John stand wie ein Fels in der Brandung vor der Tür seines Hauses, während Emily sich immer enger an ihn drängte und immer mehr Schutz hinter ihm suchte. Ihre Worte, geflüstert, aber mit einer tiefen Beklommenheit in der Stimme, drangen zu ihm durch: "Was, wenn der Mensch vollständig verrückt ist…?" Er spürte die Anspannung seiner Frau, ihre Angst und die Erinnerungen, die sie quälten – Erinnerungen, die er am liebsten für immer auslöschen würde, wenn er könnte. Doch jetzt galt es, einen klaren Kopf zu bewahren. Auch wenn Emily sich nun wie eine Ertrinkende an seinen Unterarm klammerte.
Sein Blick blieb auf Moreau geheftet, der wohl selbst an seinen Worten nichts Falsches zu erkennen schien. Oder sich weder für unmöglich noch frech empfand. Stattdessen ging er über Johns Bemerkungen hinweg, hielt Narben für attraktiv, weil Männer mit Narben gute Geschichten erzählen konnten... Nun, in diesem Fall wohl eher lustige Geschichten und wieder einmal konnte John Moreau kaum böse für seinen erhaltenen, jugendlichen Charme und Humor sein. Im Gegenteil - er musste grinsen, als er erneut Emilys Schießkünste erwähnte. "Wir werden das üben müssen," raunte er kurz Emily zu, die aber sichtlicher besorgt wirkt und regelrecht unter Moreaus frechen Worten erstarrt war. Sie bat ihn sie vor Moreau zu beschützen, befürchtete gar einen Lüstling an der Tür und John konnte ihr das gewiss nicht verübeln.
Wenigstens erkannte Moreau Johns Autorität kurz an, in dem er sich damit einverstanden erklärte, dass er seine Augen von nun an wo anders hinrichtete, als auf Emilys beeindruckende Oberweite, die alleine John gehörte und sonst keinem anderen Mann. Ein strenges Kopfnicken mit unbewegter Miene erhielt Moreau daraufhin von John. Unerwartet erfolgte daraufhin eine Entschuldigung an Emily, von der John nicht wusste, wie ernst Moreau sie tatsächlich meinte und ob seine Wortwahl besonders klug oder einfach erneut nur frech war. Aber es war eine Entschuldigung und so wie er Moreau inzwischen kennenglernt hatte, war das mehr als Emily von dem Mann hätte erwarten können. Die anschließenden Worte zu John stimmten den Sheriff ein wenig unbehaglich und er hoffte Moreau würde den Bogen nicht erneut überspannen. Was er erstaunlicherweise tatsächlich nicht tat, als er fortfuhr und sich ein wenig erklärte, seine aufrichtigen Absichten beteuerte, wieder etwas aufdringlicher wurde, ehe er sich mit einem breiten Grinsen auf einem der Stühle der Veranda niederließ und die Whiskyflasche mit einer Selbstverständlichkeit auf den Tisch stellte, die selbst den geduldigsten Mann auf die Probe stellen konnte. Johns Kiefer mahlte kurz, während er innerlich abwägte, wie er die Situation entschärfen und gleichzeitig seine Autorität wahren konnte.
An Emilys Verblüffung über die Bitte nach dem Tee, konnte John sehr wohl erkennen, dass sie mit einer anderen Reaktion ihres Mannes gerechnet hatte. Doch die Zeiten, in denen John einem um etliches Jahre jüngeren Mann körperlich etwas entgegenzusetzen gehabt hätte, waren längst vorbei. Er musste manche Angelegenheiten nun doch mit etwas mehr Feingefühl lösen, als früher.
„Emily“, begann er ruhig und mit einem kurzen Blick über die Schulter zu seiner Frau, „hol uns den Tee, ja? Lass mich das hier regeln.“ Seine Stimme war sanft, aber bestimmend, und er hoffte, dass Emily seine Botschaft verstehen würde: Er hatte die Sache unter Kontrolle. Doch als sie mit einem Seufzen ins Haus verschwand, blieb ein Stich des Bedauerns zurück. Es war nicht fair, sie so in ihrem Stolz zu verletzen, aber er würde später mit ihr sprechen – wenn Moreau nicht mehr in der Nähe war.
