bordell. B&uuml;rgermeister Camden streitet ab, davon etwas gewusst zu haben. Die Inhaber Jethro Hayway und der ehemalige Deputy Dean Foster h&auml;tten ihm versichert, einen zweiten Saloon in der Stadt zu er&ouml;ffnen. Mehr h&auml;tte  man ihm verschwiegen. Camden zeigte sich betr&uuml;bt dar&uuml;ber, dass man ihn scheinbar &uuml;bers Ohr gehauen hatte. <br />
Einige ehrenwerte Stadtmitglieder wie unser ehemaliger Sheriff Francis McKay wollen mit allen Mitteln verhindern, dass diese &quot;Einrichtung&quot; das Gesindel der ganzen Umgebung anlockt. - dp    </font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ZUSTROM UND ABWANDERUNG</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left">EIN STETIGER WANDEL UNSERER STADT</font></h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Die  Wintermonate brachten trotz eines Blizzards neue Einwohner und Reisende  in unsere Stadt. <strong>Jonathan Leery</strong> bezog ein G&auml;stezimmer in Twin Falls, ebenso die geheimnisvolle <strong>Stevie Hall. </strong>Ihr neues Haus bezogen Zeitungsherausgeber<strong> Eric Malone</strong> und seine kleine Nichte <strong>Sarah</strong>. <strong>Randall Bowman</strong> kam in die Stadt um nach seinen Sohn zu suchen. <strong>Ruth Cornwall </strong>erhielt ein neues Gesicht und<strong> Erin Spencer</strong> mit Tochter Clara kehrten in die Stadt zur&uuml;ck. <strong>Dakota Moon </strong>steht in den Startl&ouml;chern und <strong>Gabriel Lannister </strong>ist noch auf der Suche nach einer Bleibe. Die stadtbekannte Familie McKay bekam mit <strong>Matthew, Molly, Francis, Martha und Benjamin</strong> Leben eingehaucht. Der junge Rancher <strong>Daniel Anderson </strong>hat sich ungewollt mit Warren Simones angelegt und <strong>Ben Dowry </strong> rechnet sich neue Chancen aus, dass sich die alte Jugendliebe <strong>Abigail Archer</strong> endlich ihr Herz erobern l&auml;sst. Trotz kalten F&uuml;ssen ist auch <strong>Mia Lorenz</strong> noch auf Arbeitssuche. Der halb erfrorene <strong>Amos Garvey</strong> sorgt f&uuml;r R&auml;tsel, w&auml;hrend im S&auml;gewerk dank <strong>Mat Hanson</strong> wieder die S&auml;gebl&auml;tter arbeiten. <br />
Abschied nehmen galt es daf&uuml;r von <strong>Josh Kingston</strong> und <strong>Mary Bishop</strong>, die unbekannt verzogen. Geld- und Arbeitgeber <strong>Jose Garcia </strong>verschwand spurlos  samt seinen Vorarbeiter Paul McRoy. Erneut ohne Gesicht bleibt<strong> Grace Freeman. </strong>Cowboy Joe Costigan ritt aus der Stadt und nahm J.J. James mit, die Geschwister Georgina &amp; Jackson Haggard verlie&szlig;en ihre Farm und verzogen. <br />
Nicht ganz einig ist man &uuml;ber den Verbleib von <strong>Luke Parker</strong>, <strong>Ethan Wilburn</strong>, <strong>Hiram Adkins</strong>, <strong>Billy Carter</strong>, <strong>Jacob Murray</strong>,<strong> Owini</strong> und <strong>Nee-nah</strong>.</font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">MISSTRAUEN  W&Auml;CHST </font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        UNRUHIGE BEV&Ouml;LKERUNG <br />
        </font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Am vergangenen Montag fand Farmer Jeffrey Goren mit seiner Frau Claire einen halb erfrorenen Mann au&szlig;erhalb der Stadt. Der in der Klinik von Dr. Leigh behandelte Mann scheint unter Schock zu stehen, denn er machte bisher weder dem Sheriff gegen&uuml;ber Angaben &uuml;ber seine Herkunft, noch konnte er Dr. Leigh gegen&uuml;ber n&auml;here Angaben &uuml;ber sein Alter und seinen Namen machen. Es w&auml;re angesichts der erlebten Strapazen nicht ungew&ouml;hnlich, versicherte Dr. Leigh der Redaktion. Da der Mann weder Papiere noch Geld bei sich hatte, bot sich Dr. Leigh an, den Mann kostenlos gegen Mithilfe in der Klinik, erst einmal wieder zu Kr&auml;ften kommen zu lassen. Angeblich sollte es dabei zu ein paar bedenkliche Zwischenf&auml;lle gekommen sein, die es n&ouml;tig machten den Unbekannten andersweitig unterzubringen. Dr. Leigh wollte dar&uuml;ber keine weiteren Angaben machen, aber Cassidy Clayton, die Tochter des Sheriffs, gab in einem vertraulichen Gespr&auml;ch mit uns zu, dass der Mann seltsame Fragen gestellt h&auml;tte, unter anderem &uuml;ber ihren Vater, aber auch &uuml;ber Dr. Leighs Vergangenheit. Der Mann bestritt dies am Mittwochabend, w&auml;hrend er bei der ehrenwerten Familie McKay einzog. Kirchenrat McKay bot sich sofort an den geschw&auml;chten Mann in seinem Heim willkommen zu hei&szlig;en und sich gegen&uuml;ber den Ger&uuml;chten zu verschlie&szlig;en. Der Fremde beteuerte er habe nur versucht mit Dr. Leigh in ein Gespr&auml;ch zu kommen. Doch schon am n&auml;chsten Tag zog der Unbekannte wieder bei den McKays aus. Man habe sich im Einvernehmen voneinander getrennt. Der Fremde fand umgehend Arbeit und eine Bleibe im S&auml;gewerk. Allerdings triebe er sich h&auml;ufiger im Ort herum, erz&auml;hlten einig aufgebrachte B&uuml;rger und bel&auml;stige einige Einwohner mit gar zu neugierigen Fragen, aus denen bislang noch niemand schlau geworden ist. Es wird jedoch zu recht vermutet, dass er auf der Suche nach etwas bestimmten ist und mit seinen Fragen so manch einen B&uuml;rger an die eigene 'Leiche im Keller' erinnert. Manch eine misstrauische Seele geht sogar so weit zu behaupten der Unbekannte verschweige absichtlich seinen Namen und spiele allen nur den unschuldigen Mann vor. Erst am Samstag versuchten einige Rowdies aus dem Saloon den Unbekannten zu provozieren. Erstaunlich gewandt habe er dabei zwei seiner Angreifer zu Boden gestreckt und einen dritten in die Flucht geschlagen. Inzwischen, so der Fremde, k&ouml;nne er sich leicht daran erinnern, dass er aus dem Osten komme. Mehr ist bislang nicht bekannt. - jp</font></p>
     <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WETTERPROGNOSE</font></h2><br />
      <hr> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        KEIN AUFATMEN IN SICHT</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Der Fr&uuml;hling wird dieses Jahr sicherlich lange auf sich warten lassen. Denn die seit November &uuml;ber Wyoming niedergebrachten Schneemassen werden so schnell nicht tauen und schmelzen. Voraussichtlich werden am Wochenende erneute Schneef&auml;lle, wenn nicht sogar Schneest&uuml;rme, erwartet. Eine entsprechende Warnung gab es zwar nicht, noch ist der Notstand  auszurufen, aber die Bev&ouml;lkerung wird gebeten sich entsprechend darauf vorzubereiten, dass auch in den kommenden zwei Wochen nur schwer Lebensmittel per Zug durchkommen werden und die Grundversorgung der B&uuml;rger in Gefahr geraten k&ouml;nnte.</font></p>
      </td>
  </tr>
</table>
</body>
</html>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[CAMDEN VILLAGE READER] - AUSGABE #6]]></title>
			<link>https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=42</link>
			<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 00:46:42 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/member.php?action=profile&uid=1">Sheriff</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=42</guid>
			<description><![CDATA[<html>
<head>
</head>
<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. XI., NO. 3,600</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Montag, Januar 20, 1879</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 5 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> BLIZZARD &Uuml;BER CAMDEN VILLAGE<br />
        </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">STADT VON DER AUSSENWELT ABGESCHNITTEN</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, Januar - Der &uuml;berraschende Blizzard vom Samstagnachmittag hat Camden Village komplett von der Au&szlig;enwelt abgeschnitten. B&uuml;rgermeister Richard Camden bef&uuml;rchtet ein enormes Versorgungsproblem, denn weder die Postkutschen kommen durch die hohen Schneewehen, noch ist es Farmern oder Ranchern m&ouml;glich die Stadt zu erreichen. Besonders die Menschen, die in einem weiteren Umkreis um Camden Village leben, d&uuml;rfte es in n&auml;chster Zeit schwerfallen sich mit notwenidgen Lebensmitteln aus der Stadt zu versorgen. Mister Camden &uuml;berlegt bereits, ob er nicht Major Shepard um Unterst&uuml;tzung bitten sollte. Mit Hilfe der Soldaten w&auml;re es vielleicht m&ouml;glich einige Hauptstra&szlig;en zu r&auml;umen.<br />
Bereits am Sonntag machte die schlecht besuchte Kirche allen B&uuml;rgern bewusst, wie ernst die Lage tats&auml;chlich ist. Reverend Hawkins bat die Anwesenden die Menschen im Umland in ihre Gebete einzuschlie&szlig;en und k&uuml;ndigte erst einmal bis auf weiteres eine geschlossene Schule an.<br />
Ein erstes Opfer der bitteren K&auml;lte musste am Sonntagnacht entdeckt und beklagt werden. Die 90-j&auml;hrige Martha Rutherford wurde von ihrem Schwiegersohn Arthur Wagner tot in ihrer kleinen H&uuml;tte aufgefunden. Sie ist nach Angaben der &Auml;rztin erfroren.<br />
Der Stadtrat empfiehlt allen B&uuml;rgern sich ausreichend mit Kohle oder Holz einzudecken und Vorr&auml;te anzulegen, um weitere unn&ouml;tige Opfer zu verhindern. - dp</font></p>
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> MORD UND DIEBSTAHL</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">HAT GOTT CAMDEN VILLAGE VERLASSEN?</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Der schreckliche Fund der ermordeten Mrs. Marjorie Cooper am 28. November 1878, hat die Stadt seitdem gel&auml;hmt. Und die Tatsache, dass Sheriff Clayton mit der Unterst&uuml;tzung seiner Deputies noch keine Ergebnisse vorweisen kann, beruhigt die Gem&uuml;ter nicht gerade. In gro&szlig;er Trauer nahm Anfang Dezember fast die ganze Stadt Abschied von der t&uuml;chtigen Gesch&auml;ftsfrau, die eine gro&szlig;e L&uuml;cke hinterl&auml;sst. Die gesamte Stadt w&uuml;nscht ihrem Mann und den vier hinterlassenen Kindern nur das Beste f&uuml;r die Zukunft.<br />
Sheriff Clayton wollte zu dem Ger&uuml;cht, dass m&ouml;glicherweise die Browns dahinter stecken k&ouml;nnten, keine Stellung nehmen. Aber er best&auml;tigte, dass er Ethan Brown und Albert Brown nach einem Alibi f&uuml;r die Tatzeit befragt h&auml;tte. Ein Teil der Stadt glaubt jedoch eher in dem &auml;ltesten Sohn der Familie Cooper, Charles, den M&ouml;rder zu sehen. Der Junge hatte sich erst im vergangenen November wegen Mordes vor einem Gericht verantworten m&uuml;ssen. Er wurde damals freigesprochen. Allerdings waren die Umst&auml;nde seines Freispruches sehr fragw&uuml;rdig. <br />
Der Sheriff r&auml;umte weiterhin jede M&ouml;glichkeit aus dem Weg, dass der M&ouml;rder von Mrs. Cooper auch der M&ouml;rder von Colonel Thomas Weir sein k&ouml;nnte. Der Soldat wurde in einem &auml;hnlichen furchtbaren Zustand im alten Waffenladen aufgefunden. Scheinbar hatte der Colonel jene Diebe &uuml;berrascht, die einige Gewehre und Munition dem Laden entwendet hatten. Die Ereignisse fanden ebenfalls am 28. November 1878 statt. Auch hier konnte der Sheriff bislang keine Ergebnisse vorweisen, obwohl er Unterst&uuml;tzung von Major Shepard hatte, der einem Verdacht nach im Reservat nach den Dieben suchte. - jp</font></p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1"><br />
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        <font size="-2"><br />
        </font></font>NEUER&Ouml;FFNUNG!<font size="-1"><font size="-2"><br />
        </font></font></strong><font size="-1">Der KING SALOON HAT ABSOFORT F&Uuml;R <br />
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      </p>
      <hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ZELTLAGER BLEIBT</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        WEITERHIN CHAOS!</font></h4><br />
      <p>Das am Samstag, den 23.11.1878<font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">  aufgeschlagene Zeltlager auf der Festwiese wird vorl&auml;ufig bleiben. Mister Camden konnte keine L&ouml;sung f&uuml;r die Immigranten finden. Jedoch schuff das Auftauchen von Mister Jose Garcia in der Stadt bislang neue Arbeitspl&auml;tze, von denen auch einige der M&auml;nner im Lager profitierten. Demnach hat sich die Lage der Menschen dort etwas gebessert. <br />
Da allerdings die Misst&auml;nde in der Stadt und in der Umgebung nicht  nachlassen, bleiben die B&uuml;rger von CV misstrauisch. Nach wie vor ist auch die Verst&auml;ndigung zwischen B&uuml;rger und Immigranten eine schwer zu nehmende H&uuml;rde, die immer wieder zu Missverst&auml;ndnissen f&uuml;hrte. Erst vergangene Woche fielen ein paar junge M&auml;nner von der Simones Ranch &uuml;ber einen jungen Deutschen her, weil er angeblich die Verlobte einer der M&auml;nner beleidigt hatte. Am Ende stellte sich heraus, dass der junge Deutsche nur nach dem Weg gefragt hatte- dp</font></p>
 </td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">UNRUHESTIFTER</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>BANDE VERUNSICHERT UNSERE B&Uuml;RGER</strong></font></p>
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Bereits im November 1878 kam es geh&auml;uft zu Beschwerden &uuml;ber die M&auml;nner auf der Devil's Hole Farm. Zu laut w&auml;ren sie, zu ungehobelt. Gleichzeitig mit ihrem Auftauchen verschwanden allerorts H&uuml;hner und G&auml;nse. Aber nachzuweisen war den &quot;Cowboys&quot; bisher nichts, die nach eigenen Angaben unter dem &quot;Kommando&quot;  von Travis Walton reiten und arbeiten. &Uuml;ber die letzten beiden Monate entwickelten sich Mr. Waltons M&auml;nner jedoch zu einer Plage, der niemand bei kommen kann. Immer h&auml;ufiger suchen die M&auml;nner im Saloon &Auml;rger, zetteln Schl&auml;gereien an und duellieren sich. Sie torkeln sp&auml;t nachts betrunken &uuml;ber unsere Stra&szlig;en und p&ouml;beln die braven B&uuml;rger unserer Stadt an. Sheriff Clayton gab zu verstehen, dass er keine rechtliche Grundlage habe, um gegen Waltons M&auml;nner vorgehen zu d&uuml;rfen. Er kann sie nur ermahnen und verwarnen. Solange sie sich nichts zuschulden kommen lie&szlig;en, h&auml;tten sie das Recht wie jeder andere auch in der Stadt zu leben, den Saloon zu besuchen oder in den Gesch&auml;ften einzukaufen.<br />
Ger&uuml;chten zu folge soll die Bande von M&auml;nnern bereits die Farmer und Rancher bel&auml;stigt haben. Sheriff Clayton dementierte dies. Keiner der befragten Farmer best&auml;tigte ihm bei seinen Nachforschungen den Verdacht auf Schutzgeld-Erpressung. Er versprach jedoch den aufgebrachten B&uuml;rgern die Walton-Bande, wie sie inzwischen &uuml;berall genannt wird, im Auge zu behalten. - dp<br />
              </font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
     <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ZUSTROM UND ABWANDERUNG</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left">EIN STETIGER WANDEL UNSERER STADT</font></h4><br />
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Die Wintermonate locken trotz Schnee und K&auml;lte neue B&uuml;rger in die Stadt. So begr&uuml;&szlig;t der Saloon einen neuen Besitzer, <strong>Nicholas Firth</strong>, der mit seiner Ziehtochter <strong>Rebeccah Bailey</strong> &uuml;ber Thanksgiving in die Stadt zog. Ebenfalls  neu in der Stadt ist die T&auml;nzerin im Saloon - <strong>Mary Bishop</strong>. Gleich einen neuen Saloon er&ouml;ffnete <strong>Josh Kingston</strong>. F&uuml;r alle B&uuml;rger von gro&szlig;er Freude wird die Neuer&ouml;ffnung der Bank sein, die unter Leitung von  <strong>Jose Garcia</strong>, das Geld der Stadt verwalten wird. Die Walton-Bande begr&uuml;&szlig;te zwei neue Mitglieder - <strong>Lucy Ellis</strong> und<strong> J.J. James, </strong>w&auml;hrend <strong>Jethro  Hayway</strong> samt seiner Frau <strong>Witashna</strong> ein Haus bezogen. Die Gorens gewannen daf&uuml;r einen neuen Mitarbeiter f&uuml;r ihre Farm, Benjamin Woodman und Elisa Freeman freut sich &uuml;ber ihre Mutter <strong>Grace Freeman</strong>. <br />
Abschied nehmen galt es daf&uuml;r von <strong>Marjorie Cooper</strong> und <strong>Thomas Weir</strong>, die unbekannten T&auml;tern zu Opfer fielen. Der verr&uuml;ckte, wahnwitzige M&ouml;rder <strong>Billy Ray Thunder</strong> verstarb in Gefangenschaft, wie der Sheriff mitteilte. Ebenfalls verlassen haben die Stadt <strong>Kyra Jenkins </strong>und <strong>Sassie Fly.<br />
              </strong></font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">DER NEUE STADTRAT </font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">EINE ZEIT DER VER&Auml;NDERUNG<br />
        </font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Seit einem Monat arbeitet der neue Stadtrat nun schon zusammen und hat der Stadt bisher eine Vergr&ouml;&szlig;erung des Polizeiapparates eingebracht. Major Samuel Shepard und die &Auml;rztin Caitlin Leigh wurden nach R&uuml;cktritt von Mr. Cooper im Dezember in ihr Amt vereidigt. Mr. Camden, Mr. Goren und Mr. Simones zeigten sich recht einstimmig erfreut &uuml;ber die Wahl. Es ist Mrs. Leigh allerdings zu w&uuml;nschen, dass sie es unter den M&auml;nnern nicht allzu schwer haben wird. Mr. Simones zeigte sich nur leicht erstaunt  dar&uuml;ber, dass ein Soldat gew&auml;hlt wurde, mit dem er angeblich in der Vergangenheit Schwierigkeiten gehabt haben soll. Trotzdem gab es eine &uuml;bereinstimmende Abstimmung &uuml;ber die Erh&ouml;hung der Gelder f&uuml;r Sheriff Clayton. Die Sicherheit der Stadt liegt dem Stadtrat einstimmig am Herzen. Die letzten Monate zeigten zu deutlich, dass mit mehr Personal gehaushaltet werden m&uuml;sste. Sheriff Clayton stellte einen jungen Mann namens Dean Foster daraufhin ein, der seit Mitte Dezember einen Deputy-Stern tragen darf. Der junge Mann machte sich einen Namen  mit der Befreiung von Mrs. Kathleen Farley, die in der Nacht vom 28.November auf den 29. November spurlos verschwand. Ihre aufgebrachte Angestellte, Holly Lawson, meldete ihr Verschwinden und Deputy Graham Barclay nahm sich des Falles an. Eine Entf&uuml;hrung war am zweiten Tag nicht mehr auszuschlie&szlig;en. Aber Spuren fehlten und jeder Hinweis dazu. Mr. Foster tauchte am dritten Tag nach der Entf&uuml;hrung mit einer ersch&ouml;pften und &uuml;berm&uuml;deten Mrs. Farley in der Stadt auf und berichtete von einer Gruppe M&auml;nner, die Mrs. Farley entf&uuml;hrt hatten, um Gelder aus dem G&auml;stehaus zu erpressen. <br />
Er habe die M&auml;nner um das G&auml;stehaus herumschleichen gesehen und in Sorge dar&uuml;ber w&auml;re er aufgeblieben. So wurde er Zeuge von der Entf&uuml;hrung und hatte sich geistesgegenw&auml;rtig an deren Fersen geheftet. Ihm ist es zu verdanken, dass Mrs. Farley nichts schlimmes passiert ist.<br />
Sheriff Clayton lobte bisher Mr. Fosters umg&auml;ngliche Art und seinen scharfen Verstand. Er habe zwar bisher nicht als Deputy gearbeitet, br&auml;chte aber durch seine Erfahrungen erheblich viel Wissen mit sich. Weder Mr. Foster noch Sheriff Clayton wollten n&auml;here Angaben &uuml;ber Fosteres bisherige Berufung machen. </font></p>
      </td>
  </tr>
</table>
</body>
</html>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<html>
<head>
</head>
<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. XI., NO. 3,600</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Montag, Januar 20, 1879</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 5 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> BLIZZARD &Uuml;BER CAMDEN VILLAGE<br />
        </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">STADT VON DER AUSSENWELT ABGESCHNITTEN</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, Januar - Der &uuml;berraschende Blizzard vom Samstagnachmittag hat Camden Village komplett von der Au&szlig;enwelt abgeschnitten. B&uuml;rgermeister Richard Camden bef&uuml;rchtet ein enormes Versorgungsproblem, denn weder die Postkutschen kommen durch die hohen Schneewehen, noch ist es Farmern oder Ranchern m&ouml;glich die Stadt zu erreichen. Besonders die Menschen, die in einem weiteren Umkreis um Camden Village leben, d&uuml;rfte es in n&auml;chster Zeit schwerfallen sich mit notwenidgen Lebensmitteln aus der Stadt zu versorgen. Mister Camden &uuml;berlegt bereits, ob er nicht Major Shepard um Unterst&uuml;tzung bitten sollte. Mit Hilfe der Soldaten w&auml;re es vielleicht m&ouml;glich einige Hauptstra&szlig;en zu r&auml;umen.<br />
Bereits am Sonntag machte die schlecht besuchte Kirche allen B&uuml;rgern bewusst, wie ernst die Lage tats&auml;chlich ist. Reverend Hawkins bat die Anwesenden die Menschen im Umland in ihre Gebete einzuschlie&szlig;en und k&uuml;ndigte erst einmal bis auf weiteres eine geschlossene Schule an.<br />
Ein erstes Opfer der bitteren K&auml;lte musste am Sonntagnacht entdeckt und beklagt werden. Die 90-j&auml;hrige Martha Rutherford wurde von ihrem Schwiegersohn Arthur Wagner tot in ihrer kleinen H&uuml;tte aufgefunden. Sie ist nach Angaben der &Auml;rztin erfroren.<br />
Der Stadtrat empfiehlt allen B&uuml;rgern sich ausreichend mit Kohle oder Holz einzudecken und Vorr&auml;te anzulegen, um weitere unn&ouml;tige Opfer zu verhindern. - dp</font></p>
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> MORD UND DIEBSTAHL</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">HAT GOTT CAMDEN VILLAGE VERLASSEN?</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Der schreckliche Fund der ermordeten Mrs. Marjorie Cooper am 28. November 1878, hat die Stadt seitdem gel&auml;hmt. Und die Tatsache, dass Sheriff Clayton mit der Unterst&uuml;tzung seiner Deputies noch keine Ergebnisse vorweisen kann, beruhigt die Gem&uuml;ter nicht gerade. In gro&szlig;er Trauer nahm Anfang Dezember fast die ganze Stadt Abschied von der t&uuml;chtigen Gesch&auml;ftsfrau, die eine gro&szlig;e L&uuml;cke hinterl&auml;sst. Die gesamte Stadt w&uuml;nscht ihrem Mann und den vier hinterlassenen Kindern nur das Beste f&uuml;r die Zukunft.<br />
Sheriff Clayton wollte zu dem Ger&uuml;cht, dass m&ouml;glicherweise die Browns dahinter stecken k&ouml;nnten, keine Stellung nehmen. Aber er best&auml;tigte, dass er Ethan Brown und Albert Brown nach einem Alibi f&uuml;r die Tatzeit befragt h&auml;tte. Ein Teil der Stadt glaubt jedoch eher in dem &auml;ltesten Sohn der Familie Cooper, Charles, den M&ouml;rder zu sehen. Der Junge hatte sich erst im vergangenen November wegen Mordes vor einem Gericht verantworten m&uuml;ssen. Er wurde damals freigesprochen. Allerdings waren die Umst&auml;nde seines Freispruches sehr fragw&uuml;rdig. <br />
Der Sheriff r&auml;umte weiterhin jede M&ouml;glichkeit aus dem Weg, dass der M&ouml;rder von Mrs. Cooper auch der M&ouml;rder von Colonel Thomas Weir sein k&ouml;nnte. Der Soldat wurde in einem &auml;hnlichen furchtbaren Zustand im alten Waffenladen aufgefunden. Scheinbar hatte der Colonel jene Diebe &uuml;berrascht, die einige Gewehre und Munition dem Laden entwendet hatten. Die Ereignisse fanden ebenfalls am 28. November 1878 statt. Auch hier konnte der Sheriff bislang keine Ergebnisse vorweisen, obwohl er Unterst&uuml;tzung von Major Shepard hatte, der einem Verdacht nach im Reservat nach den Dieben suchte. - jp</font></p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1"><br />
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        <font size="-2"><br />
        </font></font>NEUER&Ouml;FFNUNG!<font size="-1"><font size="-2"><br />
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      </p>
      <hr noshade>
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ZELTLAGER BLEIBT</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        WEITERHIN CHAOS!</font></h4><br />
      <p>Das am Samstag, den 23.11.1878<font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">  aufgeschlagene Zeltlager auf der Festwiese wird vorl&auml;ufig bleiben. Mister Camden konnte keine L&ouml;sung f&uuml;r die Immigranten finden. Jedoch schuff das Auftauchen von Mister Jose Garcia in der Stadt bislang neue Arbeitspl&auml;tze, von denen auch einige der M&auml;nner im Lager profitierten. Demnach hat sich die Lage der Menschen dort etwas gebessert. <br />
Da allerdings die Misst&auml;nde in der Stadt und in der Umgebung nicht  nachlassen, bleiben die B&uuml;rger von CV misstrauisch. Nach wie vor ist auch die Verst&auml;ndigung zwischen B&uuml;rger und Immigranten eine schwer zu nehmende H&uuml;rde, die immer wieder zu Missverst&auml;ndnissen f&uuml;hrte. Erst vergangene Woche fielen ein paar junge M&auml;nner von der Simones Ranch &uuml;ber einen jungen Deutschen her, weil er angeblich die Verlobte einer der M&auml;nner beleidigt hatte. Am Ende stellte sich heraus, dass der junge Deutsche nur nach dem Weg gefragt hatte- dp</font></p>
