Als Emily dieses Mal den Abzug betätigte, war John vorbereitet. Er spürte es an ihrer Körperspannung und an ihrer Atmung. Schließlich befolgte sie ja auch seine Anweisungen und machte es John damit leichter, ihr den Halt zu bieten, den sie nach dem Schuss benötigte. Ohrenbetäubend zerriss das Gewehr die Stille und der Ruck, der durch Emily ging, wurde durch Johns Nähe abgemildert. Sie würden die nächsten Übungen darauf verwenden ihr beizubringen, wie sie sicher stand. Eine Frau, die schießen konnte, war dennoch ein leichtes Opfer, wenn sie nach dem Betätigen des Abzugs zu Boden ging. Zeitgleich mit dem Schuss war ein mittelstarkes BLONG zu vernehmen, als die Kugel auf Dosenmetall traf, die umgehend zur Seite gefegt wurde. Ein Volltreffer! Sofern sie die richtige Dose anvisiert hatte. Doch so kleinlich wollte John im Augenblick nicht sein. Schließlich stand Emily eine Belohnung zu, die John selbst kaum abwarten konnte.
Ein zufriedenes Lächeln huschte dennoch über seine Züge. Ein Lächeln, das zu einem breiten Grinsen wurde, kaum erblickte Emily die leere Stelle, die sie ganz rasch zu der Schlussfolgerung brachte, getroffen zu haben. Sie klang verblüfft und das wiederum konnte John ihr nachsehen, denn er war selbst erstaunt darüber. Aber natürlich ließ er sich das nicht anmerken. Er wollte weiterhin den von den Talenten seiner Frau überzeugten Mann geben, damit sie ihm nicht doch noch eines Tages mit ihren Einwänden weichkochte und er von weiteren Übungen absah.
"Du hast sie getroffen," bestätigte er ihr und drückte den Lauf der Waffe in ihren Händen etwas nach unten. "Immer den Lauf zum Boden, wenn du nicht vorhast zu schießen," erklärte er ihr wie nebenbei. "Sonst passiert wieder ein Unfall." Er lachte leise, aber klang nicht wirklich erheitert, als er an sein Ohr dachte. "Aber siehst du? Es ist gar nicht so schwer und es braucht nicht wirklich eine gewisse Männlichkeit," fügte er seinen Worten hinzu und griff schließlich nach der Waffe, um sie Emily wieder abzunehmen. Er hatte nur eine Patrone eingelegt, trotzdem lud er durch, nur um sicher zu gehen, dass sie keine Gefahr darstellte. Zweimal getroffen... Wenn das nicht dazu einlud seine Frau gebührend zu belohnen... Ob es gar die Belohnung war, die sie auf einmal zur Bestform geführt hatte? Vielleicht... Ganz gleich, es würde zu dem führen, was er ihr in Aussicht gestellt hatte. sein Grinsen wurde zu einem zuversichtlichen Schmunzeln als er den Revolver ebenfalls an sich nahm. Er wollte die Waffen nicht unbeaufsichtigt im Hof liegen lassen. Und es bereitete ihm ein wenig Spaß, Emily zappeln zu lassen. Doch sie wusste sich selbst zu helfen. So befangen sie manchmal sein konnte, so sehr wusste sie inzwischen doch das seine oder andere für sich einzufordern. Während John auch noch die Patronen einsammelte, fing Emily an ihn an sein Versprechen zu erinnern. Als würde er nicht mehr daran denken, sah er kurz auf, während er die Schachtel mit den Patronen einsteckte. "So, hab ich das?", fragte er zurück ohne sich klarer auszudrücken und wechselte das Thema kurz zu einer anderen Überlegung. Etwas, das Emily sichtlich aus dem Konzept brachte.
Aber nur kurz, sie wurde gleich wieder konkreter und John gab es auf, den Unschuldigen zu spielen. Er lachte - heiter, und was selten vorkam - ungezwungen, wobei er mit der freien Hand Emilys Hüfte umschlang und sie etwas näher zog. "Ich weiß ganz genau, was ich dir versprochen habe. Ich bin nur erstaunt, dass du es so gar nicht abwarten kannst," er zog vielsagend eine Braue in die Höhe. Sie wussten beide, dass sie in letzter Zeit selten dazukamen sich ihren ehelichen Pflichten anzunehmen. Und sie wussten beide, dass sie, seit Emily angefangen hatte John den Haushalt zu machen und nebenbei die Leviten über seinen desolaten Zustand, im Zusammenhang mit Alkohol und väterlichen Problem zu lesen, die Finger kaum voneinander lassen konnte. "Aber ja, lass uns später weiterreden. Ich finde, es wird Zeit für eine ganz andere Unterhaltung," er hauchte ihr einen flüchtigen Kuss auf die Lippen und sah ihr einen Moment lange in die Augen. Er hielt es nach wie vor für ein großes Wunder, dass das Schicksal sie beide zusammengeführt hatte. Er wusste, was viele im Ort über sie hinter ihren Rücken redeten. Doch weder Emily noch ihn hatte das je gestört. Sie waren nicht zusammengekommen, weil er vermögend war und sie sich ein gutes Leben auf seine Kosten hatte machen wollen - sie war sparsam geblieben und bescheiden - und er hatte keine kleinen Kinder, um die sie sich kostenlos quasi kümmern sollte, wie es manche Herren betrieben, wenn ihnen die Frau wegstarb. Sie hatten keine Nutzehe und auch keine Zweckgemeinschaft. Sie hatten mehr gefunden und es war wunderschön auf seine alten Tage...