Der Sheriff richtete sich auf und nahm, mit verschränkten Armen, eine Position gegenüber dem Tunichtgut ein, der sich offenbar prächtig amüsierte. „Mr. Moreau“, begann John langsam und mit einer Ruhe, die jedoch von einem Hauch ernster Mahnung durchzogen war, „Sie sind ein Gast auf meiner Veranda. Ich lasse Sie hier sitzen, weil ich hoffe, dass Sie ihre ernsten und freundlichen Absichten auch wirklich wahrmachen.“ Sein Blick wurde schärfer, seine Stimme einen Ton tiefer. „Aber wenn Sie weiterhin unangebrachte Bemerkungen über meine Frau machen oder ihr das Gefühl geben, sich unwohl zu fühlen, dann war’s das mit der Gastfreundschaft. Verstanden?“ John seufzte innerlich. Es war schwer, bei so einem Mann zwischen frechem Charme und möglicher Respektlosigkeit zu unterscheiden, aber er hoffte Moreau hatte ihn verstanden und würde beherzigen, was John zu sagen gehabt hatte.
Die Anmerkung über das gemeinsame Trinken tat John mit einem Schulterzucken ab. "Ich habe eine scharfen Wachhund," er nickte Richtung Hausinneres. "Die Frauen vom Ort haben sich in den Kopf gesetzt, dem Alkohol alles mögliche Üble anzudichten, um ihn ein für alle Male zu verbannen." Als Moreau schließlich die Flasche in seine Richtung schob, zögerte John einen Moment, bevor er sich setzte. Er hob die Augenbraue und betrachtete die Flasche. „Wenn ich trinke, dann nicht, um mich mit Ihnen über Tuberkulose-Heilmittel zu unterhalten.“ Seine Mundwinkel zuckten leicht. Mit einer ruhigen, aber doch bestimmenden Geste griff John nach der Flasche und studierte sie. Ja, sie war eindeutig McKay. "Noch nicht abbezahlt, so?", fragte er wie nebenbei und hoffte, dass Emily zumindest Moreau ein Glas brachte und dann nicht hinsah, wenn er den Tee... streckte.
Sein Blick blieb auf Moreau geheftet, der wohl selbst an seinen Worten nichts Falsches zu erkennen schien. Oder sich weder für unmöglich noch frech empfand. Stattdessen ging er über Johns Bemerkungen hinweg, hielt Narben für attraktiv, weil Männer mit Narben gute Geschichten erzählen konnten... Nun, in diesem Fall wohl eher lustige Geschichten und wieder einmal konnte John Moreau kaum böse für seinen erhaltenen, jugendlichen Charme und Humor sein. Im Gegenteil - er musste grinsen, als er erneut Emilys Schießkünste erwähnte. "Wir werden das üben müssen," raunte er kurz Emily zu, die aber sichtlicher besorgt wirkt und regelrecht unter Moreaus frechen Worten erstarrt war. Sie bat ihn sie vor Moreau zu beschützen, befürchtete gar einen Lüstling an der Tür und John konnte ihr das gewiss nicht verübeln.