 </td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">UNRUHESTIFTER</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>BANDE VERUNSICHERT UNSERE B&Uuml;RGER</strong></font></p>
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Bereits im November 1878 kam es geh&auml;uft zu Beschwerden &uuml;ber die M&auml;nner auf der Devil's Hole Farm. Zu laut w&auml;ren sie, zu ungehobelt. Gleichzeitig mit ihrem Auftauchen verschwanden allerorts H&uuml;hner und G&auml;nse. Aber nachzuweisen war den &quot;Cowboys&quot; bisher nichts, die nach eigenen Angaben unter dem &quot;Kommando&quot;  von Travis Walton reiten und arbeiten. &Uuml;ber die letzten beiden Monate entwickelten sich Mr. Waltons M&auml;nner jedoch zu einer Plage, der niemand bei kommen kann. Immer h&auml;ufiger suchen die M&auml;nner im Saloon &Auml;rger, zetteln Schl&auml;gereien an und duellieren sich. Sie torkeln sp&auml;t nachts betrunken &uuml;ber unsere Stra&szlig;en und p&ouml;beln die braven B&uuml;rger unserer Stadt an. Sheriff Clayton gab zu verstehen, dass er keine rechtliche Grundlage habe, um gegen Waltons M&auml;nner vorgehen zu d&uuml;rfen. Er kann sie nur ermahnen und verwarnen. Solange sie sich nichts zuschulden kommen lie&szlig;en, h&auml;tten sie das Recht wie jeder andere auch in der Stadt zu leben, den Saloon zu besuchen oder in den Gesch&auml;ften einzukaufen.<br />
Ger&uuml;chten zu folge soll die Bande von M&auml;nnern bereits die Farmer und Rancher bel&auml;stigt haben. Sheriff Clayton dementierte dies. Keiner der befragten Farmer best&auml;tigte ihm bei seinen Nachforschungen den Verdacht auf Schutzgeld-Erpressung. Er versprach jedoch den aufgebrachten B&uuml;rgern die Walton-Bande, wie sie inzwischen &uuml;berall genannt wird, im Auge zu behalten. - dp<br />
              </font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
     <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ZUSTROM UND ABWANDERUNG</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left">EIN STETIGER WANDEL UNSERER STADT</font></h4><br />
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Die Wintermonate locken trotz Schnee und K&auml;lte neue B&uuml;rger in die Stadt. So begr&uuml;&szlig;t der Saloon einen neuen Besitzer, <strong>Nicholas Firth</strong>, der mit seiner Ziehtochter <strong>Rebeccah Bailey</strong> &uuml;ber Thanksgiving in die Stadt zog. Ebenfalls  neu in der Stadt ist die T&auml;nzerin im Saloon - <strong>Mary Bishop</strong>. Gleich einen neuen Saloon er&ouml;ffnete <strong>Josh Kingston</strong>. F&uuml;r alle B&uuml;rger von gro&szlig;er Freude wird die Neuer&ouml;ffnung der Bank sein, die unter Leitung von  <strong>Jose Garcia</strong>, das Geld der Stadt verwalten wird. Die Walton-Bande begr&uuml;&szlig;te zwei neue Mitglieder - <strong>Lucy Ellis</strong> und<strong> J.J. James, </strong>w&auml;hrend <strong>Jethro  Hayway</strong> samt seiner Frau <strong>Witashna</strong> ein Haus bezogen. Die Gorens gewannen daf&uuml;r einen neuen Mitarbeiter f&uuml;r ihre Farm, Benjamin Woodman und Elisa Freeman freut sich &uuml;ber ihre Mutter <strong>Grace Freeman</strong>. <br />
Abschied nehmen galt es daf&uuml;r von <strong>Marjorie Cooper</strong> und <strong>Thomas Weir</strong>, die unbekannten T&auml;tern zu Opfer fielen. Der verr&uuml;ckte, wahnwitzige M&ouml;rder <strong>Billy Ray Thunder</strong> verstarb in Gefangenschaft, wie der Sheriff mitteilte. Ebenfalls verlassen haben die Stadt <strong>Kyra Jenkins </strong>und <strong>Sassie Fly.<br />
              </strong></font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">DER NEUE STADTRAT </font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">EINE ZEIT DER VER&Auml;NDERUNG<br />
        </font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Seit einem Monat arbeitet der neue Stadtrat nun schon zusammen und hat der Stadt bisher eine Vergr&ouml;&szlig;erung des Polizeiapparates eingebracht. Major Samuel Shepard und die &Auml;rztin Caitlin Leigh wurden nach R&uuml;cktritt von Mr. Cooper im Dezember in ihr Amt vereidigt. Mr. Camden, Mr. Goren und Mr. Simones zeigten sich recht einstimmig erfreut &uuml;ber die Wahl. Es ist Mrs. Leigh allerdings zu w&uuml;nschen, dass sie es unter den M&auml;nnern nicht allzu schwer haben wird. Mr. Simones zeigte sich nur leicht erstaunt  dar&uuml;ber, dass ein Soldat gew&auml;hlt wurde, mit dem er angeblich in der Vergangenheit Schwierigkeiten gehabt haben soll. Trotzdem gab es eine &uuml;bereinstimmende Abstimmung &uuml;ber die Erh&ouml;hung der Gelder f&uuml;r Sheriff Clayton. Die Sicherheit der Stadt liegt dem Stadtrat einstimmig am Herzen. Die letzten Monate zeigten zu deutlich, dass mit mehr Personal gehaushaltet werden m&uuml;sste. Sheriff Clayton stellte einen jungen Mann namens Dean Foster daraufhin ein, der seit Mitte Dezember einen Deputy-Stern tragen darf. Der junge Mann machte sich einen Namen  mit der Befreiung von Mrs. Kathleen Farley, die in der Nacht vom 28.November auf den 29. November spurlos verschwand. Ihre aufgebrachte Angestellte, Holly Lawson, meldete ihr Verschwinden und Deputy Graham Barclay nahm sich des Falles an. Eine Entf&uuml;hrung war am zweiten Tag nicht mehr auszuschlie&szlig;en. Aber Spuren fehlten und jeder Hinweis dazu. Mr. Foster tauchte am dritten Tag nach der Entf&uuml;hrung mit einer ersch&ouml;pften und &uuml;berm&uuml;deten Mrs. Farley in der Stadt auf und berichtete von einer Gruppe M&auml;nner, die Mrs. Farley entf&uuml;hrt hatten, um Gelder aus dem G&auml;stehaus zu erpressen. <br />
Er habe die M&auml;nner um das G&auml;stehaus herumschleichen gesehen und in Sorge dar&uuml;ber w&auml;re er aufgeblieben. So wurde er Zeuge von der Entf&uuml;hrung und hatte sich geistesgegenw&auml;rtig an deren Fersen geheftet. Ihm ist es zu verdanken, dass Mrs. Farley nichts schlimmes passiert ist.<br />
Sheriff Clayton lobte bisher Mr. Fosters umg&auml;ngliche Art und seinen scharfen Verstand. Er habe zwar bisher nicht als Deputy gearbeitet, br&auml;chte aber durch seine Erfahrungen erheblich viel Wissen mit sich. Weder Mr. Foster noch Sheriff Clayton wollten n&auml;here Angaben &uuml;ber Fosteres bisherige Berufung machen. </font></p>
      </td>
  </tr>
</table>
</body>
</html>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[CAMDEN VILLAGE READER] - AUSGABE #5]]></title>
			<link>https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=41</link>
			<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 00:34:38 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/member.php?action=profile&uid=1">Sheriff</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=41</guid>
			<description><![CDATA[<html>
<head>
</head>
<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. X., NO. 3,519</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Donnerstag, November 28, 1878</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 4 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        CAMDEN VILLAGE FINDET KEINE RUHE<br />
        </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUE &Uuml;BERGRIFFE AUF FARMEN UND RANCHEN</font></h4><br />
  <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, November - Wer steckt dahinter? Nach dem endlich wieder ein wenig Ruhe in unsere beschauliche Gemeinde eingekehrt ist, und man sich auf Thanksgiving h&auml;tte freuen k&ouml;nnen, m&uuml;ssen wir nun mit Schrecken erneut von beunruhigenden &Uuml;bergriffen berichten. Bereits am 18.11. kam es auf der Hazienda der Gebr&uuml;der DeLaVega gegen Mittag zu einem Brand in der Heu-Scheune. Zu Schaden kam dabei Gott sei Dank niemand, abgesehen von einem Mitarbeiter, der leichte Brandverletzungen erlitt. Jedoch stellten die Br&uuml;der wenig sp&auml;ter fest, dass ihnen drei ihrer wertvollen andalusischen Rassepferde gestohlen worden waren. Scheinbar hatten die  unbekannten T&auml;ter den Brand als Ablenkungsman&ouml;ver gelegt. Ebenfalls einen Viehdiebstahl meldete der Gefl&uuml;gel-Z&uuml;chter Erol Flemming zwei Tage sp&auml;ter. Ihm wurde wohl mitten in der Nacht 10 H&uuml;hner und drei G&auml;nse gestohlen. Farmer Edward Johnson brachte laut Sheriff Clayton am 25.11. mutwillige Zerst&ouml;rung seines Gem&uuml;segartens zur Anzeige. Gleichzeitig beklagte seine Frau Sally, dass die neuen Besitzer der benachbarten Devil's Hole Farm viel zu laute Feste feiern w&uuml;rden und man h&auml;ufiger Gewehrsch&uuml;sse vernehmen k&ouml;nnte. Auch h&auml;tten sich einige der Mitarbeiter dieser Farm &auml;u&szlig;erst grob ihr gegen&uuml;ber verhalten. Sheriff Clayton dementierte jedoch jeden Verdacht, die neuen Besitzer k&ouml;nnten etwas mit den merkw&uuml;rdigen Vorkommnissen der letzten Tage zu tun haben. Er gab an, dass ein gewisser Travis Walton mit seinen Angestellten die Farm gekauft habe und wieder aufbauen wollte. Mr. Walton h&auml;tte sich best&uuml;rzt &uuml;ber die Klagen gezeigt und Besserung versprochen. Merkw&uuml;rdigerweise brannte noch in derselben Nacht der Werkzeugschuppen der Johnsons nieder. <br />
Gestern wurde als H&ouml;hepunkt der beunruhigenden Serie an &Uuml;bergriffen, die Postkutsche am Mittag &uuml;berfallen. Der Kutscher wollte beherzt Passagiere und Gut besch&uuml;tzen und fand dabei im Feuergefecht den Tod. Die Passagiere wurden um ihr Geld, Schmuck und Gep&auml;ck erleichtert. Danach lie&szlig;en die vermumten T&auml;ter, nach Augenberichten f&uuml;nf       M&auml;nner, die Passagiere den restlichen Weg nach St. Johns laufen. Die Kutsche nahmen sie mit. <br />
Demnach ist auszuschlie&szlig;en, dass die &Uuml;bergriffe von Indianern gef&uuml;hrt werden. Seit dem Einzug von Major Shepard in das Fort, hielten sich die Roth&auml;ute recht bedeckt und die n&auml;chtlichen &Uuml;berf&auml;lle auf die Farmen fanden ein schnelles Ende. Einige &uuml;rger zeigten sich zwar besorgt, das m&ouml;glicherweise eine Gefahr best&uuml;nde, da noch immer nicht die abtr&uuml;nnigen Northern Cheyennes gefasst w&auml;ren, doch Sheriff Clayton schlie&szlig;t dies g&auml;nzlich aus. Er hat den B&uuml;rgern versprochen, die T&auml;ter zu finden und dem Treiben ein Ende zu setzen. </font><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> - dp</font></p>
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        FREISPRUCH F&Uuml;R EINEN M&Ouml;RDER</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">FAMILIE  COOPER &Uuml;BERGL&Uuml;CKLICH</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Ein f&uuml;r die Einwohner wohl &uuml;berraschendes Urteil wurde am 18.11.1878 gef&auml;llt. Gegen jede Erwartung wurde der 12-j&auml;hrige Charles Cooper freigesprochen. Richter Henley, der extra f&uuml;r das Gerichtsverfahren nach CamdenVillage reiste, verbl&uuml;ffte damit die Stadt. Obwohl der Junge seine Tat, Frank Brown, eine Woche zuvor mit seinem Messer erstochen zu haben zugab, zeigte sich der Richter nach der bem&uuml;hten Verteidigung von Charles Anwalt, Sheriff Clayton h&ouml;chst pers&ouml;nlich, nicht g&auml;nzlich davon &uuml;berzeugt. Mangels Beweisen f&uuml;r eine eindeutige, kaltbl&uuml;tige Tat, lie&szlig; den Richter wankelm&uuml;tig den Freispruch verk&uuml;nden. Die Eltern des Jungen zeigten sich &uuml;bergl&uuml;cklich, auch wenn eine scheinbar r&auml;tselhafte Krankheit Mrs. Cooper zugleich f&uuml;r mehrere Tage ans Bett fesselte, nachdem sie eine Nacht in der Klinik verbracht hatte. Familie Brown zeigte sich &uuml;ber dieses Urteil nat&uuml;rlich best&uuml;rzt und Mr. Brown schwor vor Zeugen noch im Gerichtsraum         Rache. Erst am 25.11. mussten die Coopers ihre Gesch&auml;ftsfassade neu streichen, weil Schmierfinke wiederholt das Wort &quot;M&ouml;rder&quot; &uuml;ber die W&auml;nde gepinselt hatten. Mr. Brown leugnet die Tat, ebenso Sohn Albert, der auf Grund eines gebrochenen Arms als T&auml;ter auch nicht in Frage kommt. Der Sheriff ermittelt. - jb</font></p>
     <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1"><br />
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        <font size="-2"><br />
        </font></font>SALOON ZU VERKAUFEN!<font size="-1"><font size="-2"><br />
        </font></font></strong><font size="-1">Der SALOON VON CAMDEN VILLAGE SUCHT EINEN K&Auml;UFER!<br />
NACH DEM SARAH MITCHELL AUS FAMIL&Auml;REN GR&Uuml;NDEN ABREISEN MUSSTE UND SCHEINBAR L&Auml;NGER IN IHRER HEIMAT VERWEILEN MUSS, SUCHT SIE EINEN K&Auml;UFER F&Uuml;R DEN SALOON.<br />
INTERESSENTEN MELDEN SICH BITTE IM RATHAUS ODER IM SALOON BEI TERRY DECKER!</font></font></p>
      <hr noshade>
   <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ZELTLAGER VOR DER STADT</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        NICHTS ALS CHAOS!</font></h4><br />
      <p>Am Samstag, den 23.11.1878<font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">       zog am Mittag ein kleiner Treck von 10 bis 12 Wagen an Camden Village vorbei. Derselbe Treck schlug kurz darauf am See auf der Festwiese sein Lager auf. Als sich zwei Tage lang kein Aufbruch abzeichnete, stattete B&uuml;rgermeister Camden den Leuten einen Besuch ab. Scheinbar, wie er         uns berichtete, hatten sich die Leute, alles Einwanderer aus Deutschland,  Holland und Irland, auf der Suche nach dem richtigen Trail, verfahren. Von dem raschen Wintereinbruch hier oben v&ouml;llig &uuml;berrumpelt, sehen sie sich nun gezwungen bis zum Fr&uuml;hling zu rasten. Mister Camden         hat den Menschen in ihrer Not die Wiese zur Verf&uuml;gung gestellt. Doch schon jetzt zeichnet sich gereizte Stimmung unter den Einwohnern ab. Man be&auml;ugt die Fremden misstrauisch, die bis auf die beiden irische P&auml;rchen, kaum Englisch sprechen, keiner Arbeit nachgehen und mit dem wenigen was sie besitzen im General Store zu handeln versuchen. Einige Stimmen aus der  ev&ouml;lkerung heraus haben die Fremden bereits des Viehdiebstahls beschuldigt und verlangen eine genaue &Uuml;berpr&uuml;fung der Einwanderer. - dp</font></p>
     <hr noshade>
      <p><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>THANKSGIVING</strong></font></p>
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">EIN TAG DER FREUDE UND DER FAMILIE</font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Heute ist es wieder einmal so weit. Amerika feiert sein Erntedankfest. Nachdem uns 1863 Pr&auml;sident Abraham Lincoln den Feiertag auf den letzten Donnerstag im November legte, haben die Menschen nur sehr langsam von ihrem 3. Oktober Abschied genommen, den Pr&auml;sident Washington 1789 als k&uuml;nftigen  Feiertag eingef&uuml;hrt hatte. <br />
Gleich geblieben sind jedoch unsere Traditionen, um das Fest zu begehen, das schon die Pilgerv&auml;ter mit den Indianern im Herbst 1621 feierten. Wie unsere Vorfahren sind auch wir &uuml;ber reiche Ernte im Herbst dankbar und wollen dies im Andenken an den Mut der Pilgerv&auml;ter feiern. In einem gemeinsamen Gottesdienst am Morgen des 28.11. erh&auml;lt die Gemeinde die M&ouml;glichkeit sich and&auml;chtig im Gebet f&uuml;r ein gutes Jahr zu bedanken, ehe die Familien f&uuml;r sich den Traditionen nach versammeln. <br />
        <br />
Sicherlich wird heute an allen Orten das traditionelle Thanksgiving-Essen am Abend aufgetischt werden: ein gebratener und gef&uuml;llter Truthahn mit einer reichhaltigen Auswahl an Beilagen und Nachspeisen wie Moosbeeren-So&szlig;e (Cranberry-So&szlig;e), S&uuml;&szlig;kartoffeln, Apfel- und K&uuml;rbiskuchen sowie verschiedene Gem&uuml;se wie Squash, gr&uuml;ne Erbsen und Mais.<br />
Unterscheiden wird sich nat&uuml;rlich die Tradition der Dankbarkeit, jeder pflegt schlie&szlig;lich seine eigenen Br&auml;uche. W&auml;hrend die einen ein Dankgebet dem Essen voranstellen, wird in anderen Familien der Reihe nach aufgesagt, wof&uuml;r man in diesem Jahr besonders dankbar <br />
sein m&ouml;chte. Ebenfalls Brauch ist, dass zwei Festteilnehmer das getrocknete Gabelbein des Truthahns jeweils mit dem kleinen Finger auseinanderziehen, bis es in zwei Teile zerbricht. Der, dessen St&uuml;ck gr&ouml;&szlig;er ist, hat einen Wunsch frei.<br />
In Camden Village h&auml;lt Miss Farley im Twin Falls G&auml;stehaus die alte Tradition des Truthahnessens aufrecht. Wie schon der Vorbesitzer die Jahre zuvor, veranstaltet sie ein gro&szlig;es Essen zu g&uuml;nstigem Preis, f&uuml;r all jene, die an diesem Tag aus verschiedenen Gr&uuml;nden alleine sein m&uuml;ssen, oder keine Lust auf gro&szlig;e Kocherei zu Hause haben. </font></p>
      <hr noshade>
      <font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">&nbsp; </font> <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>ANZEIGE<font size="-1"><br />
        <font size="-2"><br />
        </font>TRUTHAHNESSEN &amp; KONZERT!</font><font size="-1"><font size="-2"><br />
        </font></font></strong><font size="-1"> Im G&auml;stehaus Twin Falls gibt es an Thanksgiving die M&ouml;glichkeit am Truthahnessen teilzunehmen. Miss Farley wei&szlig;t jedoch daraufhin, dass nur auf Vorbestellung G&auml;ste angenommen werden k&ouml;nnen.<br />
Mister Gabriel Marlowe holt an diesem Tag das am Er&ouml;ffnungstag versprochene Konzert nach.</font></font></p>
      <hr noshade></td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">TRAUERFEIERN</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>ERNEUTE BEERDIGUNG </strong></font></p>
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Am 18.11.1878 kam es f&uuml;r die Besucher des neu er&ouml;ffneten Caf&eacute;s in der Mountain-View-Street zu einem tragischen Zwischenfall. Der neue B&uuml;rger unserer Stadt, Vale Bozeman, brach am Mittag  einfach im Caf&eacute; zusammen. Sp&auml;ter verk&uuml;ndete die &Auml;rztin, er starb an Herzversagen. Ein gesunder, gestandener Mann beweist uns damit allen, dass niemand vor dem Tod sicher sein kann. Mr. Bozeman war vor drei Monaten in die Stadt gezogen und er&ouml;ffnete einen Waffenladen. Mit seiner merkw&uuml;rdigen Art eckte er zun&auml;chst &uuml;berall an, zeigte aber recht schnell, dass ihm am Wohl der Stadt gelegen war. Bereitwillig ritt er f&uuml;r den Sheriff in die Berge, um den gesuchten M&ouml;rder Billy Ray Thunder zu stellen. Ebenfalls vertrat er gemeinsam mit Deputy Graham Barclay den Sheriff und trug noch den Stern, als er starb.<br />
Eine kleine Trauerfeier nach seiner Beerdigung am Mittwoch, den 20.11.1878 lie&szlig; Abschied von dem Sonderling nehmen. <br />
Der Besitz von Bozeman befindet sich augenblicklich in Gewahrsam der Stadt. B&uuml;rgermeister Richard Camden versucht herauszufinden, ob es Erben gibt. Sollte ihm die nicht gelingen, wird der Laden zum Weiterverkauf angeboten werden.- dp<br />
              </font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">EINE FLAUTE</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left">KEIN GUTER MONAT F&Uuml;R CAMDEN VILLAGE</font></h4><br />
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Die   Wintermonate locken nur wenige Menschen nach Camden Village und  neben vielen Abschieden gab es leider kaum Zuwachs. Zur&uuml;ck in Stadt gefunden hat unsere Schmiedin <strong>Selina Tucker</strong>, die sich bester Gesundheit erfreut. Auch Farmer Jeffrey Goren erfreut sich an Frau <strong>Claire Goren</strong> und Sohn <strong>William Goren. </strong>Rancher Warren Simones ist froh dar&uuml;ber, dass es Ehefrau <strong>Scarlett Simones</strong> wieder besser geht und sie zur&uuml;ck auf die Ranch kehrt. Mehrere Bewohner von Camden Village begr&uuml;&szlig;en das Bleiben von <strong>Holly Lawson</strong>. Die noch unbekannte <strong>Kyra Jenkins</strong> und der 'Gesch&auml;ftsmann'<strong> Dean Foster</strong> bezogen jeweils ein G&auml;stezimmer im Twin Falls. Colonel <strong>Thomas Weir</strong> soll angeblich f&uuml;r Ordnung im Reservat sorgen, w&auml;hrend die Neuank&ouml;mmlinge <strong>Travis Walton</strong>, <strong>Chief</strong> und <strong>Horatio Jones</strong> auf der Devil's Hole Farm f&uuml;r Spekulationen sorgen. <br />
Daf&uuml;r gab Sattelmeister <strong>Armando Marques</strong> bereits in der ersten Woche wieder auf und zog weiter, w&auml;hrend man <strong>Vale Bozemans </strong>Tod zu bedauern hatte. Der neue Cowboy<strong> Nathaniel Blake</strong> wurde bereits nach der Annahme von Arbeit auf der Ranch der Simones nicht mehr wieder gesehen. Aber auch <strong>Adelle Carrington</strong> gab nur eine kurze Vorstellung in Camden Village. Der unheimliche Riese <strong>Jericho House</strong> wurde nicht mehr wieder gesehen und Kopfgeldj&auml;ger Danger Romeo zog weiter. <strong>Michael Barringer</strong> kehrt samt seiner Frau <strong> Juliette </strong>der Stadt den R&uuml;cken<strong>. </strong>Auch Rancher <strong>Riley Almers</strong> zog eine schnelle Weiterreise vor. Bedauerlicherweise wird <strong>Sarah Mitchell </strong>nicht mehr aus St. Johns zur&uuml;ckkehren. Die Tochter der Bakers, <strong>Estelle  Baker</strong>, gab &uuml;berraschend ihre Anstellung bei den Simones auf und lief ohne Erkl&auml;rung von zu Hause weg. Zahnarzt <strong>Doc Foster</strong> verkaufte sein Haus wieder, ohne je einen Kunden behandelt zu haben. Ebenfalls nicht mehr in der Stadt hat man <strong>Blacky</strong> und den Streuner <strong>Josh Horner</strong> gesehen. Auch den Indianer-Jungen <strong>Small Wolf </strong>mit seinem Puma hat niemand mehr seit Wochen gesehen, sowie den ehemaligen Artisten<strong> Hercules</strong>. <strong>Paul Johnson</strong> zog in die Gro&szlig;stadt, um sein Gl&uuml;ck zu versuchen. &Uuml;berraschend, aber wohl als Konsequenz auf die ganzen Vorkommnisse an der Schule, verlie&szlig; <strong>Erin Spencer</strong> Camden Village in Begleitung von ihrer Tochter <strong>Clara Spencer</strong>. Das Verschwinden der Familie ist h&ouml;chst merkw&uuml;rdige, denn der Sohn, Eli Spencer, blieb in der Obhut von Sheriff Clayton zur&uuml;ck.<br />
Seit seiner Ergreifung hat man auch von <strong>Billy Ray Thunder</strong> nichts mehr geh&ouml;rt und gesehen.</font></p></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">KEINE SPUR DER FL&Uuml;CHTIGEN</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">FL&Uuml;CHTIGE INDIANER NOCH IMMER NICHT GEFASST<br />
        </font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Wie bereits im September / Oktober von uns berichtet, waren dem Reservat in Oklahoma 300 Northern Cheyennes entflohen. Davon befinden sich noch immer etwa 150 Cheyennen auf freiem Fu&szlig;. Es fehlt von ihnen jede Spur. Die US Army geht noch immer davon aus, dass die &quot;verloren gegangenen&quot; Indianer sich irgendwo zwischen den Dakotas, <strong>Wyoming</strong> und Montana aufhalten. M&ouml;glicherweise verstecken sie sich in anderen Reservaten oder bei den wenigen, noch frei umherziehenden St&auml;mmen. <br />
      <br />
S&auml;mtliche Indianeragenten und Fort-Kommandanten sind weiterhin dazu angehalten, wachsam zu sein. Aber auch die Siedler sind inzwischen dazu aufgefordert worden das Umland im Auge zu behalten. Jeder Verdachtsmoment sei zu melden.</font></p>
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Die Bev&ouml;lkerung von Camden Village ist angesichts der &Uuml;bergriffe ein wenig nerv&ouml;s, was verst&auml;ndlicherweise dazu gef&uuml;hrt hat, dass die M&auml;nner in letzter Zeit verst&auml;rkt bewaffnet anzutreffen  sind. </font></p>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUWAHLEN GEMEINDERAT </font></h2><br />
      <hr> <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <br />
        <font size="2"> AN THANKSGIVING F&Auml;LLT DIE ENTSCHEIDUNG<br />
        </font></font></h2><br />
      <div align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, November - Der Termin f&uuml;r die Wahl steht nun endg&uuml;ltig fest. An Thanksgiving sind alle B&uuml;rger aufgefordert nach dem Gottesdienst in die im Windfang der Kirche bereitstehende Urne ihre Wahl einzuwerfen. Eine Liste &uuml;ber die aufgestellten B&uuml;rger der Stadt, die sich bereit erkl&auml;rt haben, f&uuml;r das Gemeinwohl im Gemeinderat zu dienen, h&auml;ngt aus.</font>- js</div>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">BILLY RAY THUNDER GEFASST</font></h2><br />
      <hr> <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <br />
        <font size="2"> DAS GROSSE AUS EINES GEF&Uuml;RCHTETEN OUTLAWS<br />
        </font></font></h2><br />