Er seufzte leise und griff Emily an der Hand, um mit ihr zum Schuppen zu gehen. Sie hatten es beide ein wenig eilig.
Ein zufriedenes Lächeln huschte dennoch über seine Züge. Ein Lächeln, das zu einem breiten Grinsen wurde, kaum erblickte Emily die leere Stelle, die sie ganz rasch zu der Schlussfolgerung brachte, getroffen zu haben. Sie klang verblüfft und das wiederum konnte John ihr nachsehen, denn er war selbst erstaunt darüber. Aber natürlich ließ er sich das nicht anmerken. Er wollte weiterhin den von den Talenten seiner Frau überzeugten Mann geben, damit sie ihm nicht doch noch eines Tages mit ihren Einwänden weichkochte und er von weiteren Übungen absah.
"Du hast sie getroffen," bestätigte er ihr und drückte den Lauf der Waffe in ihren Händen etwas nach unten. "Immer den Lauf zum Boden, wenn du nicht vorhast zu schießen," erklärte er ihr wie nebenbei. "Sonst passiert wieder ein Unfall." Er lachte leise, aber klang nicht wirklich erheitert, als er an sein Ohr dachte. "Aber siehst du? Es ist gar nicht so schwer und es braucht nicht wirklich eine gewisse Männlichkeit," fügte er seinen Worten hinzu und griff schließlich nach der Waffe, um sie Emily wieder abzunehmen. Er hatte nur eine Patrone eingelegt, trotzdem lud er durch, nur um sicher zu gehen, dass sie keine Gefahr darstellte. Zweimal getroffen... Wenn das nicht dazu einlud seine Frau gebührend zu belohnen... Ob es gar die Belohnung war, die sie auf einmal zur Bestform geführt hatte? Vielleicht... Ganz gleich, es würde zu dem führen, was er ihr in Aussicht gestellt hatte. sein Grinsen wurde zu einem zuversichtlichen Schmunzeln als er den Revolver ebenfalls an sich nahm. Er wollte die Waffen nicht unbeaufsichtigt im Hof liegen lassen. Und es bereitete ihm ein wenig Spaß, Emily zappeln zu lassen. Doch sie wusste sich selbst zu helfen. So befangen sie manchmal sein konnte, so sehr wusste sie inzwischen doch das seine oder andere für sich einzufordern. Während John auch noch die Patronen einsammelte, fing Emily an ihn an sein Versprechen zu erinnern. Als würde er nicht mehr daran denken, sah er kurz auf, während er die Schachtel mit den Patronen einsteckte. "So, hab ich das?", fragte er zurück ohne sich klarer auszudrücken und wechselte das Thema kurz zu einer anderen Überlegung. Etwas, das Emily sichtlich aus dem Konzept brachte.
Aber nur kurz, sie wurde gleich wieder konkreter und John gab es auf, den Unschuldigen zu spielen. Er lachte - heiter, und was selten vorkam - ungezwungen, wobei er mit der freien Hand Emilys Hüfte umschlang und sie etwas näher zog. "Ich weiß ganz genau, was ich dir versprochen habe. Ich bin nur erstaunt, dass du es so gar nicht abwarten kannst," er zog vielsagend eine Braue in die Höhe. Sie wussten beide, dass sie in letzter Zeit selten dazukamen sich ihren ehelichen Pflichten anzunehmen. Und sie wussten beide, dass sie, seit Emily angefangen hatte John den Haushalt zu machen und nebenbei die Leviten über seinen desolaten Zustand, im Zusammenhang mit Alkohol und väterlichen Problem zu lesen, die Finger kaum voneinander lassen konnte. "Aber ja, lass uns später weiterreden. Ich finde, es wird Zeit für eine ganz andere Unterhaltung," er hauchte ihr einen flüchtigen Kuss auf die Lippen und sah ihr einen Moment lange in die Augen. Er hielt es nach wie vor für ein großes Wunder, dass das Schicksal sie beide zusammengeführt hatte. Er wusste, was viele im Ort über sie hinter ihren Rücken redeten. Doch weder Emily noch ihn hatte das je gestört. Sie waren nicht zusammengekommen, weil er vermögend war und sie sich ein gutes Leben auf seine Kosten hatte machen wollen - sie war sparsam geblieben und bescheiden - und er hatte keine kleinen Kinder, um die sie sich kostenlos quasi kümmern sollte, wie es manche Herren betrieben, wenn ihnen die Frau wegstarb. Sie hatten keine Nutzehe und auch keine Zweckgemeinschaft. Sie hatten mehr gefunden und es war wunderschön auf seine alten Tage...
Er seufzte leise und griff Emily an der Hand, um mit ihr zum Schuppen zu gehen. Sie hatten es beide ein wenig eilig.