Wenigstens erkannte Moreau Johns Autorität kurz an, in dem er sich damit einverstanden erklärte, dass er seine Augen von nun an wo anders hinrichtete, als auf Emilys beeindruckende Oberweite, die alleine John gehörte und sonst keinem anderen Mann. Ein strenges Kopfnicken mit unbewegter Miene erhielt Moreau daraufhin von John. Unerwartet erfolgte daraufhin eine Entschuldigung an Emily, von der John nicht wusste, wie ernst Moreau sie tatsächlich meinte und ob seine Wortwahl besonders klug oder einfach erneut nur frech war. Aber es war eine Entschuldigung und so wie er Moreau inzwischen kennenglernt hatte, war das mehr als Emily von dem Mann hätte erwarten können. Die anschließenden Worte zu John stimmten den Sheriff ein wenig unbehaglich und er hoffte Moreau würde den Bogen nicht erneut überspannen. Was er erstaunlicherweise tatsächlich nicht tat, als er fortfuhr und sich ein wenig erklärte, seine aufrichtigen Absichten beteuerte, wieder etwas aufdringlicher wurde, ehe er sich mit einem breiten Grinsen auf einem der Stühle der Veranda niederließ und die Whiskyflasche mit einer Selbstverständlichkeit auf den Tisch stellte, die selbst den geduldigsten Mann auf die Probe stellen konnte. Johns Kiefer mahlte kurz, während er innerlich abwägte, wie er die Situation entschärfen und gleichzeitig seine Autorität wahren konnte.
An Emilys Verblüffung über die Bitte nach dem Tee, konnte John sehr wohl erkennen, dass sie mit einer anderen Reaktion ihres Mannes gerechnet hatte. Doch die Zeiten, in denen John einem um etliches Jahre jüngeren Mann körperlich etwas entgegenzusetzen gehabt hätte, waren längst vorbei. Er musste manche Angelegenheiten nun doch mit etwas mehr Feingefühl lösen, als früher.
„Emily“, begann er ruhig und mit einem kurzen Blick über die Schulter zu seiner Frau, „hol uns den Tee, ja? Lass mich das hier regeln.“ Seine Stimme war sanft, aber bestimmend, und er hoffte, dass Emily seine Botschaft verstehen würde: Er hatte die Sache unter Kontrolle. Doch als sie mit einem Seufzen ins Haus verschwand, blieb ein Stich des Bedauerns zurück. Es war nicht fair, sie so in ihrem Stolz zu verletzen, aber er würde später mit ihr sprechen – wenn Moreau nicht mehr in der Nähe war.
Der Sheriff richtete sich auf und nahm, mit verschränkten Armen, eine Position gegenüber dem Tunichtgut ein, der sich offenbar prächtig amüsierte. „Mr. Moreau“, begann John langsam und mit einer Ruhe, die jedoch von einem Hauch ernster Mahnung durchzogen war, „Sie sind ein Gast auf meiner Veranda. Ich lasse Sie hier sitzen, weil ich hoffe, dass Sie ihre ernsten und freundlichen Absichten auch wirklich wahrmachen.“ Sein Blick wurde schärfer, seine Stimme einen Ton tiefer. „Aber wenn Sie weiterhin unangebrachte Bemerkungen über meine Frau machen oder ihr das Gefühl geben, sich unwohl zu fühlen, dann war’s das mit der Gastfreundschaft. Verstanden?“ John seufzte innerlich. Es war schwer, bei so einem Mann zwischen frechem Charme und möglicher Respektlosigkeit zu unterscheiden, aber er hoffte Moreau hatte ihn verstanden und würde beherzigen, was John zu sagen gehabt hatte.
Die Anmerkung über das gemeinsame Trinken tat John mit einem Schulterzucken ab. "Ich habe eine scharfen Wachhund," er nickte Richtung Hausinneres. "Die Frauen vom Ort haben sich in den Kopf gesetzt, dem Alkohol alles mögliche Üble anzudichten, um ihn ein für alle Male zu verbannen." Als Moreau schließlich die Flasche in seine Richtung schob, zögerte John einen Moment, bevor er sich setzte. Er hob die Augenbraue und betrachtete die Flasche. „Wenn ich trinke, dann nicht, um mich mit Ihnen über Tuberkulose-Heilmittel zu unterhalten.“ Seine Mundwinkel zuckten leicht. Mit einer ruhigen, aber doch bestimmenden Geste griff John nach der Flasche und studierte sie. Ja, sie war eindeutig McKay. "Noch nicht abbezahlt, so?", fragte er wie nebenbei und hoffte, dass Emily zumindest Moreau ein Glas brachte und dann nicht hinsah, wenn er den Tee... streckte.