      <div align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, November - Nach mehrmaligem Nachfragen war Sheriff Clayton endlich dazu bereit zu zugeben, dass der Suchtrupp vor zwei Wochen Billy Ray Thunder gefasst habe. Dabei sei der Outlaw angeschossen worden und sp&auml;ter seinen Verletzungen erlegen sein. Man habe den Mann in ein namenloses Grab gelegt. Deputy Barclay und der genannte Zeuge Thomas Stone best&auml;tigten dies. -dp</font></div>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1"><br />
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        </font></font></strong><font size="2">Dass Anwesen der DeLaVegas sucht <br />
        Hilfsarbeiter zwecks <br />
        Neuaufbau der Scheune, sowie Holz zum Verarbeiten. <br />
        Ebenso suchen sie von den benachbarten Farmen <br />
        und Ranchen Heu f&uuml;r ihre Pferde. Nat&uuml;rlich gegen <br />
        Bezahlung. Melden bitte beim: Postamt, wo Mister<br />
        DeLa Vega jeden zweiten Tag vorbei schauen wird.</font></font></p>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"><br />
        </font> </font></p>
      <hr noshade>
      <p align="left">&nbsp; </p>
      </td>
  </tr>
</table>
</body>
</html>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<html>
<head>
</head>
<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. X., NO. 3,519</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Donnerstag, November 28, 1878</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 4 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        CAMDEN VILLAGE FINDET KEINE RUHE<br />
        </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUE &Uuml;BERGRIFFE AUF FARMEN UND RANCHEN</font></h4><br />
  <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, November - Wer steckt dahinter? Nach dem endlich wieder ein wenig Ruhe in unsere beschauliche Gemeinde eingekehrt ist, und man sich auf Thanksgiving h&auml;tte freuen k&ouml;nnen, m&uuml;ssen wir nun mit Schrecken erneut von beunruhigenden &Uuml;bergriffen berichten. Bereits am 18.11. kam es auf der Hazienda der Gebr&uuml;der DeLaVega gegen Mittag zu einem Brand in der Heu-Scheune. Zu Schaden kam dabei Gott sei Dank niemand, abgesehen von einem Mitarbeiter, der leichte Brandverletzungen erlitt. Jedoch stellten die Br&uuml;der wenig sp&auml;ter fest, dass ihnen drei ihrer wertvollen andalusischen Rassepferde gestohlen worden waren. Scheinbar hatten die  unbekannten T&auml;ter den Brand als Ablenkungsman&ouml;ver gelegt. Ebenfalls einen Viehdiebstahl meldete der Gefl&uuml;gel-Z&uuml;chter Erol Flemming zwei Tage sp&auml;ter. Ihm wurde wohl mitten in der Nacht 10 H&uuml;hner und drei G&auml;nse gestohlen. Farmer Edward Johnson brachte laut Sheriff Clayton am 25.11. mutwillige Zerst&ouml;rung seines Gem&uuml;segartens zur Anzeige. Gleichzeitig beklagte seine Frau Sally, dass die neuen Besitzer der benachbarten Devil's Hole Farm viel zu laute Feste feiern w&uuml;rden und man h&auml;ufiger Gewehrsch&uuml;sse vernehmen k&ouml;nnte. Auch h&auml;tten sich einige der Mitarbeiter dieser Farm &auml;u&szlig;erst grob ihr gegen&uuml;ber verhalten. Sheriff Clayton dementierte jedoch jeden Verdacht, die neuen Besitzer k&ouml;nnten etwas mit den merkw&uuml;rdigen Vorkommnissen der letzten Tage zu tun haben. Er gab an, dass ein gewisser Travis Walton mit seinen Angestellten die Farm gekauft habe und wieder aufbauen wollte. Mr. Walton h&auml;tte sich best&uuml;rzt &uuml;ber die Klagen gezeigt und Besserung versprochen. Merkw&uuml;rdigerweise brannte noch in derselben Nacht der Werkzeugschuppen der Johnsons nieder. <br />
Gestern wurde als H&ouml;hepunkt der beunruhigenden Serie an &Uuml;bergriffen, die Postkutsche am Mittag &uuml;berfallen. Der Kutscher wollte beherzt Passagiere und Gut besch&uuml;tzen und fand dabei im Feuergefecht den Tod. Die Passagiere wurden um ihr Geld, Schmuck und Gep&auml;ck erleichtert. Danach lie&szlig;en die vermumten T&auml;ter, nach Augenberichten f&uuml;nf       M&auml;nner, die Passagiere den restlichen Weg nach St. Johns laufen. Die Kutsche nahmen sie mit. <br />
Demnach ist auszuschlie&szlig;en, dass die &Uuml;bergriffe von Indianern gef&uuml;hrt werden. Seit dem Einzug von Major Shepard in das Fort, hielten sich die Roth&auml;ute recht bedeckt und die n&auml;chtlichen &Uuml;berf&auml;lle auf die Farmen fanden ein schnelles Ende. Einige &uuml;rger zeigten sich zwar besorgt, das m&ouml;glicherweise eine Gefahr best&uuml;nde, da noch immer nicht die abtr&uuml;nnigen Northern Cheyennes gefasst w&auml;ren, doch Sheriff Clayton schlie&szlig;t dies g&auml;nzlich aus. Er hat den B&uuml;rgern versprochen, die T&auml;ter zu finden und dem Treiben ein Ende zu setzen. </font><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> - dp</font></p>
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        FREISPRUCH F&Uuml;R EINEN M&Ouml;RDER</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">FAMILIE  COOPER &Uuml;BERGL&Uuml;CKLICH</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Ein f&uuml;r die Einwohner wohl &uuml;berraschendes Urteil wurde am 18.11.1878 gef&auml;llt. Gegen jede Erwartung wurde der 12-j&auml;hrige Charles Cooper freigesprochen. Richter Henley, der extra f&uuml;r das Gerichtsverfahren nach CamdenVillage reiste, verbl&uuml;ffte damit die Stadt. Obwohl der Junge seine Tat, Frank Brown, eine Woche zuvor mit seinem Messer erstochen zu haben zugab, zeigte sich der Richter nach der bem&uuml;hten Verteidigung von Charles Anwalt, Sheriff Clayton h&ouml;chst pers&ouml;nlich, nicht g&auml;nzlich davon &uuml;berzeugt. Mangels Beweisen f&uuml;r eine eindeutige, kaltbl&uuml;tige Tat, lie&szlig; den Richter wankelm&uuml;tig den Freispruch verk&uuml;nden. Die Eltern des Jungen zeigten sich &uuml;bergl&uuml;cklich, auch wenn eine scheinbar r&auml;tselhafte Krankheit Mrs. Cooper zugleich f&uuml;r mehrere Tage ans Bett fesselte, nachdem sie eine Nacht in der Klinik verbracht hatte. Familie Brown zeigte sich &uuml;ber dieses Urteil nat&uuml;rlich best&uuml;rzt und Mr. Brown schwor vor Zeugen noch im Gerichtsraum         Rache. Erst am 25.11. mussten die Coopers ihre Gesch&auml;ftsfassade neu streichen, weil Schmierfinke wiederholt das Wort &quot;M&ouml;rder&quot; &uuml;ber die W&auml;nde gepinselt hatten. Mr. Brown leugnet die Tat, ebenso Sohn Albert, der auf Grund eines gebrochenen Arms als T&auml;ter auch nicht in Frage kommt. Der Sheriff ermittelt. - jb</font></p>
     <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1"><br />
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NACH DEM SARAH MITCHELL AUS FAMIL&Auml;REN GR&Uuml;NDEN ABREISEN MUSSTE UND SCHEINBAR L&Auml;NGER IN IHRER HEIMAT VERWEILEN MUSS, SUCHT SIE EINEN K&Auml;UFER F&Uuml;R DEN SALOON.<br />
INTERESSENTEN MELDEN SICH BITTE IM RATHAUS ODER IM SALOON BEI TERRY DECKER!</font></font></p>
      <hr noshade>
   <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ZELTLAGER VOR DER STADT</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        NICHTS ALS CHAOS!</font></h4><br />
      <p>Am Samstag, den 23.11.1878<font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">       zog am Mittag ein kleiner Treck von 10 bis 12 Wagen an Camden Village vorbei. Derselbe Treck schlug kurz darauf am See auf der Festwiese sein Lager auf. Als sich zwei Tage lang kein Aufbruch abzeichnete, stattete B&uuml;rgermeister Camden den Leuten einen Besuch ab. Scheinbar, wie er         uns berichtete, hatten sich die Leute, alles Einwanderer aus Deutschland,  Holland und Irland, auf der Suche nach dem richtigen Trail, verfahren. Von dem raschen Wintereinbruch hier oben v&ouml;llig &uuml;berrumpelt, sehen sie sich nun gezwungen bis zum Fr&uuml;hling zu rasten. Mister Camden         hat den Menschen in ihrer Not die Wiese zur Verf&uuml;gung gestellt. Doch schon jetzt zeichnet sich gereizte Stimmung unter den Einwohnern ab. Man be&auml;ugt die Fremden misstrauisch, die bis auf die beiden irische P&auml;rchen, kaum Englisch sprechen, keiner Arbeit nachgehen und mit dem wenigen was sie besitzen im General Store zu handeln versuchen. Einige Stimmen aus der  ev&ouml;lkerung heraus haben die Fremden bereits des Viehdiebstahls beschuldigt und verlangen eine genaue &Uuml;berpr&uuml;fung der Einwanderer. - dp</font></p>
     <hr noshade>
      <p><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>THANKSGIVING</strong></font></p>
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">EIN TAG DER FREUDE UND DER FAMILIE</font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Heute ist es wieder einmal so weit. Amerika feiert sein Erntedankfest. Nachdem uns 1863 Pr&auml;sident Abraham Lincoln den Feiertag auf den letzten Donnerstag im November legte, haben die Menschen nur sehr langsam von ihrem 3. Oktober Abschied genommen, den Pr&auml;sident Washington 1789 als k&uuml;nftigen  Feiertag eingef&uuml;hrt hatte. <br />
Gleich geblieben sind jedoch unsere Traditionen, um das Fest zu begehen, das schon die Pilgerv&auml;ter mit den Indianern im Herbst 1621 feierten. Wie unsere Vorfahren sind auch wir &uuml;ber reiche Ernte im Herbst dankbar und wollen dies im Andenken an den Mut der Pilgerv&auml;ter feiern. In einem gemeinsamen Gottesdienst am Morgen des 28.11. erh&auml;lt die Gemeinde die M&ouml;glichkeit sich and&auml;chtig im Gebet f&uuml;r ein gutes Jahr zu bedanken, ehe die Familien f&uuml;r sich den Traditionen nach versammeln. <br />
        <br />
Sicherlich wird heute an allen Orten das traditionelle Thanksgiving-Essen am Abend aufgetischt werden: ein gebratener und gef&uuml;llter Truthahn mit einer reichhaltigen Auswahl an Beilagen und Nachspeisen wie Moosbeeren-So&szlig;e (Cranberry-So&szlig;e), S&uuml;&szlig;kartoffeln, Apfel- und K&uuml;rbiskuchen sowie verschiedene Gem&uuml;se wie Squash, gr&uuml;ne Erbsen und Mais.<br />
Unterscheiden wird sich nat&uuml;rlich die Tradition der Dankbarkeit, jeder pflegt schlie&szlig;lich seine eigenen Br&auml;uche. W&auml;hrend die einen ein Dankgebet dem Essen voranstellen, wird in anderen Familien der Reihe nach aufgesagt, wof&uuml;r man in diesem Jahr besonders dankbar <br />
sein m&ouml;chte. Ebenfalls Brauch ist, dass zwei Festteilnehmer das getrocknete Gabelbein des Truthahns jeweils mit dem kleinen Finger auseinanderziehen, bis es in zwei Teile zerbricht. Der, dessen St&uuml;ck gr&ouml;&szlig;er ist, hat einen Wunsch frei.<br />
In Camden Village h&auml;lt Miss Farley im Twin Falls G&auml;stehaus die alte Tradition des Truthahnessens aufrecht. Wie schon der Vorbesitzer die Jahre zuvor, veranstaltet sie ein gro&szlig;es Essen zu g&uuml;nstigem Preis, f&uuml;r all jene, die an diesem Tag aus verschiedenen Gr&uuml;nden alleine sein m&uuml;ssen, oder keine Lust auf gro&szlig;e Kocherei zu Hause haben. </font></p>
      <hr noshade>
      <font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">&nbsp; </font> <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>ANZEIGE<font size="-1"><br />
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        </font>TRUTHAHNESSEN &amp; KONZERT!</font><font size="-1"><font size="-2"><br />
        </font></font></strong><font size="-1"> Im G&auml;stehaus Twin Falls gibt es an Thanksgiving die M&ouml;glichkeit am Truthahnessen teilzunehmen. Miss Farley wei&szlig;t jedoch daraufhin, dass nur auf Vorbestellung G&auml;ste angenommen werden k&ouml;nnen.<br />
Mister Gabriel Marlowe holt an diesem Tag das am Er&ouml;ffnungstag versprochene Konzert nach.</font></font></p>
      <hr noshade></td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">TRAUERFEIERN</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>ERNEUTE BEERDIGUNG </strong></font></p>
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Am 18.11.1878 kam es f&uuml;r die Besucher des neu er&ouml;ffneten Caf&eacute;s in der Mountain-View-Street zu einem tragischen Zwischenfall. Der neue B&uuml;rger unserer Stadt, Vale Bozeman, brach am Mittag  einfach im Caf&eacute; zusammen. Sp&auml;ter verk&uuml;ndete die &Auml;rztin, er starb an Herzversagen. Ein gesunder, gestandener Mann beweist uns damit allen, dass niemand vor dem Tod sicher sein kann. Mr. Bozeman war vor drei Monaten in die Stadt gezogen und er&ouml;ffnete einen Waffenladen. Mit seiner merkw&uuml;rdigen Art eckte er zun&auml;chst &uuml;berall an, zeigte aber recht schnell, dass ihm am Wohl der Stadt gelegen war. Bereitwillig ritt er f&uuml;r den Sheriff in die Berge, um den gesuchten M&ouml;rder Billy Ray Thunder zu stellen. Ebenfalls vertrat er gemeinsam mit Deputy Graham Barclay den Sheriff und trug noch den Stern, als er starb.<br />
Eine kleine Trauerfeier nach seiner Beerdigung am Mittwoch, den 20.11.1878 lie&szlig; Abschied von dem Sonderling nehmen. <br />
Der Besitz von Bozeman befindet sich augenblicklich in Gewahrsam der Stadt. B&uuml;rgermeister Richard Camden versucht herauszufinden, ob es Erben gibt. Sollte ihm die nicht gelingen, wird der Laden zum Weiterverkauf angeboten werden.- dp<br />
              </font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">EINE FLAUTE</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left">KEIN GUTER MONAT F&Uuml;R CAMDEN VILLAGE</font></h4><br />
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Die   Wintermonate locken nur wenige Menschen nach Camden Village und  neben vielen Abschieden gab es leider kaum Zuwachs. Zur&uuml;ck in Stadt gefunden hat unsere Schmiedin <strong>Selina Tucker</strong>, die sich bester Gesundheit erfreut. Auch Farmer Jeffrey Goren erfreut sich an Frau <strong>Claire Goren</strong> und Sohn <strong>William Goren. </strong>Rancher Warren Simones ist froh dar&uuml;ber, dass es Ehefrau <strong>Scarlett Simones</strong> wieder besser geht und sie zur&uuml;ck auf die Ranch kehrt. Mehrere Bewohner von Camden Village begr&uuml;&szlig;en das Bleiben von <strong>Holly Lawson</strong>. Die noch unbekannte <strong>Kyra Jenkins</strong> und der 'Gesch&auml;ftsmann'<strong> Dean Foster</strong> bezogen jeweils ein G&auml;stezimmer im Twin Falls. Colonel <strong>Thomas Weir</strong> soll angeblich f&uuml;r Ordnung im Reservat sorgen, w&auml;hrend die Neuank&ouml;mmlinge <strong>Travis Walton</strong>, <strong>Chief</strong> und <strong>Horatio Jones</strong> auf der Devil's Hole Farm f&uuml;r Spekulationen sorgen. <br />
Daf&uuml;r gab Sattelmeister <strong>Armando Marques</strong> bereits in der ersten Woche wieder auf und zog weiter, w&auml;hrend man <strong>Vale Bozemans </strong>Tod zu bedauern hatte. Der neue Cowboy<strong> Nathaniel Blake</strong> wurde bereits nach der Annahme von Arbeit auf der Ranch der Simones nicht mehr wieder gesehen. Aber auch <strong>Adelle Carrington</strong> gab nur eine kurze Vorstellung in Camden Village. Der unheimliche Riese <strong>Jericho House</strong> wurde nicht mehr wieder gesehen und Kopfgeldj&auml;ger Danger Romeo zog weiter. <strong>Michael Barringer</strong> kehrt samt seiner Frau <strong> Juliette </strong>der Stadt den R&uuml;cken<strong>. </strong>Auch Rancher <strong>Riley Almers</strong> zog eine schnelle Weiterreise vor. Bedauerlicherweise wird <strong>Sarah Mitchell </strong>nicht mehr aus St. Johns zur&uuml;ckkehren. Die Tochter der Bakers, <strong>Estelle  Baker</strong>, gab &uuml;berraschend ihre Anstellung bei den Simones auf und lief ohne Erkl&auml;rung von zu Hause weg. Zahnarzt <strong>Doc Foster</strong> verkaufte sein Haus wieder, ohne je einen Kunden behandelt zu haben. Ebenfalls nicht mehr in der Stadt hat man <strong>Blacky</strong> und den Streuner <strong>Josh Horner</strong> gesehen. Auch den Indianer-Jungen <strong>Small Wolf </strong>mit seinem Puma hat niemand mehr seit Wochen gesehen, sowie den ehemaligen Artisten<strong> Hercules</strong>. <strong>Paul Johnson</strong> zog in die Gro&szlig;stadt, um sein Gl&uuml;ck zu versuchen. &Uuml;berraschend, aber wohl als Konsequenz auf die ganzen Vorkommnisse an der Schule, verlie&szlig; <strong>Erin Spencer</strong> Camden Village in Begleitung von ihrer Tochter <strong>Clara Spencer</strong>. Das Verschwinden der Familie ist h&ouml;chst merkw&uuml;rdige, denn der Sohn, Eli Spencer, blieb in der Obhut von Sheriff Clayton zur&uuml;ck.<br />
Seit seiner Ergreifung hat man auch von <strong>Billy Ray Thunder</strong> nichts mehr geh&ouml;rt und gesehen.</font></p></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">KEINE SPUR DER FL&Uuml;CHTIGEN</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">FL&Uuml;CHTIGE INDIANER NOCH IMMER NICHT GEFASST<br />
        </font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Wie bereits im September / Oktober von uns berichtet, waren dem Reservat in Oklahoma 300 Northern Cheyennes entflohen. Davon befinden sich noch immer etwa 150 Cheyennen auf freiem Fu&szlig;. Es fehlt von ihnen jede Spur. Die US Army geht noch immer davon aus, dass die &quot;verloren gegangenen&quot; Indianer sich irgendwo zwischen den Dakotas, <strong>Wyoming</strong> und Montana aufhalten. M&ouml;glicherweise verstecken sie sich in anderen Reservaten oder bei den wenigen, noch frei umherziehenden St&auml;mmen. <br />
      <br />
S&auml;mtliche Indianeragenten und Fort-Kommandanten sind weiterhin dazu angehalten, wachsam zu sein. Aber auch die Siedler sind inzwischen dazu aufgefordert worden das Umland im Auge zu behalten. Jeder Verdachtsmoment sei zu melden.</font></p>
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Die Bev&ouml;lkerung von Camden Village ist angesichts der &Uuml;bergriffe ein wenig nerv&ouml;s, was verst&auml;ndlicherweise dazu gef&uuml;hrt hat, dass die M&auml;nner in letzter Zeit verst&auml;rkt bewaffnet anzutreffen  sind. </font></p>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUWAHLEN GEMEINDERAT </font></h2><br />
      <hr> <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <br />
        <font size="2"> AN THANKSGIVING F&Auml;LLT DIE ENTSCHEIDUNG<br />
        </font></font></h2><br />
      <div align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, November - Der Termin f&uuml;r die Wahl steht nun endg&uuml;ltig fest. An Thanksgiving sind alle B&uuml;rger aufgefordert nach dem Gottesdienst in die im Windfang der Kirche bereitstehende Urne ihre Wahl einzuwerfen. Eine Liste &uuml;ber die aufgestellten B&uuml;rger der Stadt, die sich bereit erkl&auml;rt haben, f&uuml;r das Gemeinwohl im Gemeinderat zu dienen, h&auml;ngt aus.</font>- js</div>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">BILLY RAY THUNDER GEFASST</font></h2><br />
      <hr> <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <br />
        <font size="2"> DAS GROSSE AUS EINES GEF&Uuml;RCHTETEN OUTLAWS<br />
        </font></font></h2><br />
      <div align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, November - Nach mehrmaligem Nachfragen war Sheriff Clayton endlich dazu bereit zu zugeben, dass der Suchtrupp vor zwei Wochen Billy Ray Thunder gefasst habe. Dabei sei der Outlaw angeschossen worden und sp&auml;ter seinen Verletzungen erlegen sein. Man habe den Mann in ein namenloses Grab gelegt. Deputy Barclay und der genannte Zeuge Thomas Stone best&auml;tigten dies. -dp</font></div>
      <hr noshade>
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        Hilfsarbeiter zwecks <br />
        Neuaufbau der Scheune, sowie Holz zum Verarbeiten. <br />
        Ebenso suchen sie von den benachbarten Farmen <br />
        und Ranchen Heu f&uuml;r ihre Pferde. Nat&uuml;rlich gegen <br />
        Bezahlung. Melden bitte beim: Postamt, wo Mister<br />
        DeLa Vega jeden zweiten Tag vorbei schauen wird.</font></font></p>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"><br />
        </font> </font></p>
      <hr noshade>
      <p align="left">&nbsp; </p>
      </td>
  </tr>
</table>
</body>
</html>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[CAMDEN VILLAGE READER] - AUSGABE #4]]></title>
			<link>https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=40</link>
			<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 00:17:26 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/member.php?action=profile&uid=1">Sheriff</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=40</guid>
			<description><![CDATA[<html>
<head>
</head>
<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. X., NO. 3,518</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden       Village, Montag, November 18, 1878</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 4 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        Mord &amp; Totschlag <br />
        </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Eine Stadt ist fassungslos</font></h4><br />
  <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, November - Die letzte Woche im R&uuml;ckblick war eine schwere Woche f&uuml;r die B&uuml;rger von Camden Village gewesen. Man hatte sich gerade so von einigen schrecklichen Ereignissen aus dem Sommer erholt und alles wies auf ein baldiges, besonnenes Thanksgiving hin, als das B&ouml;se in die Stadt Einzug hielt. In der Gestalt des immer freundlichen und h&ouml;flichen <strong>Mister Thomas Finn</strong>, der im wirklichen Leben <strong>Billy Ray Thunder</strong> hei&szlig;t. Ein Halbblut. Er erschlich sich mit seinem Gem&uuml;t &uuml;berall Vertrauen und eroberte sogar das Herz unserer &uuml;ber alles sehr gesch&auml;tzten Emma Thompson. Niemand hatte ein Argwohn. Der junge Mann ging einem Beruf nach und besuchte die Kirche. Und doch war er ein Gesetzloser der schlimmsten Art. Nach Aussage von<strong> Sheriff John Clayton</strong> sei Mister Thunder der Kopf der vor Jahren aufgeflogenen Thunder-Bande gewesen. Eine Gruppe wilder M&auml;nner, die         Frauen sch&auml;ndeten, Postkutschen &uuml;berfielen, Banken ausraubten und per Auftrag mordeten. Ihn selbst habe man damals nicht geschnappt und seit dem sei Thunder auf einem Rachefeldzug gewesen. Er soll in den letzten f&uuml;nf Jahren alle am Proze&szlig; gegen seine Bande beteiligten Personen ermordet haben. Richter, Deputies, Gef&auml;ngnisw&auml;rter,       Marshalls und Sheriffs. Wie wir kurz vor Redaktionsschluss erfuhren, hatte Thunder Sheriff Claytons halbe Familie vor f&uuml;nf Jahren brutal ermordet und jagte den Mann samt Tochter durch den ganzen Westen.<br />
Ein fingierter Tod lie&szlig; das gesch&auml;tzte Gesetz unseres Landes annehmen, Billy Ray Thunder, w&auml;re seit Wochen tot. Mister Clayton baute sich daraufhin in unserer sch&ouml;nen Gemeinde ein neues Leben auf und diente den B&uuml;rgern bis dahin aufrecht und treu. Er fasste        die Taschendiebe, die im August die Stadt heimsuchte, lie&szlig; die Einbruchsserie auffliegen und stellte den Kopf der Diebesbande. Er befreite einen kleinen Jungen aus einer kaum vorstellbaren misslichen Lage und hielt st&auml;ndig ein wachsames Auge auf die Vagabunden, die sich in letzter Zeit in Camden Village herumtreiben. Er hat selbst einen Mann wie Warren Simones fest im Griff und z&auml;hmte den Stadtrowdy <strong>Graham Barclay.</strong> <br />
Auch wenn man dar&uuml;ber geteilter Meinung sein kann, so macht sich der junge Deputy doch wacker in seiner neuen Rolle. Zumindest sitzt er viel &ouml;fters vor der Station auf der Veranda, als in einer der Zellen, um seinen Rausch auszuschlafen.<br />
Thunder nutzte den Frieden, zog nach Camden Village und plante seine Rache.  Ohne Skrupel brachte er am 13. November die Lehrerin <strong>Miss Spencer  </strong>und ihre beiden kleinen Kinder in seine Gewalt und auch <strong>Cassidy Clayton</strong>, die Tochter des Sheriffs samt Freundin, <strong>Sophie Garner</strong>, gerieten in seine Hand. Laut Aussagen sei der Verbrecher ohne Gewissen an sein Werk gegangen. Er habe die Lehrerin und das Zimmerm&auml;dchen vergewaltigt und sei mit brutaler Kraft gegen Cassidy Clayton vorgegangen. Nur durch das beherzte Entkommen von Eli Spencer, dem Sohn von Miss Spencer, war es Sheriff Clayton m&ouml;glich, von dem Vorgehen zu erfahren. Ohne zu z&ouml;gern riskierte er sein eigenes Leben, um die Menschen in der         Gewalt des Verbrechers zu retten.<br />
Letztendlich war es seine Tochter, die Thunder anschoss und damit in Flucht trieb. Die Verletzten kamen in die Klinik und ein Suchtrupp machte  sich noch in der Nacht auf, um Thunder zu stellen. In den Bergen kam es zu einer Schie&szlig;erei, bei der bedauerlicherweise<strong> Emma Thompson</strong>, die von Thunder als Geisel genommen worden war, zu tote kam. <br />
Nach Auskunft von Zeit-Deputy<strong> Vale Bozeman</strong> habe man Thunder jedoch &quot;erwischt&quot;. Er hielt sich sehr vage und versprach weitere Details, sobald der Sheriff wieder auf den F&uuml;ssen sei und eigene Entscheidungen treffen k&ouml;nnte.<br />
Es gilt abzuwarten, ob man Thunder lebend in die H&auml;nde bekommen hat oder nicht... </font><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">- <br />
        dp</font></p>
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        H&Auml;NGT IHN </font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Sohn ehrbarer Einwohner ein M&ouml;rder?</font></h4><br />
      <BR><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Neben dem traurigen Schicksal von <strong>Emma Thompson</strong> hatte die Stadt noch einen weiteren Todesfall zu betrauern. Der junge <strong>Frank Brown</strong>  wurde am 13. November in der Nacht hinterr&uuml;cks erstochen. Nach Aussagen seiner Freunde, <strong>Oliver Cooper, Conrad O'Donogueh</strong> und Bruder <strong>Albert Brown</strong> sei <strong>Charles Cooper</strong>,  Olivers Bruder schuld an diesem feigen Mord. Die Details dar&uuml;ber sind recht verworren und es stellt sich zurecht die Frage, ob ein 12-j&auml;hriges Kind tats&auml;chlich in der Lage ist, ein anderes Kind zu t&ouml;ten. Doch scheinbar hat sich die halbe Bev&ouml;lkerung dar&uuml;ber schon ein Urteil gebildet. Laute Stimmen rufen nach Gerechtigkeit und dem Galgen. <br />
Sichtlich unzufrieden &uuml;ber die Informationssperre &quot;Thunder&quot; sucht man sich in der Stadt einen S&uuml;ndenbock. <br />
Obwohl die Eltern des m&ouml;glichen T&auml;ters rechtschaffene, aufrechte und wertvolle Mitglieder unserer Stadt sind, gibt es nur wenig Bereitschaft in Camden Village den Eltern in dieser schweren Stunde beizuwohnen. Selbst der Reverend wandte sich am Sonntag in seiner Predigt von dem jungen Cooper  ab. <br />
Glaubt man den Kindern, habe sich<strong> Charles Cooper</strong> zusammen mit dem Sohn der Lehrerin<strong> Eli Spencer</strong> (8 Jahre), am sp&auml;ten Abend im Wald herumgetrieben. Nach ihrer Einsch&auml;tzung h&auml;tten die beiden jungs garstige Mutproben voneinander verlangt, wobei auch Eli Spencer Verletztungen davon trug. Er wurde in derselben Nacht in der Klinik <br />
versorgt. Als man die beiden Kinder aufforderte aufzuh&ouml;ren und mit zur&uuml;ck in die Stadt zu kommen, seien beide aggressiv und b&ouml;se geworden, so Oliver Cooper. Sein Bruder sei regelrecht rasend vor Wut  gewesen und h&auml;tte dabei erst Albert mit den F&auml;usten und dann Frank mit dem Messer 'bearbeitet'. Eli Spencer habe versuchte zu helfen, die anderen davon abzuhalten Frank zur Hilfe zu eilen. Dabei wurde Oliver Cooper mit einem Messer im Oberschenkel verletzt und Conrad erlitt Verbrennungen.<br />
        <br />
        Man kann dar&uuml;ber geteilter Meinung sein, aber es stellt sich hier doch die Frage, ob zwei kleine Kinder tats&auml;chlich in der Lage sind den Kampf gegen vier &uuml;berwiegend &auml;ltere Jungen zu gewinnen.<br />
Dennoch befindet sich Charles Cooper seit seiner Ergreifung durch Deputy Barclay in polizeilicher Verwahrung und wartet auf seine Gerichtsverhandlung, die f&uuml;r den 18.11.1878 angestetzt wurde. <strong>Richter Dean Crawford</strong> aus St. Johns wird auf Mittag in Camden Village erwartet. Die Verhandlung ist &ouml;ffentlich und findet um 13.00 Uhr im Rathaus statt. - jb</font></p>
      <hr noshade>
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      <br />
      <hr noshade>
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      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        NOCH IMMER KEINE SPUR VON MICHAEL BARCLAY!</font></h4><br />
      <BR><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Seit Mitte August wird Minenarbeiter <strong>Michael Barclay</strong> vermisst. Es gibt noch immer keine Spur. Und man tappt weiterhin im Dunkeln. Der Sheriff bittet alle Einwohner von Camden Village die Augen offen zu halten. Sollte jemand etwas &uuml;ber das Verschwinden des Mannes wissen, kann er dies in der Sheriff Station bei einem der Deputies oder <strong>Mister Clayton</strong> direkt zu Protokoll geben. Inzwischen bef&uuml;rchtet Sheriff Clayton, dass Mister Barclay unter Umst&auml;nden einem Indianer&uuml;berfall zu Opfer gefallen sein k&ouml;nnte. Schlie&szlig;lich ist unserer gesch&auml;tzten US Army eine Gruppe Indianer abhanden gekommen, die sich &uuml;berall herumtreiben k&ouml;nnte. Die M&ouml;glichkeit, dass ein stadtbekannter Unruhestifter im Suff schwer gest&uuml;rzt ist, schlie&szlig;t Clayton  inzwischen aus.</font></p>
      <hr noshade>
</td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
BEERDIGUNGEN</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>Grund zur Trauer</strong></font></p>
            <br />
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Gleich zwei Trauerfeiern galt es in den vergangenen Tagen zu bew&auml;ltigen. <strong>Die Browns</strong> lie&szlig;en ihren j&uuml;ngsten Sohn am Freitagnachmittag auf dem Friedhof beisetzen. <strong>Reverend Hawkins</strong> versuchte mit seiner Predigt den Eltern Trost und  Beistand zugeben. Er vers&auml;umte es nicht die sch&auml;ndliche Tat zu verurteilen, aber sch&uuml;rte nicht zu sehr am Feuer. Es galt den jungen Frank Brown zu ehren und seinen Eltern beizustehen. <strong>Mr. Brown </strong>schwor grimmig Rache, aber es anzunehmen, dass nur der Kummer aus dem Vater gesprochen hat.<br />
<strong>Emma Thompsons</strong> Beisetzung fand am Sonntagmittag nach der Kirche statt. <strong>Reverend Hawkins</strong> hielt eine sehr sch&ouml;ne Trauerfeier ab. Die Gemeinde war vollz&auml;hlig erschienen, um von einem sehr lieben Menschen Abschied zu nehmen. Letztendlich war Miss Thompson eine angesehene Person in der Stadt. Die Predigt von Reverend Hawkins ermahnte die Anwesenden mit erhobenem Zeigefinger sich nicht wie die gezeigten Beispiel vom rechten Weg abbringen zu lassen. Auf seine geigene, direkte und strenge Art und Weise &ouml;ffnete Rev. Hawkins seiner Gemeinde die Augen &uuml;ber den S&uuml;ndenpfuhl, der in Camden Village in letzter Zeit herrschte. Es ist nicht zu leugnen, auch Miss Thompson hatte sich einer Verfehlung hingegeben, die ihr letztendlich den Tod brachte.<br />
Doch das schm&auml;lert nicht ihre Verdienste, die sie f&uuml;r die Gemeinde als Lehrerin, Gemeinder&auml;tin und am Ende als Bibliothekarin geleistet hat. Wie viele Kinder sind durch ihre Schule gegangen? Wie viele sinnvolle Verordnungen haben wir ihr zu verdanken?<br />
Wer erinnert sich nicht an das junge M&auml;dchen von einst, dass  mit ihren Eltern dabei geholfen hat, die Stadt zu gr&uuml;nden und aufzubauen?<br />
Es ist traurig, dass wir erst vor kurzem ihren Onkel beerdigen mussten und nun auch sie. Viel zu jung, um dem Leben schon entrissen zu werden.<br />
<strong>B&uuml;rgermeister Camden</strong> hielt eine ergreifende Ansprache am Grab und K&uuml;nstler <strong>Gabriel Marlowe</strong> spielte Emma Thompson zu Ehren mit der Geige. Kurz zuvor hatte er sich f&uuml;r alle Anwesenden &uuml;berraschend als Thompsons Halbbruder offenbart.<br />
Miss Thompsons fr&uuml;hes Verlassen dieser Welt wird lange noch die Menschen von Camden Village mit Fassungslosigkeit erf&uuml;llen.- dp<br />
              </font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">DIE STADT W&Auml;CHST ERNEUT</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left">Ein guter Monat f&uuml;r Camden Village</font></h4><br />
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Trotz der kalten Jahreszeit w&auml;chst und gedeiht die kleine Stadt. Doch neben all den neuen Gesichtern auf unseren Stra&szlig;en, gab es auch einige, die es wieder wegzog. Die T&auml;nzerin <strong>Evangeline Robertson</strong> nahm an der Westk&uuml;ste eine neue Stelle an. Bahnhofsf&uuml;hrer<strong> Casey Conner</strong> lockte das gro&szlig;e Geld in seiner alten Heimat und Waisenkind <strong>Virginia Perry</strong> hatte &uuml;berraschenderweise Eltern, die das Kind schlie&szlig;lich  fanden und mit nach England wieder nahmen.<strong> Elena Fernandez</strong> zog es zur&uuml;ck nach Mexiko und Holly Lawsons Albtraum <strong>Kent Marshall</strong> reiste unverz&uuml;glich ab. Leider verlie&szlig; uns auch Bankier<strong> Liam McTender</strong> und zwingt die Bev&ouml;lkerung wieder nach St. Johns um dort ihre Gesch&auml;fte zu betreiben. <strong>Sarah Langley und Rose Tanner</strong> reisten schnell wieder ab, ebenfalls Cowboy<strong> Jack Winchester</strong>. <br />
Sch&auml;ferin <strong>Morina Donegal</strong> gab ihre Schafsfarm auf. <br />
Daf&uuml;r besitzt Camden Village nun einen eigenen Sattelmester namens <strong>Armando Marques</strong> . Im Saloon arbeiten die Geschwister <strong>Edith und Meredith Nolan</strong> im horizontalen Gewerbe. Ein Texaner, <strong>Vale Bozeman</strong>, hat in der Mountain-View-Street einen Waffenladen er&ouml;ffnet.<br />
Die Simones Farm hat in <strong>Nathaniel Blake</strong> einen neuen Ranchmitarbeiter gefunden. &Auml;hnliches Gl&uuml;ck hatte das G&auml;stehaus mit <strong>Emily Hunter</strong>, die als Aushilfe einspringt. Reverend Hawkins bekam &uuml;berraschend Besuch von seiner Tochter <strong>Rebeccah Hawkins</strong>. <strong>Adelle Carrington</strong> sucht ihr Gl&uuml;ck in Camden Village und <strong>Ava Errikson</strong> entkam mit knapper Not dem eigenen, gestrengen Vater, um <strong>Jericho House</strong> im Haushalt von <strong>Justine Craven</strong> zu helfen. <strong>Michael Barringer</strong> kehrt auf seine Ranch zur&uuml;ck und fand &uuml;berraschend seine Frau<strong> Juliette</strong>. <strong>Maureen Callahan</strong> fand mit ihren drei Kindern den Weg in die Stadt, so wie auch Rancher <strong>Riley Almers</strong>. <strong>Danger Romeo</strong> ist auf der Suche nach einer neuen Richtung und <strong>Jackson Haggard</strong> erwachte zu leben. <br />
Ein Brite bezog au&szlig;erhalb eine Ranch und brachte <strong>Victor Pellew</strong> mit, der die Schule besuchen wird und bereits wichtige Bekanntschaften geschlossen hat.</font></p></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br>INDIANERAUFSTAND &Uuml;BERF&Auml;LLE BEF&Uuml;RCHTET</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> 150 BLUTR&Uuml;NSTIGE ABTR&Uuml;NNIGE INDIANER BALD IN WYOMING?<br />
        </font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Wie bereits im September / Oktober von uns berichtet, entflohen knapp 300 Northern Cheyennes ihrem Reservat in Oklahoma. Davon wurden wie bekannt ist nur rund die H&auml;lfte wieder eingefangen. Etwa 150 Cheyennen sind seit dem spurlos verschwunden. Die US Army und die Regierung bef&uuml;rchten nichts gutes f&uuml;r die wei&szlig;en Siedler, versicherten jedoch alles in ihre Macht stehende zu tun, um die B&uuml;rger von Amerika zu sch&uuml;tzen. Man w&uuml;rde mit allen Mitteln daran arbeiten, die abtr&uuml;nnigen Indianer aufzusp&uuml;ren. Die im September ausgebrochenen Cheyennen behaupten, dass angeblich eine Massenerkrankung im Reseravt schuld an dem Ausbruch gewesen sei. Man h&auml;tte nicht l&auml;nger zuschauen wollen, wie der ganze Stamme an den Krankheiten des wei&szlig;en Mannes zu grunde ging. Laut der Regierung h&auml;tte es jedoch st&auml;ndig Unstimmigkeiten im Reservat gegeben. Man unterstellt den Cheyennen unterschwellig absichtlich gestreute L&uuml;gen, um den Ausbruch zu begr&uuml;nden. Die Regierung ist seit dem Herbst bem&uuml;ht die fl&uuml;chtigen Indianer wieder einzufangen. Zu recht hatte man mit &Uuml;bergriffen auf wei&szlig;e Siedler gerechnet, wie die Bilanz zeigt. Gleich in den ersten Tagen gab es auf der Flucht Richtung Montana, in die Heimat der Cheyennen &Uuml;berf&auml;lle auf Zivilisten, denen man Tiere und Waffen stahl.<br />
Kurz gab es Hoffnung als es Ende September einer Einheit von 250 Kavalleristen gelungen war zu den Indianern aufzuschlie&szlig;en. Zuvor hatten sich Zivilisten und Truppen immer wieder Gefechte mit den Indianern geliefert. Doch die Freude w&auml;hrte nur kurz, als die Einheit am Punished Woman’s Creek in einen Hinterhalt geried. Der kommandierende Offizier und zehn Soldaten verloren dabei ihr Leben. Die Indianer konnten erneut fliehen. Im Oktober befanden sich bereits &uuml;ber 3000 Soldaten im Feld, um die roten Wilden unsch&auml;dlich zu machen. Sie trieben bis dahin ihr blutiges Unwesen in Kansas. Dabei verloren 40 Siedler ihr Leben. <br />
Wie wir bereits berichtet hatten, gelang es der 2. Kompanie der 3. Kavallerie die Abtr&uuml;nnigen mit ihrem H&auml;uptling Dull Knife am Chardron Creek festzusetzen. Man brachte die Wilden nach Fort Robinson in Nebraska. Gerade noch rechtzeitig, denn wie es aussah wollten sich die rund 300 Indianern Red Cloud anschlie&szlig;en, unwissend dar&uuml;ber jedoch, dass Red Cloud mit seinem Stamm nach South Dakota umgesiedelt worden war.<br />
Die gefangen genommenen Cheyennen machten einen v&ouml;llig ersch&ouml;pften Eindruck. Sie befinden sich noch immer in Fort Robinson. Die Beh&ouml;rden in Washington haben bislang kein Urteil &uuml;ber sie gef&auml;llt. <br />
Man vermutet nun an h&ouml;chster Stelle, dass jene M&auml;nner und Frauen, die kr&auml;ftig genug zum K&auml;mpfen sind, unter H&auml;uptling Little Wolf weiter gezogen sind. Es ist leider nicht auszuschlie&szlig;en, dass die Indianer weiterhin in der Gegend ihr Unwesen treiben werden, bis es der US Army endlich gelingt, sie aufzusp&uuml;ren und f&uuml;r ihre Vergehen zu bestrafen. Laut unserer Quelle k&ouml;nnen die &quot;verloren gegangenen&quot; Indianer l&auml;ngst auf dem Weg in die Dakotas sein, aber auch <strong>Wyoming</strong> oder Montana k&ouml;nnte ihr Ziel sein. <br />
        <br />
S&auml;mtliche Indianeragenten und Fort-Kommandanten sind dazu angehalten, wachsam zu sein und ihre Truppen in Alarmbereitschaft zu halten. Jede ihnen zukommende Information, die zur Ergreifung der Fl&uuml;chtigen f&uuml;hren k&ouml;nnte, ist unverz&uuml;glich den &uuml;bergeordneten Dienststellen mitzuteilen.<br />
Auch die B&uuml;rger bittet die Regierung &auml;u&szlig;erst vorsichtig in den n&auml;chsten Wochen zu sein. Sie r&auml;t unn&ouml;tige weite Wege in den betroffenen Gebieten zu meiden. Wer Gesch&auml;fte mit Indianern gerade zum Winter hin mit Fellen und Nahrungsmittel betreibt sollte Augen und Ohren offen halten. Gebiete, in denen sich Reservate in der N&auml;he befinden sollten die Grenzen streng bewachen und auf ungew&ouml;hnliche Aktivit&auml;ten achten. </font> </p>
      </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2><br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUWAHLEN GEMEINDERAT </font></h2><br />
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <font size="2"><br />
        NEUE GESICHTER BRAUCHT DIE STADT<br />
        </font></font></h2><br />
      <div align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, November - Der Tod von Emma Thompson rei&szlig;t ein weiteres gro&szlig;es Loch in den Gemeinderat. Nachdem auch Selina Tucker ihr Amt niederlegte, da sie nur f&uuml;r Mister Tucker die Vertretung war, kann der Gemeinderat  ohne Neuwahlen nicht mehr weiter f&uuml;r die Stadt handeln. Darum ruft B&uuml;rgermeister Richard Camden die Bev&ouml;lkerung der Stadt auf, in sich zu gehen und die Verantwortung f&uuml;r die Stadt ernst zu nehmen. Jeder Mann und jede Frau ist dank dem Wahlrecht von Wyoming in der Lage sich f&uuml;r ein Amt aufstellen zu lassen. Mister Camden und Mister Simones bleiben weiterhin ihrem Amt treu. Es sind jedoch drei Pl&auml;tz zu besetzen! Camden Village braucht engagierte M&auml;nner und Frauen, die mit Herz und Seele an der Stadt h&auml;ngen und f&uuml;r deren Wohlergehen bereit sind sich politisch zu bet&auml;tigen.<br />
F&uuml;r die Anmeldungen und Aufstellungen zur Wahl ist das Rathaus ab neun Uhr am 18. November ge&ouml;ffnet. </font>- js</div>
      <hr> </td>
  </tr>
</table>
</body>
</html>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<html>
<head>
</head>
<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. X., NO. 3,518</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden       Village, Montag, November 18, 1878</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 4 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        Mord &amp; Totschlag <br />
        </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Eine Stadt ist fassungslos</font></h4><br />
  <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, November - Die letzte Woche im R&uuml;ckblick war eine schwere Woche f&uuml;r die B&uuml;rger von Camden Village gewesen. Man hatte sich gerade so von einigen schrecklichen Ereignissen aus dem Sommer erholt und alles wies auf ein baldiges, besonnenes Thanksgiving hin, als das B&ouml;se in die Stadt Einzug hielt. In der Gestalt des immer freundlichen und h&ouml;flichen <strong>Mister Thomas Finn</strong>, der im wirklichen Leben <strong>Billy Ray Thunder</strong> hei&szlig;t. Ein Halbblut. Er erschlich sich mit seinem Gem&uuml;t &uuml;berall Vertrauen und eroberte sogar das Herz unserer &uuml;ber alles sehr gesch&auml;tzten Emma Thompson. Niemand hatte ein Argwohn. Der junge Mann ging einem Beruf nach und besuchte die Kirche. Und doch war er ein Gesetzloser der schlimmsten Art. Nach Aussage von<strong> Sheriff John Clayton</strong> sei Mister Thunder der Kopf der vor Jahren aufgeflogenen Thunder-Bande gewesen. Eine Gruppe wilder M&auml;nner, die         Frauen sch&auml;ndeten, Postkutschen &uuml;berfielen, Banken ausraubten und per Auftrag mordeten. Ihn selbst habe man damals nicht geschnappt und seit dem sei Thunder auf einem Rachefeldzug gewesen. Er soll in den letzten f&uuml;nf Jahren alle am Proze&szlig; gegen seine Bande beteiligten Personen ermordet haben. Richter, Deputies, Gef&auml;ngnisw&auml;rter,       Marshalls und Sheriffs. Wie wir kurz vor Redaktionsschluss erfuhren, hatte Thunder Sheriff Claytons halbe Familie vor f&uuml;nf Jahren brutal ermordet und jagte den Mann samt Tochter durch den ganzen Westen.<br />
Ein fingierter Tod lie&szlig; das gesch&auml;tzte Gesetz unseres Landes annehmen, Billy Ray Thunder, w&auml;re seit Wochen tot. Mister Clayton baute sich daraufhin in unserer sch&ouml;nen Gemeinde ein neues Leben auf und diente den B&uuml;rgern bis dahin aufrecht und treu. Er fasste        die Taschendiebe, die im August die Stadt heimsuchte, lie&szlig; die Einbruchsserie auffliegen und stellte den Kopf der Diebesbande. Er befreite einen kleinen Jungen aus einer kaum vorstellbaren misslichen Lage und hielt st&auml;ndig ein wachsames Auge auf die Vagabunden, die sich in letzter Zeit in Camden Village herumtreiben. Er hat selbst einen Mann wie Warren Simones fest im Griff und z&auml;hmte den Stadtrowdy <strong>Graham Barclay.</strong> <br />
Auch wenn man dar&uuml;ber geteilter Meinung sein kann, so macht sich der junge Deputy doch wacker in seiner neuen Rolle. Zumindest sitzt er viel &ouml;fters vor der Station auf der Veranda, als in einer der Zellen, um seinen Rausch auszuschlafen.<br />
Thunder nutzte den Frieden, zog nach Camden Village und plante seine Rache.  Ohne Skrupel brachte er am 13. November die Lehrerin <strong>Miss Spencer  </strong>und ihre beiden kleinen Kinder in seine Gewalt und auch <strong>Cassidy Clayton</strong>, die Tochter des Sheriffs samt Freundin, <strong>Sophie Garner</strong>, gerieten in seine Hand. Laut Aussagen sei der Verbrecher ohne Gewissen an sein Werk gegangen. Er habe die Lehrerin und das Zimmerm&auml;dchen vergewaltigt und sei mit brutaler Kraft gegen Cassidy Clayton vorgegangen. Nur durch das beherzte Entkommen von Eli Spencer, dem Sohn von Miss Spencer, war es Sheriff Clayton m&ouml;glich, von dem Vorgehen zu erfahren. Ohne zu z&ouml;gern riskierte er sein eigenes Leben, um die Menschen in der         Gewalt des Verbrechers zu retten.<br />
Letztendlich war es seine Tochter, die Thunder anschoss und damit in Flucht trieb. Die Verletzten kamen in die Klinik und ein Suchtrupp machte  sich noch in der Nacht auf, um Thunder zu stellen. In den Bergen kam es zu einer Schie&szlig;erei, bei der bedauerlicherweise<strong> Emma Thompson</strong>, die von Thunder als Geisel genommen worden war, zu tote kam. <br />
Nach Auskunft von Zeit-Deputy<strong> Vale Bozeman</strong> habe man Thunder jedoch &quot;erwischt&quot;. Er hielt sich sehr vage und versprach weitere Details, sobald der Sheriff wieder auf den F&uuml;ssen sei und eigene Entscheidungen treffen k&ouml;nnte.<br />
Es gilt abzuwarten, ob man Thunder lebend in die H&auml;nde bekommen hat oder nicht... </font><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">- <br />
        dp</font></p>
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
        H&Auml;NGT IHN </font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Sohn ehrbarer Einwohner ein M&ouml;rder?</font></h4><br />
      <BR><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Neben dem traurigen Schicksal von <strong>Emma Thompson</strong> hatte die Stadt noch einen weiteren Todesfall zu betrauern. Der junge <strong>Frank Brown</strong>  wurde am 13. November in der Nacht hinterr&uuml;cks erstochen. Nach Aussagen seiner Freunde, <strong>Oliver Cooper, Conrad O'Donogueh</strong> und Bruder <strong>Albert Brown</strong> sei <strong>Charles Cooper</strong>,  Olivers Bruder schuld an diesem feigen Mord. Die Details dar&uuml;ber sind recht verworren und es stellt sich zurecht die Frage, ob ein 12-j&auml;hriges Kind tats&auml;chlich in der Lage ist, ein anderes Kind zu t&ouml;ten. Doch scheinbar hat sich die halbe Bev&ouml;lkerung dar&uuml;ber schon ein Urteil gebildet. Laute Stimmen rufen nach Gerechtigkeit und dem Galgen. <br />
Sichtlich unzufrieden &uuml;ber die Informationssperre &quot;Thunder&quot; sucht man sich in der Stadt einen S&uuml;ndenbock. <br />
Obwohl die Eltern des m&ouml;glichen T&auml;ters rechtschaffene, aufrechte und wertvolle Mitglieder unserer Stadt sind, gibt es nur wenig Bereitschaft in Camden Village den Eltern in dieser schweren Stunde beizuwohnen. Selbst der Reverend wandte sich am Sonntag in seiner Predigt von dem jungen Cooper  ab. <br />
Glaubt man den Kindern, habe sich<strong> Charles Cooper</strong> zusammen mit dem Sohn der Lehrerin<strong> Eli Spencer</strong> (8 Jahre), am sp&auml;ten Abend im Wald herumgetrieben. Nach ihrer Einsch&auml;tzung h&auml;tten die beiden jungs garstige Mutproben voneinander verlangt, wobei auch Eli Spencer Verletztungen davon trug. Er wurde in derselben Nacht in der Klinik <br />
versorgt. Als man die beiden Kinder aufforderte aufzuh&ouml;ren und mit zur&uuml;ck in die Stadt zu kommen, seien beide aggressiv und b&ouml;se geworden, so Oliver Cooper. Sein Bruder sei regelrecht rasend vor Wut  gewesen und h&auml;tte dabei erst Albert mit den F&auml;usten und dann Frank mit dem Messer 'bearbeitet'. Eli Spencer habe versuchte zu helfen, die anderen davon abzuhalten Frank zur Hilfe zu eilen. Dabei wurde Oliver Cooper mit einem Messer im Oberschenkel verletzt und Conrad erlitt Verbrennungen.<br />
        <br />
        Man kann dar&uuml;ber geteilter Meinung sein, aber es stellt sich hier doch die Frage, ob zwei kleine Kinder tats&auml;chlich in der Lage sind den Kampf gegen vier &uuml;berwiegend &auml;ltere Jungen zu gewinnen.<br />
Dennoch befindet sich Charles Cooper seit seiner Ergreifung durch Deputy Barclay in polizeilicher Verwahrung und wartet auf seine Gerichtsverhandlung, die f&uuml;r den 18.11.1878 angestetzt wurde. <strong>Richter Dean Crawford</strong> aus St. Johns wird auf Mittag in Camden Village erwartet. Die Verhandlung ist &ouml;ffentlich und findet um 13.00 Uhr im Rathaus statt. - jb</font></p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1"><br />
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        NOCH IMMER KEINE SPUR VON MICHAEL BARCLAY!</font></h4><br />
      <BR><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Seit Mitte August wird Minenarbeiter <strong>Michael Barclay</strong> vermisst. Es gibt noch immer keine Spur. Und man tappt weiterhin im Dunkeln. Der Sheriff bittet alle Einwohner von Camden Village die Augen offen zu halten. Sollte jemand etwas &uuml;ber das Verschwinden des Mannes wissen, kann er dies in der Sheriff Station bei einem der Deputies oder <strong>Mister Clayton</strong> direkt zu Protokoll geben. Inzwischen bef&uuml;rchtet Sheriff Clayton, dass Mister Barclay unter Umst&auml;nden einem Indianer&uuml;berfall zu Opfer gefallen sein k&ouml;nnte. Schlie&szlig;lich ist unserer gesch&auml;tzten US Army eine Gruppe Indianer abhanden gekommen, die sich &uuml;berall herumtreiben k&ouml;nnte. Die M&ouml;glichkeit, dass ein stadtbekannter Unruhestifter im Suff schwer gest&uuml;rzt ist, schlie&szlig;t Clayton  inzwischen aus.</font></p>
      <hr noshade>
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    <td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
BEERDIGUNGEN</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>Grund zur Trauer</strong></font></p>
            <br />
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Gleich zwei Trauerfeiern galt es in den vergangenen Tagen zu bew&auml;ltigen. <strong>Die Browns</strong> lie&szlig;en ihren j&uuml;ngsten Sohn am Freitagnachmittag auf dem Friedhof beisetzen. <strong>Reverend Hawkins</strong> versuchte mit seiner Predigt den Eltern Trost und  Beistand zugeben. Er vers&auml;umte es nicht die sch&auml;ndliche Tat zu verurteilen, aber sch&uuml;rte nicht zu sehr am Feuer. Es galt den jungen Frank Brown zu ehren und seinen Eltern beizustehen. <strong>Mr. Brown </strong>schwor grimmig Rache, aber es anzunehmen, dass nur der Kummer aus dem Vater gesprochen hat.<br />
<strong>Emma Thompsons</strong> Beisetzung fand am Sonntagmittag nach der Kirche statt. <strong>Reverend Hawkins</strong> hielt eine sehr sch&ouml;ne Trauerfeier ab. Die Gemeinde war vollz&auml;hlig erschienen, um von einem sehr lieben Menschen Abschied zu nehmen. Letztendlich war Miss Thompson eine angesehene Person in der Stadt. Die Predigt von Reverend Hawkins ermahnte die Anwesenden mit erhobenem Zeigefinger sich nicht wie die gezeigten Beispiel vom rechten Weg abbringen zu lassen. Auf seine geigene, direkte und strenge Art und Weise &ouml;ffnete Rev. Hawkins seiner Gemeinde die Augen &uuml;ber den S&uuml;ndenpfuhl, der in Camden Village in letzter Zeit herrschte. Es ist nicht zu leugnen, auch Miss Thompson hatte sich einer Verfehlung hingegeben, die ihr letztendlich den Tod brachte.<br />
Doch das schm&auml;lert nicht ihre Verdienste, die sie f&uuml;r die Gemeinde als Lehrerin, Gemeinder&auml;tin und am Ende als Bibliothekarin geleistet hat. Wie viele Kinder sind durch ihre Schule gegangen? Wie viele sinnvolle Verordnungen haben wir ihr zu verdanken?<br />
Wer erinnert sich nicht an das junge M&auml;dchen von einst, dass  mit ihren Eltern dabei geholfen hat, die Stadt zu gr&uuml;nden und aufzubauen?<br />
Es ist traurig, dass wir erst vor kurzem ihren Onkel beerdigen mussten und nun auch sie. Viel zu jung, um dem Leben schon entrissen zu werden.<br />
<strong>B&uuml;rgermeister Camden</strong> hielt eine ergreifende Ansprache am Grab und K&uuml;nstler <strong>Gabriel Marlowe</strong> spielte Emma Thompson zu Ehren mit der Geige. Kurz zuvor hatte er sich f&uuml;r alle Anwesenden &uuml;berraschend als Thompsons Halbbruder offenbart.<br />
Miss Thompsons fr&uuml;hes Verlassen dieser Welt wird lange noch die Menschen von Camden Village mit Fassungslosigkeit erf&uuml;llen.- dp<br />
              </font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">DIE STADT W&Auml;CHST ERNEUT</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left">Ein guter Monat f&uuml;r Camden Village</font></h4><br />
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Trotz der kalten Jahreszeit w&auml;chst und gedeiht die kleine Stadt. Doch neben all den neuen Gesichtern auf unseren Stra&szlig;en, gab es auch einige, die es wieder wegzog. Die T&auml;nzerin <strong>Evangeline Robertson</strong> nahm an der Westk&uuml;ste eine neue Stelle an. Bahnhofsf&uuml;hrer<strong> Casey Conner</strong> lockte das gro&szlig;e Geld in seiner alten Heimat und Waisenkind <strong>Virginia Perry</strong> hatte &uuml;berraschenderweise Eltern, die das Kind schlie&szlig;lich  fanden und mit nach England wieder nahmen.<strong> Elena Fernandez</strong> zog es zur&uuml;ck nach Mexiko und Holly Lawsons Albtraum <strong>Kent Marshall</strong> reiste unverz&uuml;glich ab. Leider verlie&szlig; uns auch Bankier<strong> Liam McTender</strong> und zwingt die Bev&ouml;lkerung wieder nach St. Johns um dort ihre Gesch&auml;fte zu betreiben. <strong>Sarah Langley und Rose Tanner</strong> reisten schnell wieder ab, ebenfalls Cowboy<strong> Jack Winchester</strong>. <br />
Sch&auml;ferin <strong>Morina Donegal</strong> gab ihre Schafsfarm auf. <br />
Daf&uuml;r besitzt Camden Village nun einen eigenen Sattelmester namens <strong>Armando Marques</strong> . Im Saloon arbeiten die Geschwister <strong>Edith und Meredith Nolan</strong> im horizontalen Gewerbe. Ein Texaner, <strong>Vale Bozeman</strong>, hat in der Mountain-View-Street einen Waffenladen er&ouml;ffnet.<br />
Die Simones Farm hat in <strong>Nathaniel Blake</strong> einen neuen Ranchmitarbeiter gefunden. &Auml;hnliches Gl&uuml;ck hatte das G&auml;stehaus mit <strong>Emily Hunter</strong>, die als Aushilfe einspringt. Reverend Hawkins bekam &uuml;berraschend Besuch von seiner Tochter <strong>Rebeccah Hawkins</strong>. <strong>Adelle Carrington</strong> sucht ihr Gl&uuml;ck in Camden Village und <strong>Ava Errikson</strong> entkam mit knapper Not dem eigenen, gestrengen Vater, um <strong>Jericho House</strong> im Haushalt von <strong>Justine Craven</strong> zu helfen. <strong>Michael Barringer</strong> kehrt auf seine Ranch zur&uuml;ck und fand &uuml;berraschend seine Frau<strong> Juliette</strong>. <strong>Maureen Callahan</strong> fand mit ihren drei Kindern den Weg in die Stadt, so wie auch Rancher <strong>Riley Almers</strong>. <strong>Danger Romeo</strong> ist auf der Suche nach einer neuen Richtung und <strong>Jackson Haggard</strong> erwachte zu leben. <br />
Ein Brite bezog au&szlig;erhalb eine Ranch und brachte <strong>Victor Pellew</strong> mit, der die Schule besuchen wird und bereits wichtige Bekanntschaften geschlossen hat.</font></p></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br>INDIANERAUFSTAND &Uuml;BERF&Auml;LLE BEF&Uuml;RCHTET</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> 150 BLUTR&Uuml;NSTIGE ABTR&Uuml;NNIGE INDIANER BALD IN WYOMING?<br />
        </font></h4><br />
      <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Wie bereits im September / Oktober von uns berichtet, entflohen knapp 300 Northern Cheyennes ihrem Reservat in Oklahoma. Davon wurden wie bekannt ist nur rund die H&auml;lfte wieder eingefangen. Etwa 150 Cheyennen sind seit dem spurlos verschwunden. Die US Army und die Regierung bef&uuml;rchten nichts gutes f&uuml;r die wei&szlig;en Siedler, versicherten jedoch alles in ihre Macht stehende zu tun, um die B&uuml;rger von Amerika zu sch&uuml;tzen. Man w&uuml;rde mit allen Mitteln daran arbeiten, die abtr&uuml;nnigen Indianer aufzusp&uuml;ren. Die im September ausgebrochenen Cheyennen behaupten, dass angeblich eine Massenerkrankung im Reseravt schuld an dem Ausbruch gewesen sei. Man h&auml;tte nicht l&auml;nger zuschauen wollen, wie der ganze Stamme an den Krankheiten des wei&szlig;en Mannes zu grunde ging. Laut der Regierung h&auml;tte es jedoch st&auml;ndig Unstimmigkeiten im Reservat gegeben. Man unterstellt den Cheyennen unterschwellig absichtlich gestreute L&uuml;gen, um den Ausbruch zu begr&uuml;nden. Die Regierung ist seit dem Herbst bem&uuml;ht die fl&uuml;chtigen Indianer wieder einzufangen. Zu recht hatte man mit &Uuml;bergriffen auf wei&szlig;e Siedler gerechnet, wie die Bilanz zeigt. Gleich in den ersten Tagen gab es auf der Flucht Richtung Montana, in die Heimat der Cheyennen &Uuml;berf&auml;lle auf Zivilisten, denen man Tiere und Waffen stahl.<br />
Kurz gab es Hoffnung als es Ende September einer Einheit von 250 Kavalleristen gelungen war zu den Indianern aufzuschlie&szlig;en. Zuvor hatten sich Zivilisten und Truppen immer wieder Gefechte mit den Indianern geliefert. Doch die Freude w&auml;hrte nur kurz, als die Einheit am Punished Woman’s Creek in einen Hinterhalt geried. Der kommandierende Offizier und zehn Soldaten verloren dabei ihr Leben. Die Indianer konnten erneut fliehen. Im Oktober befanden sich bereits &uuml;ber 3000 Soldaten im Feld, um die roten Wilden unsch&auml;dlich zu machen. Sie trieben bis dahin ihr blutiges Unwesen in Kansas. Dabei verloren 40 Siedler ihr Leben. <br />
Wie wir bereits berichtet hatten, gelang es der 2. Kompanie der 3. Kavallerie die Abtr&uuml;nnigen mit ihrem H&auml;uptling Dull Knife am Chardron Creek festzusetzen. Man brachte die Wilden nach Fort Robinson in Nebraska. Gerade noch rechtzeitig, denn wie es aussah wollten sich die rund 300 Indianern Red Cloud anschlie&szlig;en, unwissend dar&uuml;ber jedoch, dass Red Cloud mit seinem Stamm nach South Dakota umgesiedelt worden war.<br />
Die gefangen genommenen Cheyennen machten einen v&ouml;llig ersch&ouml;pften Eindruck. Sie befinden sich noch immer in Fort Robinson. Die Beh&ouml;rden in Washington haben bislang kein Urteil &uuml;ber sie gef&auml;llt. <br />
Man vermutet nun an h&ouml;chster Stelle, dass jene M&auml;nner und Frauen, die kr&auml;ftig genug zum K&auml;mpfen sind, unter H&auml;uptling Little Wolf weiter gezogen sind. Es ist leider nicht auszuschlie&szlig;en, dass die Indianer weiterhin in der Gegend ihr Unwesen treiben werden, bis es der US Army endlich gelingt, sie aufzusp&uuml;ren und f&uuml;r ihre Vergehen zu bestrafen. Laut unserer Quelle k&ouml;nnen die &quot;verloren gegangenen&quot; Indianer l&auml;ngst auf dem Weg in die Dakotas sein, aber auch <strong>Wyoming</strong> oder Montana k&ouml;nnte ihr Ziel sein. <br />
        <br />
S&auml;mtliche Indianeragenten und Fort-Kommandanten sind dazu angehalten, wachsam zu sein und ihre Truppen in Alarmbereitschaft zu halten. Jede ihnen zukommende Information, die zur Ergreifung der Fl&uuml;chtigen f&uuml;hren k&ouml;nnte, ist unverz&uuml;glich den &uuml;bergeordneten Dienststellen mitzuteilen.<br />
Auch die B&uuml;rger bittet die Regierung &auml;u&szlig;erst vorsichtig in den n&auml;chsten Wochen zu sein. Sie r&auml;t unn&ouml;tige weite Wege in den betroffenen Gebieten zu meiden. Wer Gesch&auml;fte mit Indianern gerade zum Winter hin mit Fellen und Nahrungsmittel betreibt sollte Augen und Ohren offen halten. Gebiete, in denen sich Reservate in der N&auml;he befinden sollten die Grenzen streng bewachen und auf ungew&ouml;hnliche Aktivit&auml;ten achten. </font> </p>
      </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2><br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUWAHLEN GEMEINDERAT </font></h2><br />
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <font size="2"><br />
        NEUE GESICHTER BRAUCHT DIE STADT<br />
        </font></font></h2><br />
      <div align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, November - Der Tod von Emma Thompson rei&szlig;t ein weiteres gro&szlig;es Loch in den Gemeinderat. Nachdem auch Selina Tucker ihr Amt niederlegte, da sie nur f&uuml;r Mister Tucker die Vertretung war, kann der Gemeinderat  ohne Neuwahlen nicht mehr weiter f&uuml;r die Stadt handeln. Darum ruft B&uuml;rgermeister Richard Camden die Bev&ouml;lkerung der Stadt auf, in sich zu gehen und die Verantwortung f&uuml;r die Stadt ernst zu nehmen. Jeder Mann und jede Frau ist dank dem Wahlrecht von Wyoming in der Lage sich f&uuml;r ein Amt aufstellen zu lassen. Mister Camden und Mister Simones bleiben weiterhin ihrem Amt treu. Es sind jedoch drei Pl&auml;tz zu besetzen! Camden Village braucht engagierte M&auml;nner und Frauen, die mit Herz und Seele an der Stadt h&auml;ngen und f&uuml;r deren Wohlergehen bereit sind sich politisch zu bet&auml;tigen.<br />
F&uuml;r die Anmeldungen und Aufstellungen zur Wahl ist das Rathaus ab neun Uhr am 18. November ge&ouml;ffnet. </font>- js</div>
      <hr> </td>
  </tr>
</table>
</body>
</html>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[CAMDEN VILLAGE READER] - AUSGABE #3]]></title>
			<link>https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=39</link>
			<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 23:46:17 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/member.php?action=profile&uid=1">Sheriff</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=39</guid>
			<description><![CDATA[<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. X., NO. 3,517</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Mittwoch, November 13, 1878</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 4 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">RASSISMUS ZIEHT EIN<br />
                </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">LEHRERIN EMMA THOMPSON R&Auml;UMT IHREN STUHL</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, September / Oktober - Beschaulich war unsere Stadt, frei von kriminellen Subjekten und vergiftenden Gedankengut. Man duldete die Minderheiten am Ort. Doch was zu viel ist, ist zu viel f&uuml;r den unbescholtenen B&uuml;rger. Der Kirchbesuch der <strong>Familie Freeman</strong> mochte noch angehen, aber der Schulbesuch beider Kinder so kurz vor den Ferien brachte das Fass zum &Uuml;berlaufen. Kein geringerer als Mister <strong>Warren Simones</strong> setzte sich mit all seiner Kraft daf&uuml;r ein, dass auch an unserem Ort Rassentrennung zu gelten habe. Unterst&uuml;tzung fand er schnell in vielen B&uuml;rgern, die sich unzufrieden &uuml;ber die Entscheidung der Lehrerinnen und des B&uuml;rgermeisters zeigten. Auch Mister <strong>Jeffrey Goren</strong> trieb die Hetzreden feurig voran. Nicht zuletzt fanden sie Unterst&uuml;tzung bei <strong>Reverend Hawkins</strong>, der von seiner Kanzel herunter gl&uuml;hende Reden hielt und daf&uuml;r sorgte, dass bald jeder Einwohner von jenem teuflischen Fehltritt erfuhr. Er lie&szlig; es sich auch nicht nehmen, &ouml;ffentlich den beiden jungen Lehrerinnen ans Herz zu legen, sich einen Mann zu suchen, zu heiraten und ihren anbestimmten Platz als Frau einzunehmen. Dar&uuml;ber mag man geteilter Meinung sein. <br />
Miss Thompson hatte sich in der Vergangenheit schlie&szlig;lich sehr um <br />
unsere Schule und Sch&uuml;ler verdient gemacht.<br />
Jedoch sank die Sch&uuml;lerzahl drastisch vor den Ferien und die Stimmung gegen Miss Thompson und B&uuml;rgermeister Camden war zum ersten Mal nach all den ruhigen Jahren auf einem Tiefpunkt angelangt. L&auml;ngst ging es nicht mehr nur um die Freeman-Kinder. Mister Simones nutzte den Aufruhr um Stimmung gegen Miss Thompson zu machen, die ihm seit einigen Jahren ein Dorn im Auge ist. <br />
Man zog daraus Konsequenzen und Miss Thompson k&uuml;ndigte zum Schuljahresende. Seit Mitte September k&uuml;mmert sich Miss Thompson nun um unsere kleine, aber feine Bibliothek im Rathaus. Wie sie uns versicherte, w&uuml;rde sie auch weiterhin ihren alten Sch&uuml;lern ein offenes Ohr bei Kummer und Sorgen leihen. <br />
F&uuml;r einige B&uuml;rger mag dies nicht eine befriedigende L&ouml;sung sein, denn letztendlich bleiben die Freeman-Kinder in der Schule, aber nach den Ferien bleibt zumindest ein Neustart f&uuml;r alle Eltern und deren Kinder. Doch ob unsere Schule ohne Miss Thompson noch dieselbe sein wird, steht in den Sternen</font><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">.- dp</font></p>
      <hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUES AUS DEM RESERVAT</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUE EINHEIT UND REGELUNGEN</font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Seit August hat Major Samuel Shepard das Kommando im alten Fort &uuml;bernommen. Mit seiner frischen Einheit sorgt er f&uuml;r die Sicherheit unserer B&uuml;rger. Zusammen mit dem neuen Indianeragent Edward Alexander k&uuml;mmert sich Major Shepard auch um die Rechte der Indianer, die sich im nahen Reservat ganz gut eingelebt haben. Ab sofort d&uuml;rfen Indianer nur noch mit einem Passierschein das Reservat verlassen. Umgekehrt gilt jedoch dieselbe Regelung f&uuml;r jeden Besucher des Reservats.</font></p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1">ANZEIGE<br />
        <font size="-2"> KANZLEI BROWN</font></font></strong><br />
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        <br />
        Schauen Sie doch einmal in der Kanzlei von Cassiel Brown<br />
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      <hr noshade>
      <font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"> </font></font><br />
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">VERMISSTER B&Uuml;RGER</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WO IST MICHAEL BARCLAY?</font></h4><br />
            <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Seit Mitte August schon wird Minenarbeiter Michael Barclay vermisst. Der ehemalige Soldat soll laut seiner Frau das letzte Mal am Morgen des 14. Augusts 1878 gesehen worden sein. Er ging wie an jedem Morgen zur Arbeit und wollte rechtzeitig zum Abendessen zu Hause sein. Einige B&uuml;rger behaupten Mister Barclay am sp&auml;ten Nachmittag in der Stadt gesehen zu haben. <br />
Doch er besuchte weder den Saloon noch Freunde. Mrs. Barclay selbst meldete ihren Mann erst zwei Wochen sp&auml;ter als vermisst. Wie sich herausstellte, war das sp&auml;hrliche Haushaltsgeld aufgebraucht und die Frau geriet in Not. Den Ehemann selbst h&auml;tte sie nicht vermisst, sei er doch ein miesepetriger Schl&auml;ger, was einige Freunde aus dem Umfeld des Mannes best&auml;tigt hatten. Auch die Kinder von Mister Barclay haben den Vater seit Wochen nicht mehr gesehen. Das letzte Mal sei man aneinander geraten, so Sohn Graham, als es Unstimmigkeiten &uuml;ber seine Arbeit als Deputy gegeben h&auml;tte. Was sowohl Mutter und Schwester bezeugten. Sheriff Clayton zeigt sich ratlos und kann keine Ergebnisse nach einer ersten Suchaktion im nahen Wald vorweisen. Aber man will die Hoffnung noch nicht aufgeben, erkl&auml;rte Clayton, da man ihm Mister Barclay als verantwortungsbewussten Mann beschrieben h&auml;tte, der f&uuml;r  seine Familie sorgt und sie nicht einfach in Stich l&auml;sst. </font></p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"> </font></font></p></td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">SKLAVEREI UND DIEBE IN CAMDEN VILLAGE</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>SHERIFF CLAYTON NIMMT WANDERZIRKUS AUSEINANDER</strong></font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Wer h&auml;tte im Sommer daran zu glauben gewagt, dass mit ein bisschen Abwechslung in Form eines kleinen Wanderzirkuses eine Menge Kummer und Leid in die Stadt einziehen w&uuml;rde? Was mit einer wundervollen Parade durch die Mainstreet begann, endete in einer Gef&auml;ngniszelle.<br />
Nachdem Sheriff Clayton auf Grund geh&auml;ufter Einbr&uuml;che <br />
ein wachsames Auge auf unsere H&auml;user hatte, ging ihm ein gewisser <br />
Albert Foster in die F&auml;nge, der bei einem Einbruch im Ranch Market die Familie Cooper um Geld und Schmuck erleichtert hatte. <br />
Trotz intensiver Ermittlung gelang es dem Sheriff und seinem Deputy <br />
nicht, dem Zirkus etwas nachzuweisen. Erst eine schockierende Entdeckung brachte das ganze Verbrechen zu Tage. Ein kleiner, gefangen gehaltener Nigger-Junge wurde vom Zirkusdirektor wie ein Sklave gehalten. Laut Sheriff Clayton hatte man den Jungen dazu gezwungen nachts in die wohlhabenden H&auml;user einzubrechen. <br />
Der Junge befand sich bei seinem Auffinden in einem solch schlechten <br />
Zustand, dass Sheriff Clayton den Jungen sofort zur &Auml;rztin brachte. Scheinbar widersetzte sich bei dem Befreiungsversuch der Zirkusdirektor den Anweisungen des Sheriffs und kam so bei einem Schu&szlig;wechsel ums Leben. Die sp&auml;tere Durchsuchung des Zirkuses brachte das Diebesgut zu Tage. Der Sohn des Zirkusdirektors wurde dem County &uuml;berstellt, der Rest zog wieder seines Weges. <br />
<br />
Nur der Nigger-Junge blieb zur&uuml;ck, der scheinbar wenig &uuml;ber 'Freiheit' zu verstehen schien. Inzwischen arbeitet der Junge in <br />
den Simones-Stallungen in der Stadt. Nicht jeder B&uuml;rger begr&uuml;&szlig;t diese Entwicklung. Schlie&szlig;lich ist der Junge ein Dieb und Langfinger, ohne Eltern. Ein Streuner, dem man nicht trauen darf. Doch laut Sheriff Clayton sei man im Waisenhaus in St. John's &uuml;berlastet. Er hat den B&uuml;rgern in die Hand versprochen, dass er ein Auge auf den Jungen haben wird.</font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">DIE STADT W&Auml;CHST ERNEUT</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left"></font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Ein gutes Jahr f&uuml;r Camden Village</font></h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Trotz regem Zuwachs hat die Stadt leider auch ein paar Wegz&uuml;ge zu vermelden. Der erst k&uuml;rzlich in die Stadt gezogene <strong>Steven Burr</strong>, der die Wurzeln seiner Eltern suchte, verschwand &uuml;ber Nacht. Der Waisenknabe <strong>Colin Koreander</strong> wurde von Reverend Hawkins wieder zur&uuml;ck zu seinem Ziehvater geschickt. Man habe sich scheinbar nicht gut vertragen. Den gr&ouml;&szlig;ten Schock d&uuml;rften unsere B&uuml;rger erlebt haben, als Miss <strong>Ida Conelly</strong> vorr&uuml;bergehend ihren Laden schlie&szlig;en musste. Der Gesundheitszustand ihres Jungen<strong> Jeremiah</strong>hatte sich verschlechtert. Seit einigen Wochen ist sie nun mit dem Jungen an der milden K&uuml;ste und ihr Laden befindet sich nun ausgerechnet in chinesischen H&auml;nden. Miss<strong> Chen Li Yue</strong> scheint den Laden in festen H&auml;nden zu haben. <strong>Michael Barringer</strong> musste seine Farm aufgeben und zog weiter und K&uuml;chenmagd <strong>Annabell Fuller </strong>zog ohne weitere <br />
Angaben aus Camden Village fort. Auch S&auml;ngerin <strong>Faith <br />
Fairfield</strong> nahm neue Auftritte in der Ferne an. <br />
Daf&uuml;r besitzt Camden Village nun eine eigene Anwaltskanzlei, gef&uuml;hrt von<strong> Cassiel Brown</strong>, der mit Bruder <br />
<strong>Nathanniel</strong> und Schwester<strong> Serenity Ryan</strong> in die Stadt zog. Die junge <strong>Charlotte Chamberlaine</strong> versucht sich seit einigen Wochen als B&auml;ckerin und <strong>Evangeline Robertson </strong>begl&uuml;ckt Saloon-Besucher mit ihrem Gesang und Tanz. Auch der Bahnhof hat mit Bahnvorsteher <strong>Casey Conner</strong> Zuwachs erhalten. Eine neue Rothaut wurde von einigen Bewohnern im Umland gesichtet - die Kriegerin <strong>Avonaoo'o</strong>. <br />
              <br />
Scheinbar ist die Zeit der Streuner ausgebrochen, denn gleich mehrere <br />
Kinder ohne Eltern treiben sich im Umland herum - <strong>Blacky</strong>, der Dieb aus dem Zirkus, ein stummes M&auml;dchen namens <strong>Virginia Perry</strong> und ein zerlumpter Knabe, <strong>Josh Horner</strong>, der &ouml;fters bei kleineren Arbeiten angetroffen werden kann. <strong>Georgina Haggard</strong> hat ihr Einsiedlerleben auf der kleinen Farm verlassen und zeigt sich &ouml;fters in der Stadt. Besucher haben die Stadt ebenfalls heimgesucht und teilweise nicht wieder verlassen, wie die Verwandtschaft von Sheriff Clayton,<strong> Lily Border</strong>, und eine junge Mexikanerin <strong>Elena Frenandez</strong>. <br />
<strong>Major Samuel Shepard</strong> und <strong>Indianeragent <br />
Edward</strong> k&uuml;mmern sich um das Fort, w&auml;hrend man <br />
im Umkreis davon immer wieder <strong>Puma Watoo</strong> und den <br />
Indianerjungen <strong>Small Wolf</strong> sichtet. Freudenm&auml;dchen <strong>Megan Foster</strong> begl&uuml;ckt spentable Freier im Saloon und Krieger <strong>Wind in seinem Haar</strong> zog in das Indianerreservat ein.</font></p></td>
        </tr>
      </table>
      </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2><br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUER&Ouml;FFNUNG AM 13. NOVEMBER</font></h2><br />
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <font size="2">CAFE UND B&Auml;CKEREI ERFREUEN SICH NEUER BESITZER</font></font></h2><br />
      <div align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, November - Ab dem 13. November stehen unseren B&uuml;rgern zwei neue Gesch&auml;fte zur Auswahl. Die seit einiger Zeit geschlossene B&auml;ckerei er&ouml;ffnet wieder ihre T&uuml;r f&uuml;r Kundschaft. Eine junge Frau, Charlotte Chamberlaine, die nicht aus der Gegend stammte, hat den kleinen Laden erstanden. Man wird abwarten m&uuml;ssen, wie gut die B&uuml;rger ihre Backware annehmen wird. Ebenfalls neue Besitzer von Au&szlig;erhalb hat das alte Cafe in der Mountain-View-Street bekommen. Das uns allen noch als Donnas Caf&eacute; bekanntes Schmuckst&uuml;ck er&ouml;ffnet ebenfalls am 13. November neu unter Mrs. Serenity Ryan.</font>- js</div>
      <hr> </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
MORD &amp; TOTSCHLAG </font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">KEINE RUHE F&Uuml;R UNSERE STADT</font></h4><br />
            <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Erst im Juli suchten uns kaltbl&uuml;tige M&ouml;rder heim und entrissen uns zwei liebgewonnene Mitb&uuml;rger. Einen Monat  sp&auml;ter gibt es keinen Grund zum Aufatmen. Auch wenn es dieses Mal sicher keine Unschuldsl&auml;mmer erwischt hat, bleibt Mord Mord. Wie wir von Sheriff Clayton erfuhren, wurde ein Kopfgeldj&auml;ger im Saloon von einem der Freudenm&auml;dchen erstochen. Die junge Mexikanerin befand sich f&uuml;r zwei Wochen in Haft. Laut Clayton habe sie aus Notwehr gehandelt. Ihre Freilassung habe nichts mit dem reichen, mexikanischen Freund zu tun, der drau&szlig;en bei den Wasserf&auml;llen die Hazienda bewohnt. Noch habe der junge Anwalt Brown etwas mit ihrer Entlassung zu schaffen. Es w&auml;ren lediglich die Beweise gewesen, die f&uuml;r Ms. Rose gesprochen h&auml;tten. Die Leiche des ermordeten wurde per Eisenbahn in seine Heimat &uuml;berstellt.<br />
Ein zweiter Mord geschah am selben Tag im August, als Mr. Warren Simones auf der Suche nach jenem Sittenstrolch war, der versucht haben soll die attraktive Mrs. Simones zu verf&uuml;hren. Bereits in der Vergangenheit gab es Spekulationen &uuml;ber Mrs. Simones und Viehtreiber Jason Kendrick. <br />
Mr. Kendrick soll in Panik seine Waffe gezogen haben und Mr. Simones zur <br />
Notwehr gen&ouml;tigt haben.</font></p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"></font></p>
      <font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"> </font></font> <br />
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">KEINE RUHE F&Uuml;R CLAYTON</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WEITERE UNRUHEN </font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Neben Mord, Totschlag und Einbr&uuml;chen bekam es Sheriff Clayton auch mit einer Entf&uuml;hrung zu tun. Das junge Freudenm&auml;dchen Holly Lawson wurde vor dem Saloon entf&uuml;hrt und mit einer Kutsche Richtung St. Johns gebracht. Als Sheriff Clayton die Kutsche fand, sei diese am Waldrand abgestellt worden und er habe Ms. Lawson in einer f&uuml;r sie sehr unangenehmen Situation vorgefunden. Ihm sei es gelungen ihren Entf&uuml;hrer, den Saloon-Besitzer Kent Marshall in die Flucht zu schlagen. Scheinbar hatte er eine noch offene Rechnung mit seiner fr&uuml;heren Angestellten Lawson zu begleichen. Ms. Lawson befand sich in keinen guten Zustand und gab ihre Stelle im Saloon auf. Zur Zeit soll sie im G&auml;stehaus arbeiten und sorgt deswegen f&uuml;r reichlichen Gespr&auml;chsstoff am Ort.</font></p>
      <hr noshade> <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"> <br />
        </font></font></p></td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
GEHEIMNISVOLLER &Uuml;BERFALL</font></h2><br />
      <hr> <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>ANGRIFF AUF MISS SARAH MITCHELL</strong></font></p>
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">August  - Die Freudenm&auml;dchen unserer Stadt leben in letzter Zeit nicht ungef&auml;hrlich. Auch die Saloonbesitzerin Sarah Mitchell wurde am selben Tag der Entf&uuml;hrung von Miss Lawson Oper eines &Uuml;berfalls. Der T&auml;ter hatte sie dabei von hinten &uuml;berw&auml;ltigt, sie zu Boden gerungen, bewu&szlig;tlos geschlagen, gefesselt und mit einem Sack &uuml;ber den Kopf einfach im Hof des Saloons zur&uuml;ckgelassen. <br />
Angeblich habe er ihr eine Waffe an den Kopf gehalten. Erkennen konnte sie den T&auml;ter jedoch nicht. Rettung aus ihrer Lage nahte in Gestalt von Major Samuel Shepard.</font></p></td>
        </tr>
      </table>
      <br> <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">VERSTORBEN: ROBERT TUCKER</font></h2><br />
      <hr> <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Oktober - Einer unserer Stadtgr&uuml;nder, Robert Tucker, verstarb im Oktober im Alter von 63 Jahren.<br />
Wie uns die Familie Tucker mitteilte, starb der Mann an Herzversagen. Die Beerdigung fand in einem sehr kleinen Kreis kurz nach der Entdeckung seiner Leiche statt. Da der alte Tucker wie ein Einsiedler im Wald lebte, war sein Freundeskreis in den letzten Jahren stark geschrumpft. eben Familienangeh&ouml;rigen war auch Richard Camden mit Frau und Kindern anwesend.</font></td>
        </tr>
      </table>
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">STADTGEFL&Uuml;STER</font></h2><br />
      <hr> <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">August  / November - Keine Stadt ohne ihre Ger&uuml;chte. Angeblich soll Paul Johnson eine Stelle in den Stallungen angenommen haben. Damit w&auml;re der stark &uuml;berforderte Mr. Adam Baker ein wenig entlastet. <br />
Miss Emma Thompson scheint sich die Worte von Reverend Hawkins zu <br />
Herzen genommen zu haben - man sieht sie immer &ouml;fters an der  Seite von einem jungen Mann, der beim Bahnhof als Packer arbeitet.   Scheinbar hegen die beiden ernstere Absichten. Auch ein junges M&auml;dchen wohnt seit kurzem bei ihr.<br />
Mrs. Simones scheint sich bester Gesundheit zu erfreuen, obwohl sie, <br />
wie jeder inzwischen sehen kann hochschwanger ist.<br />
Das Haus der Familie Spencer ist dank dem beherzten Zupacken von Sheriff Clayton beinahe fertig gestellt.<br />
In die Mountain-View soll ein Waffenh&auml;ndler eingezogen sein, der auch dort im November sein Gesch&auml;ft er&ouml;ffnen m&ouml;chte.<br />
Und der nach einem Jagdunfall schwer verletzte Indianerjunge erfreut sich endlich auch wieder bester Gesundheit. Nur der in der Gegend umherschweifende Puma macht die Stadtbewohner nerv&ouml;s. Angeblich sei er zahm, versicherte der Junge. Doch wer rei&szlig;t nachts die H&uuml;hner im Ort? Wer hat drau&szlig;en auf den Weiden bereits das vierte Scharf gerissen?</font></td>
        </tr>
      </table>
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">MIT GOTTES HILFE... </font></h2><br />
      <hr> <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><div align="center">
              <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>REVEREND HAWKINS AUF DEM KRIEGSPFAD...</strong></font></p>
              <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">November - Es ist sicher niemand ein Geheimnis geblieben, dass Reverend Hawkins ein gottesf&uuml;rchtiger Mann ist, der streng nach Gottes Wort lebt. Seine Predigten gaben in den letzten Monaten unserer <br />
frommen Gemeinde alte St&auml;rke und vorallem das Vertrauen in Gott zur&uuml;ck. <br />
Reverend Hawkins ist ein Mann, der sich getraut klar und deutlich auszusprechen was in dieser Gemeinde Gott missf&auml;llt und seinen Zorn auf die Bewohner unserer Stadt lenkt. F&uuml;r Rev. Hawkins sind die &Uuml;berf&auml;lle auf die Farmen, die Angriffe auf die Freudenm&auml;dchen, das Verschwinden von Mr. Barclay nichts anderes, als ein Fingerzeig Gottes. Denn wer in S&uuml;nde lebt, erz&uuml;rnt Gott, wie Hawkins am Sonntag erst wieder betonte. <br />
Alkoholkonsum, Gl&uuml;cksspiel und der Saloon seien keine gottgef&auml;llige Vergn&uuml;gungen f&uuml;r gottesf&uuml;rchtige Menschen. Huren h&auml;tten nichts im Gotteshaus verloren und Gl&uuml;cksspieler, die ihre Familie ins Verderben rei&szlig;en geh&ouml;ren angeprangert. Denn auch wenn man nur die S&uuml;nder unter sich duldet, w&uuml;rde Gottes Zorn &uuml;ber die Stadt hereinbrechen. <br />
Und Reverend Hawkins Bef&uuml;rchtungen sind nicht g&auml;nzlich aus dem Nichts gegriffen.</font></p>
            </div></td>
        </tr>
      </table>
      <p></p></td>
  </tr>
</table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. X., NO. 3,517</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Mittwoch, November 13, 1878</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 4 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">RASSISMUS ZIEHT EIN<br />
                </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">LEHRERIN EMMA THOMPSON R&Auml;UMT IHREN STUHL</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, September / Oktober - Beschaulich war unsere Stadt, frei von kriminellen Subjekten und vergiftenden Gedankengut. Man duldete die Minderheiten am Ort. Doch was zu viel ist, ist zu viel f&uuml;r den unbescholtenen B&uuml;rger. Der Kirchbesuch der <strong>Familie Freeman</strong> mochte noch angehen, aber der Schulbesuch beider Kinder so kurz vor den Ferien brachte das Fass zum &Uuml;berlaufen. Kein geringerer als Mister <strong>Warren Simones</strong> setzte sich mit all seiner Kraft daf&uuml;r ein, dass auch an unserem Ort Rassentrennung zu gelten habe. Unterst&uuml;tzung fand er schnell in vielen B&uuml;rgern, die sich unzufrieden &uuml;ber die Entscheidung der Lehrerinnen und des B&uuml;rgermeisters zeigten. Auch Mister <strong>Jeffrey Goren</strong> trieb die Hetzreden feurig voran. Nicht zuletzt fanden sie Unterst&uuml;tzung bei <strong>Reverend Hawkins</strong>, der von seiner Kanzel herunter gl&uuml;hende Reden hielt und daf&uuml;r sorgte, dass bald jeder Einwohner von jenem teuflischen Fehltritt erfuhr. Er lie&szlig; es sich auch nicht nehmen, &ouml;ffentlich den beiden jungen Lehrerinnen ans Herz zu legen, sich einen Mann zu suchen, zu heiraten und ihren anbestimmten Platz als Frau einzunehmen. Dar&uuml;ber mag man geteilter Meinung sein. <br />
Miss Thompson hatte sich in der Vergangenheit schlie&szlig;lich sehr um <br />
unsere Schule und Sch&uuml;ler verdient gemacht.<br />
Jedoch sank die Sch&uuml;lerzahl drastisch vor den Ferien und die Stimmung gegen Miss Thompson und B&uuml;rgermeister Camden war zum ersten Mal nach all den ruhigen Jahren auf einem Tiefpunkt angelangt. L&auml;ngst ging es nicht mehr nur um die Freeman-Kinder. Mister Simones nutzte den Aufruhr um Stimmung gegen Miss Thompson zu machen, die ihm seit einigen Jahren ein Dorn im Auge ist. <br />
Man zog daraus Konsequenzen und Miss Thompson k&uuml;ndigte zum Schuljahresende. Seit Mitte September k&uuml;mmert sich Miss Thompson nun um unsere kleine, aber feine Bibliothek im Rathaus. Wie sie uns versicherte, w&uuml;rde sie auch weiterhin ihren alten Sch&uuml;lern ein offenes Ohr bei Kummer und Sorgen leihen. <br />
F&uuml;r einige B&uuml;rger mag dies nicht eine befriedigende L&ouml;sung sein, denn letztendlich bleiben die Freeman-Kinder in der Schule, aber nach den Ferien bleibt zumindest ein Neustart f&uuml;r alle Eltern und deren Kinder. Doch ob unsere Schule ohne Miss Thompson noch dieselbe sein wird, steht in den Sternen</font><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">.- dp</font></p>
      <hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUES AUS DEM RESERVAT</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUE EINHEIT UND REGELUNGEN</font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Seit August hat Major Samuel Shepard das Kommando im alten Fort &uuml;bernommen. Mit seiner frischen Einheit sorgt er f&uuml;r die Sicherheit unserer B&uuml;rger. Zusammen mit dem neuen Indianeragent Edward Alexander k&uuml;mmert sich Major Shepard auch um die Rechte der Indianer, die sich im nahen Reservat ganz gut eingelebt haben. Ab sofort d&uuml;rfen Indianer nur noch mit einem Passierschein das Reservat verlassen. Umgekehrt gilt jedoch dieselbe Regelung f&uuml;r jeden Besucher des Reservats.</font></p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1">ANZEIGE<br />
        <font size="-2"> KANZLEI BROWN</font></font></strong><br />
        <font size="1">SIND SIE AUF DER SUCHE NACH IHREM RECHT?</font><font size="-2"><br />
         Dann sind Sie bei uns richtig. Wir bieten Ihnen Beratung!<br />
        <br />
        Schauen Sie doch einmal in der Kanzlei von Cassiel Brown<br />
        vorbei! </font></font></p>
      <hr noshade>
      <font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"> </font></font><br />
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">VERMISSTER B&Uuml;RGER</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WO IST MICHAEL BARCLAY?</font></h4><br />
            <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Seit Mitte August schon wird Minenarbeiter Michael Barclay vermisst. Der ehemalige Soldat soll laut seiner Frau das letzte Mal am Morgen des 14. Augusts 1878 gesehen worden sein. Er ging wie an jedem Morgen zur Arbeit und wollte rechtzeitig zum Abendessen zu Hause sein. Einige B&uuml;rger behaupten Mister Barclay am sp&auml;ten Nachmittag in der Stadt gesehen zu haben. <br />
Doch er besuchte weder den Saloon noch Freunde. Mrs. Barclay selbst meldete ihren Mann erst zwei Wochen sp&auml;ter als vermisst. Wie sich herausstellte, war das sp&auml;hrliche Haushaltsgeld aufgebraucht und die Frau geriet in Not. Den Ehemann selbst h&auml;tte sie nicht vermisst, sei er doch ein miesepetriger Schl&auml;ger, was einige Freunde aus dem Umfeld des Mannes best&auml;tigt hatten. Auch die Kinder von Mister Barclay haben den Vater seit Wochen nicht mehr gesehen. Das letzte Mal sei man aneinander geraten, so Sohn Graham, als es Unstimmigkeiten &uuml;ber seine Arbeit als Deputy gegeben h&auml;tte. Was sowohl Mutter und Schwester bezeugten. Sheriff Clayton zeigt sich ratlos und kann keine Ergebnisse nach einer ersten Suchaktion im nahen Wald vorweisen. Aber man will die Hoffnung noch nicht aufgeben, erkl&auml;rte Clayton, da man ihm Mister Barclay als verantwortungsbewussten Mann beschrieben h&auml;tte, der f&uuml;r  seine Familie sorgt und sie nicht einfach in Stich l&auml;sst. </font></p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"> </font></font></p></td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">SKLAVEREI UND DIEBE IN CAMDEN VILLAGE</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>SHERIFF CLAYTON NIMMT WANDERZIRKUS AUSEINANDER</strong></font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Wer h&auml;tte im Sommer daran zu glauben gewagt, dass mit ein bisschen Abwechslung in Form eines kleinen Wanderzirkuses eine Menge Kummer und Leid in die Stadt einziehen w&uuml;rde? Was mit einer wundervollen Parade durch die Mainstreet begann, endete in einer Gef&auml;ngniszelle.<br />
Nachdem Sheriff Clayton auf Grund geh&auml;ufter Einbr&uuml;che <br />
ein wachsames Auge auf unsere H&auml;user hatte, ging ihm ein gewisser <br />
Albert Foster in die F&auml;nge, der bei einem Einbruch im Ranch Market die Familie Cooper um Geld und Schmuck erleichtert hatte. <br />
Trotz intensiver Ermittlung gelang es dem Sheriff und seinem Deputy <br />
nicht, dem Zirkus etwas nachzuweisen. Erst eine schockierende Entdeckung brachte das ganze Verbrechen zu Tage. Ein kleiner, gefangen gehaltener Nigger-Junge wurde vom Zirkusdirektor wie ein Sklave gehalten. Laut Sheriff Clayton hatte man den Jungen dazu gezwungen nachts in die wohlhabenden H&auml;user einzubrechen. <br />
Der Junge befand sich bei seinem Auffinden in einem solch schlechten <br />
Zustand, dass Sheriff Clayton den Jungen sofort zur &Auml;rztin brachte. Scheinbar widersetzte sich bei dem Befreiungsversuch der Zirkusdirektor den Anweisungen des Sheriffs und kam so bei einem Schu&szlig;wechsel ums Leben. Die sp&auml;tere Durchsuchung des Zirkuses brachte das Diebesgut zu Tage. Der Sohn des Zirkusdirektors wurde dem County &uuml;berstellt, der Rest zog wieder seines Weges. <br />
<br />
Nur der Nigger-Junge blieb zur&uuml;ck, der scheinbar wenig &uuml;ber 'Freiheit' zu verstehen schien. Inzwischen arbeitet der Junge in <br />
den Simones-Stallungen in der Stadt. Nicht jeder B&uuml;rger begr&uuml;&szlig;t diese Entwicklung. Schlie&szlig;lich ist der Junge ein Dieb und Langfinger, ohne Eltern. Ein Streuner, dem man nicht trauen darf. Doch laut Sheriff Clayton sei man im Waisenhaus in St. John's &uuml;berlastet. Er hat den B&uuml;rgern in die Hand versprochen, dass er ein Auge auf den Jungen haben wird.</font></p>
            </td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">DIE STADT W&Auml;CHST ERNEUT</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left"></font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Ein gutes Jahr f&uuml;r Camden Village</font></h4><br />
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Trotz regem Zuwachs hat die Stadt leider auch ein paar Wegz&uuml;ge zu vermelden. Der erst k&uuml;rzlich in die Stadt gezogene <strong>Steven Burr</strong>, der die Wurzeln seiner Eltern suchte, verschwand &uuml;ber Nacht. Der Waisenknabe <strong>Colin Koreander</strong> wurde von Reverend Hawkins wieder zur&uuml;ck zu seinem Ziehvater geschickt. Man habe sich scheinbar nicht gut vertragen. Den gr&ouml;&szlig;ten Schock d&uuml;rften unsere B&uuml;rger erlebt haben, als Miss <strong>Ida Conelly</strong> vorr&uuml;bergehend ihren Laden schlie&szlig;en musste. Der Gesundheitszustand ihres Jungen<strong> Jeremiah</strong>hatte sich verschlechtert. Seit einigen Wochen ist sie nun mit dem Jungen an der milden K&uuml;ste und ihr Laden befindet sich nun ausgerechnet in chinesischen H&auml;nden. Miss<strong> Chen Li Yue</strong> scheint den Laden in festen H&auml;nden zu haben. <strong>Michael Barringer</strong> musste seine Farm aufgeben und zog weiter und K&uuml;chenmagd <strong>Annabell Fuller </strong>zog ohne weitere <br />
Angaben aus Camden Village fort. Auch S&auml;ngerin <strong>Faith <br />
Fairfield</strong> nahm neue Auftritte in der Ferne an. <br />
Daf&uuml;r besitzt Camden Village nun eine eigene Anwaltskanzlei, gef&uuml;hrt von<strong> Cassiel Brown</strong>, der mit Bruder <br />
<strong>Nathanniel</strong> und Schwester<strong> Serenity Ryan</strong> in die Stadt zog. Die junge <strong>Charlotte Chamberlaine</strong> versucht sich seit einigen Wochen als B&auml;ckerin und <strong>Evangeline Robertson </strong>begl&uuml;ckt Saloon-Besucher mit ihrem Gesang und Tanz. Auch der Bahnhof hat mit Bahnvorsteher <strong>Casey Conner</strong> Zuwachs erhalten. Eine neue Rothaut wurde von einigen Bewohnern im Umland gesichtet - die Kriegerin <strong>Avonaoo'o</strong>. <br />
              <br />
Scheinbar ist die Zeit der Streuner ausgebrochen, denn gleich mehrere <br />
Kinder ohne Eltern treiben sich im Umland herum - <strong>Blacky</strong>, der Dieb aus dem Zirkus, ein stummes M&auml;dchen namens <strong>Virginia Perry</strong> und ein zerlumpter Knabe, <strong>Josh Horner</strong>, der &ouml;fters bei kleineren Arbeiten angetroffen werden kann. <strong>Georgina Haggard</strong> hat ihr Einsiedlerleben auf der kleinen Farm verlassen und zeigt sich &ouml;fters in der Stadt. Besucher haben die Stadt ebenfalls heimgesucht und teilweise nicht wieder verlassen, wie die Verwandtschaft von Sheriff Clayton,<strong> Lily Border</strong>, und eine junge Mexikanerin <strong>Elena Frenandez</strong>. <br />
<strong>Major Samuel Shepard</strong> und <strong>Indianeragent <br />
Edward</strong> k&uuml;mmern sich um das Fort, w&auml;hrend man <br />
im Umkreis davon immer wieder <strong>Puma Watoo</strong> und den <br />
Indianerjungen <strong>Small Wolf</strong> sichtet. Freudenm&auml;dchen <strong>Megan Foster</strong> begl&uuml;ckt spentable Freier im Saloon und Krieger <strong>Wind in seinem Haar</strong> zog in das Indianerreservat ein.</font></p></td>
        </tr>
      </table>
      </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2><br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUER&Ouml;FFNUNG AM 13. NOVEMBER</font></h2><br />
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <font size="2">CAFE UND B&Auml;CKEREI ERFREUEN SICH NEUER BESITZER</font></font></h2><br />
      <div align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, November - Ab dem 13. November stehen unseren B&uuml;rgern zwei neue Gesch&auml;fte zur Auswahl. Die seit einiger Zeit geschlossene B&auml;ckerei er&ouml;ffnet wieder ihre T&uuml;r f&uuml;r Kundschaft. Eine junge Frau, Charlotte Chamberlaine, die nicht aus der Gegend stammte, hat den kleinen Laden erstanden. Man wird abwarten m&uuml;ssen, wie gut die B&uuml;rger ihre Backware annehmen wird. Ebenfalls neue Besitzer von Au&szlig;erhalb hat das alte Cafe in der Mountain-View-Street bekommen. Das uns allen noch als Donnas Caf&eacute; bekanntes Schmuckst&uuml;ck er&ouml;ffnet ebenfalls am 13. November neu unter Mrs. Serenity Ryan.</font>- js</div>
      <hr> </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
MORD &amp; TOTSCHLAG </font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">KEINE RUHE F&Uuml;R UNSERE STADT</font></h4><br />
            <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Erst im Juli suchten uns kaltbl&uuml;tige M&ouml;rder heim und entrissen uns zwei liebgewonnene Mitb&uuml;rger. Einen Monat  sp&auml;ter gibt es keinen Grund zum Aufatmen. Auch wenn es dieses Mal sicher keine Unschuldsl&auml;mmer erwischt hat, bleibt Mord Mord. Wie wir von Sheriff Clayton erfuhren, wurde ein Kopfgeldj&auml;ger im Saloon von einem der Freudenm&auml;dchen erstochen. Die junge Mexikanerin befand sich f&uuml;r zwei Wochen in Haft. Laut Clayton habe sie aus Notwehr gehandelt. Ihre Freilassung habe nichts mit dem reichen, mexikanischen Freund zu tun, der drau&szlig;en bei den Wasserf&auml;llen die Hazienda bewohnt. Noch habe der junge Anwalt Brown etwas mit ihrer Entlassung zu schaffen. Es w&auml;ren lediglich die Beweise gewesen, die f&uuml;r Ms. Rose gesprochen h&auml;tten. Die Leiche des ermordeten wurde per Eisenbahn in seine Heimat &uuml;berstellt.<br />
Ein zweiter Mord geschah am selben Tag im August, als Mr. Warren Simones auf der Suche nach jenem Sittenstrolch war, der versucht haben soll die attraktive Mrs. Simones zu verf&uuml;hren. Bereits in der Vergangenheit gab es Spekulationen &uuml;ber Mrs. Simones und Viehtreiber Jason Kendrick. <br />
Mr. Kendrick soll in Panik seine Waffe gezogen haben und Mr. Simones zur <br />
Notwehr gen&ouml;tigt haben.</font></p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"></font></p>
      <font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"> </font></font> <br />
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">KEINE RUHE F&Uuml;R CLAYTON</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WEITERE UNRUHEN </font></h4><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Neben Mord, Totschlag und Einbr&uuml;chen bekam es Sheriff Clayton auch mit einer Entf&uuml;hrung zu tun. Das junge Freudenm&auml;dchen Holly Lawson wurde vor dem Saloon entf&uuml;hrt und mit einer Kutsche Richtung St. Johns gebracht. Als Sheriff Clayton die Kutsche fand, sei diese am Waldrand abgestellt worden und er habe Ms. Lawson in einer f&uuml;r sie sehr unangenehmen Situation vorgefunden. Ihm sei es gelungen ihren Entf&uuml;hrer, den Saloon-Besitzer Kent Marshall in die Flucht zu schlagen. Scheinbar hatte er eine noch offene Rechnung mit seiner fr&uuml;heren Angestellten Lawson zu begleichen. Ms. Lawson befand sich in keinen guten Zustand und gab ihre Stelle im Saloon auf. Zur Zeit soll sie im G&auml;stehaus arbeiten und sorgt deswegen f&uuml;r reichlichen Gespr&auml;chsstoff am Ort.</font></p>
      <hr noshade> <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"> <br />
        </font></font></p></td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top"> <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><br />
GEHEIMNISVOLLER &Uuml;BERFALL</font></h2><br />
      <hr> <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>ANGRIFF AUF MISS SARAH MITCHELL</strong></font></p>
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">August  - Die Freudenm&auml;dchen unserer Stadt leben in letzter Zeit nicht ungef&auml;hrlich. Auch die Saloonbesitzerin Sarah Mitchell wurde am selben Tag der Entf&uuml;hrung von Miss Lawson Oper eines &Uuml;berfalls. Der T&auml;ter hatte sie dabei von hinten &uuml;berw&auml;ltigt, sie zu Boden gerungen, bewu&szlig;tlos geschlagen, gefesselt und mit einem Sack &uuml;ber den Kopf einfach im Hof des Saloons zur&uuml;ckgelassen. <br />
Angeblich habe er ihr eine Waffe an den Kopf gehalten. Erkennen konnte sie den T&auml;ter jedoch nicht. Rettung aus ihrer Lage nahte in Gestalt von Major Samuel Shepard.</font></p></td>
        </tr>
      </table>
      <br> <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">VERSTORBEN: ROBERT TUCKER</font></h2><br />
      <hr> <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Oktober - Einer unserer Stadtgr&uuml;nder, Robert Tucker, verstarb im Oktober im Alter von 63 Jahren.<br />
Wie uns die Familie Tucker mitteilte, starb der Mann an Herzversagen. Die Beerdigung fand in einem sehr kleinen Kreis kurz nach der Entdeckung seiner Leiche statt. Da der alte Tucker wie ein Einsiedler im Wald lebte, war sein Freundeskreis in den letzten Jahren stark geschrumpft. eben Familienangeh&ouml;rigen war auch Richard Camden mit Frau und Kindern anwesend.</font></td>
        </tr>
      </table>
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">STADTGEFL&Uuml;STER</font></h2><br />
      <hr> <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">August  / November - Keine Stadt ohne ihre Ger&uuml;chte. Angeblich soll Paul Johnson eine Stelle in den Stallungen angenommen haben. Damit w&auml;re der stark &uuml;berforderte Mr. Adam Baker ein wenig entlastet. <br />
Miss Emma Thompson scheint sich die Worte von Reverend Hawkins zu <br />
Herzen genommen zu haben - man sieht sie immer &ouml;fters an der  Seite von einem jungen Mann, der beim Bahnhof als Packer arbeitet.   Scheinbar hegen die beiden ernstere Absichten. Auch ein junges M&auml;dchen wohnt seit kurzem bei ihr.<br />
Mrs. Simones scheint sich bester Gesundheit zu erfreuen, obwohl sie, <br />
wie jeder inzwischen sehen kann hochschwanger ist.<br />
Das Haus der Familie Spencer ist dank dem beherzten Zupacken von Sheriff Clayton beinahe fertig gestellt.<br />
In die Mountain-View soll ein Waffenh&auml;ndler eingezogen sein, der auch dort im November sein Gesch&auml;ft er&ouml;ffnen m&ouml;chte.<br />
Und der nach einem Jagdunfall schwer verletzte Indianerjunge erfreut sich endlich auch wieder bester Gesundheit. Nur der in der Gegend umherschweifende Puma macht die Stadtbewohner nerv&ouml;s. Angeblich sei er zahm, versicherte der Junge. Doch wer rei&szlig;t nachts die H&uuml;hner im Ort? Wer hat drau&szlig;en auf den Weiden bereits das vierte Scharf gerissen?</font></td>
        </tr>
      </table>
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">MIT GOTTES HILFE... </font></h2><br />
      <hr> <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><div align="center">
              <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>REVEREND HAWKINS AUF DEM KRIEGSPFAD...</strong></font></p>
              <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">November - Es ist sicher niemand ein Geheimnis geblieben, dass Reverend Hawkins ein gottesf&uuml;rchtiger Mann ist, der streng nach Gottes Wort lebt. Seine Predigten gaben in den letzten Monaten unserer <br />
frommen Gemeinde alte St&auml;rke und vorallem das Vertrauen in Gott zur&uuml;ck. <br />
Reverend Hawkins ist ein Mann, der sich getraut klar und deutlich auszusprechen was in dieser Gemeinde Gott missf&auml;llt und seinen Zorn auf die Bewohner unserer Stadt lenkt. F&uuml;r Rev. Hawkins sind die &Uuml;berf&auml;lle auf die Farmen, die Angriffe auf die Freudenm&auml;dchen, das Verschwinden von Mr. Barclay nichts anderes, als ein Fingerzeig Gottes. Denn wer in S&uuml;nde lebt, erz&uuml;rnt Gott, wie Hawkins am Sonntag erst wieder betonte. <br />
Alkoholkonsum, Gl&uuml;cksspiel und der Saloon seien keine gottgef&auml;llige Vergn&uuml;gungen f&uuml;r gottesf&uuml;rchtige Menschen. Huren h&auml;tten nichts im Gotteshaus verloren und Gl&uuml;cksspieler, die ihre Familie ins Verderben rei&szlig;en geh&ouml;ren angeprangert. Denn auch wenn man nur die S&uuml;nder unter sich duldet, w&uuml;rde Gottes Zorn &uuml;ber die Stadt hereinbrechen. <br />
Und Reverend Hawkins Bef&uuml;rchtungen sind nicht g&auml;nzlich aus dem Nichts gegriffen.</font></p>
            </div></td>
        </tr>
      </table>
      <p></p></td>
  </tr>
</table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[CAMDEN VILLAGE READER] - AUSGABE #2]]></title>
			<link>https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=38</link>
			<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 23:22:30 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/member.php?action=profile&uid=1">Sheriff</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=38</guid>
			<description><![CDATA[<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. X., NO. 3,457</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Dienstag, August 6, 1878</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 4 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUER&Ouml;FFNUNG AM 5. AUGUST <br><BR><br />
        </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Das G&auml;stehaus &ouml;ffnet wieder seine T&uuml;ren</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, August - Wenn sich heute Mittag um 12.00 Uhr die T&uuml;ren des G&auml;stehauses wieder &ouml;ffnen, k&ouml;nnen sich unsere Einwohner selbst von den Ver&auml;nderungen unter der neuen Besitzerin </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>Kathleen Farley,</strong> ein Bild machen. Vier Wochen lang wurde frischer Wind in das alte G&auml;stehaus gebracht, das sich nun im neuen Glanz sonnen kann. Ein hellerer, w&auml;rmerer Empfang zeugt von der weiblichen F&uuml;hrung, die nicht mit Deko gegeizt hat. Der Speiseraum, der nicht nur Hausg&auml;sten zur Verf&uuml;gung steht, wurde leicht umgestellt und ebenfalls heller gestaltet. Am Service wolle man, laut Ms. Farley, erst einmal an den alten Traditionen festhalten, auch wenn leider die Entlassung </font><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">der K&uuml;chenhilfe, mehr Arbeit f&uuml;r das neue, alte Team bedeutet. Doch Ms. Farley zeigt sich zuversichtlich und freut sich auf ihre G&auml;ste am Mittag, die mit Musik, dank des ber&uuml;hmten Geigenspielers Mr. Gabriel Marlowe aus San Francisco und Mrs. Porters Kirchenchor, und neuer Speisekarte <br />
verw&ouml;hnt werden sollen.- dp</font></p>
      <a href="#"> </a><br />
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">SELTSAME VORKOMMNISSE </font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Dumme Jungenstreiche?</font></h4><BR><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Seit einigen Wochen kommt es immer wieder zu seltsamen Vorf&auml;llen im Ort und in der Umgebung. Nach dem erst am 4. Juli auf der Goren-Ranch ein Feuer ausbrach, lie&szlig; ein Scherzbold alle Schaffe von Rancher Nestor Smith frei. Einige Kleinfarmer beschwerten sich &uuml;ber das Verschwinden ihrer H&uuml;hner, einige hatten Sch&auml;den an Z&auml;unen festgestellt. Im Ort kam es Nachts zu mutwilliger Zerst&ouml;rung und St&ouml;rung der Nachtruhe - Mr. Conellys Ladenscheibe wurde eingeworfen, sowie auch die unseres Ranch <br />
Market, vom Saloon und dem Rathaus. Sheriff Clayton bittet um Hinweise <br />
auf den oder die T&auml;ter. Sollten die Vorkommnisse nicht abrei&szlig;en, ist er bereit eine B&uuml;rgerwache ins Leben zu rufen, um die St&ouml;renfriede zu fassen.</font> </p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1">ANZEIGE<br />
        <font size="-2"> SPECIALS WIEDERER&Ouml;FFNUNG</font></font></strong><br />
        <font size="1">NEUE PREISE 'G&Auml;STEHAUS'</font><font size="-2"><br />
        <br />
        Spezial-Angebote zur Wiederer&ouml;ffnung am 6. August!<br />
        <br />
        Alle Gerichte zum Kennenlernen zum halben Preis!<br />
        Wir freuen uns auf Ihr kommen!<br />
        G&auml;stehaus Camden Village</font><font size="2"><br />
        </font></font></p>
      <hr noshade>
      <font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"> </font></font><br />
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">KEINER LEGT SICH MIT CLAYTON AN</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">SCHL&Auml;GEREI MIT VIEHBARON</font></h4><BR><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Wem die Sensation des sp&auml;ten Abends vom 5. Juli entgangen sein sollte, wird sich sicher wundern zu h&ouml;ren, dass sich unser neuer Sheriff, Mr. John Clayton eine Pr&uuml;gelei mit Warren Simones geleistet hat. Laut Augenzeugen sei der Streit &uuml;ber eine private Angelegenheit entbrandet. Diese private Angelegenheit soll angeblich die neue Lehrerin Erin Spencer sein, die bereits in aller Munde ist, nachdem sich das Ger&uuml;cht verbreitet hat, sie sei verheiratet und w&uuml;rde ihren Mann verschweigen. Ein kleiner Skandal in den Augen unserer ach so ehrbaren B&uuml;rgern.<br />
Die Schl&auml;gerei fand ein schnelles Ende durch das beherzte Eingreifen des neuen Deputys, Mr. Graham Barclay, der mit zwei Eimern kaltem Wasser f&uuml;r Abk&uuml;hlung sogte.</font></p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"> </font></font></p></td>
    <td width="65%"  style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">FALL DES FORTS</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>M&uuml;ssen wir wieder Angst haben?</strong><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift//fort.jpg" width="234" height="156" hspace="8" vspace="8" align="right"></font> <br />
            </p>
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">&Uuml;berraschend wurde am Abend des 05. Juli die Aufgabe des vorl&auml;ufigen Forst an der Nordseites des Forrest Lake verk&uuml;ndet. In einer raschen Wendung im langj&auml;hrigen Streit zwischen der Regierung und den Indianern des n&ouml;rdlichen Territoriums wurde der von allen bang erwartete Vertrag unterschrieben. Damit steht seit vier Wochen das Land n&ouml;rdlich von Camden Village den Indianern als zugesichertes Reservat zu.</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Noch sind nicht alle Truppen abgezogen. Anscheinend erwartet man trotz allen Versicherungen drohenden &Auml;rger. <br />
Das Fort ist bereits von allen Indianern verlassen worden. Wie Soldaten <br />
berichteten, haben sie sich in kleineren Gruppen &uuml;ber das Land <br />
verteilt. Sogar in der Stadt haben sich bereits vereinzelte Indianer <br />
gezeigt, um Handel zu betreiben.<br />
Um weiterhin ein friedliches Miteinander zu garantieren, bittet die Regierung darum, sich auch weiterhin an die g&uuml;ltigen Gesetze zu halten:</font> </p>
<p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <br />
<strong>Kein Verkauf von Alkohol und Schu&szlig;waffen an die Indianer.</strong></font></p></td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">DIE STADT W&Auml;CHST </font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left"></font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Ein gutes Jahr f&uuml;r Camden Village</font></h4><BR><br />
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Beklagten wir letzten Monat noch den Weggang lieber Stadtbewohner, k&ouml;nnen wir heute mit Freude berichten, dass die Stadt einen regen Wachstum erlebt. <br />
Zwar verlie&szlig; uns &uuml;berraschend der erst k&uuml;rzlich <br />
zum Saloon-Besitzer aufgestiegene<strong> Mr. William Tavington,</strong> sowie der Restaurant-K&auml;ufer<strong> James West, </strong>daf&uuml;r lauschen wir jetzt jeden Sonntag den Predigten unseres neuenReverends,<strong> Mr. Samuel Hawkins, </strong>der mit seinem Pflegesohn<strong> Colin Koreander </strong>in die Lake Street einzog. Die K&ouml;chin <strong>Ruth Cornwell </strong>begl&uuml;ckt seit etwas mehr als einen Monat die G&auml;ste des G&auml;stehauses mit ihren Eint&ouml;pfen und im Saloon wurde die L&uuml;cke von <strong>Sue Taylor </strong>rasch durch die Sch&ouml;nheiten<strong> Nevada Rose </strong>und<strong> Marybeth Kay </strong>geschlossen. Das fehlen von Musik nach dem Weggang von <strong>Dean Handerson</strong> soll laut Sarah Mitchell bald mit einem gewissen <strong>Jesse Harding</strong> ein Ende haben. Bankier <strong>Liam McTender</strong> beschwerte sich unl&auml;ngst &uuml;ber das langsam anlaufende Gesch&auml;ft, aber war in den letzten Tagen bereits ein wenig zuversichtlicher. <br />
 Ein besonders gro&szlig;er Gewinn f&uuml;r Camden Village ist die  &Uuml;bernahme der Klinik durch <strong>Dr. Caitlin Leigh</strong>.<br />
<strong>Mrs. Ida Connelly</strong> f&uuml;hrt mit <strong>Sohn Jeremiah</strong> und <strong>Gehilfe Pete</strong> den Gemischtwarenladen, so wie die <strong>Familie Cooper</strong> nach alter Tradition den Ranch Market.<br />
Auch ber&uuml;hmte Namen kan Camden Village vorweisen, so zog es die S&auml;ngerin <strong>Faith Fairfield, </strong>in unsere Stadt. <br />
Geiger <strong>Gabriel Marlowe </strong>ist dahingegen zur Entspannung <br />
in der Stadt, um Halbschwester Emma Thompson zu besuchen.<br />
Die Familie Barclay sorgte mit Stadtgespr&auml;ch, da <strong>Graham <br />
Barclay</strong> Deputy wurde, seine <strong>Schwester Bonnie</strong> nach wie vor bei einer Negerin arbeitet und <strong>Vater Michael</strong> noch immer f&uuml;r einen Hungerlohn arbeiten geht. Klatschtante Mrs. Porter fand wie immer einige Ger&uuml;chte, die es zu verbreiten galt und <strong>Raphael DeLaVega</strong> bezog mit Butler <strong>Salvatore Diaz</strong> die Hazienda auf dem Plateau. Cowboy <strong>Joey Costigan</strong> fand Arbeit bei Warren Simones, Farmer <strong>Isaac Holliday</strong> flirtete angestrengt mit Schafsz&uuml;chterin <strong>Morina Donegall</strong>. K&uuml;chengehilfin des Saloons <strong>Annabell <br />
Fuller</strong>, wie auch Hausangestellte<strong> Estelle Baker</strong> bei den Simones, gaben keinen Anlass zu Beschwerden. Daf&uuml;r treibt sich in letzter Zeit einiges an fragw&uuml;rdigen Gestalten um Camden Village herum. Allen voran der Schausteller <strong>Duncan Smith</strong>, &uuml;ber den wir leider nicht mehr herausgefunden haben, dicht gefolgt von <strong>Rachael Carver</strong>, die den meisten jedoch aus dem Weg geht. Aber auch der eine oder andere Indianer verirrte sich in die Stadt. Ein M&auml;dchen namens <strong>Sanuye</strong> bewies dabei besondere Neugier. Jesse Hardings Wolf <strong>Acuma</strong> h&auml;lt die Stadt hin und wieder in Atem so wie Claytons Gefangener, <strong>Devlin / Tristan Harding.</strong></font></p></td>
        </tr>
      </table>
      <p></p></td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2><br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NOCH KEINE SPUREN </font></h2><br />
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <font size="2">ODER SITZT DER M&Ouml;RDER L&Auml;NGST IN UNSEREM GEF&Auml;NGNIS?</font></font></h2><br />
      <div align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, August - Wie wir vor &uuml;ber einem Monat berichteten, geschahen zwei schockierende Morde in unserer Stadt. Der Saloon-Besitzer David Webber und die Tochter des ehmaligen G&auml;stehaus-Besitzers Mosley, Agnes Mosley verloren dabei ihr Leben. Auch vier Wochen sp&auml;ter gibt es scheinbar keine Spuren von dem oder den T&auml;tern. Doch man muss sich fragen, ob der M&ouml;rder nicht l&auml;ngst in unserem Gef&auml;ngnis sitzt. Ging Sheriff Clayton doch in der Nacht des 5. Julis ein Mann in die F&auml;nge, der wegen Mordes bereits gesucht wird. Wie uns Augenzeugen berichteten hielt sich der gewisse Mr. Tristan Harding, auch bekannt unter Tristan Ludlow, seit l&auml;ngerem in der Stadt auf. Er sei dabei durch sein eigenartiges  Verhalten aufgefallen. Er wurde mehr als einmal von unseren aufgebrachten B&uuml;rgern als verr&uuml;ckt und geistig verwirrt beschrieben. Es ist an der Zeit, dass unser Sheriff handelt, bevor noch ein Mord passiert.</font> - js</div>
      <hr> </td>
  </tr>
</table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. X., NO. 3,457</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Dienstag, August 6, 1878</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 4 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUER&Ouml;FFNUNG AM 5. AUGUST <br><BR><br />
        </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Das G&auml;stehaus &ouml;ffnet wieder seine T&uuml;ren</font></h4><br />
      <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, August - Wenn sich heute Mittag um 12.00 Uhr die T&uuml;ren des G&auml;stehauses wieder &ouml;ffnen, k&ouml;nnen sich unsere Einwohner selbst von den Ver&auml;nderungen unter der neuen Besitzerin </font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>Kathleen Farley,</strong> ein Bild machen. Vier Wochen lang wurde frischer Wind in das alte G&auml;stehaus gebracht, das sich nun im neuen Glanz sonnen kann. Ein hellerer, w&auml;rmerer Empfang zeugt von der weiblichen F&uuml;hrung, die nicht mit Deko gegeizt hat. Der Speiseraum, der nicht nur Hausg&auml;sten zur Verf&uuml;gung steht, wurde leicht umgestellt und ebenfalls heller gestaltet. Am Service wolle man, laut Ms. Farley, erst einmal an den alten Traditionen festhalten, auch wenn leider die Entlassung </font><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">der K&uuml;chenhilfe, mehr Arbeit f&uuml;r das neue, alte Team bedeutet. Doch Ms. Farley zeigt sich zuversichtlich und freut sich auf ihre G&auml;ste am Mittag, die mit Musik, dank des ber&uuml;hmten Geigenspielers Mr. Gabriel Marlowe aus San Francisco und Mrs. Porters Kirchenchor, und neuer Speisekarte <br />
verw&ouml;hnt werden sollen.- dp</font></p>
      <a href="#"> </a><br />
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">SELTSAME VORKOMMNISSE </font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Dumme Jungenstreiche?</font></h4><BR><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Seit einigen Wochen kommt es immer wieder zu seltsamen Vorf&auml;llen im Ort und in der Umgebung. Nach dem erst am 4. Juli auf der Goren-Ranch ein Feuer ausbrach, lie&szlig; ein Scherzbold alle Schaffe von Rancher Nestor Smith frei. Einige Kleinfarmer beschwerten sich &uuml;ber das Verschwinden ihrer H&uuml;hner, einige hatten Sch&auml;den an Z&auml;unen festgestellt. Im Ort kam es Nachts zu mutwilliger Zerst&ouml;rung und St&ouml;rung der Nachtruhe - Mr. Conellys Ladenscheibe wurde eingeworfen, sowie auch die unseres Ranch <br />
Market, vom Saloon und dem Rathaus. Sheriff Clayton bittet um Hinweise <br />
auf den oder die T&auml;ter. Sollten die Vorkommnisse nicht abrei&szlig;en, ist er bereit eine B&uuml;rgerwache ins Leben zu rufen, um die St&ouml;renfriede zu fassen.</font> </p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1">ANZEIGE<br />
        <font size="-2"> SPECIALS WIEDERER&Ouml;FFNUNG</font></font></strong><br />
        <font size="1">NEUE PREISE 'G&Auml;STEHAUS'</font><font size="-2"><br />
        <br />
        Spezial-Angebote zur Wiederer&ouml;ffnung am 6. August!<br />
        <br />
        Alle Gerichte zum Kennenlernen zum halben Preis!<br />
        Wir freuen uns auf Ihr kommen!<br />
        G&auml;stehaus Camden Village</font><font size="2"><br />
        </font></font></p>
      <hr noshade>
      <font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"> </font></font><br />
<h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">KEINER LEGT SICH MIT CLAYTON AN</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">SCHL&Auml;GEREI MIT VIEHBARON</font></h4><BR><br />
      <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Wem die Sensation des sp&auml;ten Abends vom 5. Juli entgangen sein sollte, wird sich sicher wundern zu h&ouml;ren, dass sich unser neuer Sheriff, Mr. John Clayton eine Pr&uuml;gelei mit Warren Simones geleistet hat. Laut Augenzeugen sei der Streit &uuml;ber eine private Angelegenheit entbrandet. Diese private Angelegenheit soll angeblich die neue Lehrerin Erin Spencer sein, die bereits in aller Munde ist, nachdem sich das Ger&uuml;cht verbreitet hat, sie sei verheiratet und w&uuml;rde ihren Mann verschweigen. Ein kleiner Skandal in den Augen unserer ach so ehrbaren B&uuml;rgern.<br />
Die Schl&auml;gerei fand ein schnelles Ende durch das beherzte Eingreifen des neuen Deputys, Mr. Graham Barclay, der mit zwei Eimern kaltem Wasser f&uuml;r Abk&uuml;hlung sogte.</font></p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><font size="2"> </font></font></p></td>
    <td width="65%"  style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">FALL DES FORTS</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <p><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong>M&uuml;ssen wir wieder Angst haben?</strong><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift//fort.jpg" width="234" height="156" hspace="8" vspace="8" align="right"></font> <br />
            </p>
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">&Uuml;berraschend wurde am Abend des 05. Juli die Aufgabe des vorl&auml;ufigen Forst an der Nordseites des Forrest Lake verk&uuml;ndet. In einer raschen Wendung im langj&auml;hrigen Streit zwischen der Regierung und den Indianern des n&ouml;rdlichen Territoriums wurde der von allen bang erwartete Vertrag unterschrieben. Damit steht seit vier Wochen das Land n&ouml;rdlich von Camden Village den Indianern als zugesichertes Reservat zu.</font></p>
<p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Noch sind nicht alle Truppen abgezogen. Anscheinend erwartet man trotz allen Versicherungen drohenden &Auml;rger. <br />
Das Fort ist bereits von allen Indianern verlassen worden. Wie Soldaten <br />
berichteten, haben sie sich in kleineren Gruppen &uuml;ber das Land <br />
verteilt. Sogar in der Stadt haben sich bereits vereinzelte Indianer <br />
gezeigt, um Handel zu betreiben.<br />
Um weiterhin ein friedliches Miteinander zu garantieren, bittet die Regierung darum, sich auch weiterhin an die g&uuml;ltigen Gesetze zu halten:</font> </p>
<p align="center"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <br />
<strong>Kein Verkauf von Alkohol und Schu&szlig;waffen an die Indianer.</strong></font></p></td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr noshade>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">DIE STADT W&Auml;CHST </font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"><h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/wachstum.jpg" width="234" height="176" hspace="8" vspace="8" align="left"></font><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Ein gutes Jahr f&uuml;r Camden Village</font></h4><BR><br />
            <p align="left"><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Beklagten wir letzten Monat noch den Weggang lieber Stadtbewohner, k&ouml;nnen wir heute mit Freude berichten, dass die Stadt einen regen Wachstum erlebt. <br />
Zwar verlie&szlig; uns &uuml;berraschend der erst k&uuml;rzlich <br />
zum Saloon-Besitzer aufgestiegene<strong> Mr. William Tavington,</strong> sowie der Restaurant-K&auml;ufer<strong> James West, </strong>daf&uuml;r lauschen wir jetzt jeden Sonntag den Predigten unseres neuenReverends,<strong> Mr. Samuel Hawkins, </strong>der mit seinem Pflegesohn<strong> Colin Koreander </strong>in die Lake Street einzog. Die K&ouml;chin <strong>Ruth Cornwell </strong>begl&uuml;ckt seit etwas mehr als einen Monat die G&auml;ste des G&auml;stehauses mit ihren Eint&ouml;pfen und im Saloon wurde die L&uuml;cke von <strong>Sue Taylor </strong>rasch durch die Sch&ouml;nheiten<strong> Nevada Rose </strong>und<strong> Marybeth Kay </strong>geschlossen. Das fehlen von Musik nach dem Weggang von <strong>Dean Handerson</strong> soll laut Sarah Mitchell bald mit einem gewissen <strong>Jesse Harding</strong> ein Ende haben. Bankier <strong>Liam McTender</strong> beschwerte sich unl&auml;ngst &uuml;ber das langsam anlaufende Gesch&auml;ft, aber war in den letzten Tagen bereits ein wenig zuversichtlicher. <br />
 Ein besonders gro&szlig;er Gewinn f&uuml;r Camden Village ist die  &Uuml;bernahme der Klinik durch <strong>Dr. Caitlin Leigh</strong>.<br />
<strong>Mrs. Ida Connelly</strong> f&uuml;hrt mit <strong>Sohn Jeremiah</strong> und <strong>Gehilfe Pete</strong> den Gemischtwarenladen, so wie die <strong>Familie Cooper</strong> nach alter Tradition den Ranch Market.<br />
Auch ber&uuml;hmte Namen kan Camden Village vorweisen, so zog es die S&auml;ngerin <strong>Faith Fairfield, </strong>in unsere Stadt. <br />
Geiger <strong>Gabriel Marlowe </strong>ist dahingegen zur Entspannung <br />
in der Stadt, um Halbschwester Emma Thompson zu besuchen.<br />
Die Familie Barclay sorgte mit Stadtgespr&auml;ch, da <strong>Graham <br />
Barclay</strong> Deputy wurde, seine <strong>Schwester Bonnie</strong> nach wie vor bei einer Negerin arbeitet und <strong>Vater Michael</strong> noch immer f&uuml;r einen Hungerlohn arbeiten geht. Klatschtante Mrs. Porter fand wie immer einige Ger&uuml;chte, die es zu verbreiten galt und <strong>Raphael DeLaVega</strong> bezog mit Butler <strong>Salvatore Diaz</strong> die Hazienda auf dem Plateau. Cowboy <strong>Joey Costigan</strong> fand Arbeit bei Warren Simones, Farmer <strong>Isaac Holliday</strong> flirtete angestrengt mit Schafsz&uuml;chterin <strong>Morina Donegall</strong>. K&uuml;chengehilfin des Saloons <strong>Annabell <br />
Fuller</strong>, wie auch Hausangestellte<strong> Estelle Baker</strong> bei den Simones, gaben keinen Anlass zu Beschwerden. Daf&uuml;r treibt sich in letzter Zeit einiges an fragw&uuml;rdigen Gestalten um Camden Village herum. Allen voran der Schausteller <strong>Duncan Smith</strong>, &uuml;ber den wir leider nicht mehr herausgefunden haben, dicht gefolgt von <strong>Rachael Carver</strong>, die den meisten jedoch aus dem Weg geht. Aber auch der eine oder andere Indianer verirrte sich in die Stadt. Ein M&auml;dchen namens <strong>Sanuye</strong> bewies dabei besondere Neugier. Jesse Hardings Wolf <strong>Acuma</strong> h&auml;lt die Stadt hin und wieder in Atem so wie Claytons Gefangener, <strong>Devlin / Tristan Harding.</strong></font></p></td>
        </tr>
      </table>
      <p></p></td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2><br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NOCH KEINE SPUREN </font></h2><br />
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <font size="2">ODER SITZT DER M&Ouml;RDER L&Auml;NGST IN UNSEREM GEF&Auml;NGNIS?</font></font></h2><br />
      <div align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, August - Wie wir vor &uuml;ber einem Monat berichteten, geschahen zwei schockierende Morde in unserer Stadt. Der Saloon-Besitzer David Webber und die Tochter des ehmaligen G&auml;stehaus-Besitzers Mosley, Agnes Mosley verloren dabei ihr Leben. Auch vier Wochen sp&auml;ter gibt es scheinbar keine Spuren von dem oder den T&auml;tern. Doch man muss sich fragen, ob der M&ouml;rder nicht l&auml;ngst in unserem Gef&auml;ngnis sitzt. Ging Sheriff Clayton doch in der Nacht des 5. Julis ein Mann in die F&auml;nge, der wegen Mordes bereits gesucht wird. Wie uns Augenzeugen berichteten hielt sich der gewisse Mr. Tristan Harding, auch bekannt unter Tristan Ludlow, seit l&auml;ngerem in der Stadt auf. Er sei dabei durch sein eigenartiges  Verhalten aufgefallen. Er wurde mehr als einmal von unseren aufgebrachten B&uuml;rgern als verr&uuml;ckt und geistig verwirrt beschrieben. Es ist an der Zeit, dass unser Sheriff handelt, bevor noch ein Mord passiert.</font> - js</div>
      <hr> </td>
  </tr>
</table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[CAMDEN VILLAGE READER] - SONDERAUSGABE]]></title>
			<link>https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=37</link>
			<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 23:07:33 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/member.php?action=profile&uid=1">Sheriff</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=37</guid>
			<description><![CDATA[<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. X., SONDERAUSGABE</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Freitag, Juli 5, 1878</font></div></td>
          <td><div align="right">AUSHANG RATHAUS</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ER&Ouml;FFNUNGSFEIER DER WELLS FARGO BANK</font></h4><BR><br />
      <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/mainstreet_oeffentlich_bank.jpg" hspace="3" vspace="3" align="left">CV, Juli - Wie unsere lieben B&uuml;rger seit ein paar Wochen wissen, hat die lange Reise nach St. John's endlich ein Ende. Das Geld unserer Stadtbewohner kann endlich sicher vor Ort gelagert und vermehrt werden. Die Wells Fargo Bank er&ouml;ffnet endlich nach 3 monatiger Vorbereitungs- und Bauzeit ihre T&uuml;ren. Oder besser gesagt, ihren Tresor f&uuml;r unsere B&uuml;rger. <br />
Anl&auml;sslich der Er&ouml;ffnung findet am<strong> sp&auml;ten Nachmittag gegen 17.00 Uhr</strong> eine kleine <strong>Einweihungsfeier</strong> unter der Leitung des neuen Bankiers Liam McTender statt. Alle Einwohner sind herzlich Willkommen.<br />
&Ouml;ffnungszeiten der Bank sind bisher noch nicht bekannt, aber sicherlich wird Mr. Liam McTender alle Fragen am Nachmittag kl&auml;ren und &Ouml;ffnungszeiten in den kommenden Tagen aush&auml;ngen. Wie er uns versichert hat, ist er auch gerne bereit pers&ouml;nliche Beratungsgespr&auml;che zu f&uuml;hren. - dp</font></p>
      <a href="#"> </a><br />
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WANTED</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Aufgepasst liebe B&uuml;rger</font></h4><br />
<p><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Sheriff Clayton bat die Redaktion um eine Eilmeldung. Nach neusten Erkenntnissen treiben sich zur Zeit in Wyoming zwei steckbrieflich gesuchte Verbrecher herum. Bei der ersten Person konnte uns Mr. Clayton keine n&auml;heren Angaben machen. Scheinbar handelt es sich um ein Phantom. Bei der zweiten Person soll es sich um einen gesuchten M&ouml;rder handeln. Die Steckbriefe h&auml;ngen vor dem B&uuml;ro des Sheriffs aus. - jc</font><br />
      </p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1">ANZEIGE<br />
        <font size="-2"> GROSSAKTION FARMER'S SHOP</font></font></strong><br />
        <font size="1">Nur dieses Wochenende</font><font size="-2"><br />
        <br />
        Spezial-Angebote der Coopers!<br />
        <br />
        2 S&auml;cke Saatgut zahlen, 1 Sack umsonst dazu<br />
        Haken, Spaten, Rechen... alles um 15% billiger<br />
        Setzlinge aus eigener Zucht - pro St&uuml;ck 2 Cent</font><font size="2"><br />
        </font></font></p></td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NACHTRAG SCHEUNENBRAND</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Dramatische Ereig<font size="-1">nisse nach dem Brand</font></font></h4><br />
            <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src= "https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/brand.jpg" alt="feuer" name="brand" width="234" height="132" hspace="3" vspace="3" align="left" id="brand">Wie wir in unserer heutigen Morgenausgabe berichtet hatten, wurde auf dem gestrigen Fest zur Unabh&auml;ngigkeitsfeier ein Gro&szlig;brand  ausgel&ouml;st, bei dem sich Feuerwerksk&ouml;rper entz&uuml;ndeten und die Stadtscheune niederbrandten. Ersten Aussagen zufolge soll die Tochter des Sheriffs mit einer Freundin f&uuml;r den Brand verantwortlich sein. Jedoch wurde die junge Ms. Clayton und Ms. Garner nicht wie berichtet in Schutzhaft genommen. Sie haben NICHT die Nacht im Gef&auml;ngnis verbracht. Es ereignete sich viel mehr ein dramatisches Ereignis auf dem Forest Trail. Mehrere Bewohner berichteten davon, dass unser Sheriff, John Clayton, am Abend des 4. Julis Sophie Garner, das Zimmerm&auml;dchen des G&auml;stehauses, sowie seine Tochter, Cassidy, mehrmals kopf&uuml;ber in einen Pferdetrog tauchte. Die Meinungen dar&uuml;ber, warum er diese Tat vollzog, gehen weit auseinander. Einigen &Auml;u&szlig;erungen zufolge, soll es sich dabei um eine               erzieherische Ma&szlig;nahme gehandelt haben, da die beiden M&auml;dchen betrunken gewesen w&auml;ren, w&auml;hrend andere die Ansicht vertreten, dass es sich um pure Brutalit&auml;t handelte, mit der der Sheriff vorgegangen sei.<br />
Erin Spencer, die neben Emma Thompson, das Amt einer Lehrkraft bekleidet, soll ebenfalls in den Vorfall involviert gewesen sein. Dem Bericht eines Augenzeuges nach, der nicht namentlich genannt werden m&ouml;chte, hatte sie den Versuch unternommen, den Sheriff von seiner Handlung abzubringen, landete dabei jedoch lediglich unsanft auf dem Boden. - dp</font></p></td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr noshade>
    </td>
  </tr>
</table>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/imags/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. X., SONDERAUSGABE</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Freitag, Juli 5, 1878</font></div></td>
          <td><div align="right">AUSHANG RATHAUS</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">ER&Ouml;FFNUNGSFEIER DER WELLS FARGO BANK</font></h4><BR><br />
      <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/mainstreet_oeffentlich_bank.jpg" hspace="3" vspace="3" align="left">CV, Juli - Wie unsere lieben B&uuml;rger seit ein paar Wochen wissen, hat die lange Reise nach St. John's endlich ein Ende. Das Geld unserer Stadtbewohner kann endlich sicher vor Ort gelagert und vermehrt werden. Die Wells Fargo Bank er&ouml;ffnet endlich nach 3 monatiger Vorbereitungs- und Bauzeit ihre T&uuml;ren. Oder besser gesagt, ihren Tresor f&uuml;r unsere B&uuml;rger. <br />
Anl&auml;sslich der Er&ouml;ffnung findet am<strong> sp&auml;ten Nachmittag gegen 17.00 Uhr</strong> eine kleine <strong>Einweihungsfeier</strong> unter der Leitung des neuen Bankiers Liam McTender statt. Alle Einwohner sind herzlich Willkommen.<br />
&Ouml;ffnungszeiten der Bank sind bisher noch nicht bekannt, aber sicherlich wird Mr. Liam McTender alle Fragen am Nachmittag kl&auml;ren und &Ouml;ffnungszeiten in den kommenden Tagen aush&auml;ngen. Wie er uns versichert hat, ist er auch gerne bereit pers&ouml;nliche Beratungsgespr&auml;che zu f&uuml;hren. - dp</font></p>
      <a href="#"> </a><br />
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">WANTED</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Aufgepasst liebe B&uuml;rger</font></h4><br />
<p><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Sheriff Clayton bat die Redaktion um eine Eilmeldung. Nach neusten Erkenntnissen treiben sich zur Zeit in Wyoming zwei steckbrieflich gesuchte Verbrecher herum. Bei der ersten Person konnte uns Mr. Clayton keine n&auml;heren Angaben machen. Scheinbar handelt es sich um ein Phantom. Bei der zweiten Person soll es sich um einen gesuchten M&ouml;rder handeln. Die Steckbriefe h&auml;ngen vor dem B&uuml;ro des Sheriffs aus. - jc</font><br />
      </p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1">ANZEIGE<br />
        <font size="-2"> GROSSAKTION FARMER'S SHOP</font></font></strong><br />
        <font size="1">Nur dieses Wochenende</font><font size="-2"><br />
        <br />
        Spezial-Angebote der Coopers!<br />
        <br />
        2 S&auml;cke Saatgut zahlen, 1 Sack umsonst dazu<br />
        Haken, Spaten, Rechen... alles um 15% billiger<br />
        Setzlinge aus eigener Zucht - pro St&uuml;ck 2 Cent</font><font size="2"><br />
        </font></font></p></td>
    <td width="65%" style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NACHTRAG SCHEUNENBRAND</font></h2><br />
      <hr>
      <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Dramatische Ereig<font size="-1">nisse nach dem Brand</font></font></h4><br />
            <p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><img src= "https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/brand.jpg" alt="feuer" name="brand" width="234" height="132" hspace="3" vspace="3" align="left" id="brand">Wie wir in unserer heutigen Morgenausgabe berichtet hatten, wurde auf dem gestrigen Fest zur Unabh&auml;ngigkeitsfeier ein Gro&szlig;brand  ausgel&ouml;st, bei dem sich Feuerwerksk&ouml;rper entz&uuml;ndeten und die Stadtscheune niederbrandten. Ersten Aussagen zufolge soll die Tochter des Sheriffs mit einer Freundin f&uuml;r den Brand verantwortlich sein. Jedoch wurde die junge Ms. Clayton und Ms. Garner nicht wie berichtet in Schutzhaft genommen. Sie haben NICHT die Nacht im Gef&auml;ngnis verbracht. Es ereignete sich viel mehr ein dramatisches Ereignis auf dem Forest Trail. Mehrere Bewohner berichteten davon, dass unser Sheriff, John Clayton, am Abend des 4. Julis Sophie Garner, das Zimmerm&auml;dchen des G&auml;stehauses, sowie seine Tochter, Cassidy, mehrmals kopf&uuml;ber in einen Pferdetrog tauchte. Die Meinungen dar&uuml;ber, warum er diese Tat vollzog, gehen weit auseinander. Einigen &Auml;u&szlig;erungen zufolge, soll es sich dabei um eine               erzieherische Ma&szlig;nahme gehandelt haben, da die beiden M&auml;dchen betrunken gewesen w&auml;ren, w&auml;hrend andere die Ansicht vertreten, dass es sich um pure Brutalit&auml;t handelte, mit der der Sheriff vorgegangen sei.<br />
Erin Spencer, die neben Emma Thompson, das Amt einer Lehrkraft bekleidet, soll ebenfalls in den Vorfall involviert gewesen sein. Dem Bericht eines Augenzeuges nach, der nicht namentlich genannt werden m&ouml;chte, hatte sie den Versuch unternommen, den Sheriff von seiner Handlung abzubringen, landete dabei jedoch lediglich unsanft auf dem Boden. - dp</font></p></td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr noshade>
    </td>
  </tr>
</table>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[[CAMDEN VILLAGE READER] - AUSGABE #1]]></title>
			<link>https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=36</link>
			<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 20:50:35 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.buffymagazin.de/Forum/member.php?action=profile&uid=1">Sheriff</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.buffymagazin.de/Forum/showthread.php?tid=36</guid>
			<description><![CDATA[<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. X., NO. 3,456</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Freitag, Juli 5, 1878</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 4 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
<br />
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">GROSSBRAND AM 4. JULI AUF DER FESTWIESE</font></h4><br />
<p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, Juli - Anl&auml;sslich der Feierlichkeiten zum Unabh&auml;ngigkeitstag geriet gegen Abend die st&auml;dtische Scheune am Forest Lake in Brand. Laut Augenzeuge soll an diesem Brand Cassidy Clayton, die Tochter des Sheriffs von Camden Village schuld tragen. Bis lang gab es noch keine Best&auml;tigung der Anschuldigungen. Bis auf kleinere Brandverletzungen bei den Helfern kam es zu keinen schlimmeren Verletzungen. Die Scheune brannte v&ouml;llig aus. B&uuml;rgermeister Richard Camden hat einen Schaden von ungef&auml;hr 350 Dollar zu beklagen. Die mutmassliche Brandstifterin befindet sich zur Zeit mit einer Freundin in einer Zelle der Sheriff Station. Angeblich sei sie betrunken am Abend vom Sheriff aufgegriffen worden. - dp</font></p>
      <a href="#"> </a><br />
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">BRAND AUF DEM LAND</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Einen weiteren Brand gab es am 4. Juli auf der Goren Ranch zu beklagen</font></h4><br />
<p><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Nach der R&uuml;ckkehr von der Festwiese musste Familie Goren zu ihrem gro&szlig;en Bedauern einen v&ouml;llig abgebrannten Unterstellplatz auf ihrer Ranch vorfinden. Sheriff Clayton zeigte sich besorgt, konnte aber vor Druckende nicht konkret einen Verdacht äußern.</font></p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1">ANZEIGE<br />
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        <font size="1">Nur diese Woche</font><font size="-2"><br />
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        <br />
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        <br />
        </font></font></p></td>
    <td width="65%" background="Style/bg_cv_02.jpg" style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUE STADTBEWOHNER BRAUCHT DAS LAND</font></h2><br />
      <hr> <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <img src= "https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/stadtansicht_01.jpg" alt="@@alt@@" name="@@name@@" width="234" height="175"><br />
            <font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, 3. Juli 1878 - immer mehr Gesch&auml;fte stehen leer!</font></td>
<td> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Unsere Stadt verarmt</font></h4><br />
<p><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">B&uuml;rgermeister Richard Camden konnte uns keine Erkl&auml;rung daf&uuml;r geben, wieso f&uuml;r die Stadt wichtige Menschen abwandern. Er gab pers&ouml;nliche Gr&uuml;nde an, aus denen Dr. Munro am 4. Juli ihre Klinik aufgab und angeblich in die Heimat zur&uuml;ckkehrte. Auch Reverend Samuel Whitman sei aus pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden nach dem Gottesdienst aufgebrochen. Rev. Whitman ist seit geraumer Zeit auf der Suche nach seiner Schwester. M&ouml;glicherweise erhielt er neue Spuren und will diesen nun nachgehen. Cafe-Besitzerin Donna Wilder brach auf um mit Sohn Jamie ein besseres Leben an der Westk&uuml;ste zu finden und Mr. Mosley, der Besitzer des G&auml;stehauses, tr&auml;gt sich mit dem Gedanken das Hotel zu verkaufen, um die Stadt zu verlassen. Er komme &uuml;ber den Verlust seiner Tochter nicht hinweg.</font></p>
      </td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr noshade>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2><br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">MORD IN <br />
        CAMDEN VILLAGE</font></h2><br />
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <font size="2">UND DER SHERIFF IST MACHTLOS</font></font></h2><br />
      <div align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, Juli - Wie wir bereits am Dienstag berichtet hatten, kam es am Montag, dem 1. Juli 1878 zu zwei bedauerlichen Zwischenf&auml;llen in unserer kleinen, friedlichen Stadt, die unsere B&uuml;rger schockierten. Die beiden noch immer ungekl&auml;rten Morde an unserem allseits beliebten Saloon-Besitzer David Webber und der hinterh&auml;ltige, sch&auml;ndliche Anschlag auf die junge Tochter der Mosleys, Agnes, hat die Kleinstadt tief ersch&uuml;ttert. Nach Aussage von Sheriff Clayton gebe es zumindest in Mr. Webbers Fall einen dringenden Tatverd&auml;chtigen, der bereits per Steckbrief gesucht wird. Was Agnes Mosley betrifft tappe man jedoch noch v&ouml;llig im Dunkeln. Die Beerdigung von Mr. Webber soll am Wochenende in St. Johns stattfinden. Die Familie bittet darum, dass die Feier im kleinstem Kreise gehalten werden soll</font> . - js</div>
      <hr> </td>
  </tr>
</table>
</Body>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<body class="sub">
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <img src="https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/Zeitung.png" width="500" height="100"></h2><br />
      <table width="100%" border="0">
        <tr>
          <td>VOL. X., NO. 3,456</td>
          <td><div align="center"><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, Freitag, Juli 5, 1878</font></div></td>
          <td><div align="right">PRICE 4 CENT</div></td>
        </tr>
      </table>
      <hr>
<br />
      <h4><font size="+2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">GROSSBRAND AM 4. JULI AUF DER FESTWIESE</font></h4><br />
<p align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, Juli - Anl&auml;sslich der Feierlichkeiten zum Unabh&auml;ngigkeitstag geriet gegen Abend die st&auml;dtische Scheune am Forest Lake in Brand. Laut Augenzeuge soll an diesem Brand Cassidy Clayton, die Tochter des Sheriffs von Camden Village schuld tragen. Bis lang gab es noch keine Best&auml;tigung der Anschuldigungen. Bis auf kleinere Brandverletzungen bei den Helfern kam es zu keinen schlimmeren Verletzungen. Die Scheune brannte v&ouml;llig aus. B&uuml;rgermeister Richard Camden hat einen Schaden von ungef&auml;hr 350 Dollar zu beklagen. Die mutmassliche Brandstifterin befindet sich zur Zeit mit einer Freundin in einer Zelle der Sheriff Station. Angeblich sei sie betrunken am Abend vom Sheriff aufgegriffen worden. - dp</font></p>
      <a href="#"> </a><br />
<hr>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td width="35%" class="StoryContentColor" style="vertical-align: top">
      <h2> <br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">BRAND AUF DEM LAND</font></h2><br />
      <hr>
      <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Einen weiteren Brand gab es am 4. Juli auf der Goren Ranch zu beklagen</font></h4><br />
<p><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Nach der R&uuml;ckkehr von der Festwiese musste Familie Goren zu ihrem gro&szlig;en Bedauern einen v&ouml;llig abgebrannten Unterstellplatz auf ihrer Ranch vorfinden. Sheriff Clayton zeigte sich besorgt, konnte aber vor Druckende nicht konkret einen Verdacht äußern.</font></p>
      <hr noshade>
      <p><font face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"><strong><font size="-1">ANZEIGE<br />
<font size="-2"> GROSSAKTION GENERAL STORE</font></font></strong><br />
        <font size="1">Nur diese Woche</font><font size="-2"><br />
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        <br />
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        gro&szlig;e Auswahl an Picknick-Zubeh&ouml;r</font><font size="2"><br />
        <br />
        </font></font></p></td>
    <td width="65%" background="Style/bg_cv_02.jpg" style="vertical-align: top">
      <h2> <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">NEUE STADTBEWOHNER BRAUCHT DAS LAND</font></h2><br />
      <hr> <table width="100%" border="0" cellspacing="2" cellpadding="4">
        <tr>
          <td style="vertical-align: top"> <img src= "https://www.buffymagazin.de/Forum/images/ueberschrift/stadtansicht_01.jpg" alt="@@alt@@" name="@@name@@" width="234" height="175"><br />
            <font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Camden Village, 3. Juli 1878 - immer mehr Gesch&auml;fte stehen leer!</font></td>
<td> <h4><font size="2" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">Unsere Stadt verarmt</font></h4><br />
<p><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">B&uuml;rgermeister Richard Camden konnte uns keine Erkl&auml;rung daf&uuml;r geben, wieso f&uuml;r die Stadt wichtige Menschen abwandern. Er gab pers&ouml;nliche Gr&uuml;nde an, aus denen Dr. Munro am 4. Juli ihre Klinik aufgab und angeblich in die Heimat zur&uuml;ckkehrte. Auch Reverend Samuel Whitman sei aus pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden nach dem Gottesdienst aufgebrochen. Rev. Whitman ist seit geraumer Zeit auf der Suche nach seiner Schwester. M&ouml;glicherweise erhielt er neue Spuren und will diesen nun nachgehen. Cafe-Besitzerin Donna Wilder brach auf um mit Sohn Jamie ein besseres Leben an der Westk&uuml;ste zu finden und Mr. Mosley, der Besitzer des G&auml;stehauses, tr&auml;gt sich mit dem Gedanken das Hotel zu verkaufen, um die Stadt zu verlassen. Er komme &uuml;ber den Verlust seiner Tochter nicht hinweg.</font></p>
      </td>
        </tr>
      </table>
      <br />
      <hr noshade>
    </td>
  </tr>
</table>
<table width="100%" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="2" bordercolor="#000000" style="text-align: center">
  <tr>
    <td class="StoryContentColor" style="vertical-align: top"> <h2><br />
        <font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">MORD IN <br />
        CAMDEN VILLAGE</font></h2><br />
      <hr>
      <h2><font size="+1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif"> <font size="2">UND DER SHERIFF IST MACHTLOS</font></font></h2><br />
      <div align="left"><font size="-1" face="Georgia, Times New Roman, Times, serif">CV, Juli - Wie wir bereits am Dienstag berichtet hatten, kam es am Montag, dem 1. Juli 1878 zu zwei bedauerlichen Zwischenf&auml;llen in unserer kleinen, friedlichen Stadt, die unsere B&uuml;rger schockierten. Die beiden noch immer ungekl&auml;rten Morde an unserem allseits beliebten Saloon-Besitzer David Webber und der hinterh&auml;ltige, sch&auml;ndliche Anschlag auf die junge Tochter der Mosleys, Agnes, hat die Kleinstadt tief ersch&uuml;ttert. Nach Aussage von Sheriff Clayton gebe es zumindest in Mr. Webbers Fall einen dringenden Tatverd&auml;chtigen, der bereits per Steckbrief gesucht wird. Was Agnes Mosley betrifft tappe man jedoch noch v&ouml;llig im Dunkeln. Die Beerdigung von Mr. Webber soll am Wochenende in St. Johns stattfinden. Die Familie bittet darum, dass die Feier im kleinstem Kreise gehalten werden soll</font> . - js</div>
      <hr> </td>
  </tr>
</table>
</Body>]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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